G
Guest
Guest
FC Bayern und Werder dagegen
Die Bundesliga steht vor einer Revolution. Vor dem Finale um den Confed Cup in Frankfurt wollen die 36 deutschen Profiklubs über eine Aufstockung der 1. und 2. Liga von 18 auf 20 Vereine abstimmen. Heribert Bruchhagen, Vorstandsvorsitzender von Eintracht Frankfurt, hatte im Frühjahr einen entsprechenden Antrag gestellt.
Zwei 20er-Ligen würden laut Geschäftsführung der Deutschen Fußball Liga (DFL) 52 Millionen Euro Mehrkosten verursachen, die sich aus mehr Prämienzahlungen, Organisations- und Reisekosten ergäben. Außerdem würde es darauf hinauslaufen, "dass entweder mehr englische Wochen gespielt werden oder an der Winter- und Sommerpause geschraubt wird", sagte der DFL-Vorsitzende Christian Seifert. Demgegenüber stünden aber mehr Zuschauer-Einnahmen und höhere TV-Gelder, zumal für die Zeit ab der Saison 2006/07 noch ein neuer Fernseh-Vertrag ausgehandelt wird. Dennoch empfahlen die DFL-Bosse dem Aufsichtsrat, es bei den 18er-Ligen zu lassen.
Ein großer Befürworter für die 20er-Liga ist Franz Beckenbauer. "Von den fünf großen europäischen Fußball-Nationen besitzen vier eine 20er Liga. Wir haben die meisten Einwohner und leisten uns dennoch den Luxus der kleinsten Liga. Das Land verträgt mehr Fußball", sagte der Chef des Organisationskomitees für die Weltmeisterschaft 2006.
Italien, England, Frankreich und Spanien haben 20 Teams in den ersten Liegen, bieten den Fans vier komplette Spieltage mehr.
Von den Klubs haben sich bislang nur der FC Bayern und Werder Bremen gegen eine Aufstockung entschieden. Bruchhagen rechnet aber damit, dass sich bei einer geheimen Abstimmung eine Mehrheit für seinen Plan finden wird. Ein entsprechendes Wahlergebnis wäre dann für alle bindend.
Quelle: sport1.de
Die Bundesliga steht vor einer Revolution. Vor dem Finale um den Confed Cup in Frankfurt wollen die 36 deutschen Profiklubs über eine Aufstockung der 1. und 2. Liga von 18 auf 20 Vereine abstimmen. Heribert Bruchhagen, Vorstandsvorsitzender von Eintracht Frankfurt, hatte im Frühjahr einen entsprechenden Antrag gestellt.
Zwei 20er-Ligen würden laut Geschäftsführung der Deutschen Fußball Liga (DFL) 52 Millionen Euro Mehrkosten verursachen, die sich aus mehr Prämienzahlungen, Organisations- und Reisekosten ergäben. Außerdem würde es darauf hinauslaufen, "dass entweder mehr englische Wochen gespielt werden oder an der Winter- und Sommerpause geschraubt wird", sagte der DFL-Vorsitzende Christian Seifert. Demgegenüber stünden aber mehr Zuschauer-Einnahmen und höhere TV-Gelder, zumal für die Zeit ab der Saison 2006/07 noch ein neuer Fernseh-Vertrag ausgehandelt wird. Dennoch empfahlen die DFL-Bosse dem Aufsichtsrat, es bei den 18er-Ligen zu lassen.
Ein großer Befürworter für die 20er-Liga ist Franz Beckenbauer. "Von den fünf großen europäischen Fußball-Nationen besitzen vier eine 20er Liga. Wir haben die meisten Einwohner und leisten uns dennoch den Luxus der kleinsten Liga. Das Land verträgt mehr Fußball", sagte der Chef des Organisationskomitees für die Weltmeisterschaft 2006.
Italien, England, Frankreich und Spanien haben 20 Teams in den ersten Liegen, bieten den Fans vier komplette Spieltage mehr.
Von den Klubs haben sich bislang nur der FC Bayern und Werder Bremen gegen eine Aufstockung entschieden. Bruchhagen rechnet aber damit, dass sich bei einer geheimen Abstimmung eine Mehrheit für seinen Plan finden wird. Ein entsprechendes Wahlergebnis wäre dann für alle bindend.
Quelle: sport1.de