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Spiel-Philosophie

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Ich würd mal gerne meine Spielphilosophie erläutern...



Man muss sich das so vorstellen:



Das entscheidende ist die Umschaltung von Defensive auf Offensive.Wenn man schnell umschaltet kann man durch den Überraschungseffekt viele Chancen herausholen und Drück erzeugen dann werden für uns Tore fallen.Denn heutzutage spielen besonders Gastmannschaften ein sehr diszipliniertes Spielsystem und um da durchzukommen ist es sehr schwer wenn der Gegner breite aufstellt und den Gegner zu Fehlern zwingen.Alle 10 Feldspieler sind verantwortlich für das Defensivspiel und alle 10 Feldpspieler sind verantwortlich für das Offensivspiel.Es beginnt in der Defensive mit dem Spielaufbau,wichtig ist den Ball schnell nach vorne zu bewegen.Das Offensive spiel beginnt in der eigenen Defensive und sollte wenn möglich mit einem schnellen Pass beginnen.Wenn unsere Abwehrspieler in Ballbesitz sind sollten die Stürmer versuchen auf aussen ausweichen und den Gegner auseinanderzuziehen...Das öffnet Platz in der Mitte da die Abwehrspieler den Stürmern auf aussen folgen müssen und man kann einen schnellen Ball durch das Zentrum spielen.



Punkt 2 : 3 Zonen



Abwehr: In der Abwehr gilt höchste Konzentration...Dort dürfen keine Fehler passieren...Man muss das Mittelfeld ins Spiel bringen...Und sollte robuste,schörkellose Arbeit abliefern...



Mittelfeld:Das Mittelfeld is dafür verantwortlich kreativ zu sein und dazu konzentriert zu agieren...



Sturm: Der Spielplatz...Der Sturm darf kreativ sein und alles probieren...sei es eine Einzelaktion,ein Weitschuss oder sonstige sachen. Der Sturm ist sozusagen unser SPIELPLATZ wo alles erlaubt ist...Besser gesagt alle Spieler egal ob Stürmer oder Abwehrmann sollten vorne SPIELEN



Würd gern mal eure Meinung hören:)
 
Ich wär schon froh würden wir ggn die sogenannten Kleinen mal Pressing spielen. Da schau ich nämlich schon öfters neidisch auf Mainz. Die gewinnen zwar trotzdem nix, aber die stören die Gegner so, dass sie sich nicht entfalten können. Und genausi müssen wir ggn Karlsruhe spielen. Früh dran gehn,dazu noch Federico und Porcello rausnehmen und wir ziehn sie ab.
 
Wenn wir die Möglichkeit hätten, uns ne Weltauswahl zusammenzustellen, könnte das vlt. irgendwann so klappen...nee,mal im Ernst: Ich denke,der Trainer würde auch gern zur Abwehr sagen "macht keine Fehler" und zum Angriff "zaubert n bisschen und haut dann den Ball rein",nur dass das dann wahrscheinlich trotzdem nicht so funktionieren würde...
 
@adlerfan:



Ich bin mir - ehrlich gesagt - noch nicht so sicher, was du uns mit deinem Beitrag jetzt genau sagen wolltest...
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Eigentlich wollen doch so, wie du es beschrieben hast, die allermeisten Clubs auch spielen. Nur - das klappt halt nicht immer so! Ich denke, Wolfs Spielsystem sieht idealtypischerweise ganz ähnlich aus.



Also ich wäre froh, wenn's phasenweise mal so klappen würde.



@Pepe:



Biste Masochichst oder warum schaust du dir Spiele von den "Mainzelmännchen" an?
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Also ich hätte es lieber, wir schauen uns von denen nicht allzu viel ab.
 
