Bitteschön Herr Dokter!
Besucherrekord
im WM-Globus
Als sensationell hat gestern der Organisator der WM-Globus-Tour, Norbert Eierding, den Besucheransturm auf den Riesenfußball auf dem Alten Theaterplatz bezeichnet. Wenn der Fußball-Globus am Sonntagabend seine Türen in Kaiserslautern endgültig schließt, werden nach Einschätzung von Tourenmanager Norbert Eierding ungefähr 36.000 Leute die ständige Multimedia-Schau rund um den Fußballsport oder eine der vielen kulturellen Abendveranstaltungen gesehen haben. Gemessen an der Größe Kaiserslauterns sei das ein Besucherrekord, denn im Durchschnitt kämen nur etwa zehn Prozent der Einwohner in den WM-Globus, sagte Eierding. Kaiserslautern war die achte und zugleich kleinste WM-Stadt, in der das von André Heller entworfene, 20 Meter hohe Kunstwerk für einen Monat Station machte. Begeistert über die Kugel äußerten sich gestern auch Oberbürgermeister Bernhard Deubig und WM-Koordinator Erwin Saile. Als herausragende Veranstaltung am Fuße des Globus bezeichnete Deubig das Straßen-Fußballturnier am 3. und 4. Juni. Die Stadtverwaltung überlege, künftig jedes Jahr solch ein Turnier zu organisieren. Auf große Resonanz stießen nach Auskunft des Tourenmanagers auch die abendlichen Kulturveranstaltungen wie Lesungen und Talkshows mit großen Künstlern und Fußballidolen. Bei vielen der Veranstaltungen hätten die 100 Sitzplätze in der Kuppel bei weitem nicht ausgereicht. Die letzte Abendveranstaltung geht am heutigen Freitag ab 20.30 Uhr über die Globus-Bühne: Die Oper Köln präsentiert unter dem Titel „Der Mann zwischen Frau und Leder" ein Potpourri berühmter Arien und Duette. Ab Montag wird der WM-Globus abgebaut, die nächste Station der Weltkugel im Fußball-Look ist die fränkische Stadt Nürnberg.
Quelle:RON