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Jurgen Gjasula bei St.Gallen 1.spiel

cool - mit ihm scheint´s zu laufen, obwohl ich net weiss, ob´s vorher genauso war..


Hehe oder wie stark Thun ist...
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Meines Wissens nach spielt Thun regelmäßig gegen den Abstieg, hatte aber wohl mal den Ruf als Favoritenschreck weg, nachdem sie mal gegen Basel und Zürich gewonnen hatten.

Bin mir dessen aber nicht ganz sicher, weil ich den schweizerischen Fußball nicht so wirklich verfolge.
 
Meines Wissens nach spielt Thun regelmäßig gegen den Abstieg, hatte aber wohl mal den Ruf als Favoritenschreck weg, nachdem sie mal gegen Basel und Zürich gewonnen hatten.
Bin mir dessen aber nicht ganz sicher, weil ich den schweizerischen Fußball nicht so wirklich verfolge.


Thun hatte nach 2 Runden 6 Punkte.

Nach der 3. Runde führt St.Gallen die Liga nun an, allerdings hat

Young Boys Bern noch 1 Spiel ausständig und kann auf 9 Punkte kommen.

1 FC St. Gallen 3 2 0 1 10:5 5 6



2 Young Boys Bern 2 2 0 0 6:1 5 6

3 FC Zürich 3 2 0 1 8:5 3 6



4 FC Thun 1898 3 2 0 1 6:5 1 6

5 FC Basel 3 2 0 1 3:4 -1 6

6 Neuchâtel Xamax 3 1 1 1 6:4 2 4

7 Grasshopper-Club Zürich 3 1 1 1 6:7 -1 4

8 FC Schaffhausen 3 0 2 1 2:3 -1 2



9 FC Aarau 2 0 0 2 1:6 -5 0



10 Yverdon-Sport FC 3 0 0 3 2:10 -8 0
 
Soviel zum FC Thun:

FC Thun spielt 2:2 in Kiev

Der FC Thun holt sich im Hinspiel der 2. Runde der Champions League Qualifikation ein hervorragendes Unentschieden. Matchwinner war Torhüter Eldin Jakupovic, der die Thuner mit glänzenden Paraden in Spiel hielt.

Rückspiel am 03.08.2005 um 20:15 Uhr.

Also ganz so schlecht können die net sein,wenn man in Kiev unentschieden spielt.
 
Thun war letzte Saison Vizemeister. Jedoch ist das mysteriöse in der schweizer Liga, dass häufig Mannschaften eine Saison Top, nächste Saison Flop sind. Soviel dazu. Aber der FCSG hat sich sicherlich gesteigert was ich bis jetzt so gesehen habe.
 
Jürgen Gjasula will sich beim FCSG mit regelmässigen Einsätzen Spielpraxis holen



Jürgen Gjasula eilt aus Deutschland der Ruf voraus, ein begnadeter Spieler zu sein. In St. Gallen hofft der bald 20-Jährige, der auch schon mit Michael Ballack verglichen wurde, sich weiterentwickeln zu können.



Es ist Freitag, der Tag vor dem Heimspiel gegen den FC Thun. Und obwohl nur eine Trainingseinheit auf dem Programm steht, ist es nicht leicht, mit Jürgen Gjasula einen Gesprächstermin zu finden. Denn er ist mit der Suche nach einer Wohnung beschäftigt. In St. Gallen besichtigt er eine mögliche Bleibe, in Gossau ebenfalls. Jürgen Gjasula, der Anfang Dezember 20 Jahre alt wird, steht seit gut eineinhalb Wochen beim FC St. Gallen unter Vertrag. Er ist der fünfte Spieler, den die Ostschweizer in diesem Sommer verpflichtet haben. Vorerst für eine Saison wurde er von Kaiserslautern an die St. Galler ausgeliehen. Gleichzeitig hat er seinen Kontrakt auf dem Betzenberg bis 2007 verlängert.



