Klingenstädter
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GEEK-ANTHROPOLOGIE
<span>Besser kommunizieren in 160 Zeichen</span>
Anthropologen beobachten seit 14 Jahren im Silicon Valley, wie sich digitale Kommunikation auf den Alltag auswirkt. Der aktuelle Trend deutet auf eine radikale Neubewertung des klassischen Telefongesprächs hin: Schreiben ist Gold, könnte man das Resultat zusammenfassen.
Wir alle kennen den Effekt: Unter Umständen ist es angenehmer, per SMS zu kommunizieren statt zu telefonieren - etwa weil am anderen Ende der Leitung überbordende Geschwätzigkeit zu befürchten steht. In der Regel wird das Telefongespräch allerdings als persönlicher und direkter im Ausdruck empfunden, weil Stimmungen sehr viel nuancierter ausgedrückt werden können.
Diese Einschätzung scheint aber keine Konstante zu sein: "Viele Teenager und junge Twens berichten mir, dass sie Telefonate als unzulängliche Kommunikationsform empfinden, ebenso wie E-Mails," erklärt die Anthropologin Jan English-Lueck von der San José State University: "Dagegen erscheinen ihnen SMS-Nachrichten als Form, in der sie sich authentisch ausdrücken können," so English-Lueck in der kalifornischen Lokalzeitung "Redding Record Searchlight".
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<span>Besser kommunizieren in 160 Zeichen</span>
Anthropologen beobachten seit 14 Jahren im Silicon Valley, wie sich digitale Kommunikation auf den Alltag auswirkt. Der aktuelle Trend deutet auf eine radikale Neubewertung des klassischen Telefongesprächs hin: Schreiben ist Gold, könnte man das Resultat zusammenfassen.
Wir alle kennen den Effekt: Unter Umständen ist es angenehmer, per SMS zu kommunizieren statt zu telefonieren - etwa weil am anderen Ende der Leitung überbordende Geschwätzigkeit zu befürchten steht. In der Regel wird das Telefongespräch allerdings als persönlicher und direkter im Ausdruck empfunden, weil Stimmungen sehr viel nuancierter ausgedrückt werden können.
Diese Einschätzung scheint aber keine Konstante zu sein: "Viele Teenager und junge Twens berichten mir, dass sie Telefonate als unzulängliche Kommunikationsform empfinden, ebenso wie E-Mails," erklärt die Anthropologin Jan English-Lueck von der San José State University: "Dagegen erscheinen ihnen SMS-Nachrichten als Form, in der sie sich authentisch ausdrücken können," so English-Lueck in der kalifornischen Lokalzeitung "Redding Record Searchlight".
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