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22 Mannschften in der 2. BuLi?

schnokes

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2. Bundesliga

Vereine fordern Aussetzung der Abstiegsregel - Aufstockung angedacht - 30.03.2005 13:26

22 Vereine in der Zweiten Liga?




In der Zweiten Liga rumort es. Als Konsequenz aus dem Wett- und Manipulationsskandal im deutschen Fußball, der seit 22. Januar diesen Jahres die Branche erschüttert, fordern einige Vereinsverteter eine Aussetzung der Abstiegsregel.



"Es besteht eindeutig der Bedarf nach einer sportpolitischen Lösung. Die Nichtabstiegsregelung wäre ein wichtiges Zeichen und ein symbolischer Schlag gegen die Ganoven", erklärte Christoph Schickhardt, der als Anwalt mehrerer Klubs einer der Hauptakteure bei den Verhandlungen vor dem Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ist.



Erst am Dienstag kündigte der Rechtsanwalt eine Berufung gegen das vorerst letzte Urteil des DFB-Sportgerichts an, wonach dem Schiedsrichter Dominik Marks in der Partie zwischen dem Karlsruher SC und dem MSV Duisburg (0:3) keine Manipulation nachgewiesen werden konnte. Die Vereine wollen sich angeblich nicht mit den sich teilweise "auf dünnem Eis" (Schickhardt) bewegenden Urteilen abfinden. Zudem fordert Schickhardt "Fairness unter allen Vereinen der Zweiten Liga als oberstes Gebot" ein. "Alle müssen zeigen, dass sie unabhängig von dieser Verbrecherbande sind."



Derzeit wollen die Anwälte verschiedener Zweitliga-Vereine bei der DFL und beim DFB offenbar den Antrag stellen, dass die Abstiegsregel auf Grund der noch nicht überschaubaren Dimension des Skandals in der laufenden Spielzeit außer Kraft gesetzt wird. Dies würde bedeuten, dass in der Saison 2005/06 das Unterhaus auf 22 Teams aufgestockt werden müsste. Schon vor einigen Wochen hatte sich der aktuelle Tabellen-Sechzehnte Rot-Weiss Essen zunächst für eine Relegationsrunde zur Ermittlung von zwei statt vier Absteigern sowie eine Aufstockung der Liga auf 20 Vereine ausgesprochen. "Niemand weiß jedoch, was noch alles hoch kommt. Mit einer abschließenden Klärung der gesamten Affäre scheint die Sportgerichtsbarkeit ja überfordert", hatte Präsidiumsmitglied Markus Buchberger erklärt.



"Ja, grundsätzlich muss man diese Idee auf Grund des Skandals in Betracht ziehen", sagte KSC-Sportdirektor Rolf Dohmen, wollte sich aber zunächst den möglichen Gang vor das DFB-Bundesgericht als ersten Schritt gegen das Urteil vom Dienstag offen halten. Der Vorstands-Chef des Tabellenletzten Rot-Weiß Oberhausen, Hermann Schulz, meinte: "Für mich ist es ein Problem, zu diesem Thema Stellung zu nehmen, weil wir da unten stehen. Aus objektiven Gründen muss man zur Nichtabstiegsregel aber ja sagen. Wir wissen nicht, was noch kommen wird und was der DFB noch weiß."



Auch Frank Aehlig, Manager von LR Ahlen, begrüßt die Lösung. "Das wäre auf jeden Fall besser, als all das, was der DFB in den letzten Wochen an Urteilen herausgebracht hat. Damit würde der DFB auch einer möglichen, weiteren Prozesslawine zuvorkommen", sagte Aehlig. "Das fände ich nicht schlecht. Damit könnte ich leben", meinte auch der Präsident des Tabellen-Zwölften Energie Cottbus, Dieter Krein.

v Allerdings stoßen die Vereine beim DFB auf deutlichen Widerstand. DFB-Richter Rainer Koch (Poing) sprach sich bereits vehement gegen eine Nichtabstiegsregel aus. "Der Fußball lebt davon, dass Auf- und Abstieg nicht am grünen Tisch, sondern auf dem grünen Rasen entschieden werden. Jede abweichende Lösung wäre eine Lösung zweiter Klasse", begründete Koch. Dieses Argument werde Koch auch beim DFB-Bundestag am 28. April vertreten.



Unklar ist derzeit auch, ob die 37 Regionalliga-Vereine ein ähnliches Vorhaben zur Sprache bringen werden, nachdem die dritten Ligen nachweislich von Manipulationen betroffen waren.



Seit dem Bekanntwerden des größten Skandals im deutschen Fußball seit 34 Jahren am 22. Januar musste Koch insgesamt 16 Einsprüche verhandeln. Zehn wurden wegen mangelnder Aussicht auf Erfolg vorzeitig zurückgezogen, drei vom Sportgericht abgewiesen. Zwei Mal ordnete das Sportgericht als erste Instanz Neuansetzungen an. Darunter befindet sich als einzige Partie der zweiten Liga das Spiel zwischen LR Ahlen und Wacker Burghausen. In zweiter Instanz muss sich das DFB-Bundesgericht noch mit den Berufungsverhandlungen der Zweitliga-Spiele Duisburg-Fürth (1:0) und Karlsruhe-Duisburg (0:3) sowie mit der Erstliga-Begegnung Kaiserslautern-Freiburg (3:0) beschäftigen.





Quelle - Kicker - 30.03.2005 13:26
 
mir wäre es egal.



nie mehr,2.liga,nie mehr,nie mehr,nie mehr.......................
 
würde vielleicht auch das Niveau etwas verschlechtern...
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und dsf überträgt dienstags auch noch´n spiel.
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Das wäre auch noch ungünstig das würde sich ja dann mit der CL schneiden.Also z.BOberhausen...die spielen total schlecht und werden durch die schiri Kacke noch belohnt obwohl sie gar nicht drin verwickelt waren...Außerdem: wenn keiner absteigt darf auch keiner aufsteigen...Beispiel Fürth die sind wohl auch beschissen worden und sind dann im gegensatz zu denen die nicht beschissen worden die Leidtragenden wenn sie nicht aufsteigen
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Also Oberhausen...die spielen total schlecht und werden durch die schiri Kacke noch belohnt obwohl sie gar nicht drin verwickelt waren...Außerdem: wenn keiner absteigt darf auch keiner aufsteigen...Beispiel Fürth die sind wohl auch beschissen worden und sind dann im gegensatz zu denen die nicht beschissen worden die Leidtragenden wenn sie nicht aufsteigen
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Hey marcio...bessere Argumente gibt es wohl nicht. Denke 100%tig genau so.
 
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