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[DFB-Pokal 26/27, 1. Runde] SV Waldhof Mannheim - 1. FC Kaiserslautern (21.8.26 - 18:00)

Zumal es ja auch nicht gesagt ist, dass die Stellungnahme von KI geschrieben wurde. Tendiere eher zu dem "Anwaltsdeutsch". Alles neutral gehalten und ja keine Angriffsfläche bieten. Das Verfahren ist immer noch offen und genau deswegen denke ich, dass der Text so geschrieben wurde wie er geschrieben ist.
 
Schon sehr langes Blabla im KI-Stil (heißt nicht dass es KI ist), aber was sollen sie sonst schreiben?
Gabs vom Waldhof schon ein Statement? Ich finde wir zeigen schon großes Bemühen als Gastmannschaft. Ob das ausreicht, also der Verein überhaupt die Mittel hat, die Täter einzudämmen? Wenn nicht wirds die Politik mit Kollektivstrafen und Repression regeln, ich bin mir nicht sicher ob das alle Ultras verstanden haben.
 
Ich finde den Gedanken mit personalisierten Auswärtstickets gar nicht schlecht, andere Vereine mit einer vergleichbaren Fanbase (Schalke, Dortmund, HSV etc.) handhaben das soviel ich weiß bei Hochrisikospielen schon seit einigen Jahren genauso.

Es müsste nur geregelt werden, dass eine Weitervergabe/Umschreibung der Tickets ohne große Umstände möglich ist, im Idealfall sogar noch am betreffenden Spieltag selbst. Evtl. über einen ähnlichen Zweitmarkt wie es ihn bei den Heimspielen auch schon gibt, und der meiner Auffassung nach überraschend gut funktioniert.

Da ich mich dem Gewaltklientel nicht zuordne, an einen Selbstreinigungsprozess aus der Kurve selbst aber auch schon lange nicht mehr glaube, sehe ich darin zumindest einen möglichen Hebel, der die große Mehrheit der friedlichen Fans nicht unnötig belasten müsste. Wenn ich als potenzieller Krawallo schon wüsste, dass mein Ticket nicht anonymisiert, sondern mit meinen personenbezogenen Daten verknüpft ist, könnte das zumindest eine gewisse abschreckende Wirkung haben.

Das schützt natürlich nicht zu 100 % vor weiteren Straftaten. Gerade bei Gruppen, die bewusst bereit sind, Konsequenzen in Kauf zu nehmen, wird sich ein solches System vermutlich nicht als Allheilmittel erweisen. Aber wenn dadurch zumindest ein Teil derjenigen abgeschreckt werden kann, die sich bislang auf die Anonymität verlassen, wäre aus meiner Sicht schon etwas gewonnen.
 
Geb dir ja recht Shelter, aber, wie willst du trotzdem verhindern,
dass 100-150 Idioten auch auf anderem Weg an Tickets in den Stadien kommen
und dann nicht auf diese Plätze gehen, sondern in die Fanblocks.
Eine richtige Kontrolle müsste also nochmal an den Aufgängen erfolgen,
das kann sich kein Verein leisten bzw. werden sich keine Ordner finden,
die sich gegen 100-150 Idioten stellen, wenn sie in den Block wollen.
Von der Kurve selbst wird nix kommen, in Block 7, 8, vllt 9, sind zuviele Sympathisanten drunter.
 
@playerred

Genau deshalb würde ich personalisierte Tickets auch nicht als alleinige Lösung sehen. Sie könnten aber zumindest erschweren, dass sich größere Gruppen anderweitig Karten besorgen und anschließend geschlossen in bestimmte Fanblöcke bewegen.

Das eigentliche Problem entsteht meiner Meinung nach allerdings schon deutlich früher als an der letzten Zugangskontrolle. Wenn sich im Stadion eine größere Gruppe sammelt und nach Öffnung eines Blockeingangs geschlossen in Bewegung setzt (so wie im Carl-Benz-Stadion geschehen), kann man kaum erwarten, dass einzelne Ordner diese Masse am Blockaufgang noch wirksam aufhalten. Entscheidend wäre daher die Frage, an welcher Stelle diese Gruppenbildung überhaupt ermöglicht wird und warum vorherige Kontrollmöglichkeiten nicht greifen.

