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Kosten-Explosion auf dem Betzenberg

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Betzenberg-Umbau immer teurer



Kaiserslautern - Die Anfang Dezember aufgetretenen Risse in der Dachkonstruktion des Fritz-Walter-Stadions waren nur das äußere Zeichen dafür, dass beim Ausbau der Kaiserslauterer Arena für die Weltmeisterschaft 2006 vieles schief lief.



Vor allem die Kostenexplosion rief zahlreiche Kritiker auf den Plan. Anstatt der veranschlagten 48,3 Millionen Euro wird das Projekt 76, 5 Millionen kosten.



Davon zahlt der rheinland-pfälzische Steuerzahler anstatt der geplanten 29,4 Millionen nun 57,6 Millionen Euro.



Mehrkosten ursprünglich ausgeschlossen



Dabei waren Mehrkosten für die Stadt und das Land ursprünglich ausgeschlossen worden. Im Vertragswerk wurde festgehalten, dass ein eventueller Anstieg der Ausgaben vom Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern getragen werden müsse.



Die nur knapp verhinderte Insolvenz der "Roten Teufel" im Jahr 2003 machte den Verantwortlichen allerdings einen Strich durch die Rechnung. FCK-Boss Rene C. Jäggi stellte schnell klar, dass der Klub nicht mehr als seinen geplanten Anteil in Höhe von 18,9 Millionen Euro zahlen könne.



Um das Prestigeprojekt nicht zu gefährden, musste die öffentliche Hand in die Bresche springen.



Rechtfertigung des Oberbürgermeisters



Die politisch Verantwortlichen rechtfertigen allerdings bei jeder Gelegenheit die steuerfinanzierten Ausgaben für den Ausbau der Arena auf 48.500 Sitzplätze.



"Es stand die Frage im Raum, ob wir die WM auflaufen lassen oder den Verein und damit die Weltmeisterschaft retten", sagte Kaiserslauterns Oberbürgermeister Bernhard J. Deubig zuletzt in der Tageszeitung "Die Rheinpfalz".



Viele Gründe für die Ausgabenexplosion



Die Gründe für die Mehrkosten, die zwischenzeitlich zu Auseinandersetzungen zwischen der Kommune und dem Land geführt hatten, liegen für das Oberhaupt der mit 107.000 Einwohner kleinsten WM-Stadt klar auf der Hand.



"Es gab viele Gründe. Unter anderem, dass die Stahlpreise in die Höhe schnellten. Später kamen Forderungen der Fifa hinzu. Wir hatten die Wahl: Entweder wir setzen die im Pflichtenheft niedergelegten Bedingungen um, oder wir machen bei der WM nicht mit. So knallhart ist das", meinte Deubig.



Dessen Stadt ist einziger Anteilseigner der Stadiongesellschaft, die dem FCK die Arena im Jahr 2003 für 57 Millionen Euro abgekauft hatte.



Stadion-Verkauf als Lösung?



Um wenigstens einen Teil der Ausgaben wieder ins Stadtsäckel zu bekommen, kann die Kommune nur darauf hoffen, dass die "Roten Teufel" nicht absteigen und weiter eine jährliche Miete in Millionenhöhe zahlen.



Noch besser wäre ein Verkauf der Arena. "Wenn es uns gelingt, das Stadion an einen Investor zu verkaufen, kommt viel Geld wieder in die Kasse zurück", erklärte Deubig.



Auch Ministerpräsident bemüht Rechenspiele



Neben dem Oberbürgermeister bemüht auch Ministerpräsident Kurt Beck gerne Rechenspiele, um die öffentlichen Ausgaben zu rechtfertigen.



"Ich denke, dass die Prognose unserer Landesbank, die 0,3 Prozent des Brutto-Inlandprodukts als mittelfristigen Ertrag aus der WM sieht, eher nach oben als nach unten korrigiert werden muss", sagte der Landesvater.





Quelle: www.sport1.de
 
bloß nich an einen investor verkaufen!

des fritz-walter stadion muss so heißen wie es heißt un nich ,,das deutsch bahn stadion'' oder sowas in der richtung!
 
ich hoffe, dass uns nicht das gleiche Schicksal ereilt wie Dortmund usw.



es wäre wirklich traurig wenn man das letzte stück tradition in unserem Verein verkaufen würde!!
 
also soweit ich weiß, hat die Stadiongesellschaft das Stadion unter der Voraussetzung gekauft, dass der Name Fritz-Walter-Staion" erhalten bleiben muss.



Wenn die das Stadion jetzt weiterverkaufen, darf es auch nicht umbenannt werden. Die wollen ja das ganze Stadion verkaufen, nicht nur die Namensreche.

Stellt sich halt die Frage, ob man einen Investor findet, der soviel Geld ausgibt, wenn sein Name nicht ständig in Zusammenhang zu dem Stadion genannt wird.





Ist halt schon blöd dass der Ausbau jetzt soviel teurer wird.

Wird halt jetzt größtenteils aus Steuergeldern bezahlt. Da gibts schon viele Leute in Rheinland-Pfalz die deswegen was gegen den FCK haben.

Der Ausbau hat zwar nicht direkt was mit dem FCK zutun, aber wenn der FCK nicht fast pleite gegangen wäre, hätt der ja die Mehrkosten tragen müssen.
 
also soweit ich weiß, hat die Stadiongesellschaft das Stadion unter der Voraussetzung gekauft, dass der Name Fritz-Walter-Staion" erhalten bleiben muss.


Wenn die das Stadion jetzt weiterverkaufen, darf es auch nicht umbenannt werden....usw....


Stimmt 100%tig!

Der Name blieb _sozusagen_ beim Verein.



Keine Panik!
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nichtfussballfans kann ich da auch verstehen aber seien wir doch mal ehrlich, wieviel steuergelder werden noch unnötiger verprasst?

da muss man nur mal den bund der steuerzahler fragen oder besser nicht, denn hinterher hegt so mancher wohl selbstmordgedanken, wenn er hört, für welchen scheiss das geld ausgegeben wird.
 
so lange der Name erhalten bleibt, wäre ein neuer Investor wahrscheinlich nicht das Schlechteste...
 
Ich hoff nicht das sie das stadion irgendwann umbenennen, das können die uns nicht antun, das können sie Fritz Walter nicht antun, das stadion wurde nach ihm benannt, das soll so bleiben
 
Ich hoff nicht das sie das stadion irgendwann umbenennen, das können die uns nicht antun, das können sie Fritz Walter nicht antun, das stadion wurde nach ihm benannt, das soll so bleiben


...hatten wir doch schon oft genug. Wenn sie das machen, dann machen sicher über 10.000 einen Sitz- und Hungerstreik vorm Betze. Und wenn wir alle sterben.
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