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Arbeitsbedingungen in China

Jonny

Well-Known Member
Die Arbeitsbedingungen, unter denen die Wanderarbeiter schuften, erinnerten oft an "modernen Formen der Sklaverei", sagt Amnesty-China-Experte Dirk Pleiter. Horror-Nachrichten, wie die, die gerade aus der nördlichen Provinz Shanxi kamen, überraschen ihn nicht: Dort wurden 31 Arbeiter über ein Jahr lang in einer Ziegelei gefangen gehalten, wo sie bis zum Umfallen ackern mussten - ohne Lohn, nur für Wasser und Brot.



Berichten chinesischer Zeitungen zufolge hatten viele Arbeiter schwere Verbrennungen am ganzen Körper - sie mussten die Ziegel ungekühlt auf dem Rücken transportieren. Einige waren so verwirrt, dass sie ihren eigenen Namen vergessen hatten.



http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,488099,00.htmlhttp://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,488099,00.html
 
Spielzeugfabrikant erhängt sich nach Rückrufaktion



Nach dem Rückruf von Kinderspielzeug der Firma Mattel hat der Chef eines chinesischen Spielzeugunternehmens Selbstmord begangen. Zhang Shuhong von der Firma Lida Toy Company sei am Wochenende erhängt in seiner Fabrik in der Provinz Guangdong aufgefunden worden, berichtete die Tageszeitung "Southern Metropolitan".



http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,,OID7284308_,00.htmlhttp://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,,OID7284308_,00.html
 
Die Einkaufspreise für Spielzeug sind so niedrig, dass die Hersteller die Produktion in illegale Hinterhoffabriken auslagern. Dort sind die Arbeitsbedingungen brutal. Manche Landkreise in Südchina sind unter den Wanderarbeitern als "Fingerabschneide-Dörfer" berüchtigt, weil es an den Fließbändern so häufig zu Verletzungen kommt. In einer Fabrik bei Shenzhen, wurden die Plastikteile für einen "Hello Kitty"-Spielzeugfotoapparat mit einer glühendheißen Maschine ausgestanzt, aus der das flüssige Plastik tropfte. Für die Arbeiter gab es weder Schutzvorrichtungen für die Hände noch Atemmasken.



Die Produkte, die bei solchen Bedingungen entstehen, sind oft gefährlich. Einer Untersuchung des amtlichen Büros für Produktionssicherheit und Qualitätskontrolle zufolge ist ein Fünftel des in China verkauften Spielzeugs und der Babykleidung minderwertig, berichtet die Zeitung Peking Nachrichten. Manche Plüschtiere seien mit Industrieabfällen und gebrauchten Nudelverpackungen gefüllt gewesen. Andere Spielzeuge waren spitz, zerbrechlich und gefährlich für Kleinkinder. In einigen Teddybären fanden die Inspekteure dem Bericht zufolge Bakterien, die bei Kindern Krankheiten auslösen können.



http://fr-aktuell.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?em_cnt=1192035&http://fr-aktuell.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?em_cnt=1192035&
 
Leider wird es solche Verhältnisse so lange geben wie die Mentalität "Geiz ist geil" herrscht. Danke Jonny, dass du solche Sachen hier veröffentlichst. Vielleich denken manche beim nächsten Einkauf darüber nach, was sie da kaufen!



"Think global, act local"
 
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