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[Artikel zu 3.Welt/Entwicklungspolitik]

Jonny

Well-Known Member
Weitere Hungerkrisen in Afrika befürchtet



Katastrophale Hungerkrisen werden auch in Zukunft die ärmsten Länder Afrikas treffen. Das bestätigt eine Studie der Hilfsorganisation CARE. Dabei wären diese durchaus vermeidbar, wenn die grundlegenden Probleme angegangen würden. "Die Menschen machten 2005 im Niger Heuschrecken-Plagen, Dürre und steigende Preise für die dramatische Hunger-Situation verantwortlich", so eine Nahrungs-Expertin.



http://www.vienna.at/news/welt/artikel/weitere-hungerkrisen-in-afrika-befuerchtet/cn/apa-8787678http://www.vienna.at/news/welt/artikel/weitere-hungerkrisen-in-afrika-befuerchtet/cn/apa-8787678
 
Libanon: Ein Jahr nach dem Krieg



<span>Kinder in Angst</span>



UNICEF beklagt Gewalt und Gefahren durch Streumunition



12.7.2007

Ein Jahr nach dem Beginn des Krieges im Süden des Libanon am 12. Juli 2006 macht UNICEF auf die weiterhin schwierige Lage der Kinder in dem chronisch von Krisen geschüttelten Land aufmerksam. Die Mädchen und Jungen leiden unter Angst und Unsicherheit, die durch Gewaltakte immer wieder neu geschürt werden. Tausende Familien mussten in den vergangenen Wochen vor Kämpfen in den Palästinenserlagern im Norden des Libanon fliehen. Schätzungsweise eine Million nicht explodierter Teile von Streubomben, die während des 34 Tage dauernden Krieges abgeworfen wurden, sind eine ständige Gefahr. 70 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren wurden in den vergangenen Monaten durch Explosionen von Minen oder Streumunition verletzt oder getötet. UNICEF unterstützt die Aufklärung über die Minengefahr und setzt alles daran, damit Kinder und Jugendliche trotz der unsicheren Lage weiter zur Schule gehen können.



Es gibt sichtbare Zeichen der Erholung seit dem Krieg“, sagte Roberto Laurenti, Leiter UNICEF Libanon. „Wir haben die zerstörten Wasserleitungen repariert, und die Kinder konnten trotz des Krieges das Schuljahr abschließen. Doch wir dürfen nicht vergessen, dass die Kinder auch unsichtbare Narben davon getragen haben. Ihre seelischen Schäden zu heilen, dauert meist länger, als Straßen und Brücken wieder aufzubauen.“



Der Juli-Krieg zwischen der schiitischen Hisbollah und Israel forderte nach Angaben der libanesischen Regierung 1.100 Todesopfer. 900.000 Menschen im Süden des Landes mussten aus ihren Häusern fliehen. Nach dem Waffenstillstand am 14. August vergangenen Jahres hat UNICEF die durch die Kämpfe zerstörte Wasserversorgung in 37 Gemeinden mit mehr als 300.000 Menschen wieder instand gesetzt. Zusätzlich wurde in 22 Dörfern im südlichen Libanon die Trinkwasserversorgung verbessert. 400.000 Schüler in 1.400 Schulen erhielten Lernmaterial und konnten so nach dem Krieg schnell wieder den Unterricht besuchen. Lehrer wurden fortgebildet, damit sie die Kinder im Schulunterricht vor der Gefahr durch Minen und nicht explodierter Streumunition warnen. Zusätzlich bildete UNICEF 318 Trainer aus, die in 150 Dörfern Eltern, Lehrer, Kinder und Landarbeiter über das Minenrisiko aufklären. 30 Kinderschutzzentren wurden in den von den Konflikten besonders getroffenen Gebieten Beiruts, im Bekaa-Tal und im Südlibanon eingerichtet und 600 Betreuer ausgebildet. 2.000 Lehrer und 400 Sozialarbeiter erhielten Schulungen, um besser auf die Bedürfnisse traumatisierter Kinder eingehen zu können.



