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Trainingslager (8.-18. Januar) auf Zypern

FCK AUF ZYPERN: KRÄFTE SAMMELN



Der Tag nach dem Sieg gegen Rapid Wien begann wieder sonnig. Hatte es am Vorabend noch aus Kübeln gegossen, präsentierte sich die Mittelmeerinsel am Sonntag wieder von ihrer besten Seite. Bei idealen Bedingungen rief Milan Sasic seine Spieler eine halbe Stunde später als gewohnt zum Training zusammen, denn das gestrige Auftreten und die Belastung der Partie waren Grund genug für eine etwas längere Ruhepause.



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Dennoch setzte Sasic eine intensive Trainingseinheit an, bei der sich besonders die am Vortag geschonten Spieler ins Zeug legen mussten. Unterdessen beschäftige sich Fitness- und Rehacoach Thomas Neubert mit den Akteuren der gestrigen Partie und half, die Glieder zu entspannen: Dehnen, Auslaufen und Regenerationsübungen hatte der gerade 40 Jahre alt gewordenen Assistent vorbereitet. Aimen Demai arbeitete mit Co-Trainer Fuat Kilic erstmals wieder mit dem Ball und Kapitän Axel Bellinghausen lief unverdrossen seine Runden. Beide sind kurz davor, wieder ins Mannschaftstraining zurückzukehren. Demgegenüber setzte Kai Hesse mit Wadenproblemen weiter aus und arbeitete mit Physiotherapeut Dirk Pagenstecher an seiner Rückkehr.



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Torwarttrainer Gerry Ehrmann ließ seine Schützlinge besonders ins Schwitzen kommen. Immer wieder ließ er sie bestimmte Abläufe wiederholen und korrigierte jede falsche Bewegung oder Haltung. Die jungen Keeper nahmen jeden Hinweis dankend auf und genossen es sichtlich, vom Coach hart rangenommen zu werden. Auch der Cheftrainer ließ es sich nicht nehmen, einige Bälle auf das von Stefan Riederer gehütete Tor abzulassen. Wie auf Kommando stiegen auch Teammanager Roger Lutz, Co-Trainer Kilic und Tobias Sippel mit ein, und prüften den Keeper der zweiten Mannschaft.



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Für den Nachmittag sind in erster Linie regenerative Maßnahmen angesetzt. Einige Spieler werden mit Roger Lutz auf dem Platz arbeiten, aber der größte Teil des Kaders wird von der medizinische Abteilung betreut und auf die morgige Einheit und die Partie gegen den FC. St. Pauli vorbereitet.



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HESSE UND KLINGER REISEN AB



FCK-Cheftrainer Milan Sasic muss im Trainingslager auf der Mittelmeerinsel Zypern auf Kai Hesse und Mario Klinger verzichten. Der 23-jährige Hesse hat Wadenprobleme. Klinger, gerade 22 Jahre alt geworden, muss wegen eines grippalen Infekts die Heimreise antreten. Beide Spieler machten sich am Montag, 12. Januar 2009, auf den Heimweg, um in Kaiserslautern behandelt zu werden.



Milan Sasic, Cheftrainer des 1. FC Kaiserslautern: "Im Trainingslager brauchen wir einsatzfähige Spieler und daher ist es für Kai Hesse und Mario Klinger besser, sich in Deutschland behandeln zu lassen, um wieder gesund zu werden."



www.fck.de
 
HESSE UND KLINGER REISEN AB


FCK-Cheftrainer Milan Sasic muss im Trainingslager auf der Mittelmeerinsel Zypern auf Kai Hesse und Mario Klinger verzichten. Der 23-jährige Hesse hat Wadenprobleme. Klinger, gerade 22 Jahre alt geworden, muss wegen eines grippalen Infekts die Heimreise antreten. Beide Spieler machten sich am Montag, 12. Januar 2009, auf den Heimweg, um in Kaiserslautern behandelt zu werden.



