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[08.Spieltag] 1.FC Kaiserslautern - VFL Bochum (Sa., 17.10.26 - 13:00 Uhr)

Wer gewinnt das Spiel

  • Sieg FCK

    Stimmen: 4 100,0%
  • Unentschieden

    Stimmen: 0 0,0%
  • Sieg Bochum

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    4

mueto

Administrator
Teammitglied
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Am Samstag, 17. Oktober 2026, empfängt der 1. FC Kaiserslautern um 13 Uhr den VfL Bochum im Fritz-Walter-Stadion. Für die Roten Teufel ist es das achte Zweitliga-Spieltagsspiel der Saison – und aus Fansicht ein Duell, das mehr als drei Punkte bedeutet: Es geht um Heimstärke, Selbstvertrauen und den Anspruch, gegen einen ebenfalls traditionsreichen Klub nicht nur mithalten, sondern das Spiel bestimmen zu wollen.

Hier geht es weiter: https://www.roteteufel.de/2026/10/1...utern-vfl-bochum-sa-17-oktober-2026-1300-uhr/
 
Zuletzt bearbeitet:
Also wenn er Berisha wieder bringt verstehe ich die Welt nicht mehr. Selbst im Training hat er kaum Bindung zum Spiel.
Er muss im öffentlichen Training nur gestikulierend auf dem Platz gestanden haben, dass dann in Platzrunden für ihn endete.

Wie es jetzt in den anderen war wissen wir nicht. Wir haben die Alternativen und die sollten auch genutzt werden.
 
Beste Abwehr gegen schlechteste Offensive der Liga. Das legt irgendwo schon den Verdacht nahe, dass es morgen Mittag ein torarmes Spiel geben könnte. Zumindest dann, wenn beide Mannschaften ihren üblichen Prinzipien treu bleiben.

Am Ende sind es genau solche vermeintlichen Pflichtaufgaben, die über Wohl und Wehe einer Saison entscheiden. Ob es tatsächlich für einen Platz auf dem Treppchen reicht oder eben nicht, hängt nicht selten davon ab, ob man gerade gegen solche Gegner seine Hausaufgaben erledigt. Bochum direkt vor der Brust, während Nürnberg und die Hertha bei dem einen oder anderen gedanklich vielleicht schon im Hinterstübchen lauern.

Selbst wenn Lieberknecht diese Gedanken ausblendet und den Fokus nicht schleifen lässt, könnten sie sich bei dem einen oder anderen seiner Schützlinge durchaus breitmachen. Gerade bei den jüngeren Spielern wäre das zumindest nicht ungewöhnlich. Darauf gilt es morgen zu achten.

Grundsätzlich fällt es mir momentan ziemlich schwer, den VfL Bochum und seine Spielweise so richtig einzuordnen. Ich habe sie vor der Länderspielpause beim Auswärtsspiel in Hannover gesehen, wo sie wirklich stark aufgetreten sind und den Statistiken zufolge eigentlich sogar die bessere Mannschaft waren.

Wie wir allerdings auch schon oft genug leidvoll erfahren mussten, gewinnt man mit Statistiken keine Spiele. (Schon wieder fünf Euro fürs Phrasenschwein.) Am Ende hat der VfL dort unglücklich mit 1:2 verloren.

Das Heimspiel gegen Bielefeld in der vergangenen Woche empfand ich hingegen als ausgesprochen bieder und einfallslos. Wobei man fairerweise dazusagen muss, dass die Arminen im Ruhrstadion sehr diszipliniert und defensivstark aufgetreten sind und Bochum damit das Leben ziemlich schwer gemacht haben.

Die Bochumer möchten in dieser Saison offenbar ebenfalls etwas dominanter auftreten und ihr Spiel nicht mehr ausschließlich auf schnelles Umschalten und hohe Bälle auf Philipp Hofmann auslegen. Ein nachvollziehbarer Ansatz, der allerdings seine Tücken mit sich bringt.

Denn ich sehe dabei durchaus Parallelen zum FCK: Defensiv steht die Mannschaft grundsätzlich stabil, offensiv fehlen mir bislang aber klar erkennbare Abläufe, Automatismen und Strukturen, die im eigenen Ballbesitz für mehr Handlungssicherheit sorgen würden. Am Ende lebt das Offensivspiel dann doch wieder von individuellen Unterschiedsmomenten eines Hofmann, eines Holtmann oder eines Rasmussen.