Denk eher Man sollte hinten seine Hausaufgaben machen nud vorne Zaubern,,,Wenn man hinten keine Aufgaben erledigt kann man vorne nicht Zaubern
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adlerfan: japp! leider scheint das bei uns so überhaupt nicht zu klappen. natürlich sind wir nicht bremen oder sonstwas, trotzdem sollte man gegen augsburg die verschiebung ein bisschen besser hinbekommen. auf rechts sieht man es ganz deutlich (daran is zum grossen teil müller schuld).



am anfang war das verschieben in die defensive noch der grösse schwachpunkt. hat man ja schön bei den toren in karlsruhe gesehen, gab aber noch einige konter mehr zu anfang.



wie bremen das macht, ist manchmal schon echt traumhaft (nicht gegen barca
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). immer 2 mann am gegner (frings spelt da eine sehr wichtige rolle), die raumaufteilung ist klasse die bewegung von vorne nach hinten und umgekehrt ist klasse.



wiese unsere jungs das mittlerwiele in der offensive so schlecht machen, weiss ich nicht... in den ersten spielen war das besser. momentan ist es auch so, dass borbely als 6er sehr viel dynamik aus dem spiel nimmt. die mannschaft hat sich halt noch garnicht gefunden, was gegen eingespielte mannschaften wie karlsruhe, rostock und sogar augsburg zum problem wird, vor allem wenn die zement anrühren...
 
Ehm wo hab ich bitte einen Überraschungseffekt oder die Möglichkeit schnell von Defensive auf Offensive umzuschalten, wenn sich eine Mannschaft mit 10 Mann in der eigenen Hälfte einmauert und dich vor dem 16er zwei Viererreihen erwarten ?
 
wirklich "toller" Beitrag, nur irgendwie völlig sinnfrei.......

Aber schön zu sehen, auf was für Ideen manche Leute kommen, wenn ihnen langweilig ist!
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ich finds schwachsinn ^^ zum glück lässt sich WoWo nich reinreden..



@ Adlerfan

.... erzähls deinem Pfleger... ja genau der mit dem weißen Mantel.......
 
geht's euch noch gut ? eure kommentare, das ist schwachsinn!



oder wollt ihr damit sagen, dass taktisch alles stimmt bei unseren spielen?
 
Also adlerfan, du wirst niemanden finden, der deine Idealvorstellungen nicht sofort unterschreiben würde... leider hat bloß der jeweilige Gegner was dagegen...
 
Also adlerfan, du wirst niemanden finden, der deine Idealvorstellungen nicht sofort unterschreiben würde... leider hat bloß der jeweilige Gegner was dagegen...


Danke:) Mir ging es hier gar nicht um Kritik an unserem System hab nur mal so gedacht Denkanstöße zu geben...also keine Kritik an Wolf etc.---
 
Ich verstehe die Intention deines Beitrages auch nicht wirklich.



Klar, so sollte ein Spiel funktionieren.

Allerdings braucht man dazu die richtige Mischung aus Spielern, die das zusammen umsetzen können.

Die haben wir nicht, aber taktisch bessere Spieler können wir uns nicht leisten.

In der 2. Liga kann man allerdings viel durch Einsatz wettmachen und technisch gehören wir sowieso zu den stärksten Teams der Liga.



Ich finde daher deinen thread auch einigermaßen überflüssig.

Für Aussagen, wie von Hinterhofketscher hab ich allerdings trotzdem kein Verständnis.
 
Es ist auch überflüssig. Schließlich ham die meisten Gegner nur die Defensie ggn uns, dh unsre Abwehr ist nicht gefordert.
 
Es ist auch überflüssig. Schließlich ham die meisten Gegner nur die Defensie ggn uns, dh unsre Abwehr ist nicht gefordert.


Pepe 10 Abwehrspieler und 10 Stürmer
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Also ich finde das kann man mit jeder Mannschaft machen...Wie schon gesagt wurde spielerisch sind wir top(meistens) und das soll ja keine Taktik sein sondern nur ein Leibild--.
 
Pepe 10 Abwehrspieler und 10 Stürmer
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Also ich finde das kann man mit jeder Mannschaft machen...Wie schon gesagt wurde spielerisch sind wir top(meistens) und das soll ja keine Taktik sein sondern nur ein Leibild--.


Das hab ich nich gemeint, sondern das Umschalten von Defensive auf Offensive, was bei uns in 20 Spielen dieser Saison nicht möglich sein wird, da die Gegner halt hinten drin stehn. Das aber alle angreifen müssen und nicht nur unser Sturm mit OM, da stimm ich dir zu. Wenn man manchmal sieht wie Lucio bei Bayren mit vorgeht, nur weil es nicht läuft, das ist schon toll. Nur leider ham wir halt net so Topspieler.Wenn man sich unsere Abwehr anschaut: Die Außen sind ja meisten vorne mit dabei und unser Beda kann sich auch mit einschalten, aber Bouzid knallt fasst jeden Ball den er bekommt in die Tribüne und Ouattara(auch wenn er es bessr kann) hat so oft Fehler im Spielaufau, wodurch meistens dann auch Beda geschwächt wird.
 
