naja das bemühen des BVB scheint sich zu verstärken ,sie hatten schon kontakt zu dessen Berater.un das koller gehalt würden sie in altintop investieren ,das sind schon 2 millionen euro .aber wenn er dahin geht ,steht er für mich auf einer stufe mit dem griechischen lavendelpflücker,den der BVB hat sportlich zur zeit nicht mehr zu bieten ,als der FCK ,aber geld haben sie mehr ,weis gott woher.aber scheinbar haben sie es
hier is der artikel vom kicker :
BVB jagt ALTINTOP
.Zwei Wettbewerbe sind für den BVB schon zu Ende. Und in der Meisterschaft ist Dortmund in den Startblöcken hängen geblieben. Pessimisten haben Hochjunktur. Jetzt kontern die Bosse der Borussia. Sie machen Mut. Sich und allen anderen.
Möglicher Ersatz für Koller (r.): Lauterns Halil Altintop (l.).
Luftschlösser zu bauen, unrealistische Erwartungen zu schüren oder mit präsidialem Imponiergehabe finanzielle Drahtseilakte mit verheerenden Folgen zu wagen, widerspräche seinen Grundsätzen. Als erster Mann von Borussia Dortmund ist Dr. Reinhard Rauball (58) gut damit gefahren, die Kunst des Machbaren zu praktizieren und der Öffentlichkeit reinen Wein einzuschenken. Rauball hat in Dortmund nach den ersten harten Sanierungsschritten keine blühenden Landschaften versprochen (was ohnehin völlig abwägig wäre), aber er hält daran fest, dass sich der BVB nicht dauerhaft in der Grauzone des Mittelmaßes aufhalten und zum Tummelplatz der Frustrierten werden wird. "Im Rahmen unserer Möglichkeiten", verspricht er, "werden wir auch weiterhin eine wettbewerbsfähige Mannschaft präsentieren." Und wettbewerbsfähig heißt in der Diktion des Juristen, "um die internationalen Wettbewerbe mitzuspielen".
Weder der Abgang Jan Kollers (32) zum Saisonende noch ein eventueller Transfer Tomas Rosickys (24) veranlassen Rauball zu einer grundlegenden Neubewertung der personellen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Er beteuert: "Wir haben auch in Zukunft die Möglichkeit, gute Leute zu verpflichten." Die ersten haben die Klub-Bosse bereits im Visier. So wurden wegen dem auch von Schalke 04 umworbenenen Stürmer Halil Altintop (22, Kaiserslautern, Vertrag läuft 2006) schon Sondierungsgespräche mit dessen Berater Roger Wittmann geführt.
Erstaunliche Fach- und Detailkenntnisse sprudelten aus BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke (46) heraus, als der kicker ihn mit einem anderen heiß gehandelten Kandidaten konfrontierte: Steven Pienaar (23, Ajax Amsterdam, wie Altintop 2006 ablösefrei). Der Südafrikaner entspräche exakt dem, "was wir suchen, falls uns Rosicky verlassen sollte", verriet Watzke. Pienaar (seit 2002 82 Spiele in Hollands Ehrendivision, 14 Tore) kann im Mittelfeld beide Halbpositionen bekleiden, "und", ergänzt Watzke, "er ist auch in der Lage, über die Außenpositionen zu kommen". Jan Leerkes, kicker-Korrespondent in Holland, beschreibt Pienaar (1,76 m, 66 kg) als "angriffslustigen Mittelfeldspieler", der sich wegen eines Überangebotes an Kreativspielern in der Mitte bei Ajax derzeit als Rechtsaußen bewähre. "Er könnte Rosicky gut ersetzen", meint Leerkes.
Steven Pienaar
Es wird Bewegung geben im Dortmunder Kader, und das von diesen Absichtserklärungen ausgehende Signal ist unmissverständlich: Der Verein muss seine Handlungsfähigkeit untermauern. Für die Fans, für Sponsoren, die Dortmund nur dann die Stange halten werden, wenn sich die Borussia weiter als attraktives Produkt darstellt. Derzeit buttern Sponsoren jährlich mehr als 30 Millionen Euro in den Verein. Wenn Watzke zu diesem fetten Batzen die Ticketing-Einnahmen (knapp 20 Millionen pro Saison) hinzu addiert, dann findet er es mit einem schönen Gruß an den weit verbreiteten Pessimismus dieser Tage "total lächerlich, dass wir über diese Saison hinaus kein ambitioniertes Team stellen sollen".
Dass ausgerechnet Mannschaftskapitän Christian Wörns (33) vor dem Hintergrund seiner persönlich ungewissen Zukunft (Vertrag läuft aus) die düsteren Erwartungen der Schwarzmaler stützt, weil er "ein bisschen Bammel" davor hat, "dass der BVB auseinanderbricht", konterte Rauball am Sonntag mit einer pauschalen Empfehlung "an jeden", bei dem der Kontrakt im nächsten Jahr endet: "Wer nicht mehr für uns spielen will, soll den Verein verlassen und uns das früh genug mitteilen, so dass wir rechtzeitig Ersatz beschaffen können."
Während die anstehenden Gespräche mit Sebastian Kehl (25), den Watzke als "herausragende Führungskraft der nächsten Jahre" adelt, und dem Ur-Dortmunder Lars Ricken (29) als eher unproblematisch betrachtet werden, regt sich intern unverhohlene Kritik an Wörns. Ein trostloses Szenario wie oben aufzubauen, diene nur einem Zweck: Wörns, mit geschätzten 3,8 Millionen Euro noch immer Topverdiener in Dortmund, wolle eiskalt kalkulierend die eigene Verhandlungsposition verbessern.
Wenn inzwischen sogar der Name von Verteidiger Robert Huth (21, FC Chelsea) bei der Borussia gehandelt wird, darf dies unabhängig von der Sinnhaftigkeit der Personalie als deutliche Botschaft an Wörns verstanden werden. Auf Spielchen haben sie in Dortmund keine Lust
Thomas Hennecke