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WM 2022 in Katar (inkl. Menschenrechtssituation dort)

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Der Vorwurf der Doppelmoral wird aber halt gerne als Kampfbegriff verwendet um Kritiker zum Schweigen zu bringen. Warum nicht bei der Sache bleiben, wenn man daran interessiert wäre? Stattdessen nutzt man das rhetorische Mittel der Doppelmoral, um von der Sache abzulenken.

Ich finde man darf auch als Europäer zu Menschenrechtsverletzungen Position beziehen. Gerade weil wir ja als Gesellschaft (nicht als Einzelperson) mitverantwortlich sind. Man fasst sich damit ja an die eigene Nase: wir machen Geschäfte mit Staaten, die Menschenrechte missachten. Unsere Politik macht sich damit mitverantwortlich. Es ist also gerade keine Doppelmoral sondern die Forderung, die selbst gesetzte Moral konsequent umzusetzen, indem man es eben nicht toleriert oder unausgesprochen lässt, dass für eine WM, die wir in unseren warmen Wohnzimmern sehen können z.b. sklavenähnliche Arbeit erzwungen wurde. Oder indem man es nicht toleriert, dass unsere Politiker in diesen Staaten Gas kaufen wollen. Dass dies die Konsequenz haben könnte, dass hier das Gas dann nicht mehr so billig wäre, ist dann wieder eine andere Frage. Aber gerade deshalb muss ich Menschenrechtsfragen doch ansprechen dürfen.
 
Der Vorwurf der Doppelmoral wird aber halt gerne als Kampfbegriff verwendet um Kritiker zum Schweigen zu bringen. Warum nicht bei der Sache bleiben, wenn man daran interessiert wäre? Stattdessen nutzt man das rhetorische Mittel der Doppelmoral, um von der Sache abzulenken.
Ich könnt jetzt genauso behaupten, dass der Vorwurf des "Whatabboutism" gerne als Kampfbegriff verwendet wird, um Kritiker die Doppelmoral hervorheben zum Schweigen zu bringen ... und schon drehen wir uns im Kreis.

Es ist als Europäer absolut legitim selektiv Position zu Menschenrechtsverletzungen zu beziehen (vorallem als Einzelperson), jedoch sollte man auf moralisch einigermaßen festen Boden stehen bevor man sich die universellen Menschenrechte auf die Flagge schreibt und damit in den Krieg zieht, ansonsten macht man sich schnell lächerlich, vorallem in den Augen der Menschen die man zu überzeugen versucht. (hier gehts mir primär um Politiker, Medien, Verbände, die Wirtschaft als auch einzelne Aktivisten und Fangruppierungen).

Ich kann jedem nur empfehlen die WM zu nutzen um mal über den eigenen Tellerrand zu schauen, vielleicht auch mal bei den Kataris und anderen arabischen Aktivisten vorbeischauen was die so während der WM treiben, vielleicht bekommt man da auf ein paar neue Ideen.
 
Ihm sei gesagt worden: "Entweder nehmen wir deine Binde und dein Schweißband oder wir nehmen dich mit. Dann habe ich es natürlich auch abgegeben."


Ob die Fifa von der Party-WM nicht am Ende einen ganz schönen Katar bekommt?
 
"Ich habe es noch nie erlebt, dass ich bei allem, was ich sage, Angst haben muss, ob ich am nächsten Tag überhaupt auf dem Platz stehen darf", klagte der Innenverteidiger weiter. "Wir werden überwacht." Dabei sei man "hier, um Fußball zu spielen".

 
diese kameratechnik nervt, wenn nur die personen im vordergrund scharf sind und der hintergrund, in dem fall das stadion, unscharf.
 
Versteh ich nicht, hätten sie doch gleich die Armbändchen tragen sollen, wenn sie sowieso die schnelle Heimreise antreten wollen.
 
Resümee bisher (von den Ergebnissen her, da ich kein Spiel wirklich geschaut habe bisher): Entweder überwiegend pure Langeweile oder dicke Überraschungen… Bis auf England und Frankreich…


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Die Spanier sind richtig gut drauf, da kann "Die Mannschaft" schonmal die Koffer packen.

Wenn ich mich nicht täusche ist es jetzt schon fast vorbei, können wahrscheinlich nurnoch mit 2 Siegen weiterkommen und selbst dann wirds aufs Torverhältnis ankommen.
 
Kann mir auch nicht vorstellen, dass wir gegen Spanien gewinnen, aber gabs da nicht auch noch die Wertung der besten Dritten?
 
Wenn die Stadien schon bei einer WM nicht über 90 min gefüllt sind: Was machen die denn danach in der Wüste mit den Stadien? Haben ja versprochen, die seien nachhaltig....
 
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