Das entscheidende ist die Umschaltung von Defensive auf Offensive.Wenn man schnell umschaltet kann man durch den Überraschungseffekt viele Chancen herausholen und Drück erzeugen dann werden für uns Tore fallen.Denn heutzutage spielen besonders Gastmannschaften ein sehr diszipliniertes Spielsystem und um da durchzukommen ist es sehr schwer wenn der Gegner breite aufstellt und den Gegner zu Fehlern zwingen.Alle 10 Feldspieler sind verantwortlich für das Defensivspiel und alle 10 Feldpspieler sind verantwortlich für das Offensivspiel.


Was du da erläuterst macht doch gar keinen Sinn! Sicher ist es wichtig bzw entscheidend schnell von Verteidigung auf Angriff umzuschalten, aber was du da schilderst, widerspricht sich doch! Schnelles umschalten bringt nichts, wenn der Gegner eh hinten drin mauert! Und dann mit einer süffisanten Äußerung zu kommen, dass man da halt kreativ sein muss, hat mit Spielphilosophie nichts mehr zu tun! Außerdem ist es heute normal, dass der 1. Verteidiger der Angreifer ist! Das haben mir schon meine Trainer in der Jugend erzählt!






Es beginnt in der Defensive mit dem Spielaufbau,wichtig ist den Ball schnell nach vorne zu bewegen.Das Offensive spiel beginnt in der eigenen Defensive und sollte wenn möglich mit einem schnellen Pass beginnen.


Wie schon erwähnt, eigentlich nichts neues! Es geht quasi nicht anders, als das Spiel aus der Defensive zu beginnen! Und was soll das "mit einem schnellen Pass" bedeuten? Meinst du jetzt die Geschwindigkeit des gespielten Balles? Das man schnell abspielen sollte, ist auch klar, ein schneller Pass aus der Abwehr bringt höchstens bei einem Konter etwas, aber dann musst du das Mittelfeld so überbrücken!



Ansonsten reicht ein schnelles rausspielen über zwei drei Stationen, aber dafür ist viel wichtiger das Bewegung im Spiel ist! Beste Demonstration hat Barca gegen Bremen gezeigt! Der Ballführende hatte mindestens immer 2 Möglichkeiten, dann kann man auch schnell spielen!






Wenn unsere Abwehrspieler in Ballbesitz sind sollten die Stürmer versuchen auf aussen ausweichen und den Gegner auseinanderzuziehen...Das öffnet Platz in der Mitte da die Abwehrspieler den Stürmern auf aussen folgen müssen und man kann einen schnellen Ball durch das Zentrum spielen.


Auch das hab ich spätestens in der C-Jugend gelernt! Die Stürmer sollen sich auf die Außen fallen lassen, damit die aufrückenden Mittelfeldspieler durch die Mitte kommen können! Problem ist aber wenn du eine 4er Abwehrkette hast, wird der Mann einfach übergeben, dafür hast du die Außenverteidiger, die komplette Abwehr spielt idealerweise auf Raumdeckung!



Aber das ist ja nicht unser Problem, weil ein wenn ein Stürmer (Daham) sich auf die Außen fallen lässt dann in der Mitte fehlt und noch dazu keine Lücke reißen wird, weil diese Spielweise bevorzugt mit zwei Stürmern funktioniert!






Abwehr: In der Abwehr gilt höchste Konzentration...Dort dürfen keine Fehler passieren...Man muss das Mittelfeld ins Spiel bringen...Und sollte robuste,schörkellose Arbeit abliefern....


Ach....verstehe nicht, dass die meisten nicht verstanden haben, dass du eigentlich nichts besonderes erzählst, sondern einfach nur die funktionsweise in etwa versuchst wieder zu geben! Du hast aber vergessen, dass ein einschalten der Außenverteidiger zu einer Überzahl im Mittelfeld bzw in der Offensive führen kann. Dadurch mehr Dominanz im Mittelfeld ensteht, was der Wolf aber mit seinem Doppel 6er wieder überfüllt. Wenn er einen 2. Stürmer aufbietet, würde das Mittelfeld nicht so engwerden und vorne hätte man mehr Anspielmöglichkeiten!




