50 Millionen: Finanzspritze für den BVB
15.04.2005
Ein türkisches Unternehmen will in den hoch verschuldeten Bundesligisten Borussia Dortmund investieren. Wie Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer des börsennotierten Fußball-Unternehmens, bestätigte, hat es am Montag in Prag Gespräche mit Vertretern der Saran-Gruppe gegeben.
BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke
Nach Informationen der Bildzeitung will das Unternehmen, das bereits BVB-Aktien im Wert von fünf Millionen Euro besitzen soll, mit 50 Millionen Euro einsteigen. "Es wäre fahrlässig, solche Angebote nicht zu prüfen", sagte Watzke. Wie die mögliche Zusammenarbeit aussehen könnte, ließen beide Seiten offen. Angeblich sind die Türken an einer Anleihe interessiert, die mit Hilfe von amerikanischen Unternehmen realisiert werden soll.
"Eine Anleihe ist eine von vielen Optionen. Es war lediglich ein erstes Sondierungsgespräch und sollte nicht überbewertet werden", sagte Watzke, der zusammen mit dem im Sommer scheidenden Geschäftsführer Michael Meier nach Prag gereist war. Das Angebot der Saran-Gruppe soll nun von Experten geprüft werden.
Spekulationen, wonach der BVB auch nach der überlebensnotwendigen Zustimmung der Gläubiger noch immer auf fremde Hilfe angewiesen ist, trat Watzke entgegen: "Wir brauchen kein frisches Geld. Wir wollen eine Sanierung von innen. Es kann nicht darum gehen, den Schuldenberg anzuhäufen und sich für viele Millionen neue Spieler zu kaufen."
Vielmehr sei die Offerte aus der Türkei ein Indiz für zurückgewonnenes Vertrauen: "Die Saran-Gruppe ist nicht das einzige Unternehmen, das mit uns zusammenarbeiten will. Es gibt zum Beispiel auch Gespräche mit namhaften Banken über mögliche Formen der Zusammenarbeit."
Quelle: www.Sportal.de
15.04.2005
Ein türkisches Unternehmen will in den hoch verschuldeten Bundesligisten Borussia Dortmund investieren. Wie Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer des börsennotierten Fußball-Unternehmens, bestätigte, hat es am Montag in Prag Gespräche mit Vertretern der Saran-Gruppe gegeben.
BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke
Nach Informationen der Bildzeitung will das Unternehmen, das bereits BVB-Aktien im Wert von fünf Millionen Euro besitzen soll, mit 50 Millionen Euro einsteigen. "Es wäre fahrlässig, solche Angebote nicht zu prüfen", sagte Watzke. Wie die mögliche Zusammenarbeit aussehen könnte, ließen beide Seiten offen. Angeblich sind die Türken an einer Anleihe interessiert, die mit Hilfe von amerikanischen Unternehmen realisiert werden soll.
"Eine Anleihe ist eine von vielen Optionen. Es war lediglich ein erstes Sondierungsgespräch und sollte nicht überbewertet werden", sagte Watzke, der zusammen mit dem im Sommer scheidenden Geschäftsführer Michael Meier nach Prag gereist war. Das Angebot der Saran-Gruppe soll nun von Experten geprüft werden.
Spekulationen, wonach der BVB auch nach der überlebensnotwendigen Zustimmung der Gläubiger noch immer auf fremde Hilfe angewiesen ist, trat Watzke entgegen: "Wir brauchen kein frisches Geld. Wir wollen eine Sanierung von innen. Es kann nicht darum gehen, den Schuldenberg anzuhäufen und sich für viele Millionen neue Spieler zu kaufen."
Vielmehr sei die Offerte aus der Türkei ein Indiz für zurückgewonnenes Vertrauen: "Die Saran-Gruppe ist nicht das einzige Unternehmen, das mit uns zusammenarbeiten will. Es gibt zum Beispiel auch Gespräche mit namhaften Banken über mögliche Formen der Zusammenarbeit."
Quelle: www.Sportal.de