Neue Heimat für „Rote Teufel"?
BASKETBALL: FCK zieht vielleicht in Eissporthalle um - Titel im Visier
KAISERSLAUTERN (kkm). In welcher Liga die Basketballer des 1. FC Kaiserslautern in der kommenden Saison auf Korbjagd gehen, wird spätestens am 28. April im Heimspiel gegen Jena entschieden. Dass dieses Spiel der letzte Auftritt der „Roten Teufel" im Schulzentrum Nord sein wird, steht hingegen fest. Doch wo danach gespielt wird, ist noch unklar.
Die Qualifikation für die neue Pro A haben die Lauterer schon in der Tasche, der Aufstieg in die Erste Bundesliga ist noch aus eigener Kraft zu schaffen. Während der Umzug in die Barbarossahalle bislang als sicher galt, hat sich mittlerweile eine reizvolle Alternative aufgetan: Objekt der Begierde ist die seit Jahren leer stehende Eissporthalle am Lauterer Warmfreibad. Laut Oberbürgermeister Bernhard Deubig soll ein siebenstelliger Betrag in den Umbau der Halle fließen, die bei einem Aufstieg in die BBL 3000 Zuschauern Platz bieten wird.
Um dieses Ziel zu erreichen, müssen die FCK-Korbjäger den Titel in der Zweiten Bundesliga Süd erringen, denn nur der Meister steigt in die Beletage auf. Die Chancen stehen gut. Neun Spieltage vor dem Saisonende stehen die Lauterer an der Tabellenspitze, die sie am Sonntag (18 Uhr, Schulzentrum Nord) gegen Aufsteiger Kickz München verteidigen wollen.
„Da ist noch eine Rechnung offen", gibt FCK-Trainer Uwe Sauer zu. Im Hinspiel kassierte sein Team nach sieben siegreichen Spielen in Folge die erste Saisonniederlage und verlor die Tabellenführung an den BBC Bayreuth. Die Franken gelten als härtester Rivale, konnten ebenfalls 18 Siege einfahren. Das Spitzenduo hat zwei Punkte Vorsprung auf Verfolger Jena. TopFavorit Chemnitz hat sich nach drei Niederlagen aus den letzten fünf Partien vorläufig aus dem Titelrennen verabschiedet. „Gegen München muss ein Sieg her", stellt Sauer klar. Nach zwei schwachen Auftritten in Folge steht FCK-Topscorer Whit Holcomb-Faye besonders im Blickpunkt.
KONZOKH
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Verlag: DIE RHEINPFALZ
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Ist FCK II jetzt reif für einen Sieg?
FUSSBALL: Regionalliga-Schlusslicht empfängt heute Hessen Kassel - Heimpremiere für Robles
Eine Serie wird auf jeden Fall reißen, wenn in der Fußball-Regionalliga Süd der 1. FC Kaiserslautern II am heutigen Freitagabend den KSV Hessen Kassel empfängt (19 Uhr, Platz 4). Die „Roten Teufel" sind nach der Winterpause mit zwei Unentschieden gestartet, die Gäste mit zwei Siegen.
Um den Aufwind, der seit Beginn des Jahres - also seit Alois Schwartz das Traineramt beim FCK II übernommen hat - spürbar über Platz 4 des Betzenbergs und im Sportpark „Rote Teufel" weht, nicht abebben zu lassen, wäre jetzt der richtige Zeitpunkt für den ersten Saisonsieg gekommen. Denn der Blick auf die Tabelle schmerzt immer noch alle FCKler. Ein Vergleich mit der anderen Regionalliga-Staffel: Während für die Lauterer als Schlusslicht nach 22 Spielen gerade mal 9 Unentschieden und 13 Niederlagen zu Buche stehen, hat der Nord-Letzte Borussia Mönchengladbach II nach 23 Spielen zwar ebenfalls 13 Niederlagen kassiert, dafür aber 4 Siege gefeiert (bei 6 Unentschieden).
Gegen Wehen und 1860 München II hat die Truppe von Alois Schwartz aber gezeigt, dass sie das Zeug hat, noch den ein oder anderen Sieg einzufahren. Für den Punktgewinn in München sorgten Robin Lenk sowie Timur Özgöz mit seinem Tor zum 2:2 in der Schlussminute, nachdem er eine Viertelstunde zuvor eingewechselt worden war. „Timur ist einsatzfreudig und lernwillig. Er hat seine Qualitäten, und die konnte er wieder einbringen", freute sich Trainer Schwartz über den Treffer seines Jokers. Für einen Platz in der heutigen Startelf dürfte es dennoch nicht reichen. Denn Schwartz ist sehr zufrieden mit dem Duo Robin Lenk/Alper Akcam: „Das passt." Ganz sicher ist deren erneuter gemeinsamer Auftritt aber nicht, da Akcam diese Woche im Training einen Schlag abgekommen hat und zudem Grippe-Symptome zeigt. Eventuell rutscht für die Offensive auch noch Christoph Werner in den Kader, der in München nicht auflaufen konnte, da er am Tag zuvor im Zweitliga-Spiel in Aue einen Pferdekuss abgekommen hatte.
In der Abwehr musste gegen die „Sechziger" David Seibert bereits nach 35 Minuten den Platz für Stanko Pavlovic räumen. „Es hat an dem Tag einfach nicht gepasst, dann muss man das korrigieren", begründet Schwartz die frühe Herausnahme des linken Verteidigers, der dadurch aber nicht ausgespielt hat: „Solche Tage kann man mal haben", zeigt der Trainer Verständnis. Im Tor soll Luis Robles heute seine Heimpremiere feiern. (ffg)
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