Internet Fanclub roteteufel.de

This is a sample guest message. Register a free account today to become a member! Once signed in, you'll be able to participate on this site by adding your own topics and posts, as well as connect with other members through your own private inbox!

Aufsichtsratmiglied Ruda erklärt Rücktritt

Pfalzadler

Well-Known Member
Prof. Dr. Ruda: "Insbesondere das Ablaufprocedere um die Bestellung von drei ehrenamtlichen Vorstandsmitgliedern haben letztlich den endgültigen Ausschlag zu dieser nicht leichten Entscheidung gegeben.


Es geht mir hierbei nicht um die zukünftigen Vorstände, die ich persönlich gar nicht kenne, sondern zum einen um die Art und Weise wie die überhastete Entscheidung zur Bestellung der neuen Vorstände herbeigeführt wurde und zum anderen, dass in dieser neuen Konstellation die ehrenamtlichen Vorstände unsere beiden hauptamtlichen Vorstände überstimmen könnten (z.B. Trainer-Freistellung). Damit ist allerdings der Punkt erreicht, der sich mit meinem Verständnis der professionellen und vertrauensvollen Führung eines Fußball-Unternehmens wie dem 1. FC Kaiserslautern nicht mehr vereinbaren lässt.

Bisher konnte ich alle Entscheidungen im Aufsichtsrat, auch wenn ich manchmal dagegen abgestimmt hatte, aus Loyalität dem Verein zuliebe nach außen mittragen. Der Beschluss zur Wahl von Herrn Toppmöller in den Aufsichtsrat fand seinerzeit meine uneingeschränkte Unterstützung und Befürwortung.



Drei Punkte liegen mir zum Abschied am Herzen:

1. Die seinerzeit emotionalen Äußerungen gegenüber Herrn Briegel habe ich längst bedauert.



2. In meiner Amtszeit als AR-Mitglied und als AR-Vorsitzender habe ich keinen einzigen Euro erhalten bzw. abgerechnet.



3. Abschließend möchte ich mich bei allen bedanken, insbesondere denen, die mich in mehr als drei Jahren in meiner damaligen Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender in dieser überaus problematischen Phase der wirtschaftlichen Sanierung, als der Verein haarscharf vor der Insolvenz stand, unterstützt haben.



Allen Verantwortlichen wünsche ich in dieser schwierigen Zeit eine glückliche Hand bei den zukünftigen Entscheidungen und dem FCK den verdienten sportlichen Erfolg. Ich bin davon überzeugt, dass die Mannschaft und das Trainer-Team um Herrn Rekdal den Klassenerhalt schaffen werden und werde natürlich auch weiterhin mit der Mannschaft Dem Herz der Pfalz mitfiebern."


http://www.fck.de/start.php
 
Ruda raus? Damit steigen die Chancen, dass der Vorstand entlastet wird.
default_biggrin.png
 
Wie sich die Ereignisse überschlagen. Egal wie es ausgeht, aber den "Pfälzer-Herbst" werden wir alle so schnel nicht vergessen.
 
Um ihn ist es wirklich nicht schade! Aber, dass gerade Ruda von "Damit ist allerdings der Punkt erreicht, der sich mit meinem Verständnis der professionellen und vertrauensvollen Führung eines Fußball-Unternehmens wie dem 1. FC Kaiserslautern nicht mehr vereinbaren lässt." ist für mich eine Farce! Das Vertrauen hat er damals mit seiner Kuntz-Lüge ziemlich missbraucht.



Ich bin sehr gespannt wie es weiter geht. Es kommt jedenfalls etwas in Bewegung!
 
jetzt gehts aber los hier. Muss ganz ehrlich sagen, dass ich die ganzen Personen da oben zu wenig beurteilen kann um mir da eine Meinung zu bilden. Aber anscheinend sind hier ja lle nicht unzufrieden mit dem Rücktritt.

Hoffen wir, dass sich der Trainer und vor allem die Spieler nicht von diesen Unruhen da oben am Montag beeinflussen lassen.
 
Um ihn ist es wirklich nicht schade! Aber, dass gerade Ruda von "Damit ist allerdings der Punkt erreicht, der sich mit meinem Verständnis der professionellen und vertrauensvollen Führung eines Fußball-Unternehmens wie dem 1. FC Kaiserslautern nicht mehr vereinbaren lässt." ist für mich eine Farce! Das Vertrauen hat er damals mit seiner Kuntz-Lüge ziemlich missbraucht.