Dass in Bochum zuletzt auch die schwachen Standards, die überschaubare Torausbeute und die generellen Probleme im Spiel mit dem Ball thematisiert wurden, kommt nicht von ungefähr. Die Parallelen zu unserer eigenen Situation sind jedenfalls schwer zu übersehen.

Auch wenn ich mir einen anderen Spielverlauf wünschen würde, rechne ich morgen zunächst mit einem Geduldsspiel. Ich glaube nicht, dass beide Trainer direkt vom Anpfiff weg ins volle Risiko gehen werden. Der „Safety First“-Gedanke dürfte auf beiden Seiten erst einmal überwiegen. Die Frage wird sein, wer zuerst bereit ist, dieses Sicherheitskorsett aufzubrechen – und ob die jeweilige Mannschaft überhaupt die passenden Lösungen dafür findet.

Ich würde Yardimci sehr gerne von Beginn an als pressenden Stürmer sehen. Gleichzeitig habe ich aber den leisen Verdacht, dass er fitnessmäßig noch immer nicht bei 100 Prozent ist und seinen Rückstand während der Länderspielpause nicht so deutlich aufholen konnte, wie man es sich vielleicht erhofft hatte.

Ich erinnere mich an ein Interview auf DBB vor der Länderspielpause, in dem er selbst davon gesprochen hatte, bei „90 Prozent“ zu stehen. Irgendwie kann ich mir nur schwer vorstellen, dass sich daran inzwischen grundlegend etwas geändert hat. Mehr als 20 bis 30 Minuten Einsatzzeit erwarte ich deshalb auch morgen nicht. Sollte es anders kommen, umso erfreulicher. Ich würde allerdings wirklich gerne einmal wissen, woran es liegt, dass er fitnessmäßig offenbar so weit hinterherhinkt.

Da ich Prtajin erstmals wieder „nur“ auf der Ersatzbank erwarte und seiner Einwechslung jetzt schon entgegenfiebere, während Luković vermutlich ebenfalls nicht für die Startelf infrage kommt, hoffe ich, dass Lieberknecht morgen Vernunft walten lässt und Berisha zunächst eine Pause verordnet.

Selbst wenn seine bisherige Underperformance keine persönlichen Gründe haben sollte und er schlicht nicht die passenden Bälle für sein Spiel bekommt: Zwei Tore in mittlerweile 19 wettbewerbsübergreifenden Spielen sind keine besonders berauschende Quote. Da kommt seit Wochen, wenn nicht sogar seit Monaten, einfach zu wenig.

Ich tue mich deshalb schwer mit der Vorstellung, was Berisha gegen eine tief stehende, defensiv stabile Bochumer Mannschaft konkret ausrichten soll. Gerade in unserem 3-4-2-1 dürfte er morgen wieder zu sehr und zu oft auf sich selbst gestellt sein.

Ich könnte mir deshalb zwei Varianten vorstellen. Entweder Tazemeta ersetzt Berisha zunächst eins zu eins im Sturm, während Ritter und Skyttä dahinter weiterhin als nominelle Zehner in den offensiven Halbräumen agieren. Das wäre allerdings nicht unbedingt meine Wunschlösung.

Oder wir lösen uns endlich einmal von dieser – entschuldigt bitte – saudummen Idee, dauerhaft mit zwei Zehnern in den offensiven Halbräumen zu agieren, und geben unserem Spiel sowohl mehr Breite als auch mehr Tiefe.

Mir fehlen im eigenen Ballbesitzspiel grundsätzlich nach wie vor mindestens zwei zusätzliche Spieler. Schon in Heidenheim war ich erneut überrascht, dass wir in vielen Situationen mit dem Dreigestirn Berisha, Skyttä und Ritter zum Torerfolg kommen wollten. Das ist mir schlicht zu wenig, um eine gegnerische Defensive dauerhaft vor Probleme zu stellen.

Ich habe deshalb auch einmal etwas bewusster auf unsere Flügelverteidiger geachtet. Dabei ist mir aufgefallen, dass meistens nur der jeweils durchbrechende Wingback konsequent versucht, bis zur Grundlinie durchzugehen und von dort eine Flanke zu schlagen. Der andere (ballferne) Außenverteidiger bleibt immer zurück, anstatt ebenfalls mal bis an den zweiten Pfosten durchzulaufen.

