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10,7 Millionen Deutschen droht Armut

Mathias

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Studie des Statistischen Bundesamtes

10,7 Millionen Deutschen droht Armut



13 Prozent der Bundesbürger sind von Armut bedroht. Das ergab eine Studie des Statistischen Bundesamtes, die Leben und Einkommen in Deutschland mit anderen Ländern verglich. Knapp elf Millionen Mensch müssen danach mit weniger als 60 Prozent des Durchschnittseinkommens leben.



Von Michael Weidemann, NDR, ARD-Hauptstadtstudio Berlin



Blickt man nur auf die nackten Zahlen, steht Deutschland ziemlich gut da: Nur in den skandinavischen Ländern und in Luxemburg laufen weniger Menschen Gefahr, unter die Armutsgrenze zu rutschen. In Irland, Portugal und Griechenland dagegen liegt die Quote der als "armutsgefährdet" geltenden Bürger um die Hälfte höher als hierzulande.



Risikogruppe Alleinlebende und Alleinerziehende



Doch die Gesamtbetrachtung täuscht. Auch bei uns gibt es Risikogruppen, deren Einkommen auffallend niedrig ausfällt. Besonders gefährdet ist generell, wer alleine lebt, erklärte der Vizepräsident des Statistischen Bundesamtes, Walter Radermacher, bei der Vorstellung der Statistik in Berlin. Ein deutlich erhöhtes Risiko gibt es auch für Alleinerziehende und Arbeitslose, "wenn man keine Schulausbildung und keine Berufsausbildung hat. Und wenn man tendenziell auch in den neuen Bundesländern wohnt."



Armutsdefinition gilt auch bei Studenten



Die Armutsgrenze wird bei dieser europaweit ermittelten Statistik relativ kompliziert errechnet: Das tatsächliche Einkommen wird auf die Personen im Haushalt umgerechnet, wobei Kleinfamilien im Vergleich zu vielköpfigen



Haushalten als stärker belastet gelten.



Wer 60 Prozent oder noch weniger vom so errechneten Bundesdurchschnitt zur Verfügung hat, gilt als "armutsgefährdet" - wobei es egal ist, ob es sich um einen Studenten handelt, der später vielleicht deutlich besser dasteht oder um Kleinrentner, die im eigenen Haus wohnen können.



Kleine Ausgaben bringen Hälfte in Schwierigkeiten



Das Statistische Bundesamt kommt so auf 10,7 Millionen gefährdete oder tatsächlich arme Menschen in Deutschland. Mit dramatischen Folgen für deren persönliche Lebensverhältnisse. Wenn es kleinere Reparaturen, einen Unfall oder eine andere unerwartet anfallende Ausgabe gibt, sagen laut Radermacher 55 Prozent der von Armut Gefährdeten, das bringt sie in Schwierigkeiten.



Beider übrigen Bevölkerung sind das nur 18 Prozent.



Bei einem Viertel der Menschen in der Armutsrisikogruppe reicht es nicht mehr zu regelmäßigen vollwertigen Mahlzeiten, jeder fünfte geht selbst dann nicht zum Arzt oder Zahnarzt, wenn er krank ist oder Beschwerden hat. Besonders armutsgefährdet sind Alleinerziehende und Familien mit vielen Kindern.



Mangelnde Schulausbildung erhöht das Risiko



Auch eine schlechte Schul- und Ausbildung ist ein erheblicher Risikofaktor: "24 Prozent der Personen, die keinen Schulabschluss haben, und auch 24 Prozent derer, die keine abgeschlossene Berufsausbildung haben, liegen unterhalb dieser 60-Prozent-Schwelle, das heißt, sie sind von Armut bedroht", sagte Radermacher. "Wohingegen ein Abitur und ein Hochschulabschluss doch ziemliche 'Versicherungen' gegen ein Armutsrisiko sind."



Sozialleistungen mindern Armutsgefährdung



Arbeitslosengeld, Sozialhilfe und seit kurzem auch die sogenannten "Hartz-IV-Leistungen" tragen allerdings erheblich dazu bei, das Risiko zu vermindern. Ohne Sozialtransfers wären doppelt so viele Menschen armutsgefährdet. Wobei "Hartz-IV" in der Statistik noch gar keine Rolle spielt. Die Daten der Statistik "Leben in Europa" stammen nämlich aus dem Jahr 2004, also bevor die Sozialleistungen in Deutschland neu geregelt wurden.



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Quelle: http://tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID6164146_NAV_REF1,00.htmlhttp://tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID6164146_NAV_REF1,00.html
 
Olé! Ich gehör dem größten Teil an. Allein lebend, bis 24 Jahre alt.



und ich kann der Statistik nur recht geben wenn ich betrachte wieviel bzw wiewenig mir im Monat zum Leben bleiben.



Aber eigentlich bin ich zufrieden mit dem was ich habe. Aber sollte ich arbeitslos werden habe ich ein großes Problem. Zum Sparen reicht mein Einkommen nicht. Komme gerade so hin. Mit Unterstützung durch meine Eltern...



Aber wie gesagt: Im Moment kann ich nicht klagen! Aber was ist, wenn ich arbeitslos werde? Das ist meine Sorge. Tue alle, daß ich in Beschäftigung bleibe.
 
In Deutschland ist das heute leider so. Wer arbeitet muß immer mehr Steuern bezahlen und bekommt gleichzeitig weniger Leistungen. Während die eigene Bevölkerung immer mehr verarmt, spendet die Bundesregierung jede Menge Steuergelder in Form von "Entwicklungshilfe" nach China, Afrika usw.
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Wenn man es genau betrachtet: Deutschland bezahlt China noch dafür, daß diese unsere Technologien klauen und unsere Wirtschaft/Arbeitsplätze vernichten.
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Beispiel: China baut eigenen Transrapid!Auf einmal können die einen eigenen bauen, kurz nachdem deutsche Firmen in China einen aufgebaut haben. Vor zehn Jahren wußte noch kein Chinese wie man Auto fährt und jetzt will jeder ein Auto haben. Das geht nicht. Schon allein von der Umwelt her.
 
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