Klingenstädter
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G8 IN GENUA
<span>Gipfel der Gewalt-Exzesse</span>
Von Michael Braun, Rom
In Rostock eskalierte die Situation, solche Szenen darf es in Heiligendamm nicht geben. Die Erinnerung an Genua 2001 ist noch immer präsent: eine Briefbombe in einer Carabinieri-Station, in Tränengas eingenebelte Nonnen, ein toter Demonstrant. Bis heute sind die Vorgänge nicht aufgeklärt.
Mehr...(spiegel)
Meine Meinung:
Der Artikel lohnt sich zu lesen!
Er schildert ziemlich offen die Verbrechen, die von Autonomen und vor allem von italienischen Polizisten begangen wurden.
Video: http://www.spiegel.de/videoplayer/0,6298,18191,00.htmlhttp://www.spiegel.de/videoplayer/0,6298,18191,00.html
<span>Gipfel der Gewalt-Exzesse</span>
Von Michael Braun, Rom
In Rostock eskalierte die Situation, solche Szenen darf es in Heiligendamm nicht geben. Die Erinnerung an Genua 2001 ist noch immer präsent: eine Briefbombe in einer Carabinieri-Station, in Tränengas eingenebelte Nonnen, ein toter Demonstrant. Bis heute sind die Vorgänge nicht aufgeklärt.
[...]Die Spannung entlud sich am ersten Gipfeltag, dem 20. Juli. Von allen Seiten zogen Demonstrationszüge Richtung Rote Zone - und überall tauchten die vermummten Gestalten des Schwarzen Blocks auf, ein paar Hundert nur. Genug aber, um der Polizei den Vorwand zu liefern, christliche Pfadfinder und Nonnen genauso mit Tränengas einzunebeln wie die Pazifisten, die zum Zeichen ihrer Gewaltlosigkeit weiß gefärbte Hände hochreckten, während die Schlagstöcke auf sie niedersausten.[/...]
[...]Am nächsten Tag waren gar an die 250.000 Menschen zur großen Anti-G-8-Demonstration nach Genua gekommen. Wieder wurde der Schwarze Block zum Vorwand, um die Polizei-Hundertschaften auf unterschiedslos alle Sektoren der Mega-Demonstration loszulassen. Den makaberen Schlusspunkt setzte schließlich der nächtliche Sturm der Polizei auf jene Schule, die den Globalisierungskritikern als Schlafstätte diente. Blut an den Heizkörpern, Blut auf den Treppenabsätzen, Dutzende Schwerverletzte, die auf Bahren aus dem Gebäude gefahren wurden - angeblich hatte die Polizei nur so "den Widerstand brechen" können. Und angeblich hatte sie zwei Molotow-Cocktails sowie zahlreiche Schlagwerkzeuge gefunden.[/...]
[...]In Genua dagegen verhandeln gleich drei Kammern. Der erste Prozess richtet sich gegen 29 Polizisten, die am Sturm auf die Schule beteiligt waren, die einen als Kommandeure, die andren als Schlagstock schwingendes Fußvolk. Schwere Körperverletzung wird ihnen vorgeworfen, dazu noch die Fälschung von Beweismitteln. Die Molotow-Cocktails nämlich - das ist auch dank der Aussagen einiger Polizisten mittlerweile zweifelsfrei erwiesen - hatten die Beamten selbst mitgebracht.[/...]
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Meine Meinung:
Der Artikel lohnt sich zu lesen!
Er schildert ziemlich offen die Verbrechen, die von Autonomen und vor allem von italienischen Polizisten begangen wurden.
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