Milan Sasic, Cheftrainer des 1. FC Kaiserslautern: "Im Trainingslager brauchen wir einsatzfähige Spieler und daher ist es für Kai Hesse und Mario Klinger besser, sich in Deutschland behandeln zu lassen, um wieder gesund zu werden."



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oh kacke...hab heute vormittag noch geschrieben, dass hesse hoffentlich bald wieder ins training einsteigen kann :/
 
URLAUB, SPASS UND FCK





Du fährst mit ins FCK-Trainingslager? Bist Du völlig verrückt? Diesen Satz kennt wohl jeder Fan, der die Roten Teufel nicht nur bei den zahlreichen Spielen unterstützt, sondern auch mit ins Trainingslager reist. Doch was treibt die Fans eigentlich an, dem FCK auch in der Vorbereitung zu folgen? Wie verbringen die Fans die Tage in den zum Zeitpunkt der Trainingslager nicht unbedingt für Touristen attraktiven Ortschaften? Wir haben nachgefragt und möchten in den kommenden Tagen die verschiedenen Fans und Fangruppen, die sich auf den Weg nach Zypern gemacht haben, einmal genauer vorstellen. Eines haben sie auf jeden Fall gemeinsam: Ihre Treue zum FCK kennt im wahrsten Sinne des Wortes keine Grenzen.



Den Anfang macht Christoph Balzer, 24, von der achtköpfigen Reisegruppe "links fahren - rechts lenken".



Christoph, der Name Eurer Reisegruppe hat bestimmt etwas mit den Fahrgewohnheiten hier auf Zypern zu tun?



Stimmt, da man hier auf der für uns falschen Straßenseite fährt, ist das Autofahren immer recht abenteuerlich, man muss sich bei allem erstmal umorientieren. Aber bisher klappt das ganz gut, und auf ein Auto wollen wir hier nicht verzichten, schließlich möchten wir auch etwas von der Insel sehen.



Ist dies Dein erstes Trainingslager dass Du als Fan besuchst oder warst Du schön öfter bei der Vorbereitung dabei?



Dies ist bereits mein sechstes Winter-Trainingslager in Folge bei dem ich dabei bin. Bei unserer Truppe sind aber auch einige Neulinge dabei, die zum ersten mal ins Trainingslager fahren. Die müssen wir natürlich erstmal "einweisen".



Muss man ein wenig verrückt sein um dem FCK auch ins Trainingslager zu folgen?



Das ist Ansichtssache, bei vielen gilt man ja schon als verrückt wenn man wie die meisten von uns alle 34 Ligaspiele in der Saison sieht.



Was ist das besondere als Fan an einem solchen Trainingslager?



Es ist zum einen für uns Urlaub, zum anderen können wir hier noch die Testspiele unserer Mannschaft sehen, beim Training zuschauen und zudem noch andere Länder kennenlernen und Eindrücke sammeln. Außerdem stärkt eine gemeinsame Woche den Zusammenhalt unter den Fans, schließlich ist man jeden Tag zusammen und erlebt viel.



Wie verbringt Ihr die Tage hier in Anya Napa?



Das Training unserer Jungs ist natürlich Pflichtprogramm, auch wenn wir jetzt nicht genau darauf achten welche taktischen Varianten einstudiert werden. Der Spaß steht im Vordergrund und jeden Morgen gibt es genug lustige Geschichten vom Vortag zu erzählen und es wird viel gelacht. Wir versuchen aber auch das Land etwas genauer zu erkunden und das Leben hier kennen zu lernen. Dazu gehören natürlich auch die örtlichen Trinkgewohnheiten. Zudem versuchen wir, neben den Spielen des FCK, die natürlich die Highlights darstellen, noch Spiele der zypriotischen Liga zu sehen. Heute waren wir deshalb in der Hauptstadt Nicosia. Ansonsten ist relaxen angesagt, wir sind ja im Urlaub.



Wie sind die Bedingungen für die Fans vor Ort?