Mittelfeld:Das Mittelfeld is dafür verantwortlich kreativ zu sein und dazu konzentriert zu agieren....


Auch hier gilt, ach....,aber auch hier hast du vergessen zu erwähnen, dass das Mittelfeld die eigentliche Abwehr ist! Hier entscheidet sich das Spiel! Denn die Aufgabe des Mittelfeldes ist den Gegner in der Vorwärtsbewegung zu bremsen, sei es durch taktische Fouls, Räume verschieben und den Ballführenden zustellen! Sie muss den Druck von der Abwehr nehmen, ein Grund warum wir voriges Jahr abgestiegen sind, weil unser Mittelfeld nicht funktionierte!



Offensiv gilt natürlich Druck aufbauen, das Spiel variieren über Außen, Seitenwechsel um das Spiel zu verlagern oder halt schnelle Pässe in die Tiefe, natürlich sind schöne Kombinationen erwünscht und durch direktes Passspiel natürlich für den Gegner schwer zu unterbinden, aber da gilt natürlich wieder Bewegung! Das Mittelfeld muss auch Torgefahr entwickeln, sonst stellt sich die gegnerische Abwehr auf die Stürmer ein und hat damit schon die meiste Arbeit erledigt!






Sturm: Der Spielplatz...Der Sturm darf kreativ sein und alles probieren...sei es eine Einzelaktion,ein Weitschuss oder sonstige sachen. Der Sturm ist sozusagen unser SPIELPLATZ wo alles erlaubt ist...Besser gesagt alle Spieler egal ob Stürmer oder Abwehrmann sollten vorne SPIELEN


Nett ausgedrückt....der Spielplatz....sicher wer sich vorne nichts traut, wird nicht belohnt! Aber wer sich vorne ständig verdribbelt, hat bald nichts mehr zu lachen in Lautern! Siehe M.Reich! Die Stürmer müssen auch ständig in Bewegung sein, es sei denn man hat einen Stoßstürmer der die Bälle geschickt hält bis das Mittelfeld in Position gelaufen ist! Aber Vorzugsweise würde ich sagen sollte der Stürmer genau wie der Rest in ständiger Bewegung sein und viele Seitenwechsel ausführen!





Also ich würde sagen, dass was du bzw ich erzählt habe, wohl jeder Trainer auf einem Seminar oder jeder Jugendspieler mittlerweile verinnerlicht bekommt! Die einen müssen es lernen die, anderen haben es schon immer so gespielt, weil sie eben das taktische Verständnis bzw das Talent haben!





Meiner Meinung nach eigentlich nichts neues!
 
Ok dann sagt mir mal was von diesen Sachen wir gemacht haben gegen Jena?! Höchstens die Abwehr...Aber es wurde nicht schnell nach vorne gespielt Jena konnte sich immer wieder positionieren und der Ball bzw.die Verantwortung wurde hintenrum geschoben und so das Spiel eingeschläfert...
 
Also irgendwie verstehe ich auch den Sinn deines Beitrags nicht.



Das ist so wie wenn du uns erklaert haettest, dass Wasser nass ist und Feuer heiss.



Jetzt wo wir das alle wissen, wollen wir bloss hoffen, dass Wolf auch mitliest, weil der wahrscheinlich seinen Spielern sicherlich jeden Tag im Training erklaert, dass Wasser aus Sand besteht und Feuer nur eine Fata Morgana ist.



Deine Ausfuehrungen sind zwar korrekt, aber es handelt sich hier um Grundwissen. Das wird wahrscheinlich schon am 1. Tag des C-Lehrerscheins doziert. Was das mit der tatsaechlichen Situation auf dem Fussballplatz zu tun hat verstehe ich nicht. Hier stellt man sich auf die jeweilige Situation ein unter Zuhilfenahme von verfuegbaren Mitteln. Insofern kann eine Spielphilosophie auch mal durch genau diese Faktoren beeinflusst werden.
 
Also irgendwie verstehe ich auch den Sinn deines Beitrags nicht.


Das ist so wie wenn du uns erklaert haettest, dass Wasser nass ist und Feuer heiss.



