Dr.BETZE
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Deutschland gehört zu den Ländern mit dem weltweit besten Image. Sich selbst schätzen die Deutschen aber eher skeptisch ein: 43 Prozent sagen, das eigene Land sei in der Welt unbeliebt. Wie aus einer Studie des Pew-Forschungszentrums in den USA weiter hervorgeht, hat sich das mit dem Irak-Krieg drastisch verschlechterte Amerika-Bild der Europäer nur leicht verbessert.
Die Bürger von 16 Ländern wurden in der jetzt veröffentlichten Studie nach ihren positiven Bewertungen von Deutschland, Frankreich, den USA, Japan und China befragt. Dabei schnitten die USA am schlechtesten ab und erhielten nur in sechs Ländern eine positive Bewertung von mehr als 50 Prozent der Befragten.
Hingegen liegen Deutschland, Frankreich und Japan in 13 Ländern in der Gunst der Befragten, bei China sind es elf Länder. Das beste Image hat Deutschland bei den Franzosen - hier haben 89 Prozent ein positives Bild. Danach folgen die Niederländer (88 Prozent), die Libanesen (85 Prozent), die Russen (79 Prozent), Spanier und Kanadier (jeweils 77 Prozent), die Briten (75 Prozent) und die Indonesier (71 Prozent). Die Amerikaner haben zu 60 Prozent eine günstige Meinung von Deutschland. Diese Einschätzung bleibt leicht hinter der von Japan (63 Prozent) zurück, ist aber deutlich besser als die Meinung der Amerikaner von Frankreich (46 Prozent) und China (43 Prozent).
Nichts gegen Amerikaner - nur den Präsidenten
Am niedrigsten ist der Anteil der positiven Bewertungen von Deutschland in Pakistan und Jordanien mit jeweils 36 Prozent. Umgekehrt haben die Deutschen ein besonders positives Bild von Frankreich (78 Prozent), während die Bewertung der USA mit 41 Prozent weiterhin skeptisch ausfällt. Im vergangenen Jahr lag dieser Wert aber noch bei 38 Prozent. Das Hauptproblem für die Europäer ist nicht das Land als solches, sondern sein Präsident: In Deutschland geben 65 Prozent der Befragten George W. Bush als wichtigste Ursache für eine anti-amerikanische Einstellung an. In Frankreich sind es 63, in Spanien sogar 76 Prozent. Die Studie beruht auf der Befragung von jeweils 750 bis 1000 Personen in 16 Ländern zwischen April und Ende Mai.
Problem in Washington bekannt
US-Außenamtssprecher Adam Ereli reagierte übrigens umgehend auf die Studie: "Klar, mit oder ohne dieser Umfrage wissen wir, dass wir eine öffentliche diplomatische Herausforderung haben." Die US-Regierung wolle dem Imageproblem unter anderem mit Auslandsreisen von Außenministerin Condoleezza Rice entgegenwirken, sagte Ereli und verwies auf deren gerade beendete Nahost- und Europareise. "Wir gehen raus. Wir sind offen und sagen geradeheraus, was wir denken, woran wir glauben, wofür wir stehen", sagte er.
www.tagesschau.de
Die Bürger von 16 Ländern wurden in der jetzt veröffentlichten Studie nach ihren positiven Bewertungen von Deutschland, Frankreich, den USA, Japan und China befragt. Dabei schnitten die USA am schlechtesten ab und erhielten nur in sechs Ländern eine positive Bewertung von mehr als 50 Prozent der Befragten.
Hingegen liegen Deutschland, Frankreich und Japan in 13 Ländern in der Gunst der Befragten, bei China sind es elf Länder. Das beste Image hat Deutschland bei den Franzosen - hier haben 89 Prozent ein positives Bild. Danach folgen die Niederländer (88 Prozent), die Libanesen (85 Prozent), die Russen (79 Prozent), Spanier und Kanadier (jeweils 77 Prozent), die Briten (75 Prozent) und die Indonesier (71 Prozent). Die Amerikaner haben zu 60 Prozent eine günstige Meinung von Deutschland. Diese Einschätzung bleibt leicht hinter der von Japan (63 Prozent) zurück, ist aber deutlich besser als die Meinung der Amerikaner von Frankreich (46 Prozent) und China (43 Prozent).
Nichts gegen Amerikaner - nur den Präsidenten
Am niedrigsten ist der Anteil der positiven Bewertungen von Deutschland in Pakistan und Jordanien mit jeweils 36 Prozent. Umgekehrt haben die Deutschen ein besonders positives Bild von Frankreich (78 Prozent), während die Bewertung der USA mit 41 Prozent weiterhin skeptisch ausfällt. Im vergangenen Jahr lag dieser Wert aber noch bei 38 Prozent. Das Hauptproblem für die Europäer ist nicht das Land als solches, sondern sein Präsident: In Deutschland geben 65 Prozent der Befragten George W. Bush als wichtigste Ursache für eine anti-amerikanische Einstellung an. In Frankreich sind es 63, in Spanien sogar 76 Prozent. Die Studie beruht auf der Befragung von jeweils 750 bis 1000 Personen in 16 Ländern zwischen April und Ende Mai.
Problem in Washington bekannt
US-Außenamtssprecher Adam Ereli reagierte übrigens umgehend auf die Studie: "Klar, mit oder ohne dieser Umfrage wissen wir, dass wir eine öffentliche diplomatische Herausforderung haben." Die US-Regierung wolle dem Imageproblem unter anderem mit Auslandsreisen von Außenministerin Condoleezza Rice entgegenwirken, sagte Ereli und verwies auf deren gerade beendete Nahost- und Europareise. "Wir gehen raus. Wir sind offen und sagen geradeheraus, was wir denken, woran wir glauben, wofür wir stehen", sagte er.
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