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Aktionsbündnis Winnenden gegen "Killerspiele"

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  • Erstellt am Erstellt am
Der letzte Amokläufer hat übrigens keine Shooter gespielt, worauf die Ermittler ja ausdrücklich hingewiesen haben...
 
@Jonny:


Um es nochmal auf den Punkt zu bringen:



Ich bin absolut gegen Killerspiele, in denen es ohne Sinn und Verstand rein ums Töten geht, mit realitätsnaher grafischer Darstellung von Grausamkeiten, Demütigung und Tötungshandlungen. Da finde ich ein Verbot völlig angebracht.


Und genau diese Spiele gibt's meines Wissens nach in der Form kaum!




Was andere Ego-Shooter-Spiele wie z.B. das hier oft genannte Counter-Strike angeht, würde mir nicht das Herz brechen, wenn es verboten würde, da man auch in diesen Spielen aktive Tötungshandlungen vornimmt. Ich sehe einfach keine Notwendigkeit, ein PC-Spiel mit Gewalt anzureichern, da es - wie im realen Leben - immer eine Alternative zum Töten gibt. Und der Anblick von baumelnden Gehenkten ist auch nichts, was mir fehlen würde, wenn es sie nicht gäbe...


Ich denke der Reiz ist halt dass tausende von CS-Spielern nie eine Waffe in ihrer Hand halten werden, weswegen es vergleichbar ist in Need for Speed einen Ferrari zu fahren. Gleiches gilt für Spiele wie GTA - denn wie viele von uns werden jemals richtige Gangster werden?

Genau deswegen schauen wir uns ja auch Actionfilme an, auch wenn der Plot in den meisten von denen ja gelinde gesagt einfach durchschaubar ist.
 
@Jonny:


Um es nochmal auf den Punkt zu bringen:



Ich bin absolut gegen Killerspiele, in denen es ohne Sinn und Verstand rein ums Töten geht, mit realitätsnaher grafischer Darstellung von Grausamkeiten, Demütigung und Tötungshandlungen. Da finde ich ein Verbot völlig angebracht.



Was andere Ego-Shooter-Spiele wie z.B. das hier oft genannte Counter-Strike angeht, würde mir nicht das Herz brechen, wenn es verboten würde, da man auch in diesen Spielen aktive Tötungshandlungen vornimmt. Ich sehe einfach keine Notwendigkeit, ein PC-Spiel mit Gewalt anzureichern, da es - wie im realen Leben - immer eine Alternative zum Töten gibt. Und der Anblick von baumelnden Gehenkten ist auch nichts, was mir fehlen würde, wenn es sie nicht gäbe...



Ob man diese Art von Spielen auch verbieten soll, da halt ich mich jetzt mal raus. Zwar ist von Hirnforschern erwiesen, dass die Wahrnehmung von Gewalt und Gewaltausübung durch diese Spiele verändert wird, aber inwiefern dies ein ausreichendes Verbotsargument ist, kann ich nicht beurteilen.



Ich stelle aber noch mal fest, dass mir so einige Argumentationen "für" diese Spiele einigermaßen hysterisch erscheinen (Zensur! Absprechen vom Recht auf Freiheit und Sicherheit wegen anderer Meinung!) An anderer Stelle wäre solch eine Aufregung wesentlich angebrachter.


Okay. Dabei können wir verbleiben. Absolut blutrünstige Spiele verbieten ist eine Meinung mit der ich Leben kann, auch wenn ich ihr nicht zustimmen muss.



Ein Verbot von Counterstrike wäre in meinen Augen jedoch sinnlos.



Zu den "hysterischen Argumenten": Dann schreib doch, dass du sie hysterisch findest und geh auf die nicht-hysterischen ein. Ich denke die meisten meiner Argumente gehören eher in die zweite Einordnung.



Zur Aufregung: In diesem Punkt stimmen wir absolut überein! Mir fehlen die Worte, wenn ich sehe, wie sehr wir uns hier streiten und gleichzeitig das Thema Waffenbesitz total außerhalb jeglicher Diskussion steht. Hab ich aber schon etwas zu geschrieben, will mich ungern ständig wiederholen.








