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Abu Ghraib

Klingenstädter

Well-Known Member
Ich habe einen Link zu einem ausführlichen Bericht über Abu Ghreib (auf Englisch). Es geht dort um Foltermethoden und die CIA ("other government agencies").



Außerdem sind Fotogallerien mit 279 Fotos und 19 Videos vorhanden.



Die Fotos habe ich mir als Index angesehen, ein paar auch vergrößert.

Die Videos habe ich mir nicht angesehen und werde es wohl auch nicht.



Wer den Link haben möchte, der sende mir eine PN.
 
Wer plant das?

Die USA? Das wäre in der Tat neu.

Der UN-GS Kofi Annan, sowie Englands PM Blair haben sich da ja schon seit längerem für ausgesprochen.



Wird auch mal Zeit! 4 Jahre Haft ohne Anklage und ohne Rechte stehen in keinem Verhältnis zu gar nichts.
 
Wer plant das?
Die USA? Das wäre in der Tat neu.

Der UN-GS Kofi Annan, sowie Englands PM Blair haben sich da ja schon seit längerem für ausgesprochen.



Wird auch mal Zeit! 4 Jahre Haft ohne Anklage und ohne Rechte stehen in keinem Verhältnis zu gar nichts.


...und vor allem ohne völkerrechtliche Grundlage...
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Schickt docch Israel, die können Knäste auflösen. Erst letzte Woche bewiesen
 
Oha! Derb! Nicht die erste und sicher nicht die letzte "rustikale" Aktion dieser oder ähnlicher Art. Ob sie aber helfen wollen, Guantanamo platt zu machen...?
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Tatsächlich?

Ein interessanter Link. Inwiefern er allerdings belegt, dass Israel sich für eine Befreiung völkerrechtswidrig gefangengehaltener Muslime aus einem amerikanischen Gefängnis auf Kuba engagieren würde, ist mir nicht ganz klar. Oder bedeutet der Smiley, dass dem Objektiven eben doch zustimmst?
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@ Auge



Kommt drauf an, wie du plattmachen auslegst. Schnackelts jetzt?
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Aber zum Thema:

Hab eigentlich einen Artikel aus der aktuellen Printausgabe des "stern" gesucht, aber nicht gefunden.

Hier noch der Artikel zur Schließung von Abu Ghraib:

*KLICK*
 
Ja, jetzt ist der Groschen gefallen! Du meinst Leute - nicht Gebäude - plattmachen. Nun, so gesehen hast du Recht, wenngleich die Amis in dieser Disziplin selbst ganz gut bewandert sind...
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Mein Sohn hat ein T-shirt mit Amiflagge. Text : Us World Domination Tour-

Bombing a county near you. Und dann sind wie Tourdaten die Kriege der Amis seit Korea wie die Tourdaten einer Band aufgeführt.
 
Seit Korea? Wow! Das gibt mit Sicherheit ein T-Shirt voll...

So mal aus dem Stegreif (ohne Google oder Wikipedia):

Korea

Vietnam

Grenada

Iran(1)

Libyen

Irak(1)

Somalia

Jugoslawien

Afghanistan

Irak (2)

Iran (2)???
 
Nicaragua nicht zu vergessen, Panama auch noch.

Ich kenne das Shirt, finds ok, nur würde ich nicht versuchen, damit in die Staaten einzureisen...
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Ich bin Mitglied im Förderverein Städtefreundschaft Solingen-Jinotega e.V. und war 2004 für einen Monat in Nicaragua. (www.solingen-jinotega.de; www.santos-alvarez.de)

Wirtschaftlich gibts da immer noch Krieg.

Die Amerikaner sind nämlich so liebenswert, dass sie landwirtschaftliche Erzeugnisse aus ihrer Überschussproduktion in den armen Dörfern verschenken.

Jetzt rate mal, wovon viele diese Dörfer leben - von der Landwirtschaft.

Die Nachfrage sinkt, sie müssen ihre Produkte billiger anbieten, steigende Armut, und so weiter und so fort.



In den 70ern gab es eine Revolution, der Diktator Somoza (http://de.wikipedia.org/wiki/Anastasio_Somoza_Debaylehttp://de.wikipedia.org/wiki/Anastasio_Somoza_Debayle) wurde von den Sandinisten (benannt nach Sandino http://de.wikipedia.org/wiki/Sandinohttp://de.wikipedia.org/wiki/Sandino) gestürzt.