Quelle...(unicef)
 
<span>Dringender Handlungsbedarf in Syrien und Jordanien</span>
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Genf – In einem dringenden Appell an die Internationale Gemeinschaft machte UNHCR erneut auf die verheerende Situation von hunderttausenden irakischen Flüchtlingen aufmerksam. Ebenso erinnerte UNHCR an die an Jordanien und Syrien gemachten Versprechungen, die ihnen als Hauptaufnahmeländer auf der Irakkonferenz bereits im April zugesagt wurden.



Mehr...(unhcr)






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Golf von Aden: Traurige Bilanz illegaler Überfahrten</span>



Genf – Bei den illegalen Überfahrten im Golf von Aden sind nach ersten Schätzungen von UNHCR mindestens 367 Flüchtlinge im ersten Halbjahr 2007 ums Leben gekommen. 77 Boote mit mehr als 8.600 Flüchtlingen, Asylbewerbern und Migranten, vorwiegend aus Somalia und Äthiopien, haben das Ufer im Jemen erreicht. 118 Menschen werden weiterhin vermisst.



Mehr...(unhcr)
 
Der Tod lauert in der Pfütze



Der Tod lauert in der Pfütze

VON VIKTOR FUNK



Kulwas Bett ist der Lehmboden. Dort schläft der Junge aus dem tansanischen Dorf Lithui zusammen mit sieben Brüdern und Schwestern. Wenn er erwacht, tritt er barfuß vor seine Hütte ins Freie und geht an Pfützen vorbei zum Nyassa-See. Wie fast alle am Ufer des Gewässers lebt Kulwas Familie vom Fischfang. Und wie viele andere Kinder hat auch Kulwa schon Geschwister an die Malaria verloren. An eine Krankheit, die von der Anopheles-Mücke übertragen wird, die in den Pfützen schlüpft. An eine Krankheit, die zu den so genannten vernachlässigten Krankheiten gehört.



http://fr-aktuell.de/in_und_ausland/wissen_und_bildung/aktuell/?em_cnt=1172528&http://fr-aktuell.de/in_und_ausland/wissen_und_bildung/aktuell/?em_cnt=1172528&
 
DRECK IN DELHI



<span>Indiens Flüsse ersticken im Müll</span>



Aus Neu-Delhi berichtet Daniel Pepper



Indiens Wirtschaft wächst rasant - und mit ihr der Dreck: Die Umweltverschmutzung gerät außer Kontrolle. Allein in Neu Delhis Fluss Yamuna werden täglich drei Milliarden Liter Abwasser gepumpt. Dutzende indische Flüsse sterben.



Mehr...(spiegel)







<span>Frieden als Geschäft</span>



Von Elisabeth Weydt



Schätzungsweise 1700 Hilfsorganisationen und Friedensgruppen drängen sich in den Palästinensergebieten und verteilen Geld und guten Willen. Die Friedensindustrie ist zu einem wichtigen Wirtschaftszweig geworden und sorgt für zusätzliches Konfliktpotenzial.




Mehr...(ZEIT)
 
DÜRRE UND BÜRGERKRIEG



<span>Neu entdeckter See unter Darfur soll Konflikt entschärfen</span>



Wasser als Krisen-Lösung: Unter der Wüste des Sudan haben Wissenschaftler einen riesigen See entdeckt, so groß wie das Saarland. Das Reservoir könnte den Konflikt in der von Dürre und Völkermord ausgezehrten Provinz entspannen, hoffen die Forscher. Sie wollen den See anzapfen.