Wo hat mir Satani geraten, von einer Diskussion Abstand zu halten? Er hat mir zugestimmt, dass es mit der Diskussionskultur eines gewissen Users nicht weit her ist und dass ich ihn nicht mehr zitieren soll, weil er ihn auf "Ignore" hat. Mehr nicht!


Oh und satani bekommt Augenkrebs wenn er dann Sebastians Beiträge doch noch lesen muss? Entschuldige, aber das find ich...nunja.

Finds kindisch anderen zu sagen, wen sie zitieren dürfen/sollen und wen nicht. Wenn du auf Sebastian eingehen willst, dann sollte anderen Usern das egal sein.






Die Art und Weise, wie bspw. Doc und FFF und ich wegen unserer dem Mainstream hier zuwiderlaufenden Meinungen angegangen wurden, fördert nicht gerade die Bereitschaft zu weiteren Diskussionen.


Ich habe mich bei Doc und FFF für meinen Tonfall (nicht für meine Äußerungen, außer dem "dumm") entschuldigt, da mir bewusst wurde, dass meine Äußerungen in dem Tonfall falsch rüberkommen können.



Und wenn FFF Egoshooter mit Flugsimulatoren vergleicht, dann treibt einem Spieler das nunmal ein Lachen ins Gesicht, da er durch das Spielen weißgott nicht im Töten ausgebildet wird. Das ist schlicht und ergreifend ein Fakt.
 
Im Unterschied zu Musik und Spielen können Waffen in den Händen von verwirten Menschen aber töten...
Deshalb auch meine Forderung nach einem kompletten Verbot von tödlichen Schusswaffen für Privatpersonen. Wenn jemand eine Waffe als Sport zu Hause hat, dann brauch diese nicht tödlich zu sein... Es gibt für mich kein einzige nachvollziehbares Argument, weshalb jemand privat eine tödliche Schusswaffe haben sollte...



P.S. Eine Studie in Amerika hat übrigens gerade bewiesen, dass Waffenbesitzer 4-5 mal häufiger verletzt bzw. getötet werden, als Menschen die keine Waffe besitzen...


In Kanada gibt es auch erheblich mehr Waffen als in den USA - bei deutlich weniger Gewaltverbrechen.
 
@klinge

ich mag mich irren:

aber ich denke du meinst, dass die relation von haushalten, die waffen besitzen und den begangenen gewaltverbrechen in kanada nicht so hoch ist, wie in den usa. das stimmt auch.



aber in den usa besitzen ein gutes stück mehr haushalte eine waffe als im angrenzenden nordstaat (auch prozentual gesehen).
 
Zum Thema Generationen -"Konflikt".

Wir haben als junge Menschen (Kinder) noch selbst "Krieg" gespielt. Wir haben uns mit Blasrohren, selbstgebauten Bogen oder einfach mit Dreckklumpen oder Steinen beworfen. Im Wald oder auf Baustellen verschanzt, bis man getroffen wurde, das tat weh und der Lerneffekt war, dass mir weh getan wird und anderen eben auch. Das lies die meisten davor zurückschrecken Gewalt anzuwenden oder führte dazu Schmerzen zu vermeiden.



Und das geht doch den Kids, die vor der Kiste hocken ab. Da werden (virtuell) Menschen abgeknallt, gefoltert etc... und niemand tut es weh, man spürt nicht wenn man Leid verbreitet, also kann es real auch nicht so schlimm sein. In der Moped Zeit sind wir auf die Kerwe im Nachbardorf gefahren, da hat es nach ner Weile immer gescheppert. Schlagring war das äußerste. Und wenn einer geblutet hat hört man auf. Das waren kulturel/soziologische bedingte Grenzen, die im virtuellen Raum aufgehoben sind. Wenn ich mir heute die Kids schon in der Grundschule anschauen, welche Kampftechniken die immitieren, dann ist der Einfluß der Medien unverkennbar.



Wer den Film Clockwork Orange kennt und wie ich aus dieser Generation stammt, konnte zum überwiegenden Teil schockierte Gesichter nach dem Kino sehen. Wenn du heute den Film gewissen Jugendlichen zeigst finden sie das cool. Jetzt frage ich in die Runde, was hat sich geändert?
 