Das Hotel ist in Ordnung, auch das Essen ist gut. Leider ist der Januar keine Reisezeit für Touristen, was zwar auch angenehme Seiten hat, aber am Abend ist dann doch wenig los und die Bars und Diskotheken haben alle geschlossen. Aber wir haben auch im Hotel unseren Spaß, und wenn man ins Trainingslager fährt weiß man ja auch vorher was einen erwartet. Der Trainingsplatz der Mannschaft ist nah am Hotel und für weitere Strecken haben wir ja einen Mietwagen.



Wie ist Dein Eindruck vom Training der Mannschaft?



Man sieht dass sehr professionell trainiert wird und innerhalb der Mannschaft viel Respekt herrscht. Die Jungs arbeiten alle wirklich sehr gut und das stimmt uns für die Rückrunde optimistisch.



Was habt Ihr hier auf der Insel noch vor und was möchtet Ihr den zu Hause gebliebenen mitteilen?



Wir fahren noch in den türkischen Teil der Insel und suchen dort den größten Döner Kebab den es gibt. An die Jungs zu Hause: Wir haben 30 Grad mehr als Ihr!



Vielen Dank für das Gespräch und noch viel Spaß auf Zypern.





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FCK AUF ZYPERN: AUS ALLEN ROHREN





Ein weiterer Trainingstag auf Zypern für den FCK. Erneut erstrahlte das Trainingsgelände in Agia Napa unter blauem Himmel. Einzig ein frischer Wind sorgte für kühle Temperaturen, besonders wenn die Sonne sich mal hinter einer der gegen Mittag aufkommenden Wolken versteckte. Cheftrainer Milan Sasic hatte sich für seine Schützlinge erneut eine besondere Einheit ausgedacht und nahm kaum Rücksicht auf das am Abend bevorstehende Spiel gegen den FC St. Pauli.



Dem intensiven Aufwärmprogramm folgte das allseits beliebte "Kreisspiel". Früh morgens hatten die Spieler ihren Koch Andreas Kramer begrüßen können, der Sonntagabend eigens mit dem Vorstandsvorsitzenden Stefan Kuntz eingeflogen war. Zwar erfüllte das Hotelessen durchaus die Ansprüche an die Ernährung der FCK-Leistungssportler, aber Sasic möchte den besonderen Anforderungen seines Trainings Rechnung tragen und zudem die bestmögliche Ernährung ermöglichen. Daher ließ er kurzer Hand den FCK-Koch aus der Pfalz einfliegen, damit dieser fortan fürs leibliche Wohl der Roten Teufel sorgt.



Die später gen Kaiserslautern verabschiedeten Kai Hesse und Mario Klinger fehlten ebenso beim Training, wie Sidney Sam und Sascha Kotysch, die beide einen grippalen Infekt auskurierten. Demgegenüber durfte Kapitän Axel Bellinghausen endlich wieder mit dem heiß geliebten Ball arbeiten, auch wenn Fitnesscoach Neubert ihn schon nach kurzer Zeit wieder einsam seine Runden drehen ließ.



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Dem Aufwärmprogramm folgten anspruchsvollen Übungen, die das Passspiel, die Antizipation und den Torabschluss fördern sollten. Beim Pass-Parcour fiel ein neuer Spieler ins Auge: Ganz in schwarz gekleidet reihte er sich ein und kam dem einen oder anderen bekannt vor. Ex-Stürmer, Torschützenkönig, Deutscher und Europameister Stefan Kuntz trainierte die komplette Einheit mit und zeigte, dass der Exprofi auch im fortgeschrittenen Alter durchaus noch mithalten kann. Zudem feuerte der Vereinsboss die Spieler immer wieder lautstark an und lobte jede gelungene Aktion der jungen Truppe.



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Nach etwa 100 Minuten beendete Milan Sasic die Einheit und entließ seine Spieler nach dem gemeinsamen Mittagessen in die Nachmittagsruhe, bevor am Abend die zweite Partie des "Love Cyprus Cups" gegen den FC St. Pauli auf dem Plan stand.







