G
Guest
Guest
"Rote Karten" nur "PR-Gag"?
Danckert kritisiert Warentest
Nach einer Begehung der Veltins-Arena in Gelsenkirchen haben namhafte Vertreter des Sportausschusses des Deutschen Bundestags die umstrittene Untersuchung der Stiftung Warentest scharf verurteilt. "Alle angeblichen Mängel sind unbegründet. Auch die Bauministerkonferenz hat längst festgestellt, dass alle Einwände der Stiftung Warentest unberechtigt waren. Wir finden hier ein perfektes Stadion vor, das wie alle anderen bestens gerüstet ist für die Fußball-Weltmeisterschaft", sagte der Sportausschuss-Vorsitzende Peter Danckert.
Danckert sprach von einem "riesen PR-Gag" der Stiftung Warentest, die vor rund fünf Monaten vier "Rote Karten" an die Arenen in Gelsenkirchen, Leipzig, Berlin und Kaiserslautern verteilt und damit eine heftige öffentliche Diskussion ausgelöst hatte. Auch den übrigen Stadien wurden zum Teil große Mängel bescheinigt. Damit habe die Stiftung für einen "Paukenschlag" gesorgt, der inzwischen "ins Leere" gegangen sei. Es habe "keinerlei Berechtigung" gegeben, zu diesem negativen Urteil zu kommen. Damit seien alle Betreiber und Verantwortlichen der Stadien und nicht zuletzt das WM-Ok auf "schlimmste Weise diskreditiert" worden. Der stellvertretende Ausschuss-Vorsitzende Peter Rauen teilte Danckerts Einschätzung und bezeichnete die Vorwürfe der Warentester als "völlig haltlos".
Peter Hettlich, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, kritisierte vor allem die Art und Weise, wie damals geprüft worden sei. "Es ist völlig vermessen, nach dreieinhalb Stunden Begehung bei solchen Sonderbauten, die einer Vielzahl von Sondervorschriften (Brandschutz, Fluchtwege etc.) unterliegen, zu sagen: Das ist sicher oder nicht sicher. Wenn man alles überprüfen will, braucht man einige Wochen. Allein hier in der Arena dauerten die baurechtlichen Abnahmen über ein Jahr", betonte Hettlich.
Bei allen Stadien seien eine Vielzahl von Experten zu Rate gezogen, alle baurechtlichen Maßnahmen vielfach überprüft, alle für solche Bauten geltenden Sondergesetzte beachtet worden. Hettlichs Fazit: "Es gibt keinen Grund, an der Sicherheit der 12 Stadien zu zweifeln."
Quelle n-tv.de
Die Sportausschuss-Mitglieder hoffen, dass die Diskussion um die angeblich mangelhafte Sicherheit in den WM-Arenen nun beendet ist. "Es wird Zeit, nun endlich einen Deckel drauf zu machen", sagte Danckert. Auch Rauen kam zu dem Schluss: "Die Sache muss nun ein Ende haben. Unsere Botschaft ist: Die Stadien sind sicher."
Danckert kritisiert Warentest
Nach einer Begehung der Veltins-Arena in Gelsenkirchen haben namhafte Vertreter des Sportausschusses des Deutschen Bundestags die umstrittene Untersuchung der Stiftung Warentest scharf verurteilt. "Alle angeblichen Mängel sind unbegründet. Auch die Bauministerkonferenz hat längst festgestellt, dass alle Einwände der Stiftung Warentest unberechtigt waren. Wir finden hier ein perfektes Stadion vor, das wie alle anderen bestens gerüstet ist für die Fußball-Weltmeisterschaft", sagte der Sportausschuss-Vorsitzende Peter Danckert.
Danckert sprach von einem "riesen PR-Gag" der Stiftung Warentest, die vor rund fünf Monaten vier "Rote Karten" an die Arenen in Gelsenkirchen, Leipzig, Berlin und Kaiserslautern verteilt und damit eine heftige öffentliche Diskussion ausgelöst hatte. Auch den übrigen Stadien wurden zum Teil große Mängel bescheinigt. Damit habe die Stiftung für einen "Paukenschlag" gesorgt, der inzwischen "ins Leere" gegangen sei. Es habe "keinerlei Berechtigung" gegeben, zu diesem negativen Urteil zu kommen. Damit seien alle Betreiber und Verantwortlichen der Stadien und nicht zuletzt das WM-Ok auf "schlimmste Weise diskreditiert" worden. Der stellvertretende Ausschuss-Vorsitzende Peter Rauen teilte Danckerts Einschätzung und bezeichnete die Vorwürfe der Warentester als "völlig haltlos".
Peter Hettlich, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, kritisierte vor allem die Art und Weise, wie damals geprüft worden sei. "Es ist völlig vermessen, nach dreieinhalb Stunden Begehung bei solchen Sonderbauten, die einer Vielzahl von Sondervorschriften (Brandschutz, Fluchtwege etc.) unterliegen, zu sagen: Das ist sicher oder nicht sicher. Wenn man alles überprüfen will, braucht man einige Wochen. Allein hier in der Arena dauerten die baurechtlichen Abnahmen über ein Jahr", betonte Hettlich.
Bei allen Stadien seien eine Vielzahl von Experten zu Rate gezogen, alle baurechtlichen Maßnahmen vielfach überprüft, alle für solche Bauten geltenden Sondergesetzte beachtet worden. Hettlichs Fazit: "Es gibt keinen Grund, an der Sicherheit der 12 Stadien zu zweifeln."
Quelle n-tv.de
Die Sportausschuss-Mitglieder hoffen, dass die Diskussion um die angeblich mangelhafte Sicherheit in den WM-Arenen nun beendet ist. "Es wird Zeit, nun endlich einen Deckel drauf zu machen", sagte Danckert. Auch Rauen kam zu dem Schluss: "Die Sache muss nun ein Ende haben. Unsere Botschaft ist: Die Stadien sind sicher."