Der Graben, den du ansprichst, ist wirklich tief. Stellvertretend dafür: Mein 16-jähriger Sohn und ich...


Musste beim lesen deines Kommentars gerade doch ein wenig schmunzeln, da auch mir solche Diskussionen sehr bekannt sind.

In erster Linie ist es natürlich positiv zu beachten das du dir um das Seelenheil deines Sohnes sorgen machst. Wenn alle Eltern diese sorge hätten könnten wir sicher auf eine solche Diskussion verzichten.



Auf der anderen Seite bist du (wie viele andere) auf die extrem bösartige und verachtenswerte Hexenjagd der Medien (auch ARD und ZDF) herein gefallen. Die Menschenverachtenen und Blutrünstigen Computer Spiele die du verbieten willst sind es schon oder existieren nicht! In den meisten Ego Shootern spielt man auch meistens den Guten der die Welt rettet, Geiseln rettet, Verbrecher Jagd...

Sicher gibt es auch Spiele, wo man Zweifelhafte Charaktere spielt wie z.B. Mafia oder GTA doch diese Charaktere haben auch ihre eigene Geschichte und Mafia hat sogar eine tolle Moral. Außerdem macht es ja auch mal Verdammt Spaß den Bösen jungen zu spielen wie z.B. in Overlord (auch in Theater stücken bevorzuge ich diese Rolle).



Zu cs kann ich hier leider nicht viel sagen. Da ich es nie wirklich gespielt habe... Doch meine Freunde die es spielen sind noch nicht vom Teufel oder so etwas besessen
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Kann mir jedoch gut vorstellen das es anderen echt viel freude bereitet. "Zocken" ist mittlerweile nämlich wirklich eine Art Jugendkultur. Es ist einfach cool GEMEINSAM zu spielen sei es Fifa, Jedi knigth, Guitar Hero oder WII sports.



Das größte Problem bei der PC Spiele Diskussin ist einfach der unproffesionele Umgang der Medien/Politiker mit dem Thema, der zu einer Ausgrenzung der Spieler führt. Wenn ich daran denke das "Killerspiele" schon mit Drogen und Kinderpornos verglichen wurden...

Diese Aktion erinnert schon stark an die Bücher Verbrennung von damals...

All dies könnte dazu führen, das wenn Konsolen Spiele jemals soweit sind das der unterschied zur Realität verschwimmt ein Venünftige Diskussion unmöglich ist.
 
In Kanada gibt es auch erheblich mehr Waffen als in den USA - bei deutlich weniger Gewaltverbrechen.


Schön, dass Du auf den Nachsatz eingehts, das wirkliche Argument, dass es nämlich kein Argument gibt, dass den Besitz tötlicher Schusswaffen befürworten würde bist Du aus dem Weg gegangen.



Ich finde nämlich, dass das eigentlich die richtige Diskussion ist. Die Waffenlobby sperrt sich gegen effektive Kontrollen für Waffenbesitzer, aber Computerspiele sind gefährlich? Sehe ich da irgendetwas falsch?



Natürlich sollte man dafür sorgen, dass niemand soweit geht, dass er Amok laufen würde. Im übrigen auch ein recht vergessener Teil innerhalb der Diskussion. Denn nicht auffällig aggressive Jugendliche sind es, die "im Normalfall" Amok laufen. Oft sind es gerade die unauffälligen, unterdrückten "Looser" die ihrem Frust irgendwann rauslassen. Und das bei Tätern, die in einer Altersgruppe sind, in der min. 90% der Jungen regelmäßig Computer spielen, auch regelmäßig "Killerspiele" auf dem Computer gefunden werden hat für mich wenig mit einem Nachweiss für deren Gefährlichkeit zu tun.



Nennt mir bitte einen vernünftigen Grund, weshalb jemand eine tödliche Schusswaffe im HAuse haben sollte (ausser eben beruflich Gründe wie Polizisten und JÄger)
 
Nennt mir bitte einen vernünftigen Grund, weshalb jemand eine tödliche Schusswaffe im HAuse haben sollte (ausser eben beruflich Gründe wie Polizisten und JÄger)
Es gibt keinen. Außer dem Totschlagargument, wer die Freiheit der Sicherheit opfert, hätte keines von beiden verdient oder so ähnlich. Aber das hatten wir ja schon. Letztendlich stehen immer massive wirtschaftliche Interessen dahinter.




