Armstrong-Comeback bei der Tour 2006?
Sheryl Crow war bei der Tour 2005 immer an Armstrongs Seite
München/Austin - Kehrt Lance Armstrong doch noch einmal als Profi auf die Straßen der Tour de France zurück?
"Ich denke darüber nach", erklärte Armstrong der Zeitung "Austin American Statesman".
Für den Texaner, der eigentlich im Juli mit seinem siebten Tour-Triumph in Serie seine Karriere beendet hatte, wäre ein erneuter Start bei der Frankreich-Rundfahrt die richtige Antwort auf die Doping-Anschuldigungen der "'L'Equipe".
UCI-Entscheidung gewinnt Brisanz
Durch diese Ankündigung gewinnt auch die UCI-Stellungnahme zum Fall Armstrong an Brisanz. Der Radsport-Weltverband will am Mittwoch die Entscheidung bekanntgeben.
Denn: Wenn Armstrong wieder Rennen bestreitet, würde er sich wieder der Sportgerichtsbarkeit der UCI unterwerfen. Der Weltverband könnte den Amerikaner dann durch den US-Verband sperren oder im leichteren Fall eine saftige Geldstrafe aufbrummen lassen.
Durch seinen Rücktritt direkt nach der Tour im Juli kann er bisher nur vor ordentlichen Gerichten (Schadensersatzprozesse etc.) belangt werden.
Die französische Sportzeitung "'L'Equipe" hatte in einem Bericht vom 23. August enthüllt, dass eingefrorene Urin-B-Proben von Armstrongs erstem Tour-Sieg 1999 bei einer wissenschaftlichen Analyse 2004 positive EPO-Befunde aufwiesen.
Comeback würde Auflage steigern
Armstrong bekräftigte daraufhin vehement, nie verbotene Mittel genommen zu haben. Mit einem Comeback bei der Tour will er seine Unschuld unter Beweis stellen. "Ich denke, dass ist der beste Weg, sie (die L'Equipe; Anm. d. Red.) zum Schweigen zu bringen", ergänzte Armstrong, der dem Blatt "Schmieren-Journalismus" vorgeworfen hatte.
Ein Comeback Armstrongs würde der "L'Equipe" sicher eine enorme Auflage bescheren.
"Ich trainiere jeden Tag"
Dem "Tourminator" fällt es ohnehin schwer, sein Rad in der Garage stehen zu lassen. "Ich trainiere jeden Tag", antwortete er auf die Frage, wie ernst es ihm mit seinem Comeback sei. Armstrong ist immer noch in guter Form und wird vom 29. September bis zum 8. Oktober an der "Tour of Hope" teilnehmen.
Anfang Dezember wird er beim ersten Trainingscamp seines ehemaligen Teams Discovery Channel in Austin dabei sein.
Bruyneel: "Comeback nicht unmöglich"
"Ich schließe seine Rückkehr im kommenden Jahr nicht aus", erklärte Discovery-Channel-Teamchef Johan Bruyneel während der laufenden Vuelta a Espana auf Anfrage von "Cyclingnews.com". "Bevor ich nicht mit ihm gesprochen habe, kann ich nichts bestätigen. Aber es ist nicht unmöglich", ergänzte der Belgier.
Bereits drei Wochen nach Armstrongs Abschiedsfeier habe dieser seinen ehemaligen Boss angerufen. "Ich bin zurück auf dem Rad. Ich beginne mich zu langweilen und vermisse das Training", so Armstrong, der am 18. September seinen 34. Geburtstag feiert. Zwischendurch hatte er noch mit US-Präsident George W. Bush auf dem Mountainbike trainiert.
Armstrong verlobt sich mit Sheryl Crow
Und es gibt noch einen weiteren Grund zum Anstoßen: Armstrong gab seine Verlobung mit der Rock-Musikerin Sheryl Crow bekannt. Armstrong, der drei Kinder aus seiner ersten Ehe mit Kristin Richard hat, machte seiner neuen Liebe beim Urlaub in Sun Valley den Verlobungsantrag.
Er hatte die neunmalige Grammy-Gewinnerin kurz nach seiner Scheidung im Oktober 2003 auf einer Wohltätigkeitsveranstaltung kennen gelernt. Die Hochzeit soll noch im Herbst stattfinden.
Crow begleitete Armstrong bei seinen beiden Tour-Siegen 2004 und 2005. Auch 2006 wäre sie sicher wieder sein glühenster Fan.