Im Umkehrschluss bedeutet das nämlich, dass wir in einem Großteil unserer Angriffssituationen gerade einmal vier eigene Spieler im Bereich um beziehungsweise an der gegnerischen Box positionieren.

Ich habe schon im Heimspiel gegen Braunschweig meinen Blocknachbarn gefragt, wo bei unseren Angriffsversuchen eigentlich die ganzen anderen Mitspieler sind, die sich bei unseren Vorstößen theoretisch mit einschalten könnten.

Ich erwarte hier keine belagerungsähnlichen Zustände am gegnerischen Strafraum. Aber diese personelle Unterbesetzung ist für mich einer der gravierendsten Gründe dafür, weshalb wir offensiv so unterschiedlich performen und im Vergleich zu anderen Zweitligisten einfach nicht richtig aus den Puschen kommen.

Lieberknecht hatte im „From Coach to Coach“-Podcast unter anderem über die Prinzipien der Pressinghöhen gesprochen, mit denen man sich während der Sommerpause beschäftigt hatte. Mich würde in diesem Zusammenhang auch interessieren, wie intensiv man sich mit der Staffelung im eigenen Ballbesitz und den Abständen zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen in der Offensive auseinandergesetzt hat.

Kennt eigentlich noch jemand diese variabel verschiebbaren Angriffs- und Abwehrlinien aus diversen FIFA-Ablegern, mit denen man einstellen konnte, wo sich die verschiedenen Mannschaftsteile positionieren sollten? Genau an so etwas muss ich bei unserer aktuellen Staffelung manchmal denken. Irgendwie stehen wir häufig zu tief, zu weit auseinander oder mit zu wenigen Spielern in den entscheidenden Räumen. Und wenn dann tatsächlich einmal ein Angriff vielversprechend aussieht, fehlt es oft an den nötigen Anschlussbewegungen.

Ob das alles besser wird, sobald Prtajin zurückkehrt und wir höchstwahrscheinlich wieder auf das bewährte Stilmittel der halbhohen beziehungsweise hohen Flanken aus dem Halbfeld zurückgreifen können?

Ich sehe darin eine gewisse trügerische Sicherheit. Zum einen stellt sich die Frage, auf welchem Fitness- und Gesundheitslevel Prtajin tatsächlich zurückkehrt. Zum anderen frage ich mich, ob wir unseren Matchplan A damit nicht wieder auf dem Silbertablett präsentieren. Die gegnerischen Mannschaften dürften inzwischen schließlich ziemlich genau wissen, was sie bei uns erwartet wenn ein Prtajin wieder auf dem Rasen steht.

Ich habe zunehmend das Gefühl, dass auch unserem Trainer die aktuelle Situation nicht wirklich schmeckt. Vermutlich ist ihm selbst bewusst, dass es gar nicht so einfach ist, eine gesunde Balance zwischen einer funktionierenden Defensive und einer gleichzeitig gefährlichen Offensive herzustellen.

Man kann natürlich so spielen und sich auf die eigene, bombensichere Abwehr verlassen. Keine Frage. Dann muss man sich aber zwangsläufig auch damit beschäftigen, wie man die Effizienz vor dem gegnerischen Tor grundsätzlich erhöhen möchte, wenn sich so wenige Spieler vor dem Ball befinden. Denn unter diesen Voraussetzungen entstehen Automatismen und funktionierende offensive Abläufe eben auch nicht gerade von selbst - und ich glaube genau das sehen wir gerade seit schon mehreren Wochen.

Irgendwie ist das Ganze ein bisschen wie der Hund an der Kette: Man möchte ihn eigentlich von der Leine lassen, hält ihn aus Sicherheitsgründen aber lieber zurück. Und irgendwann wundert man sich dann, weshalb er nicht so richtig in Bewegung kommt.

Naja, es heißt nicht umsonst Wunschaufstellung. Und bis auf die Offensive stellt sich unsere Mannschaft nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Rasmussen ja ohnehin fast von selbst auf.

Ich habe mich deshalb bewusst für eine etwas mutigere Variante entschieden und versucht, in der offensiven Dreierreihe eine möglichst große Mischung aus Chaos, Positionsrochaden, Dynamik, Pace, Dribblingstärke und Variabilität unterzubringen. Zumindest dort, wo wir morgen wahrscheinlich ohnehin keine allzu großen Veränderungen zu sehen bekommen werden.