Die Sandinisten gründeten eine politische Partei (FSLN - Frente Sandinista de liberación naciónal=sandinistische nationale Befreiungsfront - http://de.wikipedia.org/wiki/FSLNhttp://de.wikipedia.org/wiki/FSLN), führten demokratische Wahlen ein (sie waren Sozialisten und sind bis 1990 immer wiedergewählt worden), erschufen ein Gesundheitssystem mit freier Heilfürsorge für alle und führten erfolgreiche Alphabetisierungskampagnen durch.



Die FSLN war sozialistisch und Nicaragua liegt in Mittelamerika. Das konnten die USA sich nicht gefallen lassen.

CIA und Spezialeinheiten bildeten in den USA, Honduras und in Nicaragua oppositionelle Nicaraguaner (vor allem Anhänger des gestürzten Diktators) aus und versorgten sie mit Waffen. Diese Kämpfer nannte man "Contras" (http://de.wikipedia.org/wiki/Contrashttp://de.wikipedia.org/wiki/Contras).



Für mich ist das Krieg, angezettelt und unterstützt durch die USA.

Es kam übrigens zu einem innenpolitischen Skandal, als herauskam, dass die Amerikaner die Contras durch Waffenverkäufe an den Iran finanziert hatten.





Die Contras gibt es noch heute, sie bilden Dorfgemeinschaften und versuchen ein normales Leben zu führen, sind aber für die meisten anderen Einwohner Nicaraguas stigmatisiert.

Das Dorf in dem ich war (La Fundadora) ist ein halbes Jahr nach unserer Abreise von Contras angegriffen worden, die dort mit Sack und Pack (Familien, Tieren und allen anderen Habseligkeiten) einziehen wollten. Sie konnten zum Glück ohne Gewalt vertrieben werden.



Und da ich grad so schön in Fahrt und eh schon offtopic bin, hier noch eine Anekdote:

Vor einer Kneipe hat ein betrunkener Einheimischer meine Freunde und mich gefragt, woher wir denn kämen (wir wurden von Leuten, die uns nicht kannten für Amis gehalten und gemieden wie die Pest). Als er "Alemania" hörte, stand er stramm hob den rechten Arm und versicherte uns auch im nächsten Krieg gegen die USA den deutschen treu verbunden zu sein...

Wir haben uns bedankt und haben gemacht, dass wir wegkamen.
 
CIA und Spezialeinheiten bildeten in den USA, Honduras und in Nicaragua oppositionelle Nicaraguaner (vor allem Anhänger des gestürzten Diktators) aus und versorgten sie mit Waffen. Diese Kämpfer nannte man "Contras" (http://de.wikipedia.org/wiki/Contras).


Für mich ist das Krieg, angezettelt und unterstützt durch die USA.

Es kam übrigens zu einem innenpolitischen Skandal, als herauskam, dass die Amerikaner die Contras durch Waffenverkäufe an den Iran finanziert hatten.


Ist schon richtig - ich meinte nur, dass die Amerikaner nicht "persönlich" dort waren






Vor einer Kneipe hat ein betrunkener Einheimischer meine Freunde und mich gefragt, woher wir denn kämen (wir wurden von Leuten, die uns nicht kannten für Amis gehalten und gemieden wie die Pest). Als er "Alemania" hörte, stand er stramm hob den rechten Arm und versicherte uns auch im nächsten Krieg gegen die USA den deutschen treu verbunden zu sein...
Wir haben uns bedankt und haben gemacht, dass wir wegkamen.


Tja, solche Begebenheiten sind gar nicht so selten. Ein Kumpel von mir bekam in Irland zu hören "Oh you're German? I like Germans, because they bombed London in Worldwar Two"
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Tja, solche Begebenheiten sind gar nicht so selten. Ein Kumpel von mir bekam in Irland zu hören "Oh you're German? I like Germans, because they bombed London in Worldwar Two"
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und noch ein beispiel: ich war 91 in algerien, als berlin zur "neuen" (alten) hauptstadt ernannt wurde. dadurch hatte ich auch bei den islamischen fundamentalisten einen "guten" stand. der standardspruch war: jetzt koennen wir wieder zusammen gegen die juden vorgehen ....
 
und noch ein beispiel: ich war 91 in algerien, als berlin zur "neuen" (alten) hauptstadt ernannt wurde. dadurch hatte ich auch bei den islamischen fundamentalisten einen "guten" stand. der standardspruch war: jetzt koennen wir wieder zusammen gegen die juden vorgehen ....
Hatte 1982 in Texas einen alten Mann kennen gelernt, der Deutschland aus dem Krieg kannte. : You know the Rheinriver Bridge near Koblenz ? Ich sagte halt ja.

