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Ein Minus von 200 Millionen Euro droht
Arena schreibt dicke rote Zahlen
Arena, seit Sommer 2006 der neue TV-Partner der Liga, hat in seinem ersten Jahr mit der Berichterstattung über die Bundesliga und die 2. Liga dicke rote Zahlen geschrieben. Stand schon per 31. Dezember 2006 ein Jahresminus von 126 Millionen Euro, so kamen im ersten Quartal 2007 noch 58 Millionen dazu. Insgesamt droht Arena aus dem ersten Jahr der Bundesliga-Berichterstattung ein Minus von über 200 Millionen Euro. Gleichwohl wird Arena, das einen Vertrag mit der Liga bis zum 30. Juni 2009 geschlossen hat, auch in der kommenden Saison auf Sendung sein. Über die Citigroup hat der Sender jetzt eine Bürgschaft in Höhe von 154 Millionen Euro bei der DFL hinterlegt. Arena hat der Liga pro Jahr 220 Millionen Euro garantiert. Kostendeckend kann der Sender wohl erst ab einem Kundenstamm von etwa 2,3 Millionen Abonnenten arbeiten; aktuell sind es 1,1 Millionen. Probleme bereitet nun auch das Bundeskartellamt, das die Kooperation zwischen Arena und Premiere, das bis zum Sommer 2006 die Pay TV-Rechte hielt, auf den Prüfstand gestellt hat. Seit Beginn der vergangenen Saison konnte Premiere seinen Kabelkunden in NordrheinWestfalen und Hessen die Bundesliga- Übertragungen von Arena anbieten. Anfang 2007 erwarb Premiere bundesweit Vertriebsrechte auch für Satellitenzuschauer. Bis eine Entscheidung des Kartellamtes gefallen ist, womit frühestens Ende Juni gerechnet wird, werden potenzielle Kunden wieder auf die Folter gespannt. Dem Neugeschäft der Sender ist das nicht dienlich.
Christian Seifert, Vorsitzender der DFL-Geschäftsführung, arbeitet indes schon an der Ausschreibung der Vergabe der TV-Rechte ab dem Sommer 2009. Die Ausschreibung wird noch in diesem Jahr, wahrscheinlich im Oktober, erfolgen.
RAINER FRANZKE, Kicker e-paper 7.6.2007
Arena schreibt dicke rote Zahlen
Arena, seit Sommer 2006 der neue TV-Partner der Liga, hat in seinem ersten Jahr mit der Berichterstattung über die Bundesliga und die 2. Liga dicke rote Zahlen geschrieben. Stand schon per 31. Dezember 2006 ein Jahresminus von 126 Millionen Euro, so kamen im ersten Quartal 2007 noch 58 Millionen dazu. Insgesamt droht Arena aus dem ersten Jahr der Bundesliga-Berichterstattung ein Minus von über 200 Millionen Euro. Gleichwohl wird Arena, das einen Vertrag mit der Liga bis zum 30. Juni 2009 geschlossen hat, auch in der kommenden Saison auf Sendung sein. Über die Citigroup hat der Sender jetzt eine Bürgschaft in Höhe von 154 Millionen Euro bei der DFL hinterlegt. Arena hat der Liga pro Jahr 220 Millionen Euro garantiert. Kostendeckend kann der Sender wohl erst ab einem Kundenstamm von etwa 2,3 Millionen Abonnenten arbeiten; aktuell sind es 1,1 Millionen. Probleme bereitet nun auch das Bundeskartellamt, das die Kooperation zwischen Arena und Premiere, das bis zum Sommer 2006 die Pay TV-Rechte hielt, auf den Prüfstand gestellt hat. Seit Beginn der vergangenen Saison konnte Premiere seinen Kabelkunden in NordrheinWestfalen und Hessen die Bundesliga- Übertragungen von Arena anbieten. Anfang 2007 erwarb Premiere bundesweit Vertriebsrechte auch für Satellitenzuschauer. Bis eine Entscheidung des Kartellamtes gefallen ist, womit frühestens Ende Juni gerechnet wird, werden potenzielle Kunden wieder auf die Folter gespannt. Dem Neugeschäft der Sender ist das nicht dienlich.
Christian Seifert, Vorsitzender der DFL-Geschäftsführung, arbeitet indes schon an der Ausschreibung der Vergabe der TV-Rechte ab dem Sommer 2009. Die Ausschreibung wird noch in diesem Jahr, wahrscheinlich im Oktober, erfolgen.
RAINER FRANZKE, Kicker e-paper 7.6.2007