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Aha interessant.
Ein Engelhardt beispielsweise, der absoluten Rotz zusammengekickt hat, wurde also nicht deswegen ausgepfiffen, nieder gemacht und persönlich beleidigt, weil er schlecht gespielt hat, sondern weil er nicht gekämpft hat? Stimmt schon der Mann hatte so wenig Einsatz intus, dass er gegen Wolfsburg mal eben mit nem Kreuzbandriss zu Ende gekickt hat, schon klar.
Ich behaupte einfach mal locker 80% der heutigen FCK-Fans benutzt das Wort kämpft in nem absolut abstrusen Zusammenhang und assozieren das mit "gut spielen".
Wenn ich als nach dem Spiel in den Threats lese, der hat wieder nicht gekämpft und der hat heute wieder nicht gekämpft, da kann ich in 80% der Fälle nur noch mit dem Kopf schütteln. (Wobei es natürlich dementsprechend auch einige Fälle gibt, wo die Bezeichnung wohl zutreffend ist)
Wurde ein Runström am Sonntag ausgepfiffen, weil er nicht gekämpft hat? Die Mannschaft war komplett verunsichert nach dem Rückstand am Sonntag, hat unglücklich agiert, aber hat sie nicht gekämpft? Wurde sie deswegen ausgepfiffen?
Also das "nicht gekämpft" finde ich ist heutzutage als Totschlagargument missbraucht. Passt mir bei einem Spieler die Leistung nicht oder passt mir sein Gesicht nicht, dann hat er "nicht gekämpft", dann hab ich meine Rechtfertigung meine Aggressionen an ihm rauszulassen.
Aber in nem Verein wie Lautern kann man sichs ja als Masse erlauben so "assozial" zu benehmen, denn wenn mal einer darauf hinweist, dann zeig ich einfach mit dem Finger auf den Finanzvorstand, den Trainer, die Mannschaft oder kurz gesagt eben auf die anderen 4 im besagten Beitrag angesprochenen Probleme und hab wieder jegliche Diskussion an der "heiligen Kuh" Fans beendet...
Vollkommen richtig. Auch ein Engehardt hatte in meinen Augen sehr viele Spiele, wo es für Ihn nur darum ging, mit einem sauberen Trikot vom Platz zu gehen. Das er mit einer Veletzung zu Ende gespielt hat,kann man Ihm im nachhinein hoch anrechnen. Aber auch nicht mehr. Engelhardt hat nach seiner Nationalmannschaftskariere stark nachgelassen. Hinzu kamen noch diese peinliche Aktionen mit den Nacktbildern. Gerade Engelhadt als Beispiel zu nehmen, halte ich in diesem Zusammenhang für nicht richtig. Denn es gibt auch viele Spieler die sich einfach fürchterlich überschätzen. Und genau dies war es wohl was ein Hans Meyer Ihm in Nürnberg verdeutlicht hat. Auch dort hat er nach schwächern Leistung auf der Bank gesessen. Nun ändert das aber nichts daran, das ich es auch generell nicht für gut heiße, wenn eigene Spieler ausgepfiffen werden. Nur finde ich es geradezu als absurt , schlechte Leistungen von Spielern oder deren Einstellungen nur oder hauptsächlich an den Fans fest zu machen. Diese Ausrede lässt selbst ein Rekdal nicht zu, der zwar Pfiffe nicht für gut heißt, diese aber irgendwo nachvollziehen kann. Jedenfalls hat er dies schon in Interviews erwähnt.
Nur genial finde ich irgendwie Deine Frage bezüglich Runström.
Rekdal wurde diese Woche des öfteren so zitiert, das er mit der gesamten Einstellung von Runström nicht zufrieden sei, und deswegen über eine evt. Vertragsauflösung nachgedacht wird.
Sowas sagt ein Trainer? Und Du fragst dann warum die Fans so am Sonntag reagiert haben. Vielleicht weil Sie ähnlich gedacht haben.Vielleicht auch weil er den Elfmeter verschossen hat.
Im übrigen gibt es meiner Meinung nach sehr viele Fälle wo es zutrifft. Mehr als ich jemals gedacht hätte. Ich beschäftige mich auch gerne mit Statistiken. Und mit wird schon recht schlecht, wenn ich mich an manche Spieler erinnern muss.Also Eintagsfliegen sind dass schon keine mehr.