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bilanz der saison 04/05

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daheim pfui würde ich auch net (unbedingt) sagen... es gab Phasen/Spiele, da war es fast selbstverständlich, dass nix lief, wenn man nur mal an Hertha oder Bayern denkt. Aber es war von Beginn an immer der Wille da, die Mannschaft zu unterstützen, es gab ganz gute Phasen, aber eben auch Phasen, wo schnell gepfiffen wurde, das war auswärts selten...
 
Ganz klar festzuhalten ist, dass wir die Hälfte der Saison erfolreich gespielt haben, und die andere Hälfte sehr schlecht. Und es war wirklich nur eine Halbserie, denn die Erfolgsphase begann mit dem Spiel gg Bielefeld, und endete nach dem Rückspiel gegen eben diese Arminia!!!

Warum gibts in der BuLi nicht die regelung wie in der CL, der Gegner vom ersten Spieltag wird Gegner am letzten, dann hätte ich gern Arminia nächstes JAhr zum Auftakt LÖL



ALles in allem schliesse ich mich ph an, wir haben endlich schwarze Zahlen, früh die Klasse gesichert. Und das war ein wichtiger Schritt nach vorn! Auch wenn ich ebenfalls davon geträumt hab einen einstelligen platz zu haben, so bin ich doch zufrieden mit dem erreichten und hoffe für nächste Saison unter Henke auf einen Platz zw. 7 und 10!
 
DIE WOCHENEND-KOLUMNE Ich bin der Meinung, ...



... dass der FCK mit der Saison nicht zufrieden sein darf.





Abpfiff: Heute gegen 17.20 Uhr ist die Bundesliga-Saison 2004/2005 Geschichte. Obgleich der 1. FC Kaiserslautern sein Klassenziel trotz des brutalen Fehlstarts frühzeitig erreichte, ist Zufriedenheit im Jahr eins nach Miroslav Klose nicht wirklich angebracht. Zu oft folgten vollmundigen Versprechungen halbherzige Auftritte. Die Hoffnungen auf besseren Sport, auf Erlebnis-Fußball im Fritz-Walter-Stadion, die die „Roten Teufel" Ende der Vorrunde gegen den SC Freiburg und im besten Saisonspiel gegen den FSV Mainz 05 nährten, erfüllten sich in der Rückserie nicht. Die Mannschaft versäumte, als der Klassenerhalt geschafft war, Sympathiewerbung zu betreiben. Stattdessen stand sie bei der Meisterkür des FC Bayern Spalier. Und verweigerte im Derby beim sympathisch-leidenschaftlichen FSV Mainz 05 nach der Pause die Arbeit. Heute im Saisonfinale gegen Werder Bremen besteht für die FCK-Elf letztmals Gelegenheit, sich durch eine beherzte Leistung, durch großen Kampf und echte Leidenschaft beim treuen Anhang zu bedanken. Vor dem Anpfiff wird Thomas Ernst als Spieler des Jahres gekürt. Es ist eine gute Wahl der RHEINPFALZ-Leser und der Zuschauer des SWR. Der 37-Jährige hat nach Tim Wieses Kreuzbandriss eine große Saison gespielt, mit Top-Leistungen wesentlich zum Klassenerhalt beigetragen. Thomas Ernst - ein Top-Profi. Und alles andere als ein Profiti! Gleiches trifft auf Miroslav Klose zu. Heute kehrt er erstmals als Gegner auf „seinen" Berg zurück. Der FCK empfängt einen wahren Freund. Seine Tore, seine Leistung und fünf Millionen Ablöse haben den FCK vor dem sportlichen und wirtschaftlichen Offenbarungseid gerettet. „Miro" kehrt heim. Leider nur für 90 Minuten!





... dass der FCK





unnötig Negativ-Schlagzeilen schrieb.





