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Aus dem Kicker II

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danke @tj66
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ANALYSE





VON FRANK LUßEM UND JAN LUSTIG

PERSONAL

Borussen- Trainer Horst Köppel musste die Elf vom Stuttgart- Spiel ( 1: 1) auf einer Position umbauen. Den verletzten Oude Kamphuis vertrat Thijs. Drei Änderungen nahm FCK- Coach Henke nach dem 3: 3 gegen Dortmund vor. Für Sforza ( suspendiert), Hertzsch und Mettomo ( beide verletzt) kamen Nerlinger, Riedl und Blank.

SYSTEM UND TAKTIK

Gladbach im gewohnten 4- 4- 2- System, in dem Broich keineswegs als freischaffender Künstler agierte, sondern weite Wege in die eigene Hälfte ging, um den Abwehrverband zu stabilisieren. Den Vorwärtsdrang von Jansen stoppte Henke, in dem er quasi drei Spitzen aufbot. Durch die offensiv ausgerichteten Seitz und Altintop ( wechselten häufig die Seiten) wurden Jansen und Fukal weitestgehend in der Defensive gebunden. So war das Spiel der Lauterer etwas breiter angelegt als das der meist durch die Zentrale gefährlichen Borussen.

SPIELVERLAUF Lautern war über Strecken ein nahezu gleichwertiger Gegner. Die beweglichen Sanogo und Altintop sorgten für Unruhe, wurden mit zunehmender Spielzeit aber immer besser abgeschirmt. FCKRegisseur Skela hingegen blieb gegen Thijs äußerst blass. Die spielentscheidenden Impulse setzten dagegen El Fakiri, Kluge und Neuville. Sie nutzten für die Borussia die Freiräume durch das eklatante Defensivverhalten der Pfälzer eiskalt aus. Auch Broich steigerte sich und war in der zweiten Hälfte Ausgangspunkt vieler Kontermöglichkeiten in der Lauterer Drangphase, doch Gladbach offenbarte in den Abspielen zu viele Defizite.

FAZIT Vom Gesamteindruck her fiel der Sieg zu hoch aus. Doch bei derart großen Abwehrschnitzern darf sich Lautern über vier Gegentore nicht beschweren.
 
SPIELER DES SPIELS





Hassan El Fakiri





Ein Tor, eine Vorlage, spielstark und ballsicher. Der Neuzugang wird immer mehr zur tragenden Säule im Mittelfeld.
 
SPIELER DES SPIELS




Hassan El Fakiri





Ein Tor, eine Vorlage, spielstark und ballsicher. Der Neuzugang wird immer mehr zur tragenden Säule im Mittelfeld.


boaah, wenn man das liest, könnt ich grad kotzen...
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Skela 5? Genauso wie Wenzel?
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Ein Ententanz und derrätselhafte Höhenflug





Die Jubelszenen nach den Spielen werden immer ausgelassener, da bleibt es nicht mehr bei der obligatorischen Welle zwischen Fans und Mannschaft. Jeff Strasser und Eugen Polanski legten den Ententanz hin, und Kasey Keller warf Maskottchen Jünter in bester Wrestling- Manier mit einem Dreher über die Schulter zu Boden.

Gladbach im Freudentaumel. Und wo viele anfänglich über die Gründe des Höhenflugs rätselten, kristallisieren sich langsam einige Erklärungsansätze heraus: Der Trainer: Horst Köppel hat seine Kritiker Lügen gestraft. Nach mehreren Experimenten zum Start ( u. a. Helveg als Innenverteidiger, Jansen und Bögelund im Mittelfeld, Lisztes für Broich) fand er seine Stammelf. Wäre Oude Kamphuis nicht ausgefallen, hätte er gegen Lautern zum vierten Mal in Folge die gleiche Elf aufgeboten. Die aktuelle Bilanz: Fünf Spiele, 13 Punkte. Er sorgte für den Stimmungswandel im Kader, gab den Spielern das Selbstvertrauen zurück. „ Wir wollten ihn als Trainer behalten, also müssen wir es auch beweisen“, sagt Peer Kluge. Die Stimmung: Nicht zu vergleichen mit dem Vorjahr. Vermittelte der diktatorische Führungsstil von Köppel- Vorgänger Dick Advocaat den Spielern wenig Spaß in der täglichen Arbeit und förderte den Individualismus, so ist nun das „ Wir- Gefühl“ zu spüren. Fiel die Mannschaft früher nach einem Rückstand in ihre Einzelteile auseinander, helfen sich die Spieler jetzt gegenseitig.Lautern 10 Tore. Gegen keinen Klub traf er häufiger

Die Neuen: Die meisten schlugen besser ein als zunächst vermutet.