Quelle: www.sport1.de
Sheryl Crow war bei der Tour 2005 immer an Armstrongs Seite
München/Austin - Kehrt Lance Armstrong doch noch einmal als Profi auf die Straßen der Tour de France zurück?
"Ich denke darüber nach", erklärte Armstrong der Zeitung "Austin American Statesman".
Für den Texaner, der eigentlich im Juli mit seinem siebten Tour-Triumph in Serie seine Karriere beendet hatte, wäre ein erneuter Start bei der Frankreich-Rundfahrt die richtige Antwort auf die Doping-Anschuldigungen der "'L'Equipe".
UCI-Entscheidung gewinnt Brisanz
Durch diese Ankündigung gewinnt auch die UCI-Stellungnahme zum Fall Armstrong an Brisanz. Der Radsport-Weltverband will am Mittwoch die Entscheidung bekanntgeben.
Denn: Wenn Armstrong wieder Rennen bestreitet, würde er sich wieder der Sportgerichtsbarkeit der UCI unterwerfen. Der Weltverband könnte den Amerikaner dann durch den US-Verband sperren oder im leichteren Fall eine saftige Geldstrafe aufbrummen lassen.
Durch seinen Rücktritt direkt nach der Tour im Juli kann er bisher nur vor ordentlichen Gerichten (Schadensersatzprozesse etc.) belangt werden.
Die französische Sportzeitung "'L'Equipe" hatte in einem Bericht vom 23. August enthüllt, dass eingefrorene Urin-B-Proben von Armstrongs erstem Tour-Sieg 1999 bei einer wissenschaftlichen Analyse 2004 positive EPO-Befunde aufwiesen.
Comeback würde Auflage steigern
Armstrong bekräftigte daraufhin vehement, nie verbotene Mittel genommen zu haben. Mit einem Comeback bei der Tour will er seine Unschuld unter Beweis stellen. "Ich denke, dass ist der beste Weg, sie (die L'Equipe; Anm. d. Red.) zum Schweigen zu bringen", ergänzte Armstrong, der dem Blatt "Schmieren-Journalismus" vorgeworfen hatte.
Ein Comeback Armstrongs würde der "L'Equipe" sicher eine enorme Auflage bescheren.
"Ich trainiere jeden Tag"
Dem "Tourminator" fällt es ohnehin schwer, sein Rad in der Garage stehen zu lassen. "Ich trainiere jeden Tag", antwortete er auf die Frage, wie ernst es ihm mit seinem Comeback sei. Armstrong ist immer noch in guter Form und wird vom 29. September bis zum 8. Oktober an der "Tour of Hope" teilnehmen.
Anfang Dezember wird er beim ersten Trainingscamp seines ehemaligen Teams Discovery Channel in Austin dabei sein.
Bruyneel: "Comeback nicht unmöglich"
"Ich schließe seine Rückkehr im kommenden Jahr nicht aus", erklärte Discovery-Channel-Teamchef Johan Bruyneel während der laufenden Vuelta a Espana auf Anfrage von "Cyclingnews.com". "Bevor ich nicht mit ihm gesprochen habe, kann ich nichts bestätigen. Aber es ist nicht unmöglich", ergänzte der Belgier.
Bereits drei Wochen nach Armstrongs Abschiedsfeier habe dieser seinen ehemaligen Boss angerufen. "Ich bin zurück auf dem Rad. Ich beginne mich zu langweilen und vermisse das Training", so Armstrong, der am 18. September seinen 34. Geburtstag feiert. Zwischendurch hatte er noch mit US-Präsident George W. Bush auf dem Mountainbike trainiert.
Armstrong verlobt sich mit Sheryl Crow
Und es gibt noch einen weiteren Grund zum Anstoßen: Armstrong gab seine Verlobung mit der Rock-Musikerin Sheryl Crow bekannt. Armstrong, der drei Kinder aus seiner ersten Ehe mit Kristin Richard hat, machte seiner neuen Liebe beim Urlaub in Sun Valley den Verlobungsantrag.
Er hatte die neunmalige Grammy-Gewinnerin kurz nach seiner Scheidung im Oktober 2003 auf einer Wohltätigkeitsveranstaltung kennen gelernt. Die Hochzeit soll noch im Herbst stattfinden.
Crow begleitete Armstrong bei seinen beiden Tour-Siegen 2004 und 2005. Auch 2006 wäre sie sicher wieder sein glühenster Fan.
Quelle: www.sport1.de