Die Negativ-Schlagzeilen, die der FCK 2004/2005 schrieb, waren unnötig. Anstatt die frühzeitige Rettung zu genießen, in Ruhe am neuen Kader zu puzzeln, Fußballfeste zu feiern, bescherte die Provinzposse um Trainer Kurt Jara folgenschwere Unruhe. Seine Über-Nacht-Verabschiedung nach der geplatzten Vertragsverlängerung hat dem FCK nichts gebracht. Wohl zeigte Amateurtrainer Hans Werner Moser als Interimslösung, dass er es auch bei den Profis können könnte. Seine Fußball-Philosophie entspricht absolut der Erwartungshaltung der zahlenden Kundschaft, in der Mannschaft aber fand seine Botschaft kaum ein Echo.





Traurig, dass in den Fällen Grammozis und Teber, die Moser durch Respektlosigkeit zum Handeln provozierten, keine vernünftigen, geräuschlosen Lösungen gefunden wurden, unschöne Vertragsauflösungen deutlich machten, dass es auf dem „Betze" gärt. In der Mannschaft herrscht Reizklima. Ciriaco Sforza, der an der Wende zum Guten im Herbst großen Anteil hatte, gilt vielen als Reizfigur. Wenn heute Grammozis und Teber ebenso wie Tim Wiese, Hany Ramzy, Mika Nurmela und Bill Tchato von FCK-Boss Jäggi verabschiedet werden, erhält die dumme Geschichte wenigstens ein versöhnliches Ende. Versöhnlich wäre auch, wenn die FCK-Amateure als Meister in die Regionalliga aufsteigen würden. Steigt diese Jung-Profi Truppe heute als Zweiter auf, nur weil sich Borussia Neunkirchen keine Lizenz leisten kann, ist das eine Blamage!





... dass Michael





Henke eine faire





Chance verdient.





Hätte er gewollt (und gekonnt), der Trainer des 1. FC Kaiserslautern würde Wolfgang Wolf heißen. Ab 27. Juni heißt der FCK-Coach Michael Henke. Seine Hypotheken sind seine früheren Auftritte. Sie haben aber auch gezeigt, wie engagiert der 48-Jährige Fußball lebt. Er ist nicht mehr jung, aber unverbraucht. Henkes Ehrgeiz kann den FCK beflügeln, wenn gut eingekauft wird. Und wenn Henke tut, was ihn beim FC Bayern auszeichnete: junge Leute aus dem eigenen Talentschuppen fördern.



Die Rheinpfalz 21.05.2005
 
Der Kommentar geht in Ordnung! Vor allem in Bezug auf Henke ist, gegenüber dem ersten Kommentar der Rheinpfalz, doch mal eine Besserung festzustellen:



Seine Hypotheken sind seine früheren Auftritte. Sie haben aber auch gezeigt, wie engagiert der 48-Jährige Fußball lebt.



Genau das war im ersten Kommentar der Punkt: Henke hat sich zwar vielleicht durch seine Auftritte bei uns nicht gerade beliebt gemacht, aber wenn er das dann in unseren Diensten erfolgreich tut, ist er bald der Held!
 
das war sie die 41 saison (???) und mösi wird wohl als einer der erfolglosesten trainer in unsere geschichte eingehn, zumindest was die heimbilanz angeht.

mit 100% verlorenen spielen steht er da wohl an der spitze, auch wenn es nur drei waren.
 
4 Heimspiele hintereinander verloren, Negativ-Vereinrekord. So was gab es noch nie.





Trotz das der Absteig verhindert wurde, muss ich sagen war diese Saison schlecht. Die Mannschaft hat uns mehr als einmal sehr enttäuscht, oftmals war auch von Offenbarungseid die Rede.
 
insgesamt haben wir, glaube ich, 8 verloren, dürfte auch in der negativliste ein spitzenplatz sein.
Und während der saison wurde wieder von einer festung gesprochen
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Wie gesagt der moser passte nicht zu der Mannschafft. Ich meine 6 Punkte aus 6 Spielen ist nicht gerade der Bringer. Das hätte für den Klassenerhalt nicht gereicht. aber man muß ihm zugestehen, dass er auch Pech hatte die Mannschafft zu diesem Zeitpunkt zu übernehmen. Die Luft war raus und die Akteure dachten wohl " Das war´s denn, nur noch 80% bringen reicht schon. Lass den alten mal reden, mir doch egal" Zumindest hatte ich den Eindruck, zurückblickend betrachtet.
 
