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Austritt aus der Kirche (Kirchensteuer etc.)



du kannst mir ja die stelle raussuchen, wo steht, dass man nicht - wie oben bereits erwähnt gewaltlos - offensiv diskutieren darf & jede meinung unwidersprochen stehen lassen muss...

bin sehr gespannt wo sich dieser paragraph genau befindet.



und behaupte bitte nicht, ich zwänge hier jemanden, meine meinung zu teilen, betreibe gehirnwäsche oder sonstiges. niemand muss hier mit mir reden, jeder kann auf "ignorieren" klicken...alles hier geschieht auf der basis von freiwilligkeit.
 
und mit so einer haltung bleibt die welt ewig dumm. warum soll ich nicht argumentativ (nicht mit körperl/psych gewalt natürlich), jemandem meine meinung aufdrücken dürfen?


GG. Art. 5

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten [...].
 
GG. Art. 5
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten [...].


hast du dich nicht grade selbst schach-matt gesetzt?
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hab mir jetzt mal fast den gesamten thread durchgelesen un muss sagen, dass sebastian ja nur seinen blickwinkel der dinge preisgibt und wenn er dies offensiver tut, ist es ja seine sache, aber wie er schon schrieb, beruht hier jegliche diskussion auf freiwilligkeit... wenn er halt manchma nich ganz so offen und einsichtig is, muss man ihm ja keine absicht der gehirnwäsche unterstellen ( evtl bissjen übertrieben)....



edit: ich glaube kaum, dass er mit der absicht hier in die diskussion gegangen is, um jemanden zu manipulieren, sondern eher um seinen stand der dinge zu erläutern... naja also alle ma bissjen runterfahrn...
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Also, ich bin aus Überzeugung in der (evangelischen) Kirche. Für mich gibt es dafür nach langem Suchen und langer Beschäftigung mit philosophischen und theologischen Schriften gute Gründe.



Aber es gibt für andere Menschen auch gute Gründe, nicht in der Kirche zu sein. Wenn jemand wie Mika damit nix am Hut hat, dann sollte er austreten. Wenn er will, kann er ja mit einem Teil des gesparten Geldes andere soziale oder kulturelle Dinge unterstützen.



Das einzige, was mir bei Ausgetretenen manchmal etwas sauer aufstößt, ist, wenn sie wieder eintreten, weil sie kirchlich heiraten, ihre Kinder taufen, Pate werden oder im Alter dann doch lieber einen Pfarrer bei der Beerdigung haben wollen.



Die Kirche, wie ich sie verstehe, sollte mehr sein als eine Agentur, die bei Lebensübergängen besinnliche Events veranstaltet. Aber wer sich sicher ist, dass er obige Dinge nie braucht und auch ansonsten mit Kirche und dem was sie tut, nichts anfangen kann, der sollte ohne schlechtes Gewissen austreten.
 
@ Evo: Danke für den Link
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@ Leute: Steigert euch doch mal nicht so rein. Religionen sind stets von Würdenträgern und Exegeten missbraucht und pervertiert worden - insbesondere die monotheistischen Drillinge Christentum, Islam und Judentum. Der eigentliche Kern der jeweiligen Botschaft ist nicht unbedingt schlecht.

Dass Frauen in der katholischen Kirche nichts zu melden haben, ist m.M.n. kein ernstzunehmender Kritikpunkt - genauso könnte man monieren, dass Waldhof-Fans in der Westkurve nicht willkommen sind. Es ist nunmal Bestandteil dieser speziellen Ideologie, der anzugehören oder beizutreten niemand verpflichtet ist - auch der soziale Druck geht inzwischen gegen Null. Es gibt genug Kirchen, die Frauen zum Pfarrer oder Bischof ernennen, da gibt es den selben lieben Gott und den selben INRI und lediglich ein paar Unterschiede bei den Abendmahl-Feinheiten.
 
