also ich finde nicht, dass mann und frau in der katholischen kirche ungleichbehandelt werden. ich perönlich finde frauen sollte keine priester werden, das verlangt zwar der zeitgeist, denn alle frauen sollen ja den gleichen beruf ausüben dürfen wie männer, was ich auch sehr unterstütze, aber priester ist nicht einfach nur ein beruf sondern eine berufung, die von gott kommt und priester sind nachfolger der apostel, die jesus persönlich berufen hat und das waren nunmal alles männer und priester sollen ja auch (weitestgehend) den herrn nachahmen und der war nunmal leider auch ein mann!
außerdem gibt es vielfältige andere tätigkeitsfelder in der kath. kirche. z.b. berufung ins ordensleben, soziale arbeit etc...aber diese diskussion führt nun auch zuweit von mikas eigentlichem thema ab.
@ jonny: und wer war der auslöser dieser ganzen evolution? purer zufall...wäre eigentlich sehr unwahrscheinlich
@ sebastian: jaja, der zeitgeist kommt und geht auch wieder
und ich finde unsere zeit auch sehr interessant, so kann man z.b. mit wildfremden menschen im inet diskutieren
und wieso eigentlich immer diese untergründige agression und polemiken in deinen texten? (massenmörder etc.)
wie gesagt ich ziehe mich jetzt auch aus dieser diskussion zurück.
siehe oben die letzten drei sätze.
warum bin ich der kirche gegenüber polemisch? vielleicht weil ich es für eine moralische wie intellektuelle katastrophe halte, dass diese organisation, die über jahrhunderte hinweg die menschheit verdummt hat und andersgläubige in massen umbringen lassen hat, weil sie es für eine sünde erklärt hat, eine andere meinung als sie selbst zu haben, heute noch existieren kann. es würde dir doch wohl absurd vorkommen, wenn die nazis nach ww2 erklärt hätten, juden wären zwar immer noch ihre feinde, aber sie wären jetzt insofern tolerant, als sie sie nicht mehr körperlich attackieren, und dann hätte man die reformierte nsdap in den bundestag einziehen lassen. kaum weniger grotesk erscheint es mir, dass die kirche 1998 galilei den bann erlassen hat, dabei jedoch immer noch die arroganz hat, der meinung zu sein, in geistigen fragen in irgendeiner weise relevant zu sein.
außerdem, das muss so deutlich gesagt werden, angesichts unserer kenntnis der evolution, der größe des universums in dem wir leben und der moralischen zustände, in denen sich die welt bis heute befindet, muss man meiner ansicht nach sowohl dumm als auch menschenverachtend sein, um zu meinen, dass es einen persönlich interessierten gott gibt und dass dieser gute gott auch noch all die großen und kleineren katastrophen auf dieser welt vor ihrer schöpfung kannte und die welt trotzdem nicht verändert hat. und rein empirisch ist es zumindest in europa heute eben tatsächlich so: je gebildeter die kreise, in denen du dich bewegst, desto mehr atheisten und agnostiker wirst du finden. und den humanismus, der europa seit ein paar hundert jahren weitgehend erfasst und sich ausbreitet, sowie seine wissenschaftlichen errungenschaften, nur als trend aufzufassen, ist etwas arg verzweifelt, aber verständlich, da sonst die argumente für gott und kirche einfach nicht sehr viele sind. und dass du dich aus einer diskussion entfernst, weil die menschen nicht deine meinung teilen und du keine argumente hast, ist psychologisch verständlich, aber geistig natürlich ein armutszeugnis für dich.
achja, und das mit evolution und zufall hast du etwas falsch verstanden, lies mal ein bisschen evolutionstheorie, statt dieses uralte und schlechte gotteskind-argument zu nutzen, dann wirst du feststellen, dass survival of the fittest und zufall nicht viel gemeinsam haben, außer dass sie beide nicht von außen gesteuert werden. dasselbe gilt für den beginn der evolution: wieviele milliarden planeten gibt es im universum? ist es wirklich so absurd, dass auf einigen etwas beginnt, was für jeden einzelnen unwahrscheinlich ist? sagen wir, die wahrscheinlichkeit für die genese von leben ist 1: 1.ooo.ooo.ooo, es gibt jedoch 1.ooo.ooo.ooo.ooo Planeten (es gibt eher mehr), dann müsste es, ganz grob, auf 1000 von ihnen leben geben. dass wir einer derer sind, ist purer zufall, aber da nur diejenigen, auf denen es leben gibt, darüber nachdenken können, warum es leben gibt, denken die bewohner dieses planeten oftmals, es sei ein wunder. dabei wäre es nur dann sehr unwahrscheinlich, wenn du dich vor der entstehung festlegen müsstest, wo leben entsteht, und dann recht behieltest (ist wie im straßenverkehr: wenn du vermuten musst, welche nummer das nächste auto haben wird, dass du überholst, kannst du kaum richtig liegen. würdest du sagen, wenn die nummer dann KL-AB-123 war, du das aber nicht vorhergesehen hast, ist es immer noch ein wunder?)