Eigenlich ist es ein Fußballwunder, dass der FCK in der Liga geblieben ist!

zu Beginn: Negativstartserie mit den verlorenen Spielen und das Ende?

das gleiche Spiel: vier Niederlagen

Und Zwischendurch: ein paar erfreuliche Spiele, die Mut mach(t)en.

Der große Mannschaftsumbruch ist geglückt, die Kosten des Teams wurden deutlich gesenkt, aber der Umbau ist noch nicht abgeschlossen.

Einige Spieler (Zandi, Amanatidis) wurden wohl überschätzt - vielleicht von uns Fans mehr als von der sportlichen Leitung??? - aber es muss weiter am mannschaftsgefüge gepuzzelt werden. Und dazu scheint Henke ein passender Trainer zu sein.

Die Mannschaft hätte mehr Leidenschaft zeigen müssen, besonders in den letzten Partien - da hat sie dem Verein schwer geschadet (die Dauer-karten-verkäufe werden rückläufig sein). Wenn das mit den "betrunkenen" Profis stimmen sollte, wäre eine Abmahnung von Nöten - aber das weiß auch Jäggi.

Wir sollten - bei allem Frust - froh sein, dass es doch relativ gut gelaufen ist und auf den neuen Trainer und die wenigen neuen Spieler hoffen. Mit einem gut antrainierten Spielsystem sollten und müssen wir uns einen 1 stelligen Platz als Ziel setzen. Und: wir werden dann vor Mainz stehen. Das war eine gut eingespielte Truppe und wir ein neu im Auf- und Umbau befindliches Team.

tosoe
 
Wir haben im nächten Jahr doch ( hoffentlich ) wieder eine im Neufaufbau befindliche Truppe??? Mit dieser Gurken reisst man nix. doch die Rekordmarke von Tasmania in der Abstiegssaison...

Wen sich personell nix ändert, muß Henke wieder den Zerstörerfußball von jara spielen......
 
Das erste Saisonziel Klassenerhalt wurde mehr als deutlich erreicht, darüber war und bin ich sehr froh - was danach aber abging gab`s in dieser Form noch nie bei FCK.



So wurde das zweite Saisonziel, nämlich VOR den Mainzern zu landen einfach nur erbärmlich verfehlt! Aber das Seelenleben der Fans ist 90% der Truppe ja eh egal.



Mit ein wenig mehr Ehrgeiz zum Ende der Saison wäre ein Platz in der oberen Tabellenhälfte drin gewesen.



Dazu ist die Heimschwäche eines FCK unwürdig.



Ich bin jedenfalls froh, dass mit Henke ein kompromissloser Trainer verpflichtet wurde.
 
Wir haben im nächten Jahr doch ( hoffentlich ) wieder eine im Neufaufbau befindliche Truppe??? Mit dieser Gurken reisst man nix. doch die Rekordmarke von Tasmania in der Abstiegssaison...
Wen sich personell nix ändert, muß Henke wieder den Zerstörerfußball von jara spielen......


Warum immer dieser pessimismuss? was erwartest du für einen fußball den bitte? es hat sich doch gezeigt, das team kann erfolgreich mit dem für ihn passenden system spielen und gewinnen,( anfang rückrunde) oder wir können in guten ansätzen und mit dem willen etwas mehr fußball zu spielen und dadurch etwas weniger zu kämpfen auch lauter niederlagen sammeln, siehe zuletzt. mir persönlich ist dieser "zerstörerfussball" der im übrigen ein einfaches auf die stärken besinnen d.h. hinten sicher stehen und vorne kontern ist, lieber als so ein lulli pulli krims krams.

und so schlecht wie manch einer hier das team redet war es insgesamt nicht, die tabelle ist der beste beweis, wir stehen auf einem 12. platz. das ist absolut korrekt. wir waren weder besser noch schlechter, nur das es in letzter zeit etwas arg schlecht war und das team sich in vielen dingen deutlich steigern muss um wieder eine ordentliche saison hin zu kriegen. wenn die spieler kapieren und umsetzten dann werden wir nächstes jahr wieder drin bleiben.
 
