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Wolfsburg: Entscheidung am späten Mittwochabend gegen Ralf Rangnick getroffen - 29.12.2005 11:39
Augenthaler erhält Vertrag bis 2007
Bei der Suche nach einem Nachfolger für den noch vor Weihnachten entlassenen Trainer Holger Fach wurde beim VfL Wolfsburg neben Ralf Rangnick am Mittwoch noch der Name Klaus Augenthaler gehandelt. Was der kicker bereits gestern Abend meldete, wurde nun vom Aufsichtsrat bestätigt: Augenthaler wird die "Wölfe" übernehmen.

"Wir haben mit verschiedenen Trainern verhandelt und die Gespräche abgeschlossen. Jetzt müssen wir abwägen, für welchen von zwei Kandidaten wir uns entscheiden", erklärte VfL-Pressechef Kurt Rippholz am Mittwochabend. Die beiden Kandidaten waren Ralf Rangnick, der bereits am 25. Dezember seine Bereitschaft erklärt hatte, beim derzeitigen Tabellendreizehnten einzusteigen und eben Klaus Augenthaler, der zuletzt Bayer Leverkusen trainierte.
Am Dienstag wurden beide in Frankfurt kontaktiert, am späten Mittwochabend schlug bei den Beratungen der VfL-Verantwortlichen um Geschäftsführer Klaus Fuchs und dem Aufsichtsratsvorsitzenden Lothar Sander das Pendel zu Gunsten des ehemaligen Profis vom FC Bayern aus (404 Bundesligaspiele, 27 A-Länderspiele). Der Aufsichtsrat des VfL hat nun am Donnerstag den Vorschlag von Geschäftsführung und Präsidium des Aufsichtsrats der VfL Wolfsburg-Fußball GmbH einstimmig angenommen, Augenthaler erhält einen bis zum 30. Juni 2007 laufenden Vertrag.
"Mit Klaus Augenthaler haben wir einen der namhaftesten deutschen Trainer gewinnen können", freute sich der Aufsichtsratsvorsitzende Lothar Sander und fügte hinzu: "In seiner bisherigen Laufbahn hat er sich als absoluter Fußballexperte ausgewiesen, der gezeigt hat, eine Mannschaft motivieren und führen zu können. Er verkörpert natürliche Autorität und hat durch gradlinige und konsequente Arbeit überzeugt"./b>:openTrainerInfo(2538,1,'2005/06')
Der 48-Jährige, der in Leverkusen stets am Erreichen der internationalen Startplätze gemessen wurde, erlebte bei seiner ersten Bundesliga-Station in Nürnberg auch den Kampf um den Klassenerhalt hautnah mit. Vor seinem Engagement in Nürnberg und Leverkusen stieg der ehemalige Defensivspezialist als Trainer beim österreichischen Erstligisten Grazer AK ein. Zuvor war er bei seinem Stammverein FC Bayern als Assistenztrainer beschäftigt.
Augenthaler wurde am 16. September in Leverkusen gefeuert. Dies war die erste Trainerentlassung der laufenden Runde. Mittlerweile leistete sich die Liga sieben weitere Demissionen, was für eine Halbserie einen neuen, traurigen Rekord darstellt.
www.kicker.de
Augenthaler erhält Vertrag bis 2007
Bei der Suche nach einem Nachfolger für den noch vor Weihnachten entlassenen Trainer Holger Fach wurde beim VfL Wolfsburg neben Ralf Rangnick am Mittwoch noch der Name Klaus Augenthaler gehandelt. Was der kicker bereits gestern Abend meldete, wurde nun vom Aufsichtsrat bestätigt: Augenthaler wird die "Wölfe" übernehmen.
"Wir haben mit verschiedenen Trainern verhandelt und die Gespräche abgeschlossen. Jetzt müssen wir abwägen, für welchen von zwei Kandidaten wir uns entscheiden", erklärte VfL-Pressechef Kurt Rippholz am Mittwochabend. Die beiden Kandidaten waren Ralf Rangnick, der bereits am 25. Dezember seine Bereitschaft erklärt hatte, beim derzeitigen Tabellendreizehnten einzusteigen und eben Klaus Augenthaler, der zuletzt Bayer Leverkusen trainierte.
Am Dienstag wurden beide in Frankfurt kontaktiert, am späten Mittwochabend schlug bei den Beratungen der VfL-Verantwortlichen um Geschäftsführer Klaus Fuchs und dem Aufsichtsratsvorsitzenden Lothar Sander das Pendel zu Gunsten des ehemaligen Profis vom FC Bayern aus (404 Bundesligaspiele, 27 A-Länderspiele). Der Aufsichtsrat des VfL hat nun am Donnerstag den Vorschlag von Geschäftsführung und Präsidium des Aufsichtsrats der VfL Wolfsburg-Fußball GmbH einstimmig angenommen, Augenthaler erhält einen bis zum 30. Juni 2007 laufenden Vertrag.
"Mit Klaus Augenthaler haben wir einen der namhaftesten deutschen Trainer gewinnen können", freute sich der Aufsichtsratsvorsitzende Lothar Sander und fügte hinzu: "In seiner bisherigen Laufbahn hat er sich als absoluter Fußballexperte ausgewiesen, der gezeigt hat, eine Mannschaft motivieren und führen zu können. Er verkörpert natürliche Autorität und hat durch gradlinige und konsequente Arbeit überzeugt"./b>:openTrainerInfo(2538,1,'2005/06')
Der 48-Jährige, der in Leverkusen stets am Erreichen der internationalen Startplätze gemessen wurde, erlebte bei seiner ersten Bundesliga-Station in Nürnberg auch den Kampf um den Klassenerhalt hautnah mit. Vor seinem Engagement in Nürnberg und Leverkusen stieg der ehemalige Defensivspezialist als Trainer beim österreichischen Erstligisten Grazer AK ein. Zuvor war er bei seinem Stammverein FC Bayern als Assistenztrainer beschäftigt.
Augenthaler wurde am 16. September in Leverkusen gefeuert. Dies war die erste Trainerentlassung der laufenden Runde. Mittlerweile leistete sich die Liga sieben weitere Demissionen, was für eine Halbserie einen neuen, traurigen Rekord darstellt.
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