Zé Antonio ist aus der Verteidigung nicht mehr wegzudenken. El Fakiri und Oude Kamphuis bilden mit den erstarkten Kluge und Broich ein spielstarkes Mittelfeld. Bis zu seiner Verletzung startete Bögelund ganz stark in die Runde. Selbst Kahe, der hölzern wirkt und bisher unglücklich spielte, hat seinen Wert, da er unter Druck als Anspielstation die Bälle hält und somit Entlastung schafft. Bei Helveg und Lisztes ist Sportdirektor Peter Pander sicher: „ Sie werden uns nach ihrem Trainingsrückstand auch bald helfen.“

Die Leistungssteigerung der Alten: Keller spielt eine exzellente Saison.

Kluge, neben Keller „ Mann der Stunde“, entwickelt die lange vermisste Torgefahr. Broich kommt auf seiner Lieblingsposition in Fahrt. Strasser und Fukal haben defensiv an Zuverlässigkeit gewonnen. Neuville hielt seinen Status als Torjäger, Jansen stabilisierte sich auf hohem Niveau. Der Kader ist ausgeglichen, bis auf Neuville kann fast jeder ersetzt werden.

Trotz aller Euphorie werden die Spiele in Berlin ( Pokal), Dortmund und gegen Hamburg die Bewährungsproben. Kluge: „ Sie sind der Prüfstein, wie weit wir sind.“
 
Liga- Höchstwert + + + Vierte Auswärtspleite in Gladbach in Serie + + + Seit sieben Spielen ohne Sieg

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Halil Altintop spricht Klartext: „ So steigen wir ab!“





Nachdem in der vergangenen Woche Tacheles geredet wurde und Ciriaco Sforza seinen Spind räumen musste, wird nun zwar weiter geredet in Kaiserslautern, doch die Tonart wird moderater.

Michael Henke, der Trainer, den Sforza gerne beerbt hätte, steht definitiv nicht zur Disposition und wirft momentan sein gesamtes psychologisches Geschick in die Waagschale, um die schlechteste Abwehr, die wahrscheinlich je im Trikot des 1. FC Kaiserslautern gespielt hat, zu beruhigen und davon zu überzeugen, „ dass sie Stärken haben, dass sie beileibe nicht so schlecht sind, wie es sich momentan darstellt“.

Es sind viele Gespräche, die Henke führen muss. Intensive Unterredungen, beispielsweise mit Timo Wenzel. Dessen Stoppversuch in der vergangenen Woche landete vor den Füßen Ebi Smolareks und warf den FCK gegen Borussia Dortmund zurück. In Mönchengladbach wollte er retten, aber El- Fakiris Schuss prallte von Wenzel ins eigene Tor. Nicht nur in diesen Szenen präsentierte sich der Ex- Kapitän als Sinnbild der Lauterer Defensiv- Probleme: Was sie machen, geht schief. Und wenn sie mal nichts machen, wie Riedl vor dem 3: 1 durch Kluge oder Macho beim 4: 1 durch Neuville, dann treffen die anderen selbstredend auch. Eine Situation, die intensives Arbeiten erfordert. Dieser Forderung will Henke nachkommen, Zweikampfschulung und Taktikeinheiten stehen auf dem Plan, alles zielgerichtet auf das Defensivverhalten. Da kommt Routinier Christian Nerlinger, genesen nach über einem Jahr Verletzung ( zwei Operationen am Großzehen- Grundgelenk), dem Trainer gerade recht: „ Ich bin dankbar für jede Alternative, besonders wenn es sich um einen solch erfahrenen Spieler handelt.“ Der aber wird nicht reichen, deshalb soll in der Winterpause nachgeladen werden in der Defensive. Denn: „ So steigen wir ab! Wer in zehn Spielen 25 Tore kassiert, der hat in der Liga nichts zu suchen“, wetterte Halil Altintop, der scheidende Torjäger. Widersprechen kann ihm keiner, es muss schlicht und einfach schleunigst was passieren beim FCK.
 
Halils Bekenntnis – mehr dazu im Januar





Was der kicker am vergangenen Donnerstag ( vgl. Seite 16)

veröffentlichte, wurde nun zum Teil von Halil Altintop bestätigt: „ Ich habe mich entschieden, den FCK zum Saisonende zu verlassen“, so der Stürmer nach dem 1: 4. Die Statuten verbieten es ihm, seinen Beratern und seinen zukünftigen Chefs, den Verein bekannt zu geben, zu dem er wechseln wird – es wird der FC Schalke sein, im Januar geht die Sache offiziell über die Bühne. Dass die Lauterer sich keine Sorgen um seine Motivation für den FCK machen müssen, unterstrich er am Samstag mit seiner Leistung: Engagiert, lauf- und kampfstark. So spielt keiner, der sich innerlich schon verabschiedet hat.
 