Auf dem Ruhekissen Sympathien verspielt

FUSSBALL: FCK-Bilanz der relativen Zufriedenheit getrübt - Elf ohne System - Ein Torjäger fehlt



KAISERSLAUTERN (zkk). Das Jahr eins nach Klose, das Jahr eins, in dem bei den „Roten Teufeln" der Rotstift den Kader bestimmte: Platz 12, 42 Punkte, 43:52-Tore. Die Bilanz der relativen Zufriedenheit wurde am Ende empfindlich getrübt: Nach 25 Spielen hatte der FCK 36 Punkte auf dem Konto, nach 34 Spieltagen sind es 42 ...





„Die Tabelle lügt nicht. Wir sind nicht besser", formulierte Thomas Ernst. Der 37-Jährige war nach Tim Wieses Kreuzbandriss, am 15. Spieltag gegen den SC Freiburg erlitten, in die Verantwortung gerückt. Mit Ernst, der neuen Nummer 1, blieb der FCK in sieben Spielen in Folge ohne Niederlage. Das war die Basis für das 40-Punkte-Ziel. Es wurde erreicht, es wurde übertroffen. Aber durch erbärmliche Leistungen in den Spielen gegen Bayern München, im Derby beim FSV Mainz 05 und zum Abschluss gegen Werder Bremen wurde die eigentlich erfolgreiche Bilanz böse getrübt.





Daheim hatte sich der FCK nach dem Fehlstart mit einer Erfolgsserie von neun Spielen ohne Niederlage fast schon wieder als Hausmacht gezeigt. Nach dem 0:2 gegen Hannover 96, Auslöser des frühzeitigen Abschieds von Trainer Kurt Jara, aber wurde auf einmal alles ganz anders.





Thomas Ernst: „Das Verhältnis zu den Fans hatte sich gerade erst wieder entspannt. Jetzt ist vieles wieder kaputt gegangen." „Der Trainerwechsel hat seine Spuren hinterlassen", sagt Ingo Hertzsch. Er glaubte eine Hierarchie im Wachsen, er sah Disziplin und Teamgeist als Grundsteine der Erfolgsserie: „Da sind wir als Mannschaft aufgetreten, da hat einer dem anderen geholfen, das war zum Schluss nicht mehr der Fall. Bei uns fehlt es vielen auch an der Selbstkritik."





Als 36 Punkte erreicht waren, rief Kurt Jara die UI-Cup-Teilnahme als Ziel aus. Ciriaco Sforza legte die Meßlatte noch höher. „Mit dieser Mannschaft ist der UEFA-Cup möglich", sagte der 35-Jährige. Ende der Vorrunde war er zur entscheidenden Figur der Wende zum Guten geworden. Er ordnete das Spiel, er führte die Mannschaft. Auch in der guten Phase zu Beginn der Rückserie war der Routinier der Stabilisator. So lange seine Leistung stimmte, genoss er den Respekt der Kollegen. Der introvertierte Schweizer wird nicht geliebt, er gilt als Strippenzieher mit großem Einfluss in der Chefetage. Sforzas kritische Äußerungen über die Qualität der Arbeit der Bosse blieben ohne Konsequenzen. Die Spieler registrierten: Bei uns sind manche gleicher als gleich. „Ich strafe ,Ciri" mit Liebesentzug", gab René C. Jäggi süffisant zu Protokoll. Viele Profis registrierten auch, dass Carsten Jancker in Freiburg das Kommando von Interimstrainer Moser zum Einwechseln missachtete. „Mir hat das zu lange gedauert", verbot sich der Coach eine weitere Kommentierung. „Jancker hat"s angeblich nicht gehört", sagte Jäggi. Schwamm drüber. Statt Konsequenzen gab"s einen Platz in der Startformation beim Spiel in Mainz ...