Eine Möglichkeit wären beispielsweise Vereinzelungsanlagen an den Blockzugängen, bei denen das Ticket zusätzlich zum Stadioneinlass am jeweiligen Block gescannt werden muss. Ein Drehkreuz lässt immer nur eine Person passieren und verhindert zumindest das einfache gemeinsame Durchrennen durch einen offenen Zugang. Gerade bei Hochrisikospielen könnte man außerdem stärker darauf achten, dass Zuschauer mit Tickets für andere Bereiche nicht ohne Weiteres in bestimmte Fanblöcke gelangen – etwa durch räumlich getrennte Zugänge oder stichprobenartige Kontrollen.

Auch Konsequenzen bei chronischer Überfüllung eines Blocks könnten eine Wirkung haben, ohne gleich den Charakter einer Kollektivstrafe anzunehmen. Wenn beispielsweise die Kapazität eines Blocks aus Sicherheitsgründen vorübergehend reduziert werden müsste, dürfte das durchaus dazu führen, dass innerhalb des Blocks selbst mehr darauf geachtet wird, wer dort eigentlich steht.

Natürlich bedeuten solche Maßnahmen Einschränkungen und teilweise auch bauliche Veränderungen. Aber auch Dinge wie der gesperrte Stadionrundlauf oder der „Löwengang“ auf dem Betze waren zunächst höchst umstritten und sind inzwischen zumindest weitgehend akzeptiert. Das zeigt, dass sich solche Maßnahmen mit der Zeit etablieren können, wenn sie nachvollziehbar sind und tatsächlich für mehr Sicherheit sorgen.

Die Personalisierung der Tickets könnte dabei ihren eigentlichen Zweck erfüllen: den Erwerb und die Weitergabe nachvollziehbarer und missbrauchsfester zu machen. Wichtig wäre dann allerdings eine unkomplizierte Umschreibung bis zum Spieltag, damit nicht am Ende der normale Fan die Nachteile trägt.

Letztlich glaube ich nicht, dass es die eine Maßnahme gibt, die solche Gruppenbildung vollständig verhindert. Man kann es aber an mehreren Stellen schwieriger machen: beim Ticketkauf, bei der Weitergabe, beim Zugang zu bestimmten Bereichen, durch Kontrollen und gegebenenfalls durch Konsequenzen bei nachweislichem Missbrauch. Und wenn man sich auf einen funktionierenden Selbstreinigungsprozess innerhalb der Kurve nicht verlassen kann, muss der Verein sein Sicherheitskonzept eben so gestalten, dass es darauf nicht angewiesen ist.

Natürlich bleibt dabei möglicherweise ein Stück Stadionerlebnis auf der Strecke. Aber ganz ehrlich: Spätestens nach den Vorfällen in Mannheim haben diese Gruppen aus meiner Sicht auch ein Stück weit das Recht auf einen gemeinsamen Diskurs verspielt. Wer bewusst und wiederholt(!) Grenzen überschreitet und damit die Sicherheit anderer gefährdet, kann nicht gleichzeitig erwarten, dass sein bisheriger Freiraum rund ums und im Stadion selbst um jeden Preis erhalten bleibt.

Irgendetwas muss sich deshalb ändern – und wenn dafür an manchen Stellen Einschränkungen notwendig sind, halte ich das für eine Abwägung, der man sich stellen muss.
 
Zumal es ja auch nicht gesagt ist, dass die Stellungnahme von KI geschrieben wurde. Tendiere eher zu dem "Anwaltsdeutsch". Alles neutral gehalten und ja keine Angriffsfläche bieten. Das Verfahren ist immer noch offen und genau deswegen denke ich, dass der Text so geschrieben wurde wie er geschrieben ist.
Der inflationäre Gebrauch von Gedankenstrichen wie in dieser Stellungnahme, ist oft ein typisches Merkmal für den Einsatz von KI.

Diese LLM's wurden mit hochqualitativer Literatur und Journalismus trainiert was dazu führt, dass das Model ihnen eine höhere Gewichtigung gibt und es somit zu einem inflationären Gebrauch von gewissen Stilmitteln kommt.
 
Ein Teilausschluss gegen einen hochattraktiven Gegner wie Hoffenheim II ist für den Waldhof sicherlich ein harter Schlag. Aber warum trifft es nicht mal ein Spiel, bei dem es wirklich wehtut – gegen Düsseldorf, Essen, Rostock oder Duisburg?

Positiv für uns dürfte höchstwahrscheinlich sein, dass uns ein Ausschluss aus dem Pokalwettbewerb erspart bleibt. Davor hatte ich ehrlich gesagt schon ein bisschen Bammel, nachdem vielerorts davon die Rede war, dass man aufgrund der Schwere der Vorfälle am besten an beiden Vereinen ein Exempel statuieren müsse.
 
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