Jetzt wo wir das alle wissen, wollen wir bloss hoffen, dass Wolf auch mitliest, weil der wahrscheinlich seinen Spielern sicherlich jeden Tag im Training erklaert, dass Wasser aus Sand besteht und Feuer nur eine Fata Morgana ist.



Deine Ausfuehrungen sind zwar korrekt, aber es handelt sich hier um Grundwissen. Das wird wahrscheinlich schon am 1. Tag des C-Lehrerscheins doziert. Was das mit der tatsaechlichen Situation auf dem Fussballplatz zu tun hat verstehe ich nicht. Hier stellt man sich auf die jeweilige Situation ein unter Zuhilfenahme von verfuegbaren Mitteln. Insofern kann eine Spielphilosophie auch mal durch genau diese Faktoren beeinflusst werden.


Anscheinend sagt Wolf denen was anderes...
 
Wir wärs wenn wir uns unsere spieler nicht einfach backen? den so wie du dir deine taktik vorstellst ist das nicht mal beim EA fussball manager möglich, geschweige den mit einer 2. liga mannschaft.
 
Ich meine, dass man schon sehen konnte, woran es im Spiel gegen Jena und Augsburg, die ja beide mit ähnlicher und auch effektiver Taktik gegen uns gespielt haben, wirklich lag.



1.) Frische: die Spieler wirken nicht mehr spritzig wie nach den ersten Spielen bis so 2/3 der Hinrunde. Es ist für mich kein Zufall, dass es zum Ende der Runde für die etablierten und favorisierten Mannschaften gegen vermeintlich schwächere Gegner schwieriger wird. Wenn die Kräfte nicht mehr ganz da sind, der Akku nicht mehr voll aufgeladen ist, haben es die Teams, deren Prämisse die defensive Ordnung ist, sehr viel einfacher als die Mannschaft, die den Dreier fest eingeplant hat und somit gewinnen muss.



2.) Ruhe: blödes Wort an sich, aber in dem Zusammenhang durchaus verständlich, hoffe ich. Um Druck aufzubauen, braucht man in so einem Spiel ein gehöriges Mass an Geduld. Querpässe, auch und gerade im Defensivverband, mit einem einfachen Muster, bringen Ballsicherheit und bieten irgendwann die Möglichkeit, gezielt ins Mittelfeld vorzustoßen. Sieht nicht schön aus, es ist aber gerade gegen Jena und Augsburg viel zu überhastet nach vorne gespielt worden, man wollte zu schnell zu viel. Wenn der erste, unbedrängte Pass ins Mittelfeld direkt zu einem Zweikampf führt, dann ist das nicht ok. Kann mal vorkommen, darf aber nicht die Regel sein. Und man darf sich nicht zu schade sein, auch mal den Ball wieder in die Defensive zu spielen, alles, wirklich alles, was den Gegner nicht in Ballbesitz kommen läßt, ist legitim. Leider denken viele etwas anders, wenn es um zweckmäßiges Offensivspiel geht. Irgendwann bieten sich immer Möglichkeiten, den wenigen Raum, den man besitzt, auch mal nach vorne zu nutzen.



3.) Raumaufteilung: es war für meine Begriffe zu eng und zu statisch, wie in den letzten Heimspielen gespielt wurde. Es wurde sich für eine Seite entschieden, auf der man sich mehr oder weniger durchkombinieren wollte, die Aussenverteidiger rückten oft schnell nach und machten den Raum ohnehin schon enger, als er ohnehin schon war. Man hat sich im wahrsten Sinne des Wortes festgespielt. Wenn sich die zentralen Mittelfeldspieler auch noch seitenlastig verhalten, spielt man sofort ein 5 gegen 6, zudem fehlen die Stationen, um das Spiel zu verlagern. Für Jena und Augsburg ein gefundenes Fressen, das Doppeln von Gegenspielern klappt in solchen Spielsituationen natürlich vorzüglich.