Eine Haßliebe verband Cheftrainer Jara mit dem Strategen Sforza. Vor allem, seit ruchbar wurde, dass in der Herbstkrise in der Mannschaft Bestrebungen da waren, Sforza zum Nachfolger Jaras zu machen, sollte der beliebte, weil bequeme Österreicher stürzen. Ein Quälix Marke Lorant sollte so verhindert werden.





Jara wurmte, dass Sforza andere Ziele hinausposaunte als der Trainer vorgab. In Leverkusen, Sforza schoss einen spielentscheidenden Bock, der FCK verlor nach starker Leistung, schwieg der Coach noch. Nach dem 0:2 gegen Hannover 96, Jara reagierte auf Schmähungen von der Haupttribüne mit dem sogenannten Stinkefinger, aber ging der Trainer auf Sforza los: „Die Zuschauer sollen sich doch mal an die Spieler, oder besser den einen halten, der die hohen Ziele ausgibt, aber nicht die entsprechende Leistung bringt. Die Leistung von Sforza ist doch von Woche zu Woche schlechter geworden." Vier Tage nach dem desolaten Match gegen Hannover 96 bekam Kurt Jara die Papiere.





„Der Vorstand wollte mit dem Trainerwechsel einen neuen Reizpunkt setzen. Ich hätte an Kurt Jara festgehalten", sagte Ingo Hertzsch. Der Boss aber hatte Hans Werner Moser zum Sieben-Spiele-Trainer ausgerufen. Der Amateurtrainer hoffte - vor allem nach dem erfolgreichen Einstand, dem 2:0 bei Arminia Bielefeld - auf die dauerhafte Beförderung. Die Mannschaft aber spielte nicht für Moser: Zwei Siege, fünf Niederlagen stehen zu Buch, alle drei Heimspiele unter seiner Regie wurden verloren.





Der FCK 2005: Die Abwehrprobleme sind geblieben. Die Mannschaft hat speziell auf den Defensivpositionen Probleme im Antritt. In der Spielgestaltung hapert es, wenn Zandi nicht funktioniert. Dem FCK fehlt es an einem oder zwei Torjägern. Die Mannschaft beherrscht kein System richtig, selbst gestandene Nationalspieler wie Mettomo, Tchato oder Kosowski unterliegen riesigen Leistungsschwankungen. Der Elf ohne Hierarchie fehlte zuletzt der Teamgeist.







KONZOKH / KONZOKH

Quelle:

Publikation: DIE RHEINPFALZ





Wie für den FCK geboren

FUSSBALL: Blank zahlt mit barer Münze



KAISERSLAUTERN (zkk). Das 40-Punkte-Soll im Jahr des Umbruchs hat der 1. FC Kaiserslautern übertroffen. Die zweite Zäsur wurde in der Winterpause mit dem 500.000 Euro teuren Einkauf des Aacheners Stefan Blank eingeläutet.





Der Kauf war die Reaktion auf die nervenden Non-Stop-Abwanderungsgedanken von Bill Tchato. Er wurde in zweieinhalb Jahren beim FCK nur in den ersten fünf Monaten Anspruch, sprich Gehalt, und Wirklichkeit, sprich Leistung, gerecht. Blank zahlt mit barer Münze zurück.





Hart, unerschrocken, kampffreudig - ein Hüne mit unbeugsamem Willen. Wie für den FCK geboren: Vier Tore, zwei Vorlagen in 14 Spielen stehen in der Bilanz der linken Gefahr. Defizite: Schnelligkeit und Beweglichkeit. Notenschnitt: 3,39. 2,87 lautete zur Saison-Halbzeit noch der Notenschnitt von Ioannis Amanatidis, der die Serie mit einem Schnitt von 3,66 beendete.