Gespräch mit Henke



Dem 1.85m grossen Mittelfeldspieler wird in Deutschland eine grosse Zukunft vorausgesagt. Hochbegabt sei er, heisst es. Mit Michael Ballack wurde er auch schon vergliechen. Und dennoch sah Kaiserslauterns Trainer Michael Henke für Gjasula in der bevorstehenden Saison kaum Einsatzchancen. Mit Ervin Skela und Ferydoon Zandi ist die Konkurrenz im Mittelfeld zu gross. Deshalb seien Henke und er zum Schluss gekommen, dass es besser für ihn wäre, wenn er leihweise für ein Jahr bei einem anderen Verein spielen würde.

Nun ist er beim FCSG gelandet. Nicht eine Sekunde hat er gezögert, als er vom Interesse des Schweizer Vereins hörte. Beim Uhrencup wurde St. Gallens Sportchef René Weiler auf Gjasula aufmerksam. Wenige Tage später testeten ihn die Ostschweizer im Vorbereitungsspiel gegen Hertha Berlin, ehe kurz darauf der Vollzug des Leih-Transfers gemeldet wurde. Der bald 20- Jährige sei zwar ein noch Junger, aber gleichwohl sehr interessanter Mittelfeldspieler, sagt Weiler. Seine Qualitäten hat er bereits beim Debüt in Aarau angedeutet. Er ist ballsicher, technisch stark und er hat ein gutes Auge fürs Spiel. Gjasula selbst ist zufrieden mit seinem Start in St. Gallen. Er habe einen positiven Eindruck vom Verein und spüre die Rückendeckung des Trainers. Und dass die Integration so schnell und reibunglos vonstatten ging, hat er mit einer gewissen Überraschung, aber auch mit grosser Freude zur Kenntnis genommen. Nun will er mit dem FC St. Gallen erfolgreich sein. Er ist vom Potenzial der Mannschaft überzeugt. Sein persönliches Ziel in der Ostschweiz ist es, sich weiterzuentwickeln.

Er will regelmässig spielen und "eine Saison auf hohem Niveau absolvieren".



In Tirana geboren



Jürgen Gjasula wurde in Tirana geboren. Im Alter von vier Jahren zog er mit seinen Eltern nach Deutschland. In Freiburg sei er aufgewachsen, sagt er. Dort hat er als Junior " bei kleinen Verieinen gespielt", ehe er vom SC Freiburg in die A-Jugend und in dessen Leistungszentrum geholt wurde. Als er vor dem Sprung in die erste Mannschaft stand, nahm ihn Kaiserslautern unter Vertrag. Es war ein Wechsel mit Nebengeräuschen. Die Berater von Gjasula sollen Forderungen gestellt haben, welche der SC Freiburg nicht erfüllen wollte. Danach soll der Spieler fast jedem deutschen Verein angeboten worden sein. Kaiserslautern griff zu und handelte sich damit Ärger ein. Der Klub verstiess mit der Verpflichtung des damals 18-Jährigen gegen ein Gentleman's Agreement. In Deutschland haben sich die Profiklubs dazu verpflichtet, keine Nachwuchsspieler aus den Leistungszentren der Konkurrenz abzuweben. Kaiserlautern wurde gebüsst. Für einen Akteur mit Jürgen Gjasulas Qualitäten wird jedoch eine Busse in Kauf genommen.



Quelle Thurgauer Tagblatt/Markus Scherrer



falls Tippfehler drinn sind - sorry
 
Jürgen Gjasula



Total Einsatzzeit MS-Spiele in Minuten 164

Anzahl MS-Spiele 2

Anzahl MS-Spiele laufende Saison 2

Anzahl Tore MS 1

Anzahl Assists MS 2
 
Was für ne Bilanz:

2 Spiele, 2 Vorlagen und 1 Tor, Respekt!!



Hier die Entstehung des Tores:

Zuerst kombinierte sich das Team von Ralf Loose auf der linken Seite über Gjasula, Sutter, Alex und wiederum Gjasula - welcher diese Aktion mit seinem ersten Treffer im Espendress krönte - sehenswert durch die gegnerischen Reihen.
 
Er scheint sich bei denen auf dem Platz sehr wohl zu fühlen.

