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Marcel Koller holte in Köln Podolski in die erste Mannschaft
Bochum - Dem "Lautsprecher" Peter Neururer folgt der ruhige Marcel Koller.
Der Schweizer wird überraschend neuer Trainer beim VfL Bochum und soll die Westfalen zum fünften direkten Wiederaufstieg in der Vereinsgeschichte führen.
Rückkehr in den deutschen Fußball
Damit kehrt der 44-Jährige knapp ein Jahr nach seiner Trennung vom 1. FC Köln, an den er noch bis vergangenen Freitag vertraglich gebunden war, wieder in den deutschen Fußball zurück.
"Die Entscheidung ist uns nach eingehenden Gesprächen mit Herrn Koller leicht gemacht worden. Diese Verpflichtung soll den Grundstock bilden für den schweren Weg zurück in die erste Liga", sagte der mächtige Bochumer Aufsichtsratsvorsitzende Werner Altegoer bei der Vorstellung Kollers.
Koller: "Ich bin richtig heiß"
Koller, der einen Zweijahresvertrag unterzeichnete, kann den Trainingsauftakt am 27. Juni kaum abwarten: "Ich bin richtig heiß. Ich hatte ein Jahr lang Pause. Der Fußball hat mir sehr gefehlt", sagte der Schweizer, der Köln in 23 Bundesliga-Spielen nur zu vier Siegen geführte hatte, mit den "Geißböcken" abgestiegen war und daraufhin für Huub Stevens Platz machen musste.
Danach habe er sich verschiedene Spiele in Deutschland, der Schweiz und sogar Australien angeschaut, zu einem neuen Engagement war es für den ruhigen, akribischen Arbeiter aber nicht gekommen.
Ganz andere Mentalität
Dass der neue Coach eine völlig andere Mentalität besitzt als der alte, sieht Altegoer nicht als Problem an: "Wir sind anpassungsfähig. Herr Koller ist ein anderer Typ als Herr Neururer, aber wir haben keine Umstellungsschwierigkeiten."
Obwohl sich einige Bochumer Spieler noch nach dem 2:0-Sieg gegen den VfB Stuttgart am vorletzten Spieltag für eine Weiterbeschäftigung Neururers eingesetzt hatten, glaubt Koller an keinen schweren Start in Bochum.
"Natürlich muss man aufeinander zugehen und sich finden. Es spricht für die Spieler, wenn sie so hinter dem Trainer stehen." Den Sieg in Hamburg habe er im Fernsehen verfolgt und bescheinigte der Mannschaft daraufhin einen "guten Geist".
Von Beginn an Einfluss nehmen
"Im Gegensatz zu meiner Zeit in Köln habe ich hier die Möglichkeit, von Beginn an direkt Einfluss zu nehmen, auch auf die Personalpolitik", meinte Koller. Beim FC hatte er im November 2003 mitten in der Saison die Nachfolge von Friedhelm Funkel angetreten.
Doch mit der mitunter rauen Kölner Fußball-Luft kam der zurückhaltende Koller nicht klar und verlor zunehmend auch Kredit bei den Fans.
"Die Ausgangsposition in Bochum ist besser", erklärte der zweifache Familienvater, der mit Grasshopper Zürich fünf Titel als Spieler und zwei als Trainer gewann. Um das "sehr gute Gerüst" mit den Routiniers Dariusz Wosz, Rein van Duijnhoven und Thomas Zdebel will er nun sein Team formen.
Neue Spieler fürs Mittelfeld
Im Mittelfeld sieht er noch den größten Handlungsbedarf für Neuverpflichtungen, "über die wir uns in den nächsten Tagen Gedanken machen werden".
Der als eher unkompliziert geltende Koller wird wohl auch von den mitunter äußerst kritischen VfL-Fans zunächst Kredit bekommen. Um einen Sympathievorschuss bemühte er sich bereits am Montag nach Kräften.
Koller: "Ich habe viel Gutes über den VfL gehört, und meine Gespräche mit den Verantwortlichen haben dies nur bestätigt. Hier wurde über Jahre mit wenigen Mitteln hervorragende Arbeit geleistet. Ich habe ein sehr gutes Gefühl."