Aber es gibt für andere Menschen auch gute Gründe, nicht in der Kirche zu sein. Wenn jemand wie Mika damit nix am Hut hat, dann sollte er austreten. Wenn er will, kann er ja mit einem Teil des gesparten Geldes andere soziale oder kulturelle Dinge unterstützen.


Ja, hier das Forum mit einer monatlichen Abgabe
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@ Evo: Danke für den Link
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gern geschehen. das filmchen hat meinem wissenschaftler-partner und mir enorm dabei geholfen, den streit über "darf in unserem wohnzimmer ein kreuz hängen oder nicht und wenn nicht, warum darf da ein versiffter schädel rumstehen?!" zu überwinden
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das kreuz hängt übrigens. und das ganz ohne schlechtes gewissen, aufgeklärt und trotzdem mit behaglichem gefühl.
 
und wer, wie johnny86 hier, diskussionen verweigert, argumente vermissen lässt und auch noch schlecht informiert ist, der kommt der wahrheit eben keinen millimeter näher, und ganz viele von dieser sorte können sogar dafür sorgen, dass wir uns immer weiter von der wahrheit entfernen.


dann bin ich froh, dass du die wahrheit gefunden und für dich gepachtet hast..

das was du da betreibst ist für mich nicht argumentation, sondern arroganz gepaart mit überheblichkeit.. sicher gibt es eine menge kritikpunkte an der kirche, aber die art und weise, wie du diese anbringst und dass du "(anders)gläubige" zumindest indirekt als dumm betitelst, ist sicher keine Basis für eine argumentative diskussion.. und so lange gilt für mich für dein geschreibsel auch nur: "achselzucken statt gegenargumente"
 
.. und so lange gilt für mich für dein geschreibsel auch nur: "achselzucken statt gegenargumente"
Genau - man kann anderer Meinung sein, aber diese Art von Diskussion stösst mir sauer auf. Auch wenn Sebastian recht hat/haben sollte - es kommt respektlos rüber und deshalb werde/ würde ich nicht antworten damit er in seiner Arroganz ersäuft. Endegelände.
 
Die meisten sind selbst beigetreten bzw. dringeblieben und haben "ja" gesagt, egal ob evangelisch (Konfirmation) oder katholisch (hl Kommunion und Firmung). Dass es da das Problem gibt, dass manche Kinder/ Jugendliche nur des Geldes wegen tun, is mir klar. Aber dann hat man sich selbst beschissen und zahlt dann halt auch wenn man volljährig ist, salopp gesagt.


Sorry to state: Juristisch schlichtweg falsch!

Die Taufe machts - eine Nichtkommunion/firmung/konfirmation führt nicht zu Austritt. Abgesehen davon, daß man erst mit 14 das selbständig entscheiden darf und die meisten Firmungen vorher sind - Konfirmationen waren früher idR auch mit 13, warum nur? D.h. Du wirst "hineingetauft" und mußt dich mit einem kostenpflichtigen Verwaltungsakt(!) gegenüber dem Staat(!) wieder herauskaufen. Ansonsten zahlst Du Steuer - egal ob konfirmiert/gefirmt oder auch nicht. Die Zahlungspflicht, äääh, Kirchenmitgleidschaft beginnt mit der Taufe!

Rechtsgrundlage dafür ist übrigens u.a. das Konkordat, das Adolf Hitler mit dem Papst "für die Ewigkeit" geschlossen hat.
 
Rechtsgrundlage dafür ist übrigens u.a. das Konkordat, das Adolf Hitler mit dem Papst "für die Ewigkeit" geschlossen hat.


vollkommen korrekt, er dachte nämlich er kann sich den papst so zum freund machen und er würde ihn vllt. sogar unterstützen.
 
