Internet Fanclub roteteufel.de

This is a sample guest message. Register a free account today to become a member! Once signed in, you'll be able to participate on this site by adding your own topics and posts, as well as connect with other members through your own private inbox!

Ausbildungszwang im Europacup

SoccerGirl

Active Member
München - Die Mannschaften im Europapokal sind ab dieser Saison gezwungen, verstärkt auf Eigengewächse zu setzen.



Jeder Klub darf für die im September beginnenden Wettbewerbe 25 Spieler melden, zwei von ihnen müssen jedoch im Verein ausgebildet worden sein und zwei innerhalb des jeweiligen Verbandes, dem der Verein angehört.



Diese Quote wird in den nachfolgenden Jahren über drei plus drei auf vier plus vier erhöht. Als "Ausbildung" zählen dabei die drei Jahre vor dem Unterschreiben des ersten Profivertrages.



Ausbildung statt Millionen-Transfers



Die Europäische Fußball-Union (Uefa) will mit dieser Vorschrift die Position von Nachwuchsspielern stärken, denen allzu oft teuer eingekaufte Stars vor die Nase gesetzt wurden und den Weg in die erste Mannschaft versperrten.



Die Vereine sollen, statt Millionen-Transfers zu tätigen, dahin gelenkt werden, sich um die Ausbildung von Spielern zu kümmern und dort ihr Geld zu investieren.



DFL wartet mit Umsetzung ab



Diese maßgeblich vom DFB-Präsidenten Gerhard Mayer-Vorfelder mitinitiierten Beschlüsse werden in der Bundesliga allerdings nicht sofort umgesetzt.



Holger Hieronymus, bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) zuständig für den Spielbetrieb, setzt auf einen weichen Übergang: "Neun der 18 Erstligisten spielen Jahr für Jahr im Europapokal oder streben das ernsthaft an. Die müssen diese Bedingungen dann ja erfüllen."



Dass es aufgeblähte Kader für die Bundesliga und einen Alibi-Kader für den Europapokal geben wird, befürchtet Hieronymus angesichts der Kassenlage der Klubs nicht.



"Lassen uns nicht unter Druck setzen"



"Wir lassen uns da zeitlich nicht unter Druck setzen. Wir arbeiten an Änderungen unserer Vorschriften, aber wann sie eintreten und mit welchen Übergangsfristen, lässt sich noch nicht absehen", erklärt der Ex-Profi des Hamburger SV.



Die Übernahme dieser Vorschriften durch die nationalen Verbände sein "ein Wunsch" der Uefa, kein Befehl: "Wir erwarten kurzfristig keine Schwierigkeiten",



Hieronymus räumt ein, dass perspektivisch gesehen entsprechende Maßnahmen und Schutzvorschriften das Niveau der deutschen Spieler in der Bundesliga (und damit auch der Nationalmannschaft) steigern können



Teufel im Detail



Allerdings, so der ausdrückliche Hinweis der Uefa, ist die Kontingentierung nicht an die Nationalität, sondern die Vereins- oder Verbandszugehörigkeit gebunden.





Doch wie so oft steckt der Teufel im Detail, und diese Details wollen gut bedacht sein. Normalerweise wird der erste Profivertrag mit 18 unterschrieben. Ein Klub muss also schon mehr als vier gute 15-Jährige verpflichten, um drei Jahre später die vier auswählen zu können.



Angst vor "grauem" Transfermarkt



Das führt jetzt schon zu einem "grauen" Transfermarkt, der kaum zu kontrollieren ist. Hieronymus: "Ich frage mich, ob es sinnvoll ist, erst 15-Jährige schon aus ihrer gewohnten Umgebung zu verpflanzen oder ob sie in ihren Heimatvereinen nicht besser aufgehoben sind."



Hieronymus stellt darüber hinaus fest, dass die Klubs im internationalen Vergleich keine Rücksicht nähmen: "Das Abwerben von Nachwuchsspielern über Verbandsgrenzen hinaus muss eingeschränkt werden. Hier sind FIFA und UEFA gefordert."





Quelle: www.sport1.de
 
Ist ja einerseits gut, dass die Vereine durch REgeln gezwungen werden sollen, verstärkt auf die Jugend zu setzen, aber diese Forderung erscheint mit kaum erfüllbar.



2 (später bis zu 4) Spieler müsen in dem Verein ausgebildet worden sein, also ganze 3 Jahre bevor sie einen Profivertrag unterschreiben im Verein gemeldet sein.

Da gehört halt auch Glück dazu, dass man talentierte junge Spieler hat, die den Sprung schaffen.
 
. Normalerweise wird der erste Profivertrag mit 18 unterschrieben. Ein Klub muss also schon mehr als vier gute 15-Jährige verpflichten, um drei Jahre später die vier auswählen zu können.


genau das wirds sein... da musst du schon nen guten "vorrat" an nachwuchsspielern haben, um vier nachwuchspieler auswählen zu können die nicht nur auf dem papier zu kader gehören, sondern sich auch wirklich in die mannschaft spielen können.
 
dann fängt diese jagd auf talente noch extremer an ,als diese schon is .da hört man von freddy adu ,als der 14 war wollten ihn schon real ,manU,barca etc.

,das wird ncoh extremer ,bin deswegen dagegen un die großen vereine können sich 3-4 alibi spieler locker leisten ,schaut euch chelsea an ,denkste ,das juckt irgendwenn ,dass für die 2 jungs ,ein jahresgehalt für ne mille verscheuert wird.
 
Zurück
Oben