Er blieb in der Rückserie den Beweis seiner Klasse schuldig. Wohl auch, weil ihm Sommer- und Wintervorbereitung fehlten.





Sechs Tore wie Amanatidis haben auch Halil Altintop, mit elf Vorlagen der beste Tor-Vorbereiter des FCK, und Ferydoon Zandi. Er verwandelte vier Elfmeter, Blank zwei - FCK-Quote: 100 Prozent. Zandi (Schnitt: 3,62) fehlte Konstanz, in der Rückrunde auch der Stammplatz und nach Mosers Amtsübernahme drei Wochen selbst ein Platz im Kader.





Marco Engelhardt - in der Rückrunde von 3.07 auf 3,4 abgefallen - enttäuschte in den letzten Wochen meist. Kämpferisch aber ist er eine Leitfigur! Er ist ebenso wie Ingo Hertzsch gesetzt. Der Abwehrspieler spielte 32 von 34 Spielen durch. Notenschnitt: 3,46. Von 3,46 auf 3,76 abgefallen ist Carsten Jancker, der nach einer Verletzungspause in der Rückserie nicht mehr Tritt fasste, wie ein Fremdkörper wirkt. Im Abseits steht Jochen Seitz (4,42). Nicht zu bewerten ist Dauer-Patient Christian Nerlinger. Talent beweist Jurgen Gjasula, das schlampige Genie. Lange auf der Tribüne, zuletzt mit guten Ansätzen: Mihael Mikic.







KONZOKH / KONZOKH

Quelle:

Publikation: DIE RHEINPFALZ
 
Viel Arbeit für Henke

Von Horst Konzok



Der 1. FC Kaiserslautern darf mit Platz 12 und 42 Punkten zufrieden sein - nicht aber mit der Darstellung der letzten acht Wochen. Die war oft desaströs!





42 Punkte, praktisch am 12. März schon so gut wie gerettet: angenehm nach zwei Zitterjahren am Abgrund. Doch Fußball-Bundesligist 1. FC Kaiserslautern vermochte mit der entspannten Tabellenlage nicht umzugehen. Statt Erlebnis-Fußball zu sehen, lernten die Fans eine Mannschaft, die sich auf dem Lorbeer ausruhte. Und am Ende die Arbeit verweigerte. Auch eine Art der Publikumsbeschimpfung ...





Der FCK 2004/2005 - eine neue Mannschaft, deren Zusammensetzung der Rotstift diktierte. Das Risiko der Verpflichtung der ablösefreien Alt-Stars Jancker und Nerlinger lag darin, dass sie längst im Herbst der Karriere sind, schon zwei, drei Jahre auf dem absteigenden Ast und ohne Spielpraxis waren. Die Strategenrolle vermochte Nerlinger wohl auch wegen seines Verletzungspechs nie auszufüllen. Jancker ist langsam geworden, darunter leidet sein Durchsetzungsvermögen. Seine Torquote und Chancenauswertung sind schlecht, obwohl die starken Auftritte vor der Winterpause gegen Bielefeld, Freiburg und Mainz Hoffnungen geweckt hatten. Jancker hat noch zwei Jahre Vertrag - ob er eine Zukunft unter dem neuen Trainer Henke hat, ist zweifelhaft. Angelastet wird Jancker, dass er sich beim Spiel in Freiburg geweigert habe, sich einwechseln zu lassen. Für geringfügigere Vergehen wurden Grammozis und Teber rausgeworfen! Auch diese Art von Chancengleichheit vergiftet das Klima.