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[...]Stefan Kuntz trainierte die komplette Einheit mit und zeigte, dass der Exprofi auch im fortgeschrittenen Alter durchaus noch mithalten kann. Zudem feuerte der Vereinsboss die Spieler immer wieder lautstark an und lobte jede gelungene Aktion der jungen Truppe.[...]




Super Einsatz für einen VV! Find ich sehr schön. Ich denke, dass er damit den ein oder anderen Akteur zusätzlich pushen und motivieren kann.
 
Super Einsatz für einen VV! Find ich sehr schön. Ich denke, dass er damit den ein oder anderen Akteur zusätzlich pushen und motivieren kann.


Bleibt der Erfolg aus,kann sowas auch ganz schnell kippen.

Dann heißt es, das Verhältnis der Spieler zu ihrem Chef ist viel zu eng,er könne nicht mehr objektiv handeln, ec....nur mal etwas den schlimmsten fall skiziert.
 
Bleibt der Erfolg aus,kann sowas auch ganz schnell kippen.
Dann heißt es, das Verhältnis der Spieler zu ihrem Chef ist viel zu eng,er könne nicht mehr objektiv handeln, ec....nur mal etwas den schlimmsten fall skiziert.


Nee, wir sind in Rheinland-Pfalz, guck dir unsren Ministerpräsidenten an. Sowas geht hier. Nur hier, aber es geht hier.
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Bleibt der Erfolg aus,kann sowas auch ganz schnell kippen.
Dann heißt es, das Verhältnis der Spieler zu ihrem Chef ist viel zu eng,er könne nicht mehr objektiv handeln, ec....nur mal etwas den schlimmsten fall skiziert.


Und schon kommen sie aus ihren löchern herausgekrochen, die Dauerpessimisten!



...
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Aber hast schon recht - so lange er's aber nur bei diesem einem male lässt, glaube ich nicht dass so was passiert.
 
Aber hast schon recht - so lange er's aber nur bei diesem einem male lässt, glaube ich nicht dass so was passiert.




Klar, würde er das regelmäßig machen, würde sich das abnutzen.

Aber ich könnte mir erstens vorstellen, dass ich als Spieler schon motiviert wäre, wenn mir so ein "alter Sack" versuchen würde. auf dem Platz was vorzumachen. Unabhängig von früheren Zeiten als Spieler.

Und zweitens geht ein ehrlich gemeintes Lob von Stefan Kuntz bestimmt jedem Spieler runter wie Öl und motiviert ihn wiederrum.
 
also ich pers. find das gar nicht schlecht wenn der Stefan mal mittrainiert. Hat immerhin schon viel gewonnen und ist somit auch wirklich nahe am Team.



kann ja auch sein das er im entscheidenden Spiel nochmal spielt........und uns in die 1. Liga ballert
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Liebe Fussballfreunde in der Heimat,



gestern war die grosse Abend, an dem Fans und Spieler gemeinsam zu Abend essen durften, einmal die Gelegenheit hatten, mit ihren „Idolen“ zu sprechen, ihre Tischmanieren zu studieren, sie auch sehr Persönliches zu fragen.



Vor Beginn des Dinnerbuffets in einem Nebengebäude des Aeneas-Hotels von Ayia Napa hatte ein Stefan Kuntz in allerbeste Laune den Fans die bereits „auf Lücke“ an ihren Tischen sitzende Mannschaft vorgestellt, vor den Grippe geschwächten Spielern Sam und Kotysch gewarnt (die natürlich nicht alleine blieben) , väterlich die Youngsters im Team umarmt sowie daraufhin gewiesen, dass am Tisch von Neuzugang Bilek möglichst ein des Tschechischen mächtiger Fan Platz nehmen sollte. Für Publikumsliebling Mussa wurde ein französisch sprechender Anhänger gesucht – was ich mir nicht zweimal sagen ließ.