Zugespitzt könnte man auch fragen: Was bringt es uns, wenn Mergim Berisha in der Startaufstellung steht und durch seine Erfahrung Räume für seine Mitspieler reißt, wenn wir aus Gründen der berühmten Restfeldabsicherung anschließend viel zu selten in genau diese Räume hineinstoßen?

Wenn wir es schaffen, unsere offensiven Spieler konsequenter einzubinden, könnten wir womöglich auch mit wenigen, dafür aber zielgerichteteren Aktionen zum Torerfolg kommen. Dafür müssten wir allerdings bereit sein, ein Stück weit von unserer bisherigen Sicherheitsorientierung abzurücken.

Ich würde mir deshalb für morgen einfach einmal etwas mehr Mut wünschen. Es muss ja nicht gleich wieder Rock'n'Roll sein. Aber ein bisschen mehr offensive Risikobereitschaft, mehr Bewegung und vor allem mehr Spieler, die sich aktiv am Angriff beteiligen, dürften es aus meiner Sicht schon sein.

 
Torsten Lieberknecht, immer wieder für Überraschungen gut.

Hoffentlich geht die Sache mit Sauer für Kunze auf, nominell spielen wir eigentlich ohne echten Sechser.

An Luković heute alles Gute.
 
Die Aufstellung finde ich gut
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Es war eine reife Leistung heute. Man sieht, dass wenn man es ruhiger angeht, gegen Spielende nicht mehr so stark abbaut und auch weniger individuelle Fehler passieren, weil die Spieler nicht so ausgepowerd sind.
 
Da gab's schon andere für weniger, durch das runterdruecken, wurde er am Kopfball gehindert, also für mich klarer Elfer.
 
Was wirklich bemerkenswert ist, dass in dieser Saison schon 7x zu Null gespielt wurde. Das muss man Mal lobend erwähnen.
Wenn es jetzt vorne noch etwas zielstrebiger wird, dann kann da was gutes wachsen.
ist lange her, das mindestens 8 Offensive im Spieltagskader waren.
 
Die Qualität in der Breite ist in dieser Saison deutlich besser, als letztes Jahr. Da wurde unser Spiel mit jeder Auswechslung schlechter.

Jetzt können wir frische Leute einwechseln und es kommt nochmal neuer Schwung in die Partie. Ausfälle, wir Rasmussen können wir gleichwertig ersetzen. Ich denke wir sind auf einem guten weg, auch wenn nach vorne noch nicht alles klappt.
 
Unser Überangebot in der Offensive ist wirklich krass. Und dann trifft Luković gestern bei seinem ersten Startelfeinsatz auch gleich noch ins Schwarze. :darts:

Ich bin wirklich sehr gespannt, wie TL das zukünftig moderieren wird. Wir haben aktuell neun Spieler für drei Offensivpositionen – das wird ein ordentliches Hauen und Stechen.

Ich hoffe trotzdem, dass sich zeitnah auch in unserem Angriff so etwas wie eine Stammformation herauskristallisiert. Ähnlich wie in unserer Defensive, wo man mittlerweile sehr gut erkennen kann, wie wichtig Automatismen, klare Abläufe, gegenseitige Kommunikation und das Verständnis füreinander sind.

Ansonsten hat mir das Spiel gestern wieder gut gefallen. Man ist mittlerweile auch gar nicht mehr so nervös im Stadion wie früher. Spannend wäre es dennoch, einmal zu sehen, wie die Mannschaft reagiert, wenn sie in Rückstand gerät. Ich glaube, dass die Statistik unter unserem Coach in solchen Situationen nicht unbedingt die beste ist. Natürlich könnte ich auf diesen Erfahrungswert auch verzichten, aber daran glauben, dass wir die Saison ohne solche Rückschläge überstehen, tue ich (leider) nicht.

Die nächsten drei Spiele gegen Nürnberg, Hertha und Hannover im Pokal werden jedenfalls richtungsweisend. Wenn wir diese Partien erfolgreich gestalten, unsere aktuelle Punkteausbeute aufrechterhalten und womöglich sogar im Pokal weiterkommen, könnte das der Mannschaft noch einmal einen ordentlichen Schub geben. Gleichzeitig wären das wichtige Gelegenheiten, um zu sehen, wie gefestigt das Team inzwischen wirklich ist und wie weit wir in unserer Entwicklung schon gekommen sind.
 