Eine Farce? Begründe das doch mal bitte! Klar ist es an und für sich egal, ob die abstimmenden Leute nun ehrenamtlich oder hauptamtlich beim FCK sind.



Auf der anderen Seite hat er absolut recht. Ehrenamtlicht könnten sich nicht zu 100% und somit NUR mit dem FCK auseinandersetzen, sondern ihre Zeit für anderes verwenden. Und so sehr ich ehrenamtliche Arbeit schätze, so sehr muss ich auch betonen, dass ich einem Menschen mehr Vertrauen entgegenbringe, wenn er seine Sache hauptamtlich macht. Klar kann auch ein Ehrenamtlicher vertrauensvoll sein, keine Frage, aber wenn er seine Arbeit hauptamtlich macht, dann hat der selbe noch einen Tick mehr Vertrauen!





Und wollen wir jetzt Äußerungen gegeneinander aufwiegen? "Die Kuntz-Lüge war viel schlimmer" und somit anderes relativieren? Diesen Weg zu diskutieren finde ich auf keinen Fall erstrebenswert.
 
Da lag die Betonung auf "vertrauensvoll". Und da stimme ich zu. Das sich ein Ruda nach dem was er letztes Jahr abgezogen hat noch traut ein Wort wie Vertrauen zu bringen find ich auch recht lächerlich.
 
Naja, wer mit Kuntz Wahlkampf macht und so das Vertrauen der Mitglieder missbraucht und danach von einer nicht vertrauensvollen Führung spricht, das hat schon was von einer Farce, da hat tj Recht. Aber man muss ja jetzt nicht allzu sehr nachtreten.
 
Ok...wenn tj es so meinte...ich dachte er spielt auf die aktuelle Situation mit dem Vorstand an.



Genau...nicht zu sehr nachtreten...nachher (und von außen) ist sowas nämlich immer einfach.
 
Na ja, was heißt nachtreten? Für mich ist das kein Nachtreten, sondern eine Analyse der Gründe. Ich finds nur erstaunlich das er von allein geht. Eventuell wurde er wirklich vom Rest des AR gedrängt um die Chancen auf Entlastung zu erhöhen.
 
Ruda hätte niemals mehr in den AR gewählt werden können, wenn er sich nicht diesen schäbigen "Kuntz-Trick" erlaubt hätte. Insofern kann ich ihm keine Träne nachweinen.



Viel interessanter aber ist eine andere Sache. Aus meiner Sicht sieht das alles nicht mehr nach überstürzter Aktivität vor der JHV aus. Vielmehr scheint Herr Buchholz einen Machtkampf begonnen und scheinbar auch gewonnen zu haben.



Gruß Berti
 
Aber recht hat er, was nützt ein hauptamtlicher Vorstand, wenn er von den ehrenamtlichen überstimmt wird, dann brauchen wir keinen hauptamtlichen mehr.


In der Wirtschaft heißt sowas glaube ich "feindliche Übernahme"
 
Aber recht hat er, was nützt ein hauptamtlicher Vorstand, wenn er von den ehrenamtlichen überstimmt wird, dann brauchen wir keinen hauptamtlichen mehr.


Einen Hauptamtlichen muß man haben.

Bankgeschäfte, Verträge usw. müssen unterschrieben werden.



Aber das alles ist nur noch ein Kasperltheater .

Fehlt nur noch, daß jetzt auch noch ein Hauptamtlicher Trainer und

ein ehrenamtlicher eingeführt werden.
 
Ich denke darum geht es. Mit den neuen Vorständen, die ja auf ehrenamtlicher Basis arbeiten ist das Gespann Göbel und Jaworski tatsächlich entmachtet. Und das scheint das Ziel gewesen zu sein.Was wir hier beobachten ist der lange erwartete Schnitt in der Vorstandsetage. Der kommt nun nicht von außerhalb der Gremien, sondern von Buchholz.

Das kann dem FCK möglicherweise noch viel Geld sparen. Ein Vorstandmitglied, dass auf diese Weise entmachtet wurde, geht nämlich normalerweise freiwillig. Sprich: Löst seinen Vertrag auf und geht ohne Abfindung. Sehr spannend. Das sieht danach aus, als habe Buchholz auf den richtigen Moment gewartet den offenen Machtkampf mit Teilen des AR und dem Vorstand zu beginnen und so sieht es im Zwischenstand aus, auch zu gewinnen.



Gruß Berti
 
Zurück
Oben