Ich „pflanzte“ mich zwischen Mussa und Aimen Demai, mir gegenüber saßen Bugera, ein sehr junger Torhüter, dessen Name ich leider vergessen habe: am linken Tischende Boris Becker, der seinem berühmten Namensvetter tatsächlich etwas ähnlich sieht. Dazwischen eine junge Dame, die ihr Geld im Koblenzer Finanzamt verdient.



Wie es sich gehört, warteten wir darauf, bis sich die ausgehungerten Spieler ihre Teller mit frischen zypriotischen Bauernsalat, mit Fisch, der vom aus Kaiserslautern eingeflogenen Koch kalorienarm gedünstet wurde, sowie zarten Steaks gefüllt hatten, ums uns dann selbst die Schlange am Buffet einzureihen. Es reichte für alle!!

Mussa aß mit (sehr) großem Appetit. Und auch Aimen erfüllte die Voraussetzungen für schönes, sonniges Wetter am heutigen Morgen. Allerdings aß Mussa fast doppelt soviel wie Aimen... Er ist ja auch fast einen Kopf größer. Dies nur am Rande.

Während des Abendessens sprach in mit meinen sehr sympathischen Tischnachbarn zunächst sehr intensiv über die Lage im Gazastreifen: Aimen und Mussa sind Muslime. Sie verfolgen das Schicksal ihrer von Israel bedrängten Glaubensbrüder mit großem Interesse – und Sorge. Aimen ist ein sehr gläubiger Mensch mit hervorragenden Korankenntnissen. Und auch Mussa hat einige Verse aus dem heiligen Buch des Muslime auswendig gelernt. Unser „Schrank“ aus Burkina Faso spricht neben französisch auch seine Heimatsprache Dioula, die, so erklärte er mir, ihre Wurzeln in Mali habe. Aimen spricht neben französisch das tunesische Arabisch und inzwischen auch sehr gut Deutsch, was Mussa noch immer lernt. Deutsch, meinte er, sei sehr schwierig, aber immer noch leichter als polnisch, einer Sprache mit der er sich niemals anfreunden konnte.

Natürlich kam während unserer über einstündigen Konversation auch der Fußball nicht zu kurz: Beide Spieler wollen mit dem FCK aufsteigen. Das sei „völlig normal“. Wenn man nach der Vorrunde oben stehe, müsse man die erste Liga anstreben. Lautern sei mindestens genau so gut wie die Mitbewerber Mainz, Freiburg, Fürth und Aachen.

Grosses Lob zollte Aimen den Fans, die schon jetzt „Erstligareif“ seien. Er stellte „uns“ auf eine Stufe mit Hamburg, Dortmund und Bayern München. Mussa stimmte fröhlich kauend zu. Als Beispiel für den extraordinairen Support nannte Aimen das Spiel in Mainz, bei dem nach dem Anschlusstreffen per Elfer die Fans aus Lautern die Mainzer auf den Rängen geschlagen hätten. Und die, meinte Aimen, sei ja keinesfalls als Leisetreter bekannt.



Vielleicht noch entschiedener als der Fan-Support sei das fantastische Training von Milan, das ihn persönlich „ganz weit nach vorne gebrachte habe“, sagte Aimen. In fast allen Spielen habe Lautern in der zweiten Halbzeit fünf bis 10 Prozent mehr als der Gegner „zulegen können“. Und an der Aufrechterhaltung des extrem hohen konditionellen Niveaus werde auf Zypern weiter gearbeitet, bemerkte Mussa leicht stöhnend. Wer soviel renne wie er müsse halt auch viel essen, meinte er beim Nachtisch, beim dem beide Spieler reichlich zuschlugen. Auch ich ließ mir Yoghurttorte und Pudding mit Rosenwasser (Jetzt schreit nicht iiiii... das schmeckte gut...) munden. Natürlich verzichteten die Fans auf alkoholische Getränke, tranken zum Essen brav Apfelsaft und Wasser aus dem zypriotischen Trodosgebirge.