KAISERSLAUTERN: 13 Gegentore vor der Halbzeit ist

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Schönheim vor der Reifeprüfung





Es gibt ihn doch noch, den positiven Ansatz, den Anlass für Hoffnung auf bessere Zeiten in der Deckung des 1. FC Kaiserslautern.

Aber: Es ist halt nur ein Ansatz, entscheidende Soforthilfe darf man wohl nicht erwarten von Fabian Schönheim. Knappe 18 Jahre jung ( seit dem 14. Februar), körperlich beeindruckend mit 1,91 Metern und 83 Kilogramm. Ein cleverer Junge, Schüler noch, der die Ruhe weg hat. Von der Nervosität, die er bei sich selbst fest gestellt hatte, merkte ihm kein Beobachter etwas an: „ Doch, sie war groß. Aber andererseits muss man auch mit Selbstvertrauen in sein erstes Bundesligaspiel gehen.“

Dies gelang Fabian Schönheim, der 45 Minuten lang nach der Pause ein

paar Kostproben seines Könnens ablieferte. Unaufgeregt, ballund stellungssicher, kopfballstark verrichtete er seinen Abwehrdienst, wo ein vergleichsweise routinierter Timo Wenzel vorher doch etliche Male mächtig geschwommen war. Fabian Schönheim – eine Option für den Rest der Saison? Wenn es nach ihm geht, durchaus! „ Ich habe jetzt Ferien“, sagt der Abiturient, „ kann im Training richtig Gas geben. Ich will dem Trainer die Wahl so schwer wie möglich machen.“ Der hört das gerne, registriert jeden Fortschritt seines Youngsters, auch dass der zuletzt in drei Spielen der U19 zwei Tore erzielte. Michael Henke: „ Fabian ist eine Alternative, ganz klar.“
 
Es sind viele Gespräche, die Henke führen muss. Intensive Unterredungen, beispielsweise mit Timo Wenzel. Dessen Stoppversuch in der vergangenen Woche landete vor den Füßen Ebi Smolareks und warf den FCK gegen Borussia Dortmund zurück. In Mönchengladbach wollte er retten, aber El- Fakiris Schuss prallte von Wenzel ins eigene Tor. Nicht nur in diesen Szenen präsentierte sich der Ex- Kapitän als Sinnbild der Lauterer Defensiv- Probleme...


nein, da helfen auch keine Gespräche mehr. Ich hoffe, das war sein letztes Spiel im FCK-Trikot, denn da ist nicht mehr viel zu retten...
 
Ich würde sogar sagen, dass Schönheim mehr als nur eine Alternative ist. Er hat eine unheimliche Ruhe auf dem Platz ausgestrahlt. Die einem den Eindruck vermittelte, da steht ein M.Kadlec aufm Platz. Er hat einfach einen abgeklärten Eindruck hinterlassen, den ich die gesamte 1.Halbzeit bei Wenzel nicht sehen konnte.



Ich finde, der muss spielen, solang das seine schulichen Leistungen nicht beeinflusst.
 
nein, da helfen auch keine Gespräche mehr. Ich hoffe, das war sein letztes Spiel im FCK-Trikot, denn da ist nicht mehr viel zu retten...




Wenzel ist total verunsichert - is ja auch kein Wunder! Erst

sein Patzer gegen Dortmund und jetzt das noch, wobei ich

finde das ihn beim "Eigentor" absolut keine Schuld trifft!! Was soll

er machen? Wo soll er so schnell hin mit seinen Füßen? Henke MUSS mit ihm reden, ihn stark machen - hoffe das packt er!
 
klar muss er das.

Dennoch ziehe ich derzeit jeden anderen vor als ihn weiter zu stellen. Egal welches Spiel, da ist immer ein Patzer dabei und was noch schlimmer ist, meist ein spielentscheidender.



Sorry, aber stimmt einfach gar nix (mehr)... bin froh, wenn er im Sommer geht!
 
klar das er ihn auch wieder aufbauen muss, allein menschlich gehört sich sowas.. aber in unserer situatuion können wir ihm leider nicht unendlich bei de n profis die chance geben und hoffen das er irgendwann wieder klappt..
 
Na ja , zum Glück gibt es noch drei Vereine, die noch mehr scheiße spielen !
 
Ich wurde gebeten den zuzumachen, damit man einen neuen öffnen kann.



ich mach das mal so.



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