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Advocaat zieht die Zügel an

Zandi

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Advocaat zieht die Zügel an



Stürmische Zeiten bei Borussia Mönchengladbach. Trainer Dick Advocaat geht den Rest der Saison mit einem kleineren Kader an und mustert Marcelo Pletsch, Igor Demo und Markus Hausweiler aus.

Dirigiert um: Gladbachs Trainer Advocaat sortiert drei Spieler aus.

Der Gladbacher Coach verzichtet im Abstiegskampf auf die drei Spieler mit sofortiger Wirkung und degradierte sie zu den Oberliga-Amateuren.



"Für uns ist es im Moment wichtig, dass wir konzentriert und ohne störende Einflüsse arbeiten können. Deshalb haben wir uns jetzt entschlossen, einen Schnitt im Kader zu machen", sagte der ehemalige niederländische Bondscoach. Sportdirektor Christian Hochstätter ergänzte: "Wir planen für die neue Saison nicht mehr mit diesen Spielern. Sie wissen, dass sie sich einen neuen Verein suchen können."





Demo wurde in der Rückrunde, wie am vergangenen Sonntag, nur zwei Mal eingewechselt. Hausweiler kam nach der Winterpause ganze 29 Minuten zum Einsatz. Dem erst in der 63. Minute eingewechselten Pletsch war am vergangenen Sonntag beim 2:2 gegen den VfL Bochum in der 90. Minute ein Eigentor zum Endstand unterlaufen.



Quelle: www.Kicker.de
 
Euros holen keine Punkte!
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Advocaat reagiert gelassen auf Kritik



07.04.2005



Dick Advocaat hat auf die heftige Kritik an seiner Personalpolitik gelassen reagiert. "Für mich ist das Thema erledigt. Das interessiert mich nicht mehr", sagte der Trainer von Borussia Mönchengladbach nach der Ausmusterung der Profis Markus Hausweiler, Marcelo Pletsch und Igor Demo. Auch Christian Hochstätter verteidigte die Entscheidung des Cheftrainers.





Dick Advocaat bleibt gelassen





"Wir haben diese Entscheidung nicht aus einer Laune heraus getroffen", sagte Borussias Sportdirektor im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung. Das ausgemusterte Trio habe nicht erst seit gestern negative Stimmung in die Mannschaft getragen.



Die betroffenen Spieler reagierten verärgert auf die Degradierung in die Oberliga-Mannschaft. "Das ist eine Aktion des Trainers und von Christian Hochstätter, um von unseren Problemen abzulenken. Wenn der Trainer sechs Monate nicht mit einem spricht, weiß man schon, wo der Hase läuft", sagte Hausweiler dem TV-Sender DSF. Pletsch, der gegen den VfL Bochum noch eingewechselt wurde und dem dann ein unglückliches Eigentor unterlief, meinte: "Für die sechs Jahre, in denen ich jetzt hier bin, finde ich das sehr billig. Solange Dick Advocaat hier Trainer ist, werden wir wohl nicht mehr spielen.



Vor der Partie beim deutschen Rekordmeister Bayern München kann der niederländische Coach wohl wieder auf Jeff Strasser und Wesley Sonck zurückgreifen. Beide stehen nach Verletzungen auf dem Sprung in den Kader. Weiter fehlen werden dagegen Christian Ziege und Giovane Elber.



Kapitän Oliver Neuville glaubt trotz der Auswärtsschwäche an eine Chance im Olympiastadion. "Das wird für uns das leichteste Spiel. Da können wir nur gewinnen", meinte seit der 14 Spielen torlose Stürmer. In 37 Auswärtsspielen konnten die Gladbacher allerdings nur einmal - in der Saison 1995/96 - in München gewinnen.



Quelle: www.Sportal.de
 
Gladbach: Merkwürdige Rotation des Trainers - 07.04.2005 12:22

Advocaats Personal-Kapriolen



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Die Gründe für den Rauswurf von Marcelo Pletsch, Markus Hausweiler und Igor Demo ließ Dick Advocaat über die Gladbacher Pressestelle verbreiten. "Für uns ist wichtig, dass wir konzentriert und ohne störende Einflüsse arbeiten können. Deshalb haben wir uns jetzt entschlossen, einen Schnitt im Kader zu machen", lautet Advocaats Erklärung. Weitere Kommentaren blieben aus.

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Die drei zum Amateurteam Abgeschobenen waren zuletzt nur Randfiguren. Immerhin aber waren Demo und Pletsch gegen Bochum noch eingewechselt worden, im Fall Pletsch sogar mit weit reichenden Folgen. Denn zunächst griff der Verteidiger vor dem 1:2 Lokvenc zu spät an, dann lenkte er den Ball zum 2:2 ins eigene Tor. Dass Pletschs Einwechslung aber für mächtige Konfusion in den eigenen Reihen sorgte, ist gewiss nicht allein dem Spieler anzulasten. Will da jemand als "Hardliner" von eigenen Fehlern ablenken?



Advocaats Wechselspiel erinnerte fatal an seinen Aufsehen erregenden Austausch während der Euro 2004 in Portugal, wo er als Bondscoach im Gruppenspiel gegen Tschechien beim Stande von 2:1 seinen famosen Linksaußen Arjen Robben austauschte und durch Mittelfeldmann Paul Bosvelt ersetzte. Holland unterlag 2:3, und die Experten überzogen den Trainer mit herber Kritik. Gegen Bochum nahm Advocaat seinen starken Linksaußen Marcell Jansen vom Platz, um mit Verteidiger Pletsch die Defensive zu stärken - erneut ging der Plan in die Hose.