Zum Abschied versicherten mir Mussa und Aimen, dass sie sich in keinem Klub „so wohl gefühlt hätten wie bei Kaiserslautern“. Die Atmosphäre sei (wieder) hervorragend, die Kameradschaft hervorragend, was jeder spürte, der gestern abends in Ayia Napa dabei sein durfte. Als Stimmungskanone profilierte sich dort einmal mehr Axel Bellinghausen, der den Fans reichlich Einblick in sein bewegtes Fußballerleben gewährte. Besonders freute sich unser begnadeter Kämpfer und Spieler über ein Toshirt mit der Aufschrift „100 Prozent Bellinghausen“, welches er freudestrahlend signierte. Als Partner auf Erinnerungsfotos war vor allem Lakic gefragt sowie Josh Simpson, um dessen freien Platz neben ihm die weiblichen Fans ein Wettrennen veranstalteten.



Nach dem Essen berichtete Stefan Kuntz den interessierten Fans über seine Arbeit als Teammanager. Dabei hatte man niemals den Eindruck, vor dem erfolgreichen Boss eines Fußballklubs zu stehen, sondern vielmehr vor einem „Fan zum Anfassen“. Beim Kuchenbuffet wollten einige Fans von Sasic wissen, ob der bei uns gehandelte Stürmer Husejinovic vielleicht kommen werde. Mehr als „er kenne dieser Stürmer“ und er sei „ein guter“, wollte sich Milan aber nicht entlocken lassen. Ich glaube, ein Schmunzeln in seinem Gesicht beobachtet zu haben...



Fazit: Es war ein höchst gelungener Abend, ein richtiges Highlight für Fans, aber auch für die Spieler, die ihre Anhänger nicht wie geduldete Gäste, sondern als gute Freunde empfingen. Die FCK-Familie präsentierte sich als Einheit, gerüstet für die bevorstehenden Aufgaben, für den Aufstieg, den ausnahmslos alle Spieler wollen – und dies mehrfach bekräftigten. Dass Trainer und Vorstand vor diesem Hintergrund keinen zusätzlichen Druck machen, ist verständlich. Schließlich ist – und auch dies hörte man gestern in Ayia Napa deutlich – beim 1.FCK noch längst nicht alles erstligareif. Die Scherben der Vergangenheit könnten nicht in neun Monaten gekittet werden.



Ende
 
Danke für deine Berichte "Zypern" (Name der Redaktion bekannt
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).



Ich denke du hattest mit den anderen Fans viel Spaß!



Schön zu hören, dass die Stimmung endlich wieder so gut ist, wie man sie sich wünscht.
 
Klasse Sache, ich glaube nächstes Jahr werde ich mir das Trainingslager auch mal antun;)
 
danke für den bericht.



das ist der grund warum ich fck fan bin. ich bin einfach nur stolz.



die verpflichtung von kuntz war das beste, was es in den letzten jahren gegeben hat.

er bringt uns wieder hoch.



leute denkt mal ein jahr zurück. hammer, oder?

da haben wir uns noch über rekdal und iversen unterhalten. *schauder*
 
danke für den bericht.


das ist der grund warum ich fck fan bin. ich bin einfach nur stolz.



die verpflichtung von kuntz war das beste, was es in den letzten jahren gegeben hat.

er bringt uns wieder hoch.



leute denkt mal ein jahr zurück. hammer, oder?

da haben wir uns noch über rekdal und iversen unterhalten. *schauder*


Und über unseren drohenden Untergang ...



Danke für deinen Bericht, Zypern! Schöne Sache, hört sich alles super an!
 
FCK AUF ZYPERN: SOWEIT DIE FÜSSE TRAGEN



Acht Tage residiert der FCK nun schon im Atlantica Aeneas Ressort auf Zypern. Zwei Testspiele im Rahmen des "Love Cyprus Cups" und zahlreiche harte Trainingseinheiten liegen hinter Kapitän Axel Bellinghausen und Co. Der Donnerstag hielt erneut zwei Übungseinheiten bereit, die den FCK-Spielern einiges abverlangten.



