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Dienstag, 18. Oktober 2005
Rückendeckung für Klinsmann
DFB will Vertragsverlängerung
Der Geschäftsführende DFB-Präsident Theo Zwanziger will ungeachtet der aufgekommenen Kritik an Jürgen Klinsmann festhalten und noch in diesem Monat mit dem Bundestrainer über eine mögliche Vertragsverlängerung reden. "Ich persönlich schätze seine Arbeit. Er ist kompromisslos, er will etwas verändern. Ich würde gerne mit ihm weiterarbeiten. Jürgen Klinsmann passt zum deutschen Fußball", sagte Zwanziger in der TV-Sendung "Blickpunkt Sport" des Bayerischen Fernsehens.
Der Spitzenfunktionär des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) attestierte Klinsmann zwar ein "gewisses Maß an Sturheit", verstärkte aber seine Rückendeckung für den Bundestrainer. "Jürgen Klinsmann ist ein Top-Trainer. Er ist geradlinig und konsequent, überzeugt durch Engagement und Begeisterung. Er hat in Deutschland die Begeisterung wieder geweckt", sagte Zwanziger.
Dennoch müsse es nach der Kritik von Trainern und Managern der Vereine an Klinsmanns Arbeitsstil ein klärendes Gespräch geben. "Wir müssen mit der Bundesliga zusammenarbeiten, uns an einen Tisch setzen, miteinander reden und zu einem klaren Ergebnis kommen. Es wird dieses Gespräch geben, sie müssen alle an einem Strang ziehen, und das werden sie auch", sagte Zwanziger.
Uli Hoeneß verkündete derweil, dass ihm ein Krisengipfel nicht reiche. "Ein Treffen oder auch mehrere bringen gar nichts. Das Einzige, was hilft, ist permanente Kommunikation. Dieses Treffen wird zum Gipfel hochstilisiert. Dabei sollte es die Norm sein, dass wir uns regelmäßig austauschen. Das geht aber nur, wenn der Bundestrainer permanent vor Ort ist und beispielsweise am Abend vor dem Spiel im Trainingslager vorbeischaut", sagte der Manager des FC Bayern München der Zeitung "tz".
Die hauptsächlich von Hoeneß und dessen Schalker Amtskollegen Rudi Assauer geäußerten Vorwürfe an Klinsmanns Wohnsitz in den USA bezeichnete Zwanziger als "Nebenkriegsschauplatz". "Klinsmann wird für den Erfolg alles tun, das ist keine Frage seines Wohnsitzes. Wir müssen Klinsmann vertrauen, nach der WM wird abgerechnet, es hat doch keinen Zweck, sich jetzt hochzuschaukeln."
Als mögliches Datum für einen "Runden Tisch" der deutschen Fußball-Spitze gilt der 27. Oktober. In der letzten Oktober-Woche könnte es auch zu dem von Zwanziger geforderten Sondierungsgespräch mit Klinsmann über dessen Zukunft beim DFB nach der WM 2006 kommen. Im Gegensatz zu seinem im kommenden Jahr scheidenden Amtskollegen Gerhard Mayer-Vorfelder hält Zwanziger diesen Termin weiterhin für unerlässlich. "Wir müssen wissen, wie denkt Klinsmann über die Zeit nach der WM. Ich will nicht wieder plötzlich verzweifelt nach einem Trainer suchen müssen. Da muss Klinsmann vorher eine Tendenz zum Ausdruck bringen", sagte Zwanziger.
Quelle www.n-tv.de
Rückendeckung für Klinsmann
DFB will Vertragsverlängerung
Der Geschäftsführende DFB-Präsident Theo Zwanziger will ungeachtet der aufgekommenen Kritik an Jürgen Klinsmann festhalten und noch in diesem Monat mit dem Bundestrainer über eine mögliche Vertragsverlängerung reden. "Ich persönlich schätze seine Arbeit. Er ist kompromisslos, er will etwas verändern. Ich würde gerne mit ihm weiterarbeiten. Jürgen Klinsmann passt zum deutschen Fußball", sagte Zwanziger in der TV-Sendung "Blickpunkt Sport" des Bayerischen Fernsehens.
Der Spitzenfunktionär des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) attestierte Klinsmann zwar ein "gewisses Maß an Sturheit", verstärkte aber seine Rückendeckung für den Bundestrainer. "Jürgen Klinsmann ist ein Top-Trainer. Er ist geradlinig und konsequent, überzeugt durch Engagement und Begeisterung. Er hat in Deutschland die Begeisterung wieder geweckt", sagte Zwanziger.
Dennoch müsse es nach der Kritik von Trainern und Managern der Vereine an Klinsmanns Arbeitsstil ein klärendes Gespräch geben. "Wir müssen mit der Bundesliga zusammenarbeiten, uns an einen Tisch setzen, miteinander reden und zu einem klaren Ergebnis kommen. Es wird dieses Gespräch geben, sie müssen alle an einem Strang ziehen, und das werden sie auch", sagte Zwanziger.
Uli Hoeneß verkündete derweil, dass ihm ein Krisengipfel nicht reiche. "Ein Treffen oder auch mehrere bringen gar nichts. Das Einzige, was hilft, ist permanente Kommunikation. Dieses Treffen wird zum Gipfel hochstilisiert. Dabei sollte es die Norm sein, dass wir uns regelmäßig austauschen. Das geht aber nur, wenn der Bundestrainer permanent vor Ort ist und beispielsweise am Abend vor dem Spiel im Trainingslager vorbeischaut", sagte der Manager des FC Bayern München der Zeitung "tz".
Die hauptsächlich von Hoeneß und dessen Schalker Amtskollegen Rudi Assauer geäußerten Vorwürfe an Klinsmanns Wohnsitz in den USA bezeichnete Zwanziger als "Nebenkriegsschauplatz". "Klinsmann wird für den Erfolg alles tun, das ist keine Frage seines Wohnsitzes. Wir müssen Klinsmann vertrauen, nach der WM wird abgerechnet, es hat doch keinen Zweck, sich jetzt hochzuschaukeln."
Als mögliches Datum für einen "Runden Tisch" der deutschen Fußball-Spitze gilt der 27. Oktober. In der letzten Oktober-Woche könnte es auch zu dem von Zwanziger geforderten Sondierungsgespräch mit Klinsmann über dessen Zukunft beim DFB nach der WM 2006 kommen. Im Gegensatz zu seinem im kommenden Jahr scheidenden Amtskollegen Gerhard Mayer-Vorfelder hält Zwanziger diesen Termin weiterhin für unerlässlich. "Wir müssen wissen, wie denkt Klinsmann über die Zeit nach der WM. Ich will nicht wieder plötzlich verzweifelt nach einem Trainer suchen müssen. Da muss Klinsmann vorher eine Tendenz zum Ausdruck bringen", sagte Zwanziger.
Quelle www.n-tv.de