4.) Spielverständnis: das Spiel gegen Jena und Augsburg war geprägt von Abspielfehlern, Schwächen im Spielaufbau. Natürlich auch geschuldet der guten Organisation, die beide Gegner da an den Tag legten. Es ist ohne Zweifel schwieriger, in solchen Spielen relativ konstant anspielbar zu sein. Aber es ist nicht unmöglich. Dazu muss man kein Ronaldinho sein, es geht halt darum, ein konstruktives und sicheres Spiel anzupeilen. Viel zu oft wurde der falsche Weg gegangen mit Einzelaktionen, nicht immer erzwungen, aber oft auch wegen fehlender klarer Anspielstation. Das soll aber nicht verhehlen, dass einige, ich spreche da insbesondere Daham an, mit dem Kopf durch die Wand wollten und drei Gegenspieler in einem Dribbling nass machen wollten.

Es ist nicht immer ratsam, wenn man denn ins zentrale Mittelfeld gelangt ist, so ca. 30 Meter vor dem Tor, dass sogar die Mittelfeldspieler in den 16er drängen. Wie will man sich in solchen Situationen Torchancen erarbeiten? Dann lieber rausrücken, den eigenen Stürmern die Luft zum Atmen lassen und vereinzelt den Weg nach vorne zielgerichtet nutzen, wenn denn auch der Ansatz von Raum und Torgefahr überhaupt vorhanden ist.



Also man sollte man meiner Meinung nach folgende Dinge versuchen besser zu machen beim nächsten tiefstehenden und defensiven Gegner: vor allem breit machen, das Spiel ruhiger gestalten, auch mal zum Torwart, wenn's sein muss. Wenn sich der Gegner dadurch locken lässt, um so besser.



So wenig Ballverluste wie möglich, auch wenn es zunächst keine klaren Offensivaktionen gibt. Die Innenverteidiger dürfen nicht zu weit nach vorne "schieben", ruhig mal wieder bei Ballbesitz etwas zurück um von außen wieder defensiv anspielbar zu sein. Der Innenverteidiger muss die Optionen Pass auf den anderen IV, Pass auf Außen und Pass ins zentrale Mittelfeld haben. Zur Not, wie gesagt auch zum eigenen Torwart. Alles kein Problem, alles außer Ballverlust ist zumindest ausreichend.



Außenverteidiger nicht sofort nachrücken, eher als defensive Anspielstation fungieren. Lieber ruhiger Quer- oder Rückpass, als hochmotiviert nach vorne gehen, wenn die Seite dicht ist. Bei einer anstehenden Spielverlagerung dann aber Raum nach vorne natürlich nutzen, wenn vorhanden.



Mittelfeldspieler sollten sich auch mal auf die Halbpositionen bewegen, entgegenkommen, einfach prallen lassen und wieder seitlich weg, anspielbar sein. Ein Hajnal hat sich z.B. kaum ins defensive Mittelfeld fallen lassen, war oft statisch im offensiven Mittelfeld behaftet, dort aber zunehmend wirkungslos, weil zu wenig Raum da war.



Im Grunde ruhig mal dahin gehen, wo der Raum zum spielen noch einigermaßen vorhanden ist. Der Gegner hat es zu einfach, wenn das offensivere Mittelfeld nur da anspielbar und vorhanden ist, wo der Gegner ohnehin seine Defensivkraft am stärksten hat. Und vor allem: Spiel verlagern, verlagern, verlagern....



Nur so kommt man im etwas vorgezogenen Mittelfeld zu kontrolliertem Ballbesitz, um daraus entstehend über die Außen kurzfristig zu 2 gegen 2 Situationen zu gelangen, weil der Gegner es mit einer effektiven Raumdeckung dann auch nicht mehr so einfach hat. Ob linke oder rechte Seite, kann aus der zentrale mit einer Körperdrehung und einfachem Pass geändert werden.



Naja, ist natürlich alles leichter gesagt als getan. Es sind nunmal Planspiele. Für mich ist konstruktives Offensivspiel gegen einen tief stehenden Gegner aber niemals eine Frage, ob 1, 2 oder 3 Spitzen auf dem Platz stehen. Ganz vorne ist es ohnehin sehr eng, jeder Stürmer mehr bedeutet weit schwierigeres Spiel im Mittelfeld, wenn sich der Stürmer nicht auch aktiv am Aufbauspiel beteiligt. Ganz ehrlich, wenn man mit Pavlovich, Ziemer und Karadas zurzeit keine technisch starken Spieler parat hat, die auch den Spielaufbau aktiv begleiten können, dann sind Sie gegen defensive Gegner für mich auch nicht unbedingt erste Wahl. Kann man aber auch anderer Meinung sein...
 
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