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B-Jugend bei Mini-Turnier im Finale

Jonny

Well-Known Member
Heute um 16 Uhr spielt die U17 beim Viererturnier des FV Flonheim (Kreis Alzey) gegen Werder Bremen das Finale dieser Veranstaltung.



Gestern schlugen die Jungs Eintracht Frankfurt im Elfmeterschießen, nachdem es nach der regulären Spielzeit 1-1 stand.



Vom User Belgier von transfermarkt.de
 
Lauterns Nachwuchskicker jubeln in Flonheim



Im Finale bezwingt U17 der Pfälzer Werder Bremen deutlich / Mainz 05 nach 0:1 gegen Eintracht Vierter



Vom 06.08.2007



Die Nachwuchskicker des 1. FC Kaiserslautern jubelten am Ende des Flonheimer Turniers, nachdem sie den SV Werder Bremen im Finale mit 4:0 (2:0) weggeputzt hatten. In den Halbfinalspielen hatten sich beide Teams wie berichtet erst nach dem Elfmeterschießen durchgesetzt. Der SVW mit 4:2 gegen Mainz 05, die Roten Teufel mit 4:2 gegen Eintracht Frankfurt. Den dritten Platz sicherten sich die Riederwälder mit 1:0 (0:0).





Von



Anita Pleic



Vier große Namen der Fußballszene tummelten sich am Wochenende am Flonheimer Adelberg und lockten allein am Finaltag 600 Zuschauer an. Auch wenn es sich bei den teilnehmenden Teams nicht um die Profis der Bundesligisten handelte, sondern um deren Nachwuchshoffnungen aus der B-Jugend, die selbst in der neuen Saison in den Staffeln der neugegründeten U17-Bundesliga antreten, versprühte das Turnier doch so etwas wie den Glanz der großen Fußballbühne.



Nachdem alle vier Teams in den Halbfinalspielen schon einiges geboten hatten, drohte der Finalsamstag zu einer echten Hitzeschlacht zu werden, weil die Sonne unermüdlich vom Himmel brannte. Was man den Zuschauern dann doch auch ein wenig anmerkte: "Ihr habt ein Temperament wie tote Spanier", schickte Klaus Hafner aus der Sonne Grüße in Richtung schattiger Gegengerade. Der Stadionsprecher der 05er hatte wie immer einige Sprüche im Gepäck, um die Zuschauer aus der Reserve zu locken. Mit Erfolg: Kurz vor dem Finale machten sich einige FCK-Fans lautstark bemerkbar.



Die FCK-Kicker ließen sich von der Hitze dann auch nicht den Spaß verderben. Kaum war das Finale angepfiffen, musste der Bremer Torhüter Christoph Haker auch schon hinter sich greifen. In der zweiten Minute nutzte der Lauterer Stürmer Rico Renner seine erste Chance. Wer dachte, die Bremer würden sich damit schon verloren geben, hatte sich getäuscht. Denn die Bremer versuchten auch einiges und bestürmten das FCK-Tor. Die beste Bremer Chance bot sich in der 14. Minute. Rosario Saporito flankte in den Strafraum, aber der Kopfball von Lennart Thy ging nur übers Tor. Nur fünf Minuten später stand es aber schon 2:0 für die Roten Teufel. Benjamin Himmel setzte Aber Zogaj perfekt in Szene und der zeigte sich schon abgeklärter als so mancher Profi. Alleine vor Haker behielt er die Nerven und schob den Ball ins Tor. Bis zur Pause blieb es beim 2:0 für die Jungs vom Betzenberg.



Kaum hatte der Schiri nach der Pause wieder angepfiffen, hatte Steven Zellner das dritte Tor auf dem Fuß, schob den Ball aber am Tor vorbei. Danach hatten die Roten Teufel die Partie im Griff. Spätestens nach dem 3:0 durch Marvin Gabriel (51.) ließen die FCKler nichts mehr anbrennen und machten den Sack in der 68. Minute durch Zellner endgültig zu.



Neben dem Platz hatte Stadionsprecher Haffner derweil immer "Unterstützung" von einer Expertenriege, die schon am Halbfinaltag ihren Stammplatz direkt neben ihm eingenommen hatte und zu jedem Spielzug den passenden Kommentar hatte. Das zeigte sich vor allem beim Spiel um Platz drei, das nicht ganz so viele Höhepunkte lieferte wie das Finale. Die Mannschaften von Mainz 05 und Eintracht Frankfurt hatten offensichtlich etwas mehr Probleme mit der Hitze. Vor der Pause gab es nur sehr wenige Chancen, weil beide Teams nicht weit über die Mittellinie hinauskamen. Bei den Riederwäldern lief dann auch meist alles über die linke Seite und Kapitän Björn Schnitzer, der das ganze Spiel über Flanken in den Strafraum schickte. Da schwante auch Hafner Böses für seine 05er: "Gleich rappelt´s", war so einige Male zu hören. In die Pause ging es trotzdem torlos.



In der zweiten Hälfte ging es genau so weiter. In der 56. Minute kam eine Flanke von Tobias Wedemeyer dann doch so genau in den Mainzer Strafraum, dass Max Fiege nur noch den Fuß hinhalten musste und den Treffer des Spiels erzielte. Viel passierte danach nicht mehr und den 05ern, die in Zukunft am Alzeyer Wartberg zu Hause sind, blieb am Ende nur der letzte Platz.



Die Flonheimer hatten derweil alles für ein gelungenes Turnier getan und das war vor allem Hafner aufgefallen. Der Stadionsprecher der 05er ("Die Stimme von Mainz ist jetzt auch die Stimme von Flonheim", so VG-Bürgermeister Steffen Unger) attestierte den Helfern eine mindestens so gute Leistung wie den Nachwuchskickern: "Die Helfer haben so gewerkelt, dass sie bestimmt einen Riesenmuskelkater haben. Ich habe schon viele Turniere gesehen, das hier ist wirklich spitze."
 
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