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Heimspiel für US-Boys
Größter Fan-Ansturm bei dieser WM
Die WM-Begegnung zwischen den USA und Italien hat am Samstagabend mehr als 100.000 Menschen nach Kaiserslautern gelockt. Die Fans beider Teams bevölkerten nicht nur das ausverkaufte Fritz-Walter-Stadion, sondern auch die WM-Meile und die beiden Fan-Plätze.
US-Fan und Italien-Fan Arm in Arm; Rechte: SWR Bild groß US-Italienisches Feiern
Die Innenstadt sei völlig überflutet, sagte ein Sprecher der rheinland-pfälzischen Polizei am Abend. Zusammenstöße zwischen den Fans beider Teams habe man aber weder im Stadion noch in der Stadt beobachtet. Es habe eine "schöne Atmosphäre" geherrscht. Allerdings seien erneut zahlreiche Taschen- und Handtaschendiebstähle gemeldet worden. 15 Menschen seien festgenommen worden, weil sie ohne Karte ins Stadion kommen wollten.
Die Polizei hatte mit einem Großaufgebot für Sicherheit gesorgt. Schwer bewaffnete Einsatzkräfte sicherten das Fritz-Walter-Stadion, außerdem suchten Spürhunde nach Sprengstoff. Insgesamt waren 2.500 Polizisten im Einsatz. Konkrete Hinweise auf eine Gefahr habe es aber nicht gegeben, sagte ein Polizeisprecher vor dem Spiel.
"Tifosi" waren in der Überzahl
Italien-Fans mit Bischofsmützen; Rechte: SWR Bild groß "Gott segne das Bier"
Obwohl in der Umgebung von Kaiserslautern allein rund 55.000 Amerikaner leben, prägten die italienischen Fans das Stadtbild mit ihren "Italia"- und "Forza Ragazzi"-Rufen. Viele US-Fans feierten dagegen für sich in Bars und Kneipen. Auch vor den Großleinwänden waren die US-Boys in der Minderzahl. Anders im Fritz-Walter-Stadion: Hier hatten 15.000 Amerikaner und 11.000 "Tifosi" Eintrittskarten. Das Stadion war mit insgesamt 46.000 Besuchern restlos ausverkauft.
So war es für die amerikanische Mannschaft um Trainer Bruce Arena eine Art Heimspiel, zumal sie vor dem Spiel bei ihren Landsleuten auf der US-Airbase Ramstein untergebracht waren. Die riesige Airbase ist der größte US-Luftwaffenstützpunkt außerhalb der USA und Hauptquartier der Air Force in Europa. Hinzu kommen weitere Militärstützpunkte in Baumholder und Spangdahlem (Eifel), die keine zwei Autostunden von Kaiserslautern entfernt sind. Daneben sind in in Rheinland-Pfalz aber auch rund 33.000 Menschen mit italienischem Pass zu Hause.
Gedenkminute für Fritz Walter
Auf der Tribüne des Fritz-Walter-Stadions hatten auch zahlreiche Ehrengäste Platz genommen. Neben FIFA-Präsident Joseph Blatter waren auch OK-Chef Franz Beckenbauer und DFB-Präsident Theo Zwanziger anwesend. Als Vertreter der Politik sahen sich Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) und der rheinland-pfälzische Ministerpräsident und SPD-Chef Kurt Beck das Spiel an. Zudem war der ehemalige Kapitän der deutschen Nationalmannschaft, Uwe Seeler, unter den Zuschauern. Vor dem Spiel gab es eine Gedenkminute zu Ehren von Fritz Walter, dessen Todestag sich am Samstag zum vierten Mal jährte.
Stand: 18.06.2006, 15:27 Uhr
Größter Fan-Ansturm bei dieser WM
Die WM-Begegnung zwischen den USA und Italien hat am Samstagabend mehr als 100.000 Menschen nach Kaiserslautern gelockt. Die Fans beider Teams bevölkerten nicht nur das ausverkaufte Fritz-Walter-Stadion, sondern auch die WM-Meile und die beiden Fan-Plätze.
US-Fan und Italien-Fan Arm in Arm; Rechte: SWR Bild groß US-Italienisches Feiern
Die Innenstadt sei völlig überflutet, sagte ein Sprecher der rheinland-pfälzischen Polizei am Abend. Zusammenstöße zwischen den Fans beider Teams habe man aber weder im Stadion noch in der Stadt beobachtet. Es habe eine "schöne Atmosphäre" geherrscht. Allerdings seien erneut zahlreiche Taschen- und Handtaschendiebstähle gemeldet worden. 15 Menschen seien festgenommen worden, weil sie ohne Karte ins Stadion kommen wollten.
Die Polizei hatte mit einem Großaufgebot für Sicherheit gesorgt. Schwer bewaffnete Einsatzkräfte sicherten das Fritz-Walter-Stadion, außerdem suchten Spürhunde nach Sprengstoff. Insgesamt waren 2.500 Polizisten im Einsatz. Konkrete Hinweise auf eine Gefahr habe es aber nicht gegeben, sagte ein Polizeisprecher vor dem Spiel.
"Tifosi" waren in der Überzahl
Italien-Fans mit Bischofsmützen; Rechte: SWR Bild groß "Gott segne das Bier"
Obwohl in der Umgebung von Kaiserslautern allein rund 55.000 Amerikaner leben, prägten die italienischen Fans das Stadtbild mit ihren "Italia"- und "Forza Ragazzi"-Rufen. Viele US-Fans feierten dagegen für sich in Bars und Kneipen. Auch vor den Großleinwänden waren die US-Boys in der Minderzahl. Anders im Fritz-Walter-Stadion: Hier hatten 15.000 Amerikaner und 11.000 "Tifosi" Eintrittskarten. Das Stadion war mit insgesamt 46.000 Besuchern restlos ausverkauft.
So war es für die amerikanische Mannschaft um Trainer Bruce Arena eine Art Heimspiel, zumal sie vor dem Spiel bei ihren Landsleuten auf der US-Airbase Ramstein untergebracht waren. Die riesige Airbase ist der größte US-Luftwaffenstützpunkt außerhalb der USA und Hauptquartier der Air Force in Europa. Hinzu kommen weitere Militärstützpunkte in Baumholder und Spangdahlem (Eifel), die keine zwei Autostunden von Kaiserslautern entfernt sind. Daneben sind in in Rheinland-Pfalz aber auch rund 33.000 Menschen mit italienischem Pass zu Hause.
Gedenkminute für Fritz Walter
Auf der Tribüne des Fritz-Walter-Stadions hatten auch zahlreiche Ehrengäste Platz genommen. Neben FIFA-Präsident Joseph Blatter waren auch OK-Chef Franz Beckenbauer und DFB-Präsident Theo Zwanziger anwesend. Als Vertreter der Politik sahen sich Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) und der rheinland-pfälzische Ministerpräsident und SPD-Chef Kurt Beck das Spiel an. Zudem war der ehemalige Kapitän der deutschen Nationalmannschaft, Uwe Seeler, unter den Zuschauern. Vor dem Spiel gab es eine Gedenkminute zu Ehren von Fritz Walter, dessen Todestag sich am Samstag zum vierten Mal jährte.
Stand: 18.06.2006, 15:27 Uhr