Dass die Degradierung dreier Profis die angestrebte Ruhe erzeugt, ist stark zu bezweifeln. Vielmehr sorgt Advocaat mit personellen Kapriolen beständig für Verwunderung. Zum Beispiel im Fall Marek Heinz, zunächst ebenfalls zu den Amateuren abgeschoben, dann fast schon zu Sparta Prag transferiert, zuletzt aber wieder im Kader. Den Weg vom Platz auf die Tribüne und retour kennen auch Thomas Broich und Ivo Ulich; Bernd Korzynietz flog ebenfalls mal aus dem Kader, gehörte zuletzt aber wieder zur Startelf.



Offenbar hat Advocaat auch nach 16 Spielen noch nicht herausgefunden, auf wen er bauen kann; zudem ist seine Bilanz (1,06 Punkte im Schnitt) trotz der Einkäufe im Winter schlechter als die seiner Vorgänger Ewald Lienen (1,35) und Holger Fach (1,16). Mit seiner eigenwilligen Rotation steht Advocaat zudem einer Team-Bildung im Wege, zumal nur "seine" Wintereinkäufe mit Ausnahme von Filip Daems (Sonck und Elber sind wegen Verletzungen außen vor) sich bisher sicher sein konnten, stets zur Startelf zu gehören. Dabei sind auch die Leistungen von Keller, Moore, Böhme oder Thijs durchaus diskutabel.



Oliver Bitter



www.kicker.de
 
Ausgemusterte rechnen mit Advocaat ab





Marcelo Pletsch erzielte in 142 Spielen drei Tore für Gladbach

Mönchengladbach - Marcelo Pletsch und Markus Hausweiler von Borussia Mönchengladbach haben nach ihrer Degradierung in den Amateurkader mit Trainer Dick Advocaat abgerechnet.



Herbe Kritik muss sich der niederländische Coach, der mit der "Fohlen-Elf" auf einem enttäuschenden 14. Platz liegt, zudem vom früheren Gladbacher Meistertrainer Udo Lattek sowie vom deutschen Rekordnationalspieler Lothar Matthäus gefallen lassen.



"Das sind Ausreden. Das ist eine Aktion des Trainers und von Christian Hochstätter, um von unseren Problemen abzulenken. Wenn der Trainer sechs Monate nicht mit einem spricht, weiß man schon, wo der Hase läuft", sagte Hausweiler, der seit 1988 für die Borussia spielt, im DSF.



Advocaat hatte am Dienstag nach dem 2:2 gegen den VfL Bochum neben Hausweiler auch Marcelo Pletsch und Igor Demo, alles Spieler aus der Aufstiegsmannschaft 2001, zur Oberligamannschaft abkommandiert.





"Das ist billig"



Pletsch, dem gegen Bochum ein Eigentor unterlaufen war, fand ebenfalls deutliche Worte: "Für die sechs Jahre, in denen ich jetzt hier bin, finde ich das sehr billig. Solange Dick Advocaat hier Trainer ist, werden wir wohl nicht mehr spielen."



Schützenhilfe erhielten die ausgemusterten Spieler von DSF-Experte Udo Lattek: "Das ist nicht nachzuvollziehen. Das ist Aktionismus, das sind Bauernopfer! Dick Advocaat ist bekannt für seine Sturheit."



An Advocaat ließ Lattek kein gutes Haar: "Man muss heutzutage die Spieler mit einbeziehen und Spaß am Fußball vermitteln und das tut er nicht. Wenn er so weitermacht, fährt er gegen die Wand - wenn er nicht schon dagegen gefahren ist. Es scheint in der Mannschaft nicht zu stimmen, weil er mit der Mannschaft nicht redet. Das ist eine Arbeitsgesellschaft, in der nichts funktioniert. Die Mannschaft spielt leblos, das ist tote Hose!"



Auch Matthäus kritisiert



Ähnlich negativ hatte sich Lothar Matthäus in einem Sport-Bild-Interview über Advocaat geäußert: "Es tut doppelt weh, wenn ich sehe, dass in Gladbach einige Nachwuchsspieler nicht zum Zug kommen, die eine große Zukunft haben. Oder wenn ich Marek Heinz sehe: Zuerst wurde er zu den Amateuren verbannt, jetzt wieder begnadigt - da fehlt mir das klare Konzept."





Matthäus vermutet, dass die "Fohlen" im Abstiegskampf der Bundesliga noch in arge Bedrängnis geraten könnten. "Trotz des Sechs-Punkte-Polsters sehe ich Gladbach plötzlich in größter Gefahr. Denn Rostock ist mit dem Feuerwehrmann Jörg Berger richtig in Fahrt gekommen. Und ich habe das Gefühl, dass Berger zu seinen Spielern den besseren Draht hat, als es Dick Advocaat in Gladbach hat", schrieb der fünfmalige WM-Teilnehmer, der seine Profi-Karriere am Gladbacher Bökelberg begonnen hatte.



Advocaat hatte die Borussia in der Winterpause mit insgesamt sieben neuen Akteuren verstärkt. Trotzdem konnten die Gladbacher bislang unter dem neuen Trainer kaum überzeugen



Quelle: www.Sport1.de
 
Der bettelt doch förmlich das er dort rausfliegt oder? Erst Spieler holen, dann bringen die Spieler die Leistung nicht und jetzt als reaktion andere dafür büßen lassen.
 
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