TuK_Kugelfang
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.... wird hiermit nachgekommen....
Es gibt tatsächlich sinnvolle „Kettenbriefe“. Bitte weiterleiten!
Mit freundlichen Grüßen vom Betzenberg,
Stefan Roßkopf
- Fan-Betreuer -
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Wir sind das Kapital unseres 1.FC Kaiserslautern: Geh mer nuff, uff de
Betzebersch!
Vergleiche mit 1998 sind in dieser Situation einfach nicht mehr
angebracht. Der 1.FC Kaiserslautern hängt in den Ringen, taumelt auf den
letzten Metern dieser Alptraum-Saison. Es hilft nun nur noch vorne zu
schauen! Wir Fans haben sehr viel in diesen Verein investiert, sind in
den vergangenen Jahren tausende Kilometer gefahren, haben Woche für
Woche eine Menge Geld in unseren Verein investiert. Viele waren
regelmäßig uff em Betze, waren in München, Offenbach, Hoffenheim,
Aachen, Pauli, Köln oder Osnabrück dabei und ein jeder dachte vor jedem
dieser Spiele nur: „Ab jetzt muss es doch besser werden – heute wird
gewonnen!“ Fast jedes Mal wurden wir bitter, bitter enttäuscht...
Die Spieler kämpften viele Spiele, ließen aber auch zu oft den Lautrer
Kampfgeist vermissen, der unseren FCK in früheren Tagen so berühmt
gemacht hat. Vor wenigen Jahren sprachen die Gegner noch von der
„Bastion Betzenberg“, Paul Breitner wollte die Punkte des „großen FC
Bayern“ sogar mit der Post in die Pfalz verschicken! Heute spotten die
Medien vom „Selbstbedienungsladen Betzenberg“, wohl nie zuvor waren wir
so heimschwach. Was war die Folge? Die Zuschauerzahlen nahmen ab, in den
Medien geisterte deshalb sogar letztes Jahr das Gerücht, dass der 1.FC
Kaiserslautern in Folge davon Insolvenz anmelden müsse. Warum es heute
nicht mehr die Festung Betzenberg ist, sei mal dahingestellt. Jedoch ist
eine Grundvoraussetzung, aus dem Fritz Walter-Stadion wieder das zu
machen, was es mal war – eine Hölle! – dass das Stadion voll ist, die
Spieler der gegnerischen Mannschaft heiße Luft atmen müssen, sie gegen
ein gellendes Pfeifkonzert anrennen müssen.
Unbestreitbar befindet sich der 1.FC Kaiserslautern in einer sehr großen
Krise, aus der er noch lange nicht herausgekommen ist. Jedoch ist es in
den Zeiten, in denen andere Vereine mit unserem doppelten Spieleretat
mal eben so ihren Sturm verstärken (siehe HOPPenheim), ausländische
Investoren Millionen in andere Vereine pumpen und Profi-Fußballspiele
unter der Woche um 17.30 Uhr übertragen werden, damit das Fernsehen noch
mehr Geld einnehmen kann, nicht einfach sich zu behaupten. Was zählen da
noch Tradition und Wurzeln? Was zählen Dinge wie Leidenschaft,
Verbundenheit, Traditionsbewusstsein heute noch? Nicht viel sagen die
einen, aber ich sage sehr viel: Warum denn sonst strömten trotz dieser
aussichtslosen Situation nach wie vor noch mehr als 20.000 Fans ins
Fritz Walter-Stadion!
Gerade jetzt zählt es mehr denn je zu unserem 1.FC Kaiserslautern zu
stehen und ihn zu unterstützen. Mit unserer Unterstützung kann die
Mannschaft vielleicht das Unmögliche noch möglich machen und den
Klassenerhalt schaffen – in jedem Fall können wir aber Außenstehenden,
Sponsoren, zeigen, dass unser Verein noch lebt und auch im Falle eines
Abstieges wir zu unserem Verein stehen! Nur mit unserer Unterstützung
kann die Führung das Vertrauen von Kapitalgebern und Sponsoren
zurückgewinnen.
Natürlich wurden in den vergangenen fünf, sechs Jahren sehr viele Fehler
begangen, die kein Ende nahmen. Vor wenigen Wochen übertraf eine
Horrormeldung die nächste, Gerüchte, Kungeleien, Beschimpfungen,
laufende Personalwechsel in der Führung und auch der Mannschaft, hielten
den Betzenberg im Würgegriff. Das machte den Abstiegskampf sicherlich
nicht einfacher und die sportliche Situation nicht angenehmer. Doch mit
Stefan Kuntz gibt es einen kleinen Lichtblick am Horizont. Er hat
bewiesen, dass er in anderen Vereinen eine ordentliche Arbeit
ablieferte, ist gewachsen und stellt sich seiner Aufgabe. Wunderdinge
sollten wir Fans von niemandem erwarten. Doch er hat die Möglichkeiten,
unseren 1.FC Kaiserslautern zu retten und die Weichen für eine bessere
Zukunft zu stellen: "Ich durfte nicht warten, bis die Rettung von
irgendwo herkommt. Ich wusste, dass ich vorneweg marschieren muss, wenn
ich dem FCK helfen will".
In Flutlicht präsentierte er sich außerordentlich kompetent und
sachlich, machte Hoffnung. Nur in einer Situation stockte er für einen
Augenblick: Als er gefragt wurde, warum er sich das alles überhaupt
antue. Eine berechtigte Frage, aber dieser Mann ist hierher gekommen,
weil unser Verein ihm genauso am Herzen liegt wie uns allen! Genauso wie
er, müssen auch wir nun mit ihm vorneweg marschieren, hinter unserem
Verein stehen. Vergesst für drei weitere Heimspiele die Vergangenheit
und unterstützt euren Verein. Denn wir sind das größte Kapital, das der
1. FCK zur Zeit besitzt! Ohne uns lebt der Verein nicht mehr weiter...
Wenn wir unsern Betze erhalten wollen, müssen wir hinter ihm stehen und
das am besten schon am kommenden Spieltag gegen Aachen! Mobilisiert eure
Freunde, Familie und Bekannte – lasst uns ein weiteres Mal wie eine Wand
hinter der Mannschaft stehen, sie unterstützen und zum Sieg brüllen:
"Läuft im Spiel mal nichts zusammen,
und es will und will nichts geh'n,
so woll'n wir doch geschlossen,
hinter uns'rer Mannschaft steh'n!"