Musste beim lesen deines Kommentars gerade doch ein wenig schmunzeln, da auch mir solche Diskussionen sehr bekannt sind.
Musste auch lachen, als ich deinen Beitrag gelesen hab
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Da gehts ganz schön zur Sache, in den Diskussionen zwischen Eltern und euch Pubertisten, stimmts?
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Wir haben natürlich nicht immer recht, aber wir meinen's immer gut mit euch...
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Jetzt frage ich in die Runde, was hat sich geändert?
Die Gesellschaft?

Oder war es halt einfach der Wandel mit der Zeit? Ich denke in deiner Jugendzeit gab es sowas halt noch nicht, wie eine Computer. Deswegen bist du einfach anderst aufgewachsen, früher ist man halt gleich nach der Schule raus und hat Fussball oder so gespielt, heut setzt man sich vor den PC, ob dies gut oder schlecht ist muss jeder für sich selbst entscheiden.

Aber Fakt ist das du dich zu Recht wunderst, was da heute vorgeht, du hast es schließlich anderst erlebt. Aber was soll ich z.b. dazu sagen, ich bin so aufgewachsen, das ist halt meine Zeit, wo das erst richtig losging mit dem PC spielen.




Um es nochmal auf den Punkt zu bringen:



Ich bin absolut gegen Killerspiele, in denen es ohne Sinn und Verstand rein ums Töten geht, mit realitätsnaher grafischer Darstellung von Grausamkeiten, Demütigung und Tötungshandlungen. Da finde ich ein Verbot völlig angebracht.
Also solche von dir angesprochenen Spiele sind in Deutschland nicht erlaubt und sind verboten.

Mich würde mal interessieren, was du schlimmer findest, das oft genannte Beispiel CS oder den Film Saw?
 
Also solche von dir angesprochenen Spiele sind in Deutschland nicht erlaubt und sind verboten.
Mich würde mal interessieren, was du schlimmer findest, das oft genannte Beispiel CS oder den Film Saw?


Den Film kenn ich nicht
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Bin aber generell der Meinung, dass das interaktive Handeln am PC sich anders auswirkt als das passive Ansehen eines Films oder das Lesen eines Buches. Zudem sieht man so einen Film ein- oder zweimal, während Jugendliche zwischen 15 und 21 Jahren im Durchschnitt jeden Tag 140 Minuten am PC zocken...
 
Den Film kenn ich nicht
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Bin aber generell der Meinung, dass das interaktive Handeln am PC sich anders auswirkt als das passive Ansehen eines Films oder das Lesen eines Buches. Zudem sieht man so einen Film ein- oder zweimal, während Jugendliche zwischen 15 und 21 Jahren im Durchschnitt jeden Tag 140 Minuten am PC zocken...
Mein Fehler
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Dann zitier ich doch einfach mal die ersten zwei Absätze der Handlung von wikipedia:


Der Arzt Dr. Lawrence Gordon und Adam Faulkner wachen in einem heruntergekommenen Badezimmer auf. Sie sind in gegenüberliegenden Ecken festgekettet. Zwischen ihnen liegt ein blutüberströmter Mann, der sich scheinbar erschossen hat. Beide können sich zunächst nicht erklären, wie sie in diese Situation geraten sind. Sie finden jedoch nach und nach Hinweise, die ihnen einen möglichen Ausweg aufzeigen. Zudem kommt allmählich ihr Erinnerungsvermögen zurück; dem Zuschauer wird dabei die Situation in Rückblenden erläutert.


Es stellt sich heraus, dass sie sich in der Gewalt eines psychopathischen Serienmörders befinden, der als Jigsaw (dt. „Stichsäge/Puzzle“; engl. Jigsaw puzzle, „Puzzlespiel“) bekannt ist. Dieser bringt seine Opfer jeweils in lebensbedrohliche Situationen und verwendet meist mechanische Einrichtungen, um seine Opfer zu foltern. Ihren drohenden Tod können die Opfer nur abwenden, indem sie sich selbst oder andere mental oder physisch verletzen. Sie werden dabei von Jigsaw beobachtet.