Ich tret jetzt auch aus. Ich hab nie geschaut, wieviel die Kirchensteuer war und schau auch nicht auf jeden Cent, aber jetzt wollen die oben drein, anscheins um meine Entscheidung überhaupt Kirchensteuer zu bezahlen, richtig zu honorieren von mir ein "Kirchengeld", dessen Höhe ich auch noch selber ausrechnen muss. F*** off, Kagglaade.
 
Käme für mich nicht in Frage. Ich studiere u. a. ev. Theologie und könnte ohne Konfession zwar studieren, aber am Ende nicht Religionslehrer werden
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man kann ohne koffesion nicht relligionslehrer werden!? das is mir auch neu. find auch ned wirklich gut, grad als religionsloser kann man doch vllt das ganze objektiver sehen (wenn ich da an einen meiner alten reli lehrer denk... der war da schon ziemlich extrem manchmel). wobei man als jemand der nicht an gott glaubt vllt wirklich ein wenig am thema vorbei studiert
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man kann ohne koffesion nicht relligionslehrer werden!? das is mir auch neu.


Du brauchst eine "Genehmigung" der ev. bzw. kath. Kirche und die bekommst du ohne Mitgliedschaft in der jeweiligen Kirche logischerweise nicht.
 
Möglicherweise muss ich vor einem geplanten Arbeitsplatzwechsel wieder in die Kirche eintreten, weil der AG die Mitgliedschaft in einer christlichen Konfession zur Bedingung macht. Weiß jemand, wie so etwas abläuft? Geht der Vorgang formlos über die Bühne oder gibt es da eine Art Gewissensprüfung?

Ich bin katholisch getauft worden, was aber nicht zwangläufig bedeuten muss, dass ich wieder in die katholische Kirche eintrete. Kann mir jemand eine coole christliche Religionsgemeinschaft empfehlen?
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@Auge Clausthaler:

Rein rechtlich gesehen darf der Arbeitgeber die Religion nur zum Thema machen, wenn er ein sogenannter "Tendenzbetrieb" ist, also eine Firma, die der Kirche wirtschaftlich und organisatorisch verbunden ist - typische Beispiele sind kirchliche Kindergärten, kirchliche Krankenhäuser oder sonstige soziale Dienste mit kirchlichem Hintergrund.



Alle anderen Arbeitgeber dürfen das theoretisch nicht!

Dem steht nämlich das AGG (allgemeines Gleichstellungsgesetz) entgegen. Wenn Du beweisen (bzw glaubhaft machen) kannst, daß Du bei einem Nichttendenzbetrieb wegen Deiner (Nicht)Religionszugehörigkeit benachteiligt wurdest, dann steht Dir ein Schadensersatz zu (üblicherweise 3 Monatsgehälter).



Das ist das rechtliche. Aber wenn Dich beim Vorstellungsgespräch jemand fragt (wäre schonmla sehr verdächtig!) und Du lügst (das wäre bei solchen Fragen ja erlaubt) und der AG dann auf der LStKarte sieht, daß keine KSt abgeführt wird, dann kann er Dir sowieso in der Probezeit ohne Angabe von Gründen kündigen.



Es soll übrigens Menschen geben, die sich als persönliches Gechäftsmodell als Mann(Frau) auf typische Frauen(Männer)berufe bewerben, natürlich nicht genommen werden und sich dann vor Gericht begeben ....
 
Danke, Jens!


@pelzerkrischer: Interesante Überlegung - aber hier handelt es sich wohl um einen Tendenzbetrieb (Diakonie)...


Jepp, Diakonie ist eindeutig Tendenzbetrieb. In Lautern ist übrigens direkt neben der Stiftskirche ne Wiedereintrittsstelle. Geht relativ unbürokratisch. Musst dich vorher nur ein bisschen mit nem Pfarrer unterhalten. Tut nicht weh.
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Weiß jemand, ob ich, wenn ich ca 500 Euro im Monat verdiene, Kirchensteuer zahlen werde? Beschäftigungsverhältnis ist auf 6 Monate begrenzt.
 
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