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Jansen aus der Schusslinie

fetzmetz

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Der im Wettskandal beschuldigte Bundesliga-Schiedsrichter Jürgen Jansen ist offenbar entlastet worden. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins 'Focus hat der Dresdner Schiedsrichter-Betreuer Wieland Ziller für Jansen vorgesehene 25.000 Euro Bestechungsgeld nicht an den Unparteiischen weitergegeben. Ziller habe das Geld stillschweigend für sich behalten und Jansen nichts von dem Anwerbeversuch erzählt. Jansen habe von allem "nichts gewusst", soll Ziller bereits am 13. Juni dem Deutschen Fußball-Bund erklärt haben.



Das Geld sollte Ziller auf Wunsch der im Wettskandal angeklagten kroatischen Brüder S. an Jansen weiterleiten, damit dieser das Erstliga-Spiel 1. FC Kaiserslautern gegen den SC Freiburg (3:0) am 27. November manipuliert. Dies hat der Unparteiische aus Essen stets bestritten. Jansens Rechtsanwalt Stephan Reiffen aus Passau forderte nach dem 'Focus'-Bericht die Staatsanwaltschaft auf, "Herrn Jansen nicht länger als Beschuldigten durchs Verfahren zu schleppen". Jansen selbst sagte, er hoffe, "dass der Albtraum bald vorbei ist und ich endlich wieder pfeifen darf". Für die neue Saison steht der Schiedsrichter weiter auf der Erstliga-Liste.



Fünf Monate nach dem Bekanntwerden des Wettskandals im deutschen Fußball hatte die Berliner Staatsanwaltschaft in der vergangenen Woche Anklage gegen sechs Beschuldigte eingereicht. Die Anklage wegen banden- und erwerbsmäßigen Betrugs betrifft die ehemaligen Schiedsrichter Robert Hoyzer und Dominik Marks, die drei kroatischen Brüder Ante, Filip und Milan S., die Betreiber des Berliner Cafe King, sowie Fußball-Profi Steffen Karl, der zuletzt für den Chemnitzer FC in der Regionalliga spielte. Gegen andere der ursprünglich 20 Verdächtigen werden die Verfahren weitergeführt.





www.sport.de
 
und wo bleiben die ganzen Entschuldigungen und Entschädigungen?



Das war glatter Rufmord, was die mit dem gemacht hamm!! Drecks Bagaaasch...
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ich glaube nicht, dass der dfb sowas machen wird... höchstens ne vorgefertigte presse-meldung, die auf jede art von entschuldigung passt...
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DFB-Sportgericht stellt Verfahren gegen Jansen ein



Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) unter Vorsitz von Dr. Rainer Koch (Poing) hat heute in Einvernehmen mit dem DFB-Kontrollausschuss unter Vorsitz von Horst Hilpert (Bexbach) mit sofortiger Wirkung die Vorsperre gegen Jürgen Jansen aufgehoben und das Verfahren eingestellt, das gegen den Schiedsrichter aus Essen im Zuge des Wett- und Manipulationsskandals eingeleitet worden war. Zuvor hatte die Staatsanwaltschaft Berlin das Ermittlungsverfahren gegen Jansen eingestellt.



"Die Entwicklung hat uns nicht unvorbereitet getroffen. Ich habe Herrn Jansen zuletzt am 7. Juni und 3. Juli dieses Jahres vernommen. Herr Ziller wurde am 13. Juni von Herrn Hilpert und mir vernommen. Seitdem haben wir einen fundierten Überblick über den aktuellen Sachstand. Mit unserer definitiven Entscheidung wollten wir jedoch erst abwarten, bis auch die Staatsanwaltschaft in Berlin das Verfahren gegen Herrn Jansen eingestellt hat", äußerte Rainer Koch heute.



Der Geschäftsführende DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger kündigte gleichzeitig an, dass es demnächst zu einem Gespräch zwischen Jürgen Jansen, dessen Rechtsanwalt Stephan Reiffen, DFB-Schatzmeister Heinrich Schmidhuber und ihm selbst über mögliche materielle Forderungen des seit Anfang des Jahres nicht mehr eingesetzten Bundesliga-Schiedsrichters kommen werde. Mit Nachdruck betonte dabei Dr. Zwanziger, dass es keine rechtlichen Ansprüche auf Regress-Forderungen von Jansen gibt. Darüber hinaus stellte Dr. Zwanziger grundsätzlich fest: "Mit der Entwicklung in dieser Angelegenheit steht definitiv fest, dass die Bundesliga nicht in den Wett- und Manipulationsskandal verwickelt war." Jansen war im Zusammenhang mit der Wett-Affäre um Referee Robert Hoyzer vom Dresdner Schiedsrichter-Betreuer Wieland Ziller entlastet worden. Ziller hatte nach eigener Aussage 25.000 Euro von einem der mutmaßlichen Drahtzieher mit der Aufforderung erhalten, er solle bezüglich der von Jansen geleiteten Partie 1. FC Kaiserslautern gegen SC Freiburg mal sehen, "ob sich etwas machen lässt". Ziller hat nach eigener Aussage das Geld aber behalten und nicht an Jansen weitergeleitet. Jansen selbst hatte immer wieder seine Unschuld beteuert und offenbar auch nichts von dem Geldkuvert gewusst.



Wie Volker Volker Roth (Salzgitter), Vorsitzender des DFB-Schiedsrichter-Ausschusses, zuletzt Mitte Juli beim Trainingslager in Altensteig-Wart erklärt hatte, kann Jürgen Jansen nach Klärung der Vorwürfe im Wett- und Manipulationsskandal wieder als Schiedsrichter eingesetzt werden. Der Unparteiische aus Essen, der in diesem Kalenderjahr noch kein Spiel gepfiffen hat, kommt jedoch zunächst nicht in der Bundesliga oder in der 2. Bundesliga zum Einsatz, da er über Spielleitungen in Amateurklassen aufgebaut werden soll.



Außerdem muss Jürgen Jansen den obligatorischen Schiedsrichter-Leistungstest absolvieren. "Danach kann Jansen wieder Bundesliga pfeifen", sagte DFB-Schiedsrichter-Lehrwart Eugen Strigel (Rheinzabern). "So ist das auch bei den Schiedsrichtern üblich, die verletzungsbedingt länger als sechs Wochen ausfallen."



Quelle: www.dfb.de
 
ich hätt nix dagegen! Dann gewinnen wir wieder 3:0.



Nee Quatsch, war schon ´ne Sauerei, was die mit dem gemacht hamm - und immer noch keine Entschuldigungen...
 
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