Dem FCK fehlte es auch noch an Konstanz. Die dürften die aus der Zweiten Liga gekommenen Engelhardt, Zandi und Blank im zweiten Jahr erlangen. Unter Wert spielte nach immer wieder neuen Verletzungen Ioannis Amanatidis. Er hat"s aber, wie der junge Altintop, drauf. Der wäre gut beraten, vorzeitig über 2006 hinaus zu verlängern, will nun aber abwarten, ob und wie der neue Trainer mit ihm plant.





Der FCK wirft Ballast über Bord. Er braucht aber nicht nur eine andere Aufstellung, sondern auch eine andere Einstellung. Sonst ist Platz 18 programmiert! Benötigt wird ein schneller Abwehrspieler, gebraucht wird ein Stürmer mit Torjägerqualitäten. Notwendig ist auch ein Cheftrainer, der weiß, dass intensiver gearbeitet werden muss, dass Standards perfektioniert werden müssen, dass Taktik geschult werden muss. Und dass Fußball auch Psychologie ist. Junge Talente wie Michael Lehmann brauchen auch das Vier-Augen-Gespräch, der Kader eine natürliche Hierarchie. Viel Arbeit, Herr Henke!







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Publikation: DIE RHEINPFALZ
 
FCK-rückrundenspiele im rückspiegel



1. FC Nürnberg - FCK 1:3 (0:0): Lembi, der starke Neuzugang Blank und Grammozis mit Freistoß sorgen für die perfekte Revanche. Zwischenzeitlich hat Sven Müller für den Club auf 1:2 verkürzt. FCK-Torwart Ernst verhindert vor der Pause einen Rückstand. Auffallend: Marco Engelhardt ist an allen drei Toren beteiligt.





FCK - FC Schalke 04 2:0 (0:0): Der FCK steht gut in der Abwehr, hat Probleme im Aufbau. Stark: Ingo Hertzsch und Stratege Ciriaco Sforza. Ioannis Amanatidis nach toller Vorarbeit Halil Altintops und Stefan Blank mit einem von Mladen Krastjic an Jochen Seitz verursachten Foul-Elfmeter schießen den Sieg heraus. Den hat Thomas Ernst mit Glanzparade gegen Ailton kurz vor dem zweiten Tor ermöglicht.





VfB Stuttgart - FCK 1:1 (1:0): Kuranyi markiert nach Doppelpass mit Zivkovic die standesgemäße Führung. Cacau, Kuranyi und Meißner versäumen den Vorsprung auszubauen. Kurz nach Mettomos Platzverweis verwandelt Marco Engelhardt einen Freistoß direkt zum Ausgleich.





FCK - Hansa Rostock 2:1 (1:1): Frühstart durch einen tollen Treffer von Jochen Seitz (5.) nach Bilderbuchkombination über Blank, Engelhardt und Altintop. Nach Zandis 2:0 verflacht die Partie. Prica schafft den Anschluss, sieht spät Gelb-Rot.





Hamburger SV - FCK 2:1 (2:0): Ein starker, unbelohnter Auswärtsauftritt des FCK, der bei einem Lattentreffer Altintops Pech hat, immer wieder an Pieckenhagen scheitert. Takahara und Moreira treffen für den HSV, Altintop für den FCK.





FCK - VfL Wolfsburg 0:0: Triste Nullnummer. Nach Quirogas gelb-roter Karte (49.) versagt der FCK in Überzahl, die „Wölfe" haben die besseren Chancen. Top: Riedl als Schattenmann D"Alessandros.





Hertha BSC - FCK 1:1 (0:0): Der abwehrstarke FCK hat Glück, dass reguläre Treffer von Reina und Rafael nicht anerkannt werden. Der gute Lucien Mettomo trifft in der 50. Minute, fünf Minuten vor Schluss gleicht Madlung per Kopf aus.





FCK - Borussia Mönchengladbach 1:0 (1:0): Ein Grottenkick, den die weniger schlechte Mannschaft gewonnen hat. Das Tor des Tages markiert Halil Altintop nach Sforza-Freistoß mit wunderschöner Aktion gegen drei Gladbacher Widersacher.