That was blown in Worldwar two - i did that !"
 
Habe ich im Netzt gefunden, passt vielleicht hier am besten:

Monopoly-Satire

Gehe direkt nach Guantanamo



Die Menschheit teilt sich seit jeher in zwei Bevölkerungsgruppen: Die einen leben mit Genuss ihre kapitalistische Ader aus - sie bauen ein Haus und Hotel nach dem anderen auf der Schlossallee und der Parkstraße, reißen die Energie- und Wasserversorgung an sich und bilden ein Bahnhofsmonopol. Und dann gibt es die Menschen, die mit einem unglücklichen Wurf auf all diese Felder des Monopoly-Spielbretts tappen und dafür kräftig bluten müssen.



Ex-Justizminister John Ashcroft wacht im Logo des Brettspiels über die Spieler. (Grafik: graphix4change.com) Großansicht des Bildes [bildunterschrift: John Ashcroft, treibende Kraft hinter dem Patriot Act, wacht über die Spieler.]

Bei dem vielleicht uramerikanischsten aller Brettspiele dreht sich alles ums Geld. Doch inzwischen wird im Mutterland des Kapitalismus um anderes gekämpft: Nach Ansicht des amerikanischen Grafikers Michael Kabbash sind Bürgerrechte das begehrenswerteste weil knappste Gut. Bereits 2004 erfand er mit "Patriot Act" eine beißende Satire auf das erfolgreiche Brettspiel, in dem die von US-Präsident George W. Bush durchgesetzte Anti-Terror-Gesetzgebung aufs Korn genommen wird. Nun gibt es eine neue, erweiterte Fassung: "Patriot Act: The Home Version".

Schlechte Karten als Araber



In dem kostenlos aus dem Internet herunterzuladenden Spiel gehen die Teilnehmer nicht über "Los" sondern über das Feld "Bring it on!"und landen unter Umständen nicht im Gefängnis, sondern gehen "direkt nach Guantanamo". Die Spielfiguren sind unter anderem ein Ölturm, ein Cowboyhut und die Verfassung. Aus der Mitte des Spielfeldes grüßt als "Mr. Monopoly" der im Jahr 2005 ausgeschiedene Justizminister John Ashcroft, die treibende Kraft hinter dem eigentlichen "Patriot Act". Das als Reaktion auf die Anschläge vom 11. September verabschiedete Gesetzespaket schränkt in großem Maße Bürgerrechte ein und verleiht den Behörden große rechtliche Freiräume bei der Terrorbekämpfung.



Am Anfang des Spiels entscheiden die Würfel über die Grundrechtsausstattung: Amerikaner starten mit fünf Bürgerrechten, Nicht-US-Bürger mit einem. Weiße und Asiaten starten ebenfalls mit fünfen, Araber nur mit einem. Ultra-Rechte bekommen sogar sechs, Demokraten aber nur drei oder vier. Aus Straßen mit mehr oder weniger hohen Mieten werden Felder in den Farben des Terror-Alarmplans; "Ereigniskarten" werden zu "Homeland Security Cards". Darin lauern Mitteilungen wie: "Das FBI verhört Sie; eine Runde aussetzen" oder "Sie haben dem FBI spekulative Informationen über ihren Nachbarn mitgeteilt: Sammeln Sie von jedem Mitspieler ein Bürgerrecht ein."

Kein Gewinner - "Ja, das ist der Punkt."



Gewinner wird in "Patriot Act", wer als Letzter noch Bürgerrechte hat, die bei praktisch jedem Spielzug verloren werden. "Es haben sich Leute darüber beschwert, dass bei dem Spiel niemand gewinnen könne", sagt Erfinder und Menschenrechtsaktivist Kabbash. "Ich sage dann etwas wie: 'Ja, das ist genau der Punkt.'"



John Ashcroft wollte sich auf einer Konferenz über Kriminalität in Florida nicht zu dem Spiel mit seinem Konterfei äußern. Er lachte aber, als ihm gesagt wurde, dass aus dem Monopoly-Gefängnis Guantanamo geworden sei.



http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5343830_REF1,00.htmlhttp://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5343830_REF1,00.html



Wer es will kann es sich hier runterladen
 
Ich guck grad "Taxi to the dark Side", ein Film u.a. über Guantanamo und Abu Ghraib.



Ich wünsche mir nur eines: Es gib eine Hölle.



Was diese Menschen den Häftlingen angetan haben, ich finde dafür keine Worte.
 
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