Mehr...(spiegel)







Frankreich



<span>Kouchner: 1500 Soldaten nach Tschad</span>



17. Juli 2007

Frankreich richtet sich darauf ein, sich mit etwa 1500 Soldaten oder Polizisten an der von Paris angestrebten europäischen Truppe zum Schutz der Flüchtlingslager im Tschad zu beteiligen. Damit werde Frankreich wohl den größten Teil der Soldaten und des Materials stellen, sagte Außenminister Kouchner im Gespräch mit der F.A.Z. Die Soldaten sollen die Flüchtlingslager an der Grenze zu Sudan vor gewaltsamen Übergriffen schützen und den Hilfsorganisationen die Aufbauarbeit erleichtern.



Mehr...(FAZ)
 
<span>Maltas große Flüchtlingskrise</span>
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von Fidelius Schmid (Valetta)



Malta ruft um Hilfe: Der Inselstaat im Mittelmeer kann den Ansturm afrikanischer Flüchtlinge kaum noch verkraften. In dem kleinen Land am Rande der Europäischen Union wächst jetzt der Fremdenhass.



Mehr...Financial Times)
 
Darfur



UNICEF: <span>Friedenstruppen müssen rasch Zugang für Helfer sichern</span>
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Jedes vierte Kind in Darfur mangelernährt</span>



Dr. Adam Musa untersucht ein schwer mangelernährtes Kind in einem von UNICEF unterstützten Ernährungszentrum in El Fasher, Nord Darfur. Foto: UNICEF/ HQ06-0579/Shehzad Noorani.

Zoom: "Dr. Adam Musa untersucht ein schwer mangelernährtes Kind in einem von UNICEF unterstützten Ernährungszentrum in El Fasher, Nord Darfur. Foto: UNICEF/ HQ06-0579/Shehzad Noorani."




2.8.2007 - UNICEF fordert einen raschen Beginn des gestern vom UN-Sicherheitsrat beschlossenen UN-Friedenseinsatzes in der westsudanesischen Bürgerkriegsprovinz Darfur. Die Truppen müssen so schnell wie möglich helfen, den Zugang zu den Flüchtlingen und Vertriebenen zu verbessern. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen sind gegenwärtig wegen der anhaltenden Unsicherheit über eine halbe Million Menschen komplett von Hilfe abgeschnitten. Insbesondere die Kinder leiden unter der unzureichenden Versorgung mit Nahrungsmitteln, Wasser und medizinischer Hilfe. In einigen Lagern sind über 25 Prozent der Kinder akut mangelernährt, in den Lagern Abu Shok und Al Salaam in Nord-Darfur sind es sogar über 30 Prozent.



Mehr...(unicef)







<span>Somalia: Wieder Gewalt und Chaos in Mogadischu</span>



Mogadischu – Die Lage in der somalischen Hauptstadt hat sich erneut verschärft. Am Rande der begonnenen Friedenskonferenz sind bei neuen Gewaltausbrüchen und bei zahlreichen Explosionen mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Die Zahl der Rückkehrer und die der Flüchtlinge ist mit rund 20.000 in zwei Monaten nahezu identisch, berichten UNHCR-Mitarbeiter.



Mehr...(unhcr)
 
<span>Afrika will nicht gerettet werden</span>


VON UZODINMA IWEALA



Mehr...(Frankfurter Rundschau)


Afrika kann von außen gar nicht gerettet werden. Die Menschen Afrikas müssen sich selbst retten und dazu kann der Westen vielleicht anleiten, mehr nicht.



Entwicklungspolitik bedeutet ja auch nicht "Politik die entwickelt", sondern vielmehr Politik, die entwickeln hilft. Das sollte sie jedenfalls bedeuten.
 
<span>350.000 Flüchtlinge aus Burundi sind zurück</span>



Bujumbura - Mit Hilfe des UN-Flüchtlingskommissariats (UNHCR) sind innerhalb von fünf Jahren über 350.000 Flüchtlinge aus Burundi in ihre Heimat zurückgekehrt. Neben dem Transport wurde Zehntausenden von Rückkehrern beim Bau von Unterkünften, durch Rechtsberatung und dem Wiederaufbau von Kranken- und Gesundheitsstationen geholfen.



Mehr...(unhcr)
 
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