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Straßenfußball rückt in den Blickpunkt
Dienstag, 19. Juli 2005
Die dritte Weltmeisterschaft der Obdachlosen (HWC), ein weltweites Straßenfußballturnier, wird in diesen Tagen mit 32 Obdachlosen-Mannschaften aus der ganzen Welt ausgetragen.
Dritte Veranstaltung
Nach den großen Erfolgen dieses Turniers 2003 in Österreich und 2004 in Schweden findet die Endrunde 2005 in Schottland statt. In den letzten Jahren fanden sich immer mehr Teams, Zuschauer, immer größere öffentliche Aufmerksamkeit und stärkere Unterstützung von allen Seiten. Von morgen an bis zum 24. Juli werden in den Straßen von Edinburgh mindestens 50.000 Zuschauer erwartet.
Jährlicher Scheck der UEFA
Der Straßenfußball entwickelt sich rasend schnell. Er ist eine sehr schnelle, sportlich erstklassige und dynamische Sportart, die von der UEFA unterstützt wird. Der europäische Fußballdachverband wird seinen jährlichen Wohltätigkeitsscheck über eine Million Schweizer Franken (649.000 Euro) diesmal an die HWC-Organisatoren von ProPoor Sports überreichen. Damit soll der Straßenfußball unterstützt werden.
Standortbestimmung
Im HWC-Tätigkeitsbericht von 2004 wird deutlich, dass sich der Straßenfußball auf das Leben aller Beteiligten in der ganzen Welt positiv auswirkt. Dies zeigen die folgenden Ergebnisse:
• 90 Prozent der Befragten erklärten, dass dieser Sport positiven Einfluss auf ihr Leben habe
• 74 Prozent nahmen als direktes Resultat der Teilnahme an diesem Turnier entscheidende Veränderungen in ihrem Leben vor
• Viele haben wieder eine geregelte Arbeit gefunden
• bei fast der Hälfte der Teilnehmer hat sich die Wohnungssituation verbessert
• über ein Drittel hat seine Ausbildung fortgesetzt
• die Hälfte ist von Drogen und Alkohol losgekommen
• nach dem Ende der Obdachlosen-Weltmeisterschaft bleibt die Mehrheit der Spieler diesem Sport erhalten; bisher haben schon 16 Spieler einen Profi- oder Halbprofivertrag im Spieler- oder Betreuerstab verschiedener Fußballklubs unterschrieben
"Einfach erstaunlich"
"Die bisherigen Ergebnisse haben hinsichtlich der Lebensumstellung und geänderter Perspektiven einfach erstaunliche Ergebnisse gebracht", sagte Mel Young, einer der Gründer von HWC. "Beim Fußball sind alle gleich. Er bringt Menschen zusammen und ist ein Breitensport für jedermann. Bei der Obdachlosen-Weltmeisterschaft ändert sich die Kulisse, man kommt raus aus seiner stereotypen Umgebung. Menschen, die eine Woche vorher noch angespuckt wurden, werden bei diesem Turnier von Tausenden bejubelt und als Fußballgötter gefeiert."
Dienstag, 19. Juli 2005
Die dritte Weltmeisterschaft der Obdachlosen (HWC), ein weltweites Straßenfußballturnier, wird in diesen Tagen mit 32 Obdachlosen-Mannschaften aus der ganzen Welt ausgetragen.
Dritte Veranstaltung
Nach den großen Erfolgen dieses Turniers 2003 in Österreich und 2004 in Schweden findet die Endrunde 2005 in Schottland statt. In den letzten Jahren fanden sich immer mehr Teams, Zuschauer, immer größere öffentliche Aufmerksamkeit und stärkere Unterstützung von allen Seiten. Von morgen an bis zum 24. Juli werden in den Straßen von Edinburgh mindestens 50.000 Zuschauer erwartet.
Jährlicher Scheck der UEFA
Der Straßenfußball entwickelt sich rasend schnell. Er ist eine sehr schnelle, sportlich erstklassige und dynamische Sportart, die von der UEFA unterstützt wird. Der europäische Fußballdachverband wird seinen jährlichen Wohltätigkeitsscheck über eine Million Schweizer Franken (649.000 Euro) diesmal an die HWC-Organisatoren von ProPoor Sports überreichen. Damit soll der Straßenfußball unterstützt werden.
Standortbestimmung
Im HWC-Tätigkeitsbericht von 2004 wird deutlich, dass sich der Straßenfußball auf das Leben aller Beteiligten in der ganzen Welt positiv auswirkt. Dies zeigen die folgenden Ergebnisse:
• 90 Prozent der Befragten erklärten, dass dieser Sport positiven Einfluss auf ihr Leben habe
• 74 Prozent nahmen als direktes Resultat der Teilnahme an diesem Turnier entscheidende Veränderungen in ihrem Leben vor
• Viele haben wieder eine geregelte Arbeit gefunden
• bei fast der Hälfte der Teilnehmer hat sich die Wohnungssituation verbessert
• über ein Drittel hat seine Ausbildung fortgesetzt
• die Hälfte ist von Drogen und Alkohol losgekommen
• nach dem Ende der Obdachlosen-Weltmeisterschaft bleibt die Mehrheit der Spieler diesem Sport erhalten; bisher haben schon 16 Spieler einen Profi- oder Halbprofivertrag im Spieler- oder Betreuerstab verschiedener Fußballklubs unterschrieben
"Einfach erstaunlich"
"Die bisherigen Ergebnisse haben hinsichtlich der Lebensumstellung und geänderter Perspektiven einfach erstaunliche Ergebnisse gebracht", sagte Mel Young, einer der Gründer von HWC. "Beim Fußball sind alle gleich. Er bringt Menschen zusammen und ist ein Breitensport für jedermann. Bei der Obdachlosen-Weltmeisterschaft ändert sich die Kulisse, man kommt raus aus seiner stereotypen Umgebung. Menschen, die eine Woche vorher noch angespuckt wurden, werden bei diesem Turnier von Tausenden bejubelt und als Fußballgötter gefeiert."