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Ausländerjagd in Südafrika

Klingenstädter

Well-Known Member
RASSENHATZ IN SÜDAFRIKA

<span>"Wir haben alle gejagt"</span>



Dutzende Tote, Hunderte Verletzte, Tausende Flüchtlinge - die verheerende Bilanz der Rassenunruhen in Südafrika. Woher kommt der Hass? Der 18-jährige Malibongwe berichtet im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE von Neid, Brutalität und den Tricks, mit denen die Jugendgangs ihre Opfer auswählten.



Mehr...(spiegel)





Erschütternd...
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Erschreckend....fast unvorstellbar hier soll in 2 Jahren eine WM stattfinden.
 
Erschreckend....fast unvorstellbar hier soll in 2 Jahren eine WM stattfinden.
Dafür kannst du dich beim Beckenbauer bedanken! Für Backschisch von der deutschen Bauindustrie, die SA die Stadien hochgezogen hat, wurde die nordafrikanischen Kandidaten, die bessere Infrastruktur und Sicherheit bereits bereitstellen konnten, ausgebootet.
 
<span>Die Geschichte des Flammenmanns</span>

von Johannes Dieterich

Sein Bild ging um die Welt. Ernesto Nhamwavane wurde zur traurigen Ikone der rassistischen Menschenjagd in Südafrika. Der Fall des getöteten Mosambikaners gibt einen tiefen Einblick in Südafrikas schwarze Gesellschaft. Eine Reportage aus Johannesburg.



Mehr...(FTD)





Das ist echt sehr hart zu lesen.
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Generell werden momentan viele verschiedene Lebensläufe beschrieben, die zwar kein Glück in Südafrika finden, aber dafür Geld, welches sie nach Hause schicken können.

Vor allem Menschen aus Simbabwe sagen sich jetzt, dass sie lieber zu Hause ermordet werden, als in einem fremden Land.



Alles in allem hat diese Erruption an Gewalt und Fremdenhass sehr viele Probleme offengelegt, die sich allesamt nicht schnell lösen lassen.

Vor allem was das politische angeht, eignen wir Westler uns nicht, um dort auch nur irgendetwas zu verbessern.
 
Jou. Grüsse aus Johannesburg, wo ich gerade zum Arbeiten bin!


Wie ist denn die Lage bei dir? Bist du total abgeschottet, oder bekommst du was mit?

Sind die Menschen echt so zerknirscht, geschockt und um Wiedergutmachung bemüht, oder werden solche Meldungen von staatlichen Stellen lanciert?



Erzähl ruhig mal, wie die Lage aus deiner Sicht ist! Interessiert bestimmt nicht nur mich.
 
Um ehrlich zu sein kriege ich davon überhaupt nichts mit. Ich gebe einen Ausbildungskurs in einer Bank, und habe nur kurz mit der Kollegin darüber gesprochen, die mich im Auto abgeholt hat. Ich bin in Sandton, einem nördlichen Vorort von Johannesburg. Das Leben hier ist ganz normal, abgesehen davon, dass es eben ohnehin gefährlich ist draussen rumzulaufen.



Von Verbitterung spüre ich nichts. Meine Leute im Kurs sind auch 25 Farbige, da ist nichts von Aggression oder sonstwas Negatives zu spüren. Wobei die Lage in den Townships natürlich schon heftig ist. Ich habe mehrere Märkte in armen Townships besucht, und es ist schon heftig. Du weisst eben, dass etwa jeder Dritte oder Vierte HIV-positiv ist, und an allen Ecken hängt Werbung für "100% sichere" illegale Abtreibungen, etc.



Ich denke aber, diese extremen Aggressionen sind vereinzelte Gegebenheiten, von denen der "Normalbürger" auch nur im Fernsehen sieht. Die meisten Leute der oberen Mittelklasse und Mittelklasse arbeiten übrigens in den nördlichen Vororten, wenige im Stadtzentrum. Das ist inzwischen zu gefährlich.



Im Januar war ich im Süden in der Kapgegend und der Garden Route. War sehr schön, und von Gefahr nichts zu sehen. Ist auch eher die reichere Gegend und wird immer mehr zur Zuflucht für die Weissen in Südafrika.



Alles in allem aber ein sehr schönes Land mit sehr freundlichen Leuten. Die, die man in den Nachrichten sieht, sind allerdings weniger freundlich...
 
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