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Beurteilung der Tätigkeit als Diplomand

Viktor

Active Member
Ich habe vom Unternehmen, wo ich meine Diplomarbeit geschrieben habe, den Entwurf meiner Beurteilung erhalten und soll schauen, ob ich einverstanden bin. Im Groben klingt das doch recht zufriedenstellend, oder? Kennst sich damit jemand besonders gut aus?




Beurteilung für Herrn XYZ
Geboren am xx.xx.xx in xx



Herr XYZ war in der Zeit vom yy.yy.2012 bis yy.yy.2013 bei der XYZ als Diplomand angestellt.



Im Rahmen der Diplomarbeit war Herr XYZ mit folgenden Aufgaben vertraut:



• ...

• ...

• ...

• ...

• ...



Wir haben Herrn XYZ als engagierten, fachkundigen Mitarbeiter kennengelernt.



Die ihm übertragenen Aufgaben führte Herr XYZ stets organisiert und mit einer hervorragenden Zeiteinteilung durch. Herr XYZ arbeitete stets termingerecht.



Neben seinen fachlichen Fähigkeiten schätzten wir seinen systematischen Arbeitsstil, seine Teamfähigkeit und soziale Kompetenz sowie seine praxisorientierte, effiziente Arbeitsweise.



Eine Zusammenarbeit mit Herrn XYZ können wir anderen Unternehmen uneingeschränkt empfehlen.



Wir bedanken uns bei Herrn XYZ für seine hohe Einsatzbereitschaft und wünschen Ihm für seinen weiteren beruflichen Werdegang alles Gute, Glück und viel Erfolg.


Oder soll ich weitere Textbausteine wie "Sein Verhalten gegenüber Vorgesetzten und Mitarbeitern war stets vorbildlich" einbauen?
 
Was ich vermisse:



"Herr XY verlässt unser Unternehmen auf eigenen Wunsch."



So wirkt es, als würden sie dich uneingeschränkt empfehlen, aber selbst nicht wollen - und das ist seltsam.
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Was ich vermisse:


"Herr XY verlässt unser Unternehmen auf eigenen Wunsch."



So wirkt es, als würden sie dich uneingeschränkt empfehlen, aber selbst nicht wollen - und das ist seltsam.
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Ehrlich gesagt war das damals so, dass direkt zu Beginn meiner Tätigkeit gesagt wurde, dass die Chance zu bleiben sehr gering sei. Das Unternehmen ist mit 7 Büromitarbeitern relativ klein und im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen durch den Werkleiter (Mädchen für alles) abgedeckt.

Ich formuliere das mal wie folgt um:




Herr XY verlässt unser Unternehmen auf eigenen Wunsch. Wir bedauern seinen Entschluss, danken für seine hohe Einsatzbereitschaft und wünschen Ihm für seinen weiteren beruflichen Werdegang alles Gute, Glück und viel Erfolg."
Die Empfehlung an andere Unternehmen lasse ich weg, oder?


EDIT: Bessere Idee. Ich hänge den Satz stattdessen hinten an



-->




Herr XY verlässt unser Unternehmen auf eigenen Wunsch. Wir bedauern seinen Entschluss, danken für seine hohe Einsatzbereitschaft und wünschen Ihm für seinen weiteren beruflichen Werdegang alles Gute, Glück und viel Erfolg.


Eine Zusammenarbeit mit Herrn Steli können wir anderen Unternehmen uneingeschränkt empfehlen.



Unternehmen XYZ
 
Bestenfalls sollten sie noch reinschreiben, dass du deine berufliche Perspektive bedauerlicherweise woanders siehst und sie dich deshalb schweren Herzens ziehen lassen. Am Schluss kann man einfügen "Zusammenfassend beurteilen wir die Zusammenarbeit mit Herrn Viktor als a u s g e z e i c h n e t", das unterstreicht die Lobhudelei von oben nochmals und wird jedenfalls bei unseren Zeugnissen so abgefasst.
 
Übertreibt es nicht, sonst glauben die Firmen, wo er sich vorstellen will, er wär überqualifiziert und nehmen ihn nicht.
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