5.500 Zuschauer stellen zwar keine allzu große Kulisse dar, aber immerhin.

Wenn er die Saison ohne Verletzungen übersteht, haben wir nächstes Jahr eine echte Alternative im Mittelfeld!
 
St. Gallen mit guter Leistung und noch besserer Moral



Ein ausverkauftes Espenmoos, also 11'300 Zuschauer, konnte Speaker Richard Fischbacher endlich wieder einmal vermelden. Seit dem 30. November 2003, damals ebenfalls gegen den FC Basel, ist dies nicht mehr vorgekommen. Und die Anwesenden brauchten ihr Kommen trotz des schlechten Wetters nicht zu bereuen.









Beim Einmarsch der Spieler enthüllten die Fans der Südkurve ein gigantisches Bild mit einem Zauberer, links und rechts davon sich drehende Regenschirme mit aufgemalten Spiralen, und auf einem Transparent stand „Ralf Loose, setz üs under Hypnose“. Es ist zu hoffen, dass dies auch bei den Reportern des „Blick“ zur Kenntnis genommen wurde, welche anfangs Saison die Fans des FCSG in einer Kreativitätsrangliste nur auf Rang 6 gesetzt hatten, unverständlicherweise noch hinter YB und Thun. Doch mit solch tollen Aktionen können die Espenfans durchaus auch den Zürchern und Baslern Paroli bieten! Dies war natürlich auch das erklärte Ziel der Espen auf dem Platz.



Danach sah es allerdings zuerst gar nicht aus. Nach dem Spiel meinte Trainer Ralf Loose an der Pressekonferenz, dass Basel dort angefangen hat, wo es am Mittwoch Abend aufgehört hat, nämlich auf demselben hohen Niveau wie gegen Bremen. Die Mannschaft von Geburtstagskind Christian Gross (51) legte in der ersten Viertelstunde in der Tat ein forsches Tempo vor. Sie liess den FCSG nie richtig ins Spiel kommen, gewann praktisch sämtliche Luftduelle und nach zehn Minuten hatten die Basler schon vier Eckbälle auf ihrem Konto. Keine drei Minuten später stand es bereits 0:2 für die Gäste. Petric hatte nach viereinhalb Minuten getroffen, Gimenez doppelte in der 13. Minute nach.



Erst in der 24. Minute machten sich die Grünweissen das erste Mal so richtig bemerkbar – und wie! Marazzi zog ab, der Ball knallte ans Lattenkreuz. Es war der Weckruf für seine Mitspieler. St. Gallen kam besser in Fahrt, Basel baute etwas ab, war nicht mehr ganz so unwiderstehlich wie zu Beginn. Vielleicht der Tribut, den es für die englische Woche mit der CL-Quali bezahlen musste. Das Spiel war nun ausgeglichener, St. Gallen fing an sich zu wehren. Sinnbildlich dafür das Anschlusstor in der 35. Minute. Marc Zellweger setzte einem Ball im Strafraum der Basler nach, und der Ball gelangte zu Alex, der rechts an der Grundlinie stand. Seine Flanke in den Rücken der Abwehr nahm Hassli volley und traf via Pfosten zum 1:2. Auch heute wieder harmonierten die beiden Sturmspitzen gut miteinander und waren stete Unruheherde. Mit dieser neu gewonnenen und erkämpften Zuversicht gingen die Espen dann auch in die Kabine.



Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich das Geschehen unverändert: Ein hochklassiges und schnelles Spiel, mitunter aber auch mit vielen Fehlpässen auf dem glitschigen Terrain. St. Gallen drückte weiter auf den Ausgleich, doch es war erneut Gimenez, der eher etwas überraschend den zwei Tore Abstand wieder herstellte. Zunächst hob Garat das Abseits auf, indem er zu spät herausrückte, der Ball gelangte via Rossi und Degen zu Gimenez, den Garat nicht genügend stören konnte. In typischer Manier erzielte der Argentier im Gewühl seinen zweiten Treffer. Und wie schon bei den ersten beiden Toren präsentierte sich die Innenverteidigung nicht sonderlich sattelfest.