Ich weiß du hast den Film nicht gesehen, aber ich behaupte von mir, ich kann ohne Probleme CS oder sonstwas spielen, aber bei solchen FIlmen wirds mir als ab und zu bisschen anderst. Ich finde der Film wirkt sich anderst auf das wohlbefinden aus, wie ein PC- Spiel.

Beim PC-Spiel ist für mich persönlich einfach mehr Spaß dabei.
 
Den Film kenn ich nicht
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Bin aber generell der Meinung, dass das interaktive Handeln am PC sich anders auswirkt als das passive Ansehen eines Films oder das Lesen eines Buches. Zudem sieht man so einen Film ein- oder zweimal, während Jugendliche zwischen 15 und 21 Jahren im Durchschnitt jeden Tag 140 Minuten am PC zocken...


Da bin ich mit dir einer Meinung
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Jedoch ist diese Qual, das Leiden, in den "Saw"-Filmen (brauchste echt nicht gesehen zu haben, ich finde sie abscheulich
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) X-mal mehr ausgepinzelt als in einem Computerspiel. Da heisst es meistens einfach "headshot", die andere Figur sinkt zu boden, und gut ist. Die Gesichter sind oft hinter Masken verborgen, und weil alles so schnell geht kriegste eh nix mit, ausser dass du getroffen hast.



Muss auch noch was zum Satani loswerden: Vielleicht halten wir uns nicht auf dem Bauplatz auf (und schmeissen mit Steinen) weil unsre Eltern uns erzählt haben dass das gefährlich ist? Das ist doch positiv. Und ich denke ich kann für die meisten Jungs sprechen wenn ich meine dass draussen in der frischen Luft Kicken und drinnen Computer spielen sich oft abwechseln.



EDIT: Halfar11 hat wohl gleichzeitig losgetippt
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Ist doch interessant dass wir beide nich unbedingt "Saw" als unseren Lieblingsfilm bezeichnen würden.
 
Hab lange suchen müssen, um diesen Artikel wiederzufinden. Mal etwas historisches Hintergrundfutter:







So bleibt, dass Amokläufe ein relativ neuartiges Phänomen sind. Im 19. Jahrhundert gibt es trotz enorm hoher Verbreitung von Schusswaffen keine Überlieferung von Schulamokläufen. Das Muster, bewaffnet in eine Schule oder Universität zu gehen, dort gezielt, erbarmungslos und ohne situativen Anlass Mitschüler und Lehrer hinzurichten, ist ein neuartiges Skript. Im Verhaltensrepertoire des ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhunderts scheint es nicht verfügbar gewesen zu sein.



Die Waffentechnologie war spätestens seit den 1880er Jahren amoktauglich und die Verbreitung moderner Schusswaffen in der Risikogruppe post-adoleszenter Männer lag bei nahezu 100 Prozent. Auch Schüler des 19. Jahrhunderts waren hin und wieder frustriert, hatten Liebeskummer oder litten unter sozialen Akzeptanzproblemen. Trotzdem war das uns heute so vertraute Phänomen des school-shootings unbekannt.



Erklären lässt sich dies nur mit der Un-Denkbarkeit dieses Verhaltensmusters. Schießereien auf dem Schulhof waren denkbar und wurden ebenso praktiziert wie auf der Straße oder in der häuslichen Wohnung. Geplante Amokläufe dagegen lagen nicht innerhalb des praktizierten Verhaltensrepertoires. Amokläufe waren nicht präsent, weder im Handeln noch im Reden oder Denken.



http://www.fr-online.de/in_und_ausl...eton/1691577_Amok-Laeufe-Was-denkbar-ist.htmlhttp://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1691577_Amok-Laeufe-Was-denkbar-ist.html
 
Ab wann fing den das Problem Amoklauf den überhaupt an? Also, wann kann man vom ersten Amoklauf reden?
 