Bochum - Dem "Lautsprecher" Peter Neururer folgt der ruhige Marcel Koller.
Der Schweizer wird überraschend neuer Trainer beim VfL Bochum und soll die Westfalen zum fünften direkten Wiederaufstieg in der Vereinsgeschichte führen.
Rückkehr in den deutschen Fußball
Damit kehrt der 44-Jährige knapp ein Jahr nach seiner Trennung vom 1. FC Köln, an den er noch bis vergangenen Freitag vertraglich gebunden war, wieder in den deutschen Fußball zurück.
"Die Entscheidung ist uns nach eingehenden Gesprächen mit Herrn Koller leicht gemacht worden. Diese Verpflichtung soll den Grundstock bilden für den schweren Weg zurück in die erste Liga", sagte der mächtige Bochumer Aufsichtsratsvorsitzende Werner Altegoer bei der Vorstellung Kollers.
Koller: "Ich bin richtig heiß"
Koller, der einen Zweijahresvertrag unterzeichnete, kann den Trainingsauftakt am 27. Juni kaum abwarten: "Ich bin richtig heiß. Ich hatte ein Jahr lang Pause. Der Fußball hat mir sehr gefehlt", sagte der Schweizer, der Köln in 23 Bundesliga-Spielen nur zu vier Siegen geführte hatte, mit den "Geißböcken" abgestiegen war und daraufhin für Huub Stevens Platz machen musste.
Danach habe er sich verschiedene Spiele in Deutschland, der Schweiz und sogar Australien angeschaut, zu einem neuen Engagement war es für den ruhigen, akribischen Arbeiter aber nicht gekommen.
Ganz andere Mentalität
Dass der neue Coach eine völlig andere Mentalität besitzt als der alte, sieht Altegoer nicht als Problem an: "Wir sind anpassungsfähig. Herr Koller ist ein anderer Typ als Herr Neururer, aber wir haben keine Umstellungsschwierigkeiten."
Obwohl sich einige Bochumer Spieler noch nach dem 2:0-Sieg gegen den VfB Stuttgart am vorletzten Spieltag für eine Weiterbeschäftigung Neururers eingesetzt hatten, glaubt Koller an keinen schweren Start in Bochum.
"Natürlich muss man aufeinander zugehen und sich finden. Es spricht für die Spieler, wenn sie so hinter dem Trainer stehen." Den Sieg in Hamburg habe er im Fernsehen verfolgt und bescheinigte der Mannschaft daraufhin einen "guten Geist".
Von Beginn an Einfluss nehmen
"Im Gegensatz zu meiner Zeit in Köln habe ich hier die Möglichkeit, von Beginn an direkt Einfluss zu nehmen, auch auf die Personalpolitik", meinte Koller. Beim FC hatte er im November 2003 mitten in der Saison die Nachfolge von Friedhelm Funkel angetreten.
Doch mit der mitunter rauen Kölner Fußball-Luft kam der zurückhaltende Koller nicht klar und verlor zunehmend auch Kredit bei den Fans.
"Die Ausgangsposition in Bochum ist besser", erklärte der zweifache Familienvater, der mit Grasshopper Zürich fünf Titel als Spieler und zwei als Trainer gewann. Um das "sehr gute Gerüst" mit den Routiniers Dariusz Wosz, Rein van Duijnhoven und Thomas Zdebel will er nun sein Team formen.
Neue Spieler fürs Mittelfeld
Im Mittelfeld sieht er noch den größten Handlungsbedarf für Neuverpflichtungen, "über die wir uns in den nächsten Tagen Gedanken machen werden".
Der als eher unkompliziert geltende Koller wird wohl auch von den mitunter äußerst kritischen VfL-Fans zunächst Kredit bekommen. Um einen Sympathievorschuss bemühte er sich bereits am Montag nach Kräften.
Koller: "Ich habe viel Gutes über den VfL gehört, und meine Gespräche mit den Verantwortlichen haben dies nur bestätigt. Hier wurde über Jahre mit wenigen Mitteln hervorragende Arbeit geleistet. Ich habe ein sehr gutes Gefühl."