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Aus dem Kicker

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ANALYSE



VON ULI GERKE UND MOUNIR ZITOUNI

PERSONAL

Mainz spielte mit der gleichen Aufstellung wie vergangene Woche in Stuttgart ( 1: 2). Der gesunde Zidan musste somit erst einmal auf der Bank Platz nehmen und wieder Niclas Weiland den Vortritt lassen.

Beim 1. FCK gab es nach dem 2: 0 gegen Bielefeld eine Änderung: Höiland spielte für Zandi.

SYSTEM UND TAKTIK

Lauterns Trainer Wolf ließ vor der Dreierkette mit zwei zentralen Defensivleuten ( Lembi, Borbély) spielen. Über links sicherte zusätzlich Engelhardt ab, über rechts Höiland, sodass die Gäste sehr kompakt im Mittelfeld standen.

Hinter den zwei Spitzen Altintop und Sanogo agierte zentral Skela.

Die Mainzer traten wie gewohnt im 4- 3- 2- 1- System auf. Zur Halbzeit richtete 05- Coach Klopp sein Team offensiver aus. Demirtas ging aus dem Spiel, Niclas Weiland rückte aus dem Sturm ins rechte offensive Mittelfeld und Zidan spielte einen hängenden Linksaußen.

SPIELVERLAUF





Mainz fand gut in die Partie und hatte in den ersten fünf Minuten gleich drei dicke Kopfballchancen ( Pekovic, Weiland und Noveski).

Danach verfl achte die Partie. Viele kleine Fouls wechselten sich mit unkontrolliertem Pass* Spiel ab. Ein Spielfl uss kam kaum zustande. Nach dem Doppelschlag der Gäste brauchte Mainz zehn Minuten, um sich zu erholen.

Doch aus dem Spiel heraus kamen die Gastgeber kaum zu Chancen.

Lautern stand sehr tief und dicht gestaffelt. Schon früh versuchten die 05er es deshalb mit langen, hohen Bällen, die keine Probleme für den 1. FCK darstellten. Meist wurde es bei Mainzer Standards gefährlich, doch selbst die klarste Kopfballchance konnte Pekovic nicht nutzen ( 64.). Schwierigkeiten hatte Lauterns Abwehr mit dem schnellen Zidan, doch auch er zeigte sich vor dem Tor zu hektisch und unkonzentriert ( 55., 73.).

FAZIT

Mainz scheiterte mal wieder an seiner Chancenverwertung. Die „ Roten Teufel“ überzeugten kämpferisch und entführten aufgrund ihrer taktischen Disziplin nicht unverdient die drei Punkte.
 
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KAISERSLAUTERN: Dreimal in Folge ohne Gegentor –

Marschall: „ Sanogo wird noch besser“



1 „ Wenn das jemand prognostiziert hätte. Dem hätte doch niemand geglaubt.“ Teammanager Olaf Marschall wollte es selbst kaum glauben: Derbysieg, dreimal in Serie 2: 0 gewonnen, der 1. FCK erstmals seit dem 10. Spieltag auf einem Nicht* Abstiegsplatz. Lautern hat wieder Boden unter den Füßen.

„ Wir sind auf einem guten Weg. Wir haben aber noch nichts erreicht.“ Trainer Wolfgang Wolf lässt sich vom Zwischenspurt nicht blenden. Samstag kommt Stuttgart, dann geht’s nach Hamburg und nach Dortmund. Zur Entwarnung besteht weiter überhaupt kein Anlass auf dem Betzenberg.

Was Mut für die letzten elf Spiele macht: Es steht wieder eine Mannschaft auf dem Platz. Stabil in der Abwehr



( dreimal in Serie kein Gegentor), geordnet im Mittelfeld, gefährlich im Angriff. Statt Halil Altintop ( 23) ist nun Boubacar Sanogo ( 23) der Torgarant. Zwei Doppelpacks in Folge, sechs Treffer in den letzten vier Spielen, zehn Tore in 18 Bundesligabegegnungen.

Der Mann von der Elfenbeinküste wird immer wertvoller. „ Wenn er sich noch mehr auf Deutsch artikulieren kann, wird er noch besser“, verspricht „ Entdecker“ Marschall.

Noch mehr als Sanogo beeindruckt die Defensive. 44 Gegentreffer in der Hinrunde; zuletzt nur noch sechs ins sechs Spielen. „ Seit der Umstellung auf Dreierabwehrreihe stehen wir in der Defensive viel geordneter“, nennt Wolf den Schlüssel für die Wende.
 
Machos Ausfall und die Folgen



1 „ Jetzt haben wir ein Torwartproblem.“ Wolfgang Wolf ist bedient. Das Verletzungspech von Jürgen Macho, der beim Zusammenprall mit dem Mainzer Michael Thurk einen Bruch der Elle im linken Unterarm erlitt, bringt den 1. FCK in arge Bedrängnis. Lauterns Trainer sieht den Realitäten nach der Operation, bei der Macho noch am Samstagabend eine Platte eingesetzt wurde, ins Auge: „ Die Saison ist gelaufen für Jürgen!“ Ein Ausfall mit Folgen. Die neue Nummer eins ist Florian Fromlowitz, der 1992 zum FCK kam und nie für einen anderen Klub spielte. Ein 19- Jähriger mit der Erfahrung von 47 (!) Bundesligaminuten. „ Florian hat ruhig und abgeklärt gespielt, das umgesetzt,



was er im Training zeigt.“ Der Nachwuchskeeper rechtfertigte mit einem überzeugenden Debüt das Vertrauen, das ihm sein Trainer entgegenbringt.