Nur eine Minute später zirkelte Calla einen Freistoss in den Strafraum von Zuberbühler, Garat und Koubsky stiegen beide mehr oder weniger ungedeckt hoch, und während Garat noch verpasste, liess sich der Tscheche nicht bitten und köpfte wunderschön ein. Zu Recht war Ralf Loose nach dem Spiel stolz auf seine Mannschaft, welche Moral bewiesen und nie aufgesteckt hatte.



Nach 65 Minuten hallte dann erneut Jubel durchs Espenmoos. Alex traf zum 3:3 Ausgleich – doch er stand klar im Abseits, was das Schiedsrichtertrio auch korrekt erkannt und deshalb den Treffer aberkannt hatte. Kurz darauf nahm Basels Trainer Gross seinen Spielmacher Delgado vom Feld, der nach ansprechendem Beginn zunehmend schwächer wurde und keine Akzente mehr setzen konnte. Nach dem Spiel monierte Gross die zu vielen Ballverluste im zentralen Mittelfeld in der zweiten Halbzeit. Für ihn kam der eher defensiv agierende Baykal, womit der Coach der Basler wohl auch den knappen Vorsprung über die Zeit retten wollte. Erst drei Minuten auf dem Feld sah Baykal in der 71. Minute bereits die gelbe Karte. Überhaupt wurde die Gangart des Spiels etwas härter. Während Schiedsrichter Laperrière in der ersten Halbzeit die Karten stecken liess, so zog er nach der Pause gleich sechsmal Gelb, unter anderem in der 78. (Maric), 79. (Degen), 81. (Rossi) und 82. Minute (Baykal). Und diese letzte gelbe Karte hatte es in sich.



Erneut trat Calla einen Freistoss in Richtung Koubsky. Dieser wurde von Smiljanic, deutlich zu sehen, am Trikot gezupft, und der tschechische Innenverteidiger wehrte sich nicht gross gegen die Schwerkraft. Ein Pfiff, ein Penalty – und ein verdutzter Baykal, der für das Vergehen von Smiljanic die zweite gelbe Karte sah und frühzeitig unter die Dusche musste. Die Dusche von oben war mittlerweile vorbei, der Dauerregen und mitunter die sintflutartigen Regenfälle dauerten just bis zum Penaltypfiff. Die Sonne kam zum Vorschein und hinter der Südkurve leuchtete ein schöner Regenbogen. Doch für die St. Galler sollte die Szenerie noch schöner werden. Eric Hassli trat wie schon gegen Thun erneut zum Penalty an und traf sicher zum 3:3-Ausgleich.



Ralf Loose strebte nun unbedingt den Sieg an, brachte Merenda für Marazzi (87.), während sein Antipode Gross mit der Einwechslung Ergic' anstelle von Gimenez (85.) weiter die Defensive verstärkte. Es blieb schliesslich beim gerechten Unentschieden, welches Basel aufgrund der spielerischen, und St. Gallen aufgrund der kämpferischen Vorteile sich verdient hatten.



So richtig unzufrieden war dann nach dem Spiel auch keiner, weder auf Basler noch auf St. Galler Seite. An der Pressekonferenz sagte Christian Gross voraus, dass gegen diesen FCSG noch viele Mannschaften die Punkte hier lassen würden, dass St. Gallen durchaus die Überraschungsmannschaft der Saison werden könne. Spiel entscheidend sei das postwendende 2:3 gewesen, welchem wie schon beim ersten Treffer ein Stellungsfehler voraus ging. Aber insgesamt sei es ein gute Partie gewesen, nicht zuletzt auch dank des FC Basel.



Ralf Loose war wie schon erwähnt stolz auf seine Mannschaft, wie sie sich zurückgekämpft hatte, nach dem sie in der ersten halben Stunde unten durch musste. Aber man sei noch lange nicht da, wo man hin möchte, wenn man zuhause vier Tore schiessen müsse, um zu gewinnen. Doch dem Spielverlauf entsprechend war auch er zufrieden mit dem einen Punkt.
 
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