Jugendkrawalle weiten sich aus
Über 60 Polizisten bei Unruhen in Pariser Vorort verletzt - Mehrere Beamte von Schrotgeschossen verwundet
Paris - Bei Jugendkrawallen in Pariser Einwandererorten haben Randalierer in der Nacht auf Dienstag auch scharf auf die Polizei geschossen. "Ein Polizist wurde von einer großkalibrigen Kugel an der Schulter verletzt", teilte die Direktion für öffentliche Sicherheit des Departements Val d'Oise nach Medienberichten am Dienstag mit. Mehrere andere Beamte - die Zeitung "Le Parisien" spricht von 25 - wurden von Schrotgeschossen verwundet. Augenzeugen berichteten, Randalierer hätten Jagdgewehre in der Hand gehalten.
Insgesamt wurden bei den Krawallen in Villiers-le-Bel und fünf anderen Pariser Vorstädten nach neuen Angaben 64 Polizisten verletzt, die meisten durch Wurfgeschoße. Die Polizei richtete ein Feldlazarett ein. Die Jugendlichen zündeten mehrere Gebäude an, darunter eine Bibliothek, einen Kindergarten, eine Schule und Geschäfte. Auch Dutzende Autos gingen in Flammen auf. Die Polizei setzte Tränengas und Gummigeschoße ein. Journalisten, die die Krawalle filmen wollten, wurden von Jugendlichen tätlich angegriffen. Zwei Kameraleuten wurde die Ausrüstung gestohlen. Auch Feuerwehrautos wurden attackiert.
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Über 60 Polizisten bei Unruhen in Pariser Vorort verletzt - Mehrere Beamte von Schrotgeschossen verwundet
Paris - Bei Jugendkrawallen in Pariser Einwandererorten haben Randalierer in der Nacht auf Dienstag auch scharf auf die Polizei geschossen. "Ein Polizist wurde von einer großkalibrigen Kugel an der Schulter verletzt", teilte die Direktion für öffentliche Sicherheit des Departements Val d'Oise nach Medienberichten am Dienstag mit. Mehrere andere Beamte - die Zeitung "Le Parisien" spricht von 25 - wurden von Schrotgeschossen verwundet. Augenzeugen berichteten, Randalierer hätten Jagdgewehre in der Hand gehalten.
Insgesamt wurden bei den Krawallen in Villiers-le-Bel und fünf anderen Pariser Vorstädten nach neuen Angaben 64 Polizisten verletzt, die meisten durch Wurfgeschoße. Die Polizei richtete ein Feldlazarett ein. Die Jugendlichen zündeten mehrere Gebäude an, darunter eine Bibliothek, einen Kindergarten, eine Schule und Geschäfte. Auch Dutzende Autos gingen in Flammen auf. Die Polizei setzte Tränengas und Gummigeschoße ein. Journalisten, die die Krawalle filmen wollten, wurden von Jugendlichen tätlich angegriffen. Zwei Kameraleuten wurde die Ausrüstung gestohlen. Auch Feuerwehrautos wurden attackiert.
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