Nur, wer folgt auf Fromlowitz? Machos Vertreter Thomas Ernst ( 38) ist ebenfalls verletzt ( Muskelfaserriss in der Wade). Einen Rückschlag durch ein zu schnelles Trainingscomeback will Wolf unbedingt vermeiden: „ Ich werde null Komma null riskieren, lieber gegen Stuttgart auf Ernst verzichten.“

Die Alternativen für die Ersatzbank sind Regionalligaschlussmann Andreas Clauß ( 37/ neun Bundesligaspiele für Waldhof Mannheim) und Tobias Sippel ( 17). Der hochtalentierte Torwart der A- Junioren ist gerade erst von einem Muskelfaserriss genesen.
 
Isch wärd beklobbt Oo Keine einzige 5 Wahnsinn! Das gabs ja noch nie
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Wer ist denn Spieler des Spiels? Ich geh mir den Kicker erst später holen^^
 
Kaiserslautern: Interview mit Torjäger Boubacar Sanogo - 27.02.2006 10:49

Denkt Henry Michel überhaupt an mich?



kicker: Herr Sanogo, nur vier Tore in der Vorrunde, jetzt sechs in zuletzt vier Spielen. Sagen Sie mal, was machen sie seit der Winterpause anders?



Boubacar Sanogo (23): Ich bin fit. Im Sommer kam ich eine Woche vor Saisonstart, mir fehlte die Vorbereitung. Hinzu kam eine Hüftverletzung. Ich bin länger ausgefallen. Da war es nicht so leicht, meinen Rhythmus zu finden.



kicker: Dreimal 2:0 gewonnen, dreimal kein Gegentor. Der 1. FCK ist von den Abstiegsplätzen weg. Was bewirkte die Wandlung?



Sanogo: Wir nutzen vorne unsere wenigen Chancen meist zu Toren. Viel entscheidender aber ist: Wir lassen kaum noch Tore zu.



kicker: Trainer Wolfgang Wolf hat hinten von Viererkette auf Dreierreihe umgestellt, lässt im Mittelfeld defensiver agieren. Ist das neue System der Schlüssel für die unerwartete Siegesserie?



Sanogo: Ich weiß nicht, ob das System so eine bedeutende Rolle spielt. Siege helfen, stärken das Selbstvertrauen. Wir glauben jetzt wieder an uns!



kicker: Einer, der noch zweifelt, ist Halil Altintop. Seit Sie treffen, geht er leer aus. Fühlen Sie mit ihrem Stürmerkollegen?



Sanogo: Jeder Stürmer, auch ein Roy Makaay, hat schlechte Phasen. Halil versucht immer, sein Bestes zu geben. Auch er wird bestimmt bald wieder treffen für uns.



kicker: Mit jedem Tor rücken Sie mehr in den Blickpunkt. Ihr Traum ist die WM-Teilnahme. ie sehen Sie ihre Chancen auf einen Platz im Aufgebot der Elfenbeinküste?



Sanogo: Die Tür ist noch nicht zu. Trotzdem sehe ich kaum Chancen für mich.



kicker: Warum?



Sanogo: Es gibt zur Zeit überhaupt keinen Kontakt zum Nationaltrainer. Die Frage ist: Denkt Henry Michel überhaupt an mich?



kicker: Wie kann denn das sein bei ihrer Leistungsentwicklung und Trefferquote?



Sanogo: Ich spiele in einer der stärksten Ligen in Europa. Trotzdem hält er mich wohl für keinen guten Spieler.



kicker: Wie kommen Sie darauf?



Sanogo: Das müssen Sie Trainer Michel fragen.



kicker: Samstag kommt der VfB Stuttgart auf den Betzenberg. Gibt's den vierten Sieg in Folge?



Sanogo: Wir wollen nicht verlieren. Wichtig ist, dass unsere Serie mit fünf Spielen ohne Niederlage hält.



kicker: Zehn Tore in 18 Ligaspielen. Was haben Sie sich für das erste Bundesligajahr vorgenommen?



Sanogo: Ich habe jetzt nicht den Ehrgeiz, jede Woche treffen zu müssen. Mein Ziel ist, mit dem 1. FCK in der Bundesliga zu bleiben.



Interview: Uli Gerke
 
scheiss auf Drogba, scheiss auf Aruna - Wer de Bouba net will, is selbst schuld!!



Sehr schade für ihn, sollte er wirklich nimmer auf den WM-Zug aufspringen können. Naja, wenigstens wissen wir, was ma annem hänn...
 
und ausserdem würde das internationale interesse nicht steigen und er würde sich net verletzten
 
Is doch gut... zeigt doch nur, dass Halil gehen kann - jetzt haben wir Sanogo!!!
 
Da der Thread mittlerweile schon 21 Seiten hat und damit schon recht lang ist, wäre es möglich den hier zu closen...ich hab mal nen neuen aufgemacht...Danke...
 
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