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[BRD] Schüler waren von Rechtsextremen eingeschüchtert

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suYin

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Schüler waren von Rechtsextremen eingeschüchtert



Wochenlang zeigte ein bayerischer Schulbusfahrer den Schülern jeden Morgen den Hitlergruß. Die Lehrer der Realschule in Vilshofen hakten nach, doch viele Schüler wollten nicht reden - sie hatten Angst vor Mitgliedern der rechtsextremen Szene.







Vilshofen - Bei den Ermittlungen zu einem offenbar rechtsextremen Schulbus-Fahrer haben Lehrer der Realschule Schweiklberg im niederbayerischen Vilshofen die Initiative ergriffen: Sie recherchierten auf eigene Faust, bevor sie den Fall an die Polizei übergaben.

Die Nachforschungen entpuppten sich jedoch als schwierig, berichtete der Schulleiter Josef Holzhammer. Viele Schüler hätten aus Angst Aussagen verweigert. In vielen Stunden mühsamer Befragungen habe die Realschule Schweiklberg den Fall recherchiert und erst dann der Polizei gemeldet, sagte Schulleiter Josef Holzhammer am Donnerstag. Dabei wollten mehrere Jugendliche keine Namen nennen, weil sie von Mitgliedern der rechtsextremen Szene in der Gegend eingeschüchtert worden seien.

Der 39 Jahre alte Schulbusfahrer hatte über Wochen hinweg die Hand zum Nazi-Gruß erhoben und soll nach Angaben der Jugendlichen auch CDs mit extremistischer Musik verteilt haben. Holzhammer geht davon aus, dass er ihnen die Nazi-Lieder auch vorgespielt hat. Das hat der Busfahrer in ersten Vernehmungen durch die Polizei allerdings bestritten.

Achtklässler-Homepage mit Nazi-Emblemen

Außerdem habe der Fahrer laut den Erzählungen der Schüler als Sympathisanten der rechten Szene erkennbare Fahrgäste bevorzugt behandelt und Punks aus der linken Szene zum Teil nicht einsteigen lassen, so der Schulleiter. Wie die "Passauer Neue Presse" berichtet, kam das Thema bei einer Elternbeiratssitzung erstmals zur Sprache. Daraufhin wurde die Schule aktiv. Bei den Befragungen fanden die Lehrer heraus, dass der Fahrer wohl einige Anhänger unter den Schülern hatte: "Mit ihnen hat er offenbar einschlägige CDs ausgetauscht", sagte Holzhammer der Zeitung.

"Etwa eine Handvoll" Schüler mit rechtsextremen Neigungen habe man in Schweiklberg ausfindig machen können. Es handele sich um wenige schwarze Schafe, und es gehe mehr um Aufklärung als um Strafen, sagte der Schulleiter. Dennoch müssten diese Schüler mit Sanktionen rechnen. Im Internet entdeckten die Lehrer auch eine rechtsradikale Internetseite, die von einem Achtklässler betrieben und inzwischen gelöscht wurde - sie war voll mit Nazi-Symbolen und Parolen. Die Eltern des 14-Jährigen hätten davon keine Ahnung gehabt, sagte Holzhammer der "Passauer Neuen Presse".

Der Busfahrer ist mittlerweile vom Dienst suspendiert worden. Er war Angestellter eines örtlichen Busunternehmens und beförderte auch Gymnasiasten und Hauptschüler zwischen Windorf und Schulen in Vilshofen im Landkreis Passau.

cpa/dpa



http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,456059,00.htmlhttp://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,456059,00.html

 
Sachen gibts...
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Un da wundern wir uns noch, wie sich immer mehr Neo Nazis entwickeln...
 
ja,und schon wieder ein beispiel was passiert wenn solche Sachen zu lang tolerriert werden.
 
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