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Interessenvertretung - Lobbyismus...eure Meinung?

Jonny

Well-Known Member
In: Der Spiegel Nr.2/2007 vom 8.1.2007, Seite 32-36



„Was früher einigen wenigen Ex-Politikern vorbehalten blieb, ist unter ehemaligen Ministern, Abgeordneten und Staatssekretären seit neuestem groß in Mode- man macht in Lobbyismus“.



Kernaussage des Artikels, der dem „Spiegel“ immerhin vier Seiten wert ist: „Als Interessenvertreter wollen sie möglichst effizient die Wünsche ihrer Auftraggeber aus der Industrie im Polit-Betrieb durchsetzen“.

http://www.koch-consulting.net/index.php?id=28http://www.koch-consulting.net/index.php?id=28
 
Dafür nämlich sind ehemalige Politiker besonders qualifiziert, zeichnet sie doch eine Fähigkeit vor allen anderen Interessenvertretern ganz besonders aus, nämlich die, die „Sprache der Politik“ zu kennen und zu sprechen.


Sprechen sie € ?
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Ich bin froh dass wir noch keine amerikanischen Verhältnisse haben, wo die Wahlmänner die gewählt werden von vorneherein Lobbyisten sind. Im Moment stechen neben der Auto-Industrie besonders die Kernkraftlobby und die Mineralölkonzerne hervor.
 
Ich finde es auch in Ordnung, dass Politiker nach dem Ausscheiden aus dem Bundestag für andere Institutionen und die Industrie tätig werden. Was meiner Meinung nach eingeschränkt gehört sind die Beratungen während der Zeit als Abgeordneter.



Schlimmer empfinde ich jedoch, dass Beamte aus der Administration in den Ministerien, die an empfindlichen Schnittstellen zwischen Politik und Industrie/Institutionen arbeiten auf der Gehaltsliste von Konzernen stehen.

So in der Art, Beamter im Umweltministerium berät die Atomlobby.
 
zum thema empfehle ich den film "thank you for smoking" über einen vertreter der tabaklobby. auch so ein guter film
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aus wiki: "Nick Naylor ist Pressesprecher eines Forschungszentrums, welches von amerikanischen Tabakkonzernen finanziert wird. In dieser Funktion setzt er sich vehement für die Tabakkonzerne und die Rechte der Raucher ein. Er trifft sich mit zwei anderen ungeliebten Lobbyisten (einer Vertreterin der Alkohollobby und einem der Waffenlobby) jeden Donnerstag zum Lunch. Sie diskutieren unter anderem darüber, wer mehr Tote rechtfertigen müsse." (sie nennen sich mod-squad: merchands of death
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)

http://thankyouforsmoking.de/trailer/trailer_gross.htmlhttp://thankyouforsmoking.de/trailer/trailer_gross.html
 
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