Schon bei der ersten Einheit wurde schnell deutlich, dass Cheftrainer Milan Sasic an diesem Tage besonders genau hinschauen würde. Dem Aufwärmprogramm folgten erneut einige intensive Spielformen, bei denen Passspiel, Laufwege und der Torabschluss im Fokus standen. Erneut nahm der Vorstandsvorsitzende Stefan Kuntz an den Übungen teil und drosch den Torhütern die Bälle wie zu seinen aktiven Zeiten um die Ohren.



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Nicht mit dabei war bei der ersten Einheit nur Jiri Bilek, der weiterhin unter leichten Wadenbeschwerden leidet und als Vorsichtsmaßnahme nur Kondition auf dem Fahrrad bolzte. Bei der zweiten Einheit steckte zudem Anel Dzaka zurück und auch Tobias Sippel, der bei gestrigen Training umknickte, ließ Teile der von Gerry Ehrmann angesetzten Torwarteinheit ausfallen, um seinen Fuß zu schonen.



Für das Finale des "Love Cyprus Cups" hat sich unterdessen nicht wie erwartet Alemannia Aachen qualifiziert, sondern der FC Energie Cottbus, der den zypriotischen Vertreter AC Omonia Nicosia mit 10:1 besiegte. Das Finale findet am Freitag, 16. Januar 2009, um 19:20 Uhr Ortszeit (18:20 Uhr MEZ) im Zenon-Stadion in Lanarca statt. Das DSF übertragt live. Sollte es nach 90 Minuten keinen Sieger geben, wird die Partie sofort im Elfmeterschiessen entschieden.



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Besondere Gäste haben sich für dieses Spiel angekündigt. Im Hafen von Lanarca liegt ein das Patenboot der Stadt Kaiserslautern mit Namen S74 Nerz und natürlich fragte der FCK direkt beim Kommandanten Olliver Pfennig nach und die gesamte Crew des Flugkörperschnellbootes wurde zur Partie am Freitagabend eingeladen. Natürlich werden Spieler und Martinesoldaten nach der Partie zusammenkommen, um Gespräche zu führen und sich ein wenig kennen zu lernen.



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Für den FCK steht zuvor noch eine schwere Trainingseinheit bevor, denn Milan Sasic hat angekündigt, auch weiterhin keine Rücksicht auf die anstehenden Partien zu nehmen.



Quelle: http://www.fck.de/content/aktuell/news/16365_scrolltext.htmlhttp://www.fck.de/content/aktuell/news/16365_scrolltext.html
 
Ich „pflanzte“ mich zwischen Mussa und Aimen Demai, mir gegenüber saßen Bugera, ein sehr junger Torhüter, dessen Name ich leider vergessen habe: am linken Tischende Boris Becker, der seinem berühmten Namensvetter tatsächlich etwas ähnlich sieht. Dazwischen eine junge Dame, die ihr Geld im Koblenzer Finanzamt verdient.


ich nehm mir hier mal ein zitat raus:

der Boris Becker war Manuel Hornig und der Torhüter dürfte der Emilio Fioranelli gewesen sein.



und zum letzten Satz: ich finde es nicht in ordnung, dass du hier sachen postest aus gesprächen, an denen du nicht mal beteiligt warst. Kommentar der jungen dame: "das geht doch niemanden was an wo ich arbeite". Nur so nebenbei.



ansonsten schöner Bericht und ich geb dir Recht, dass der Abend sehr gelungen war!

Überhaupt ein schönes Trainingslager in dem die Mannschaft sehr viel und sehr hart gearbeitet hat. Wenn die nicht fit sind, dann weiß ich auch nicht. Super Arbeit von einem super Betreuerteam und natürlich einer super Mannschaft
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