Bayer Leverkusen - FCK 2:0 (1:0). Eine Halbzeit dominiert der FCK, aber der überragende Altintop scheitert mit zwei Top-Chancen an Butt. Callsen-Bracker per Kopf nach Wenzel-Fehler und Voronin nach Sforzas Doppelfehler entscheiden die Partie. 1. FC Kaiserslautern - Hannover 96 0:2 (0:0). Ende der Erfolgsserie auf heimischem Terrain. Joker Jiri Kaufman (72., 90 + 1.) sticht, der FCK enttäuscht maßlos. Danach die Eskalation: Trainer Jara reagiert mit dem „Stinkefinger" auf Pöbeleien von FCK-Anhängern, stellt sich und seine Vertragsverlängerung in Frage. Vier Tage später werden die Verträge von Cheftrainer Jara und Co-Trainer Manfred Linzmaier aufgelöst.





Arminia Bielefeld - FCK 0:2 (0:2). Traumhafter Einstand für Interimstrainer Hans Werner Moser. Carsten Jancker und Halil Altintop nutzen schwere Abwehrfehler von Gabriel und Borges eiskalt.





FCK - VfL Bochum 1:2 (0:1). Mosers Heimpremiere geht daneben, weil Sforza und Altintop beste Chancen vermasseln, Lembi sowie Hertzsch nur Aluminium treffen und Kosowski mit einem bösen Fehler Diabangs Siegtreffer einleitet. Maltritz 0:1 egalisiert Blank per Foul-Elfmeter.





Borussia Dortmund - FCK 4:2 (2:2).





Altintop sorgt für die Lauterer Blitzführung, Amanatidis egalisiert zum 2:2. Spielentscheidend die Lufthoheit Kollers, der nach Mettomos Verletzung das 3:2 und 4:2 markiert. In der FCK-Abwehr versagen Nurmela, Hertzsch und Tchato. Ein gutes Debüt gibt Amateur Matthias Henn.





FCK - Bayern München 4:0 (1:0). Bayern feiert seine 19. Meisterschaft - und der FCK steht Spalier. Roy Makaay (3) und der überragende Michael Ballack treffen. Der FCK versagt!





SC Freiburg - FCK 1:2 (0:2). Eine Stunde dominant und durch Blank und Zandi, der erstmals unter Mosrers Regie spielt, in Führung, dann zu passiv. Nach Bajramovics Anschlusstor wankt der FCK. Den Sieg hält der überragende Ernst fest.





FSV Mainz 05 - FCK 3:2 (1:1). Das Ergebnis täuscht: Mainz hätte nach dem Sturmlauf in Halbzeit zwei ein Schützenfest feiern müssen. Ernst und zweimal der Pfosten stehen im Weg. Abel, Mettomo mit Eigentor und Noveski treffen für die Nullfünfer, Amanatidis und Noveski mit Eigentor für den FCK.





FCK - Werder Bremen 1:2 (1:2). Die Fans feiern Heimkehrer Klose, schmähen die kollektiv versagende FCK-Elf. Borowski und Valdez treffen für die hoch überlegenen Bremer, Altintop markiert das „Ehrentor". (zkk)







KONZOKH / KONZOKH

Quelle:

Publikation: DIE RHEINPFALZ
 
Noch eine Bilanz:



In der ewigen Tabelle rangiert der FCK auf Platz fünf mit insgesamt 1992 Punkten (in 41 Jahren Bundesligazugehörigkeit).



Und noch was zu unseren "Rheinland-Pfalz-Meistern":

Die liegen knapp hinter Tennis Borussia Berlin, und zwar mit 43 Punkten auf dem 43. Platz. Haben sie also in den nächsten Jahren immer einen Punkt mehr als wir, so holen die uns tatsächlich schon in 1949 Jahren ein! Ich krieg Angst!
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Im Vergleich zur Fußballeiche FCK ist und bleibt 05 bestenfalls ein Löwenzahn oder auf gut pfälzisch: En Beddschisser.
 
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