Ich muss ja mal sagen, dass ich speziell eure Beiträge, @daneteufel, @Niedersachsen-Teufel und @halfar11, als angenehm konstruktiv, sachlich und problemorientiert wahrnehme. Danke dafür. So kann man eine Diskussion wirklich gewinnbringend führen.
 
Ich werde mal ein anderes Thema in den Raum: Fastnacht. Wer kennt es nicht? Kleine Kinder die mit nachgeahmten Pistolen und Platzpatronen herumlaufen. Streng genommen findet sich dort vieles wieder, was oft kritisiert wird. Es wird suggeriert, dass es besonders toll ist, mit einer solchen Pistole rumzurennen. Man hat sogar was real fühlbares in der Hand, sogar das Geräuch des Abfeuerns ist möglichst real gehalten. Man kann mit der Waffe auf Menschen zielen, sieht aber keine negativen Auswirkungen, wenn man das wirklich macht. Für einige Kritiker müsste das einen Aufschrei des Entsetzens auslösen. Mich würde hierzu mal eine Meinung interessieren. Meine Meinung möchte ich natürlich auch nicht verbergen: Ich halte es für bedenklicher als ein Computerspiel (aus genannten Gründen).



Noch was zu den Computerspielen mit äußerster Brutalität. Diese sind wie einige erwähnt haben bereits verboten und beschlagnahmt, im mildesten Fall aber indiziert. Darf im ersten Fall weder verkauft noch importiert werden, im letzten Fall nicht beworben und nur unter dem Ladentisch an volljährige Menschen abgegeben werden. Was äußerst medienwirksam als Killerspiele möglichst wild und böse dargestellt wird, sind keine Gewaltshooter, sondern werden von den meisten Spielern als Sport angesehen. Und selbst diese haben eine äußerst hohe Altersfreigabe, sodass Kinder eigentlich gar nicht rankommen, wenn Verkäufer und Eltern darauf achten. Mal abgesehen davon, dass Deutschland mit der USK und BPJM den mit deutlichem Abstand schärfsten Jugendschutz der Welt hat.
 
Ich werde mal ein anderes Thema in den Raum: Fastnacht. Wer kennt es nicht? Kleine Kinder die mit nachgeahmten Pistolen und Platzpatronen herumlaufen. Streng genommen findet sich dort vieles wieder, was oft kritisiert wird. Es wird suggeriert, dass es besonders toll ist, mit einer solchen Pistole rumzurennen. Man hat sogar was real fühlbares in der Hand, sogar das Geräuch des Abfeuerns ist möglichst real gehalten. Man kann mit der Waffe auf Menschen zielen, sieht aber keine negativen Auswirkungen, wenn man das wirklich macht. Für einige Kritiker müsste das einen Aufschrei des Entsetzens auslösen. Mich würde hierzu mal eine Meinung interessieren. Meine Meinung möchte ich natürlich auch nicht verbergen: Ich halte es für bedenklicher als ein Computerspiel (aus genannten Gründen).
Interessantes Thema, aber umso schwerer zugleich.

Eins vorne wege ich habe noch nie gehört wie sich das Geräusch eine realen Waffe anhört, wenn es abgefeuert wird. Ich kann mir aber kaum vorstellen dass das Abfeuern von Platzpatronen sich so ähnlich anhört, wie das Abfeuern einer echten Waffe oder? "Real fühlbares in der Hand" sei auch mal so dahingestellt, die meisten Spielzeugwaffen sein aus leichtem Plastik oder sonstigen Materialien, man merkt schon einen Unterschied zu einer Waffe, welche ein ordentliches Gewicht und den kalten Stahl mitbringt.

Natürlich finde ich es bedenklich, wenn man mit Waffen egal ob Spielzeug oder nicht auf andere Zielt, aber ich kann mich an mich erinnern, im ganz jugen alter, woch ich auch als Cowboy oder so verkleidet war, meine Eltern hatten immer gesagt ich darf nicht auf Menschen zielen. Also bei mir wurden klare Grenzen gesetzt, deswegen finde ich es nicht schlimm, wenn es solche Spielzeugwaffen gibt, aber es sollte wie bei allem auch Grenzen geben.
 