Eigentlich müssten wir in einem 4-3-3 spielen oder 4-4-2. Aber das wird unter Lieberknecht nicht kommen. Da wird immer nur ein Stürmer auf dem Platz sein. Bis auf das Tor war Lukovic genauso eine arme Sau weil kein Ball in den 16er kam. Wir sind auf den aussen aktuell noch nicht Top.
Jolly war gestern wieder mit viel Licht und Schatten. Bälle die er gewinnen hatte waren direkt wieder weg Dann manchmal zu hektisch in seinen Aktionen. Bei Haas auch Defensiv wieder stabil, aber nach vorne ist da noch viel Luft.
Kanate ist hier wirklich schon sehr clever und abgezockt. Das Tor bereitet er toll vor. Vor allem beim Anspiel lässt er den Bochumer alt aussehen.
Beim Querpass endlich Mal Spielglück gehabt, dass der Ball dem Abwehrspieler durch die Beine geht.

Murphy & Gyamfi gestern eine Bank. Elvedi in Hz2 mit ein paar Problemen gegen Rasmussen. Aber hier auch gut gegen gehalten.

Defensiv wieder stark weg verteidigt. Offensiv wird noch kommen (hoffe ich). Ein Spektakel erwarte ich eh nie.
Bin zufrieden mit dem Ergebnis und dem Dreier.
 
Die 5min drüber: 2:0 gegen Bochum gewonnen und die nächsten Härtetests vor der Brust
Gegen den VFL Bochum 2:0 gewonnen, grund zur Freude und mit einem guten Gefühl das Stadion wieder verlassen. Es war ein Arbeitssieg und trotzdem in der Form verdient. Klar hatten wir auch das nötige Glück auf unserer Seite, aber gehört eben auch dazu.

Hier geht es weiter: https://www.roteteufel.de/2026/10/1...-und-die-naechsten-haertetests-vor-der-brust/
 
Bin mit dem Spiel auch voll zufrieden.

Gyamfi, Kanaté und Sahin bockstark.
Mein Spieler des Spiels ist aber Murphy.
Einfach alles weggebügelt auf seiner Seite.
So sehr, dass sein Gegenspieler im zweiten Durchgang die Seite wechselte, weil er einfach kein Land gesehen hat.

Bin mit Rasmussens Entwicklung ja auch sehr zufrieden. Aber eine Rückkehr in die Startelf ist auf Basis von Murphys Leistungen keine Selbstverständlichkeit.

Ein Schlüssel, dass wir auch offensiv durchschlagskräftiger werden, liegt aus meiner Sicht auf den Schienen.
Joly und Haas haben sicherlich auch ihren verdienten Anteil an der defensiven Stabilität. Jedoch ist das, was die beiden von Außen in die Box bringen, definitiv noch ausbaufähig.

Haas hat das Flanken ohnehin nicht erfunden und warum Joly immer so hastig seine One-Touch-Flanken bringt, versteh ich auch nicht. Gab ein paar Situationen, wo er locker noch 5 Meter hätte gehen können. Oder wo er zumindest mal abwarten hätte sollen, bis sich jemand positioniert hat. Aber er entscheidet sich oftmals dazu, die Bälle überhastet in den 16er zu bolzen. Wenn wir hier mehr Präzision rein bekämen, kämen wir über diesen Weg auch zu mehr Chancen.

Apropos "Mehr Chancen": Die Ecken von Sahin sind ähnlich brotlos wie die von Ritter. Will das aber auch gar nicht allein an den Schützen festmachen. Es muss an der gesamten "Choreo" gearbeitet werden.

Man sieht ja bei den Einwürfen, dass es fruchten kann. Ball auf Gyamfi, er verlängert, der nächste verwertet bestenfalls. So ist auch schon ein Tor entstanden und gestern ein Elfmeter.

Aber vom Fuß ausgehend...

Will mein Post aber nicht negativ beendet. Die Mannschaft macht einfach Bock und ihre Entwicklung lässt sehr darauf hoffen, dass das im Vergleich zu den letzten Jahren nicht nur ein Zwischenhoch ist.
 
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