Klingenstädter
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HOHE BENZINPREISE
<span>Immer mehr Deutsche steigen auf Bus und Bahn um</span>
Für viele Deutsche ist die Schmerzgrenze erreicht: Angesichts der hohen Spritpreise vergeht ihnen die Lust am Autofahren. Immer häufiger steigen die Bundesbürger auf Busse und Bahnen um. Doch auch der Flugverkehr in Deutschland hat stark zugenommen.
Wiesbaden/Berlin - Im Nahverkehr kletterte die Zahl der Fahrten im vergangenen Jahr um zwei Prozent auf 10,2 Milliarden, wie das Statistische Bundesamt heute in Wiesbaden mitteilte. Im Schnitt fuhren die Fahrgäste demnach neun Kilometer weit. Regionalzüge und S-Bahnen wurden um 3,5 Prozent häufiger genutzt als im Vorjahr, Straßen- und U-Bahnen legten 1,7 Prozent zu. Auch auf langen Strecken konnte die Bahn punkten: 122 Millionen Fernreisen waren ein Plus von 2,5 Prozent im Vergleich zu 2005. Im Schnitt fuhren die Bahnreisenden 287 Kilometer weit.
Zwar konnte der Flugverkehr in Deutschland nicht so stark zulegen wie in den Vorjahren, dennoch verzeichnete die Branche nach Angaben der Statistiker mit 154 Millionen Passagieren ein deutliches Plus von 5,5 Prozent. Angesichts des steigenden Flugverkehrs und der damit verbundenen Umweltbelastung forderte der Verkehrsclub Deutschland (VCD) ein Ende der Befreiung von der Kerosin-, Öko- und Mehrwertsteuer.
Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) entgingen durch die Steuerbefreiungen jährlich rund fünf Milliarden Euro, rechnete der VCD vor. Dem stünden Folgekosten durch Abgase und Lärm von sechs Milliarden Euro gegenüber. Der VCD fordert die Bundesregierung auf, sich während ihrer EU-Ratspräsidentschaft für die Einbeziehung des Flugverkehrs in den Emissionshandel einzusetzen.
ffa/afp
Quelle: spiegel
<span>Immer mehr Deutsche steigen auf Bus und Bahn um</span>
Für viele Deutsche ist die Schmerzgrenze erreicht: Angesichts der hohen Spritpreise vergeht ihnen die Lust am Autofahren. Immer häufiger steigen die Bundesbürger auf Busse und Bahnen um. Doch auch der Flugverkehr in Deutschland hat stark zugenommen.
Wiesbaden/Berlin - Im Nahverkehr kletterte die Zahl der Fahrten im vergangenen Jahr um zwei Prozent auf 10,2 Milliarden, wie das Statistische Bundesamt heute in Wiesbaden mitteilte. Im Schnitt fuhren die Fahrgäste demnach neun Kilometer weit. Regionalzüge und S-Bahnen wurden um 3,5 Prozent häufiger genutzt als im Vorjahr, Straßen- und U-Bahnen legten 1,7 Prozent zu. Auch auf langen Strecken konnte die Bahn punkten: 122 Millionen Fernreisen waren ein Plus von 2,5 Prozent im Vergleich zu 2005. Im Schnitt fuhren die Bahnreisenden 287 Kilometer weit.
Zwar konnte der Flugverkehr in Deutschland nicht so stark zulegen wie in den Vorjahren, dennoch verzeichnete die Branche nach Angaben der Statistiker mit 154 Millionen Passagieren ein deutliches Plus von 5,5 Prozent. Angesichts des steigenden Flugverkehrs und der damit verbundenen Umweltbelastung forderte der Verkehrsclub Deutschland (VCD) ein Ende der Befreiung von der Kerosin-, Öko- und Mehrwertsteuer.
Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) entgingen durch die Steuerbefreiungen jährlich rund fünf Milliarden Euro, rechnete der VCD vor. Dem stünden Folgekosten durch Abgase und Lärm von sechs Milliarden Euro gegenüber. Der VCD fordert die Bundesregierung auf, sich während ihrer EU-Ratspräsidentschaft für die Einbeziehung des Flugverkehrs in den Emissionshandel einzusetzen.
ffa/afp
Quelle: spiegel