Ich habe mal ne Magnum abgefeuert. Selbst ich als Pazifist hatte einen Schauer und die Macht über Leben und Tod gespürt. Das war auch das Einzige mal.
 
Auf mich ist mal geschossen worden. Real. Der Schuss ging zwar nur in den Autoreifen, aber ich habe die Waffe gesehen und den Schuss gehört. Auch das vergisst man nie wieder.
 
Ich muss ja mal sagen, dass ich speziell eure Beiträge, @daneteufel, @Niedersachsen-Teufel und @halfar11, als angenehm konstruktiv, sachlich und problemorientiert wahrnehme. Danke dafür. So kann man eine Diskussion wirklich gewinnbringend führen.


Würd mich freuen, wenn du mir darlegst, was dein Problem mit meinen Beiträgen ist, da ich mich auch in Zukunft noch an Diskussionen beteiligen möchte.
 
Würd mich freuen, wenn du mir darlegst, was dein Problem mit meinen Beiträgen ist, da ich mich auch in Zukunft noch an Diskussionen beteiligen möchte.


Gar keins, war etwas unüberlegt von mir. Ich hatte mich bloß über die drei gefreut, weil sie etwa im Alter meines Sohnes sind und ich die Diskussion hier natürlich immer auch mit scharfem Mutterblick betrachte.
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Tut mir leid, Jonny, mein Lob für die drei sollte die anderen guten Beiträge hier nicht herabsetzen. *handreich*
 
"Real fühlbares in der Hand" sei auch mal so dahingestellt, die meisten Spielzeugwaffen sein aus leichtem Plastik oder sonstigen Materialien, man merkt schon einen Unterschied zu einer Waffe, welche ein ordentliches Gewicht und den kalten Stahl mitbringt.


Ich hatte als Kind natürlich auch eine, die war nicht aus Plastik sondern aus Metal und dementsprechend schwer in der Hand. Natürlich hören sich die Waffen nicht an wie echte, aber sie geben das Gefühl, dass da was passiert. So als ob man geschossen hätte. Man muss das aus der Sicht des Kindes sehen. Dass es keine Originalgetreue Nachbildung ist, ist klar. Aber der Effekt ist für Kinder schon etwas besonderes, spannendes und eindrucksvolles.



Ich habe bisher noch mit keiner scharfen Waffe geschossen (oder in der Hand gehalten), außer mit einer richtigen Gaspistole die auch mit Platzpatronen ausgerüstet werden kann. Aber alleine der Rückstoß von dieser Waffe fand ich damals schon recht beeindruckend.
 
Gar keins, war etwas unüberlegt von mir. Ich hatte mich bloß über die drei gefreut, weil sie etwa im Alter meines Sohnes sind und ich die Diskussion hier natürlich immer auch mit scharfem Mutterblick betrachte.
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Tut mir leid, Jonny, mein Lob für die drei sollte die anderen guten Beiträge hier nicht herabsetzen. *handreich*


Danke dir
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Schön, dass Du auf den Nachsatz eingehts, das wirkliche Argument, dass es nämlich kein Argument gibt, dass den Besitz tötlicher Schusswaffen befürworten würde bist Du aus dem Weg gegangen.


Ich finde nämlich, dass das eigentlich die richtige Diskussion ist. Die Waffenlobby sperrt sich gegen effektive Kontrollen für Waffenbesitzer, aber Computerspiele sind gefährlich? Sehe ich da irgendetwas falsch?


Sorry, hatte vergessen zu erwähnen, dass ich dir grundsätzlich Recht geben. Natürlich, was auch sonst?

Es gibt in meinen Augen auch für Polizisten keinen Grund, eine Waffe daheim zu haben.

Allerdings haben in meinen Augen Schusswaffen keinen Kausalzusammenhang zu Amokläufen, da sie diese ebenso wenig auslösen, wie beispielsweise die bösen PC-Spiele.

Nicht jeder, der eine Waffe hat, erschießt Menschen. Daher finde ich in diesem Kontext eine Waffendiskussion ebenso deplatziert, wie eine Spielediskussion, obwohl ich auch für ein totales Waffenverbot für Privatpersonen bin.
 
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