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Boris Notzon wird neuer Leiter für Scouting und Spielanalyse

weber2006

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Wie der Titel schon sagt gibt es bei uns einen neuen Mann für Scouting und Spielanalyse



http://fck.de/de/1-fc-kaiserslauter...-fuer-scouting-und-spielanalyse-beim-fck.htmlhttp://fck.de/de/1-fc-kaiserslautern/aktuell/news/news-details/news/detail/News/boris-notzon-wird-neuer-leiter-fuer-scouting-und-spielanalyse-beim-fck.html



Die wichtigsten Punkte für mich:



Auch die Verbesserung der Club-Strukturen und eine enge Vernetzung der Profiabteilung mit dem Nachwuchsleistungszentrum gehört zu den Aufgaben des 34-Jährigen.



Zuletzt war Boris Notzon zudem als Chefanalyst der Nationalmannschaft Kameruns gemeinsam mit Volker Finke bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien tätig.



Zudem werden wir den Aufbau eines vereinseigenen Datenbank-Management-Systems vorantreiben.



Schupp: „Ich habe mir in den vergangenen Wochen alles genau angesehen und dabei festgestellt, dass wir uns im Bereich Scouting und Spielanalyse anders aufstellen und neu ausrichten müssen...In Sachen Scouting hat er ein Netzwerk, welches nicht nur den gesamten deutschen Markt abdeckt, sondern auch noch andere für uns interessante Länder."







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War vorher nicht Haber mit der Vernetzung betraut zwischen Profiabteilung und NLZ?
 
War vorher nicht Haber mit der Vernetzung betraut zwischen Profiabteilung und NLZ?


Ja.



Und was ist eigentlich mit dem hochgelobten Fehse? Ich hoffe, man schafft hier keine Doppelstrukturen.



Edit: Laut TM ist sein Vertrag ausgelaufen!?
 


ich glaube, dass bei haber ne andere vernetzung gemeint ist.

haber ist meines wissens das bindeglied zwischen nlz und profiabteilung was zb. organisatorische abläufe angeht, ansprechpartner für eltern/spieler des nlz usw.

wenn ich das richtig verstanden habe soll/will notzon bei nlz und profis die spielanalyse, datenbanken eigener und externer spieler usw. professionalisieren.

=> also alles was man datentechnisch über spieler aufnehmen kann => der gläserne profi
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Fehse bekam hier nie auf die fresse. stattdessen mussten immer Kuntz und diverse trainer den kopf hinhalten, wenn neueinkäufe nicht einschlugen und davon gabs ja ein paar.
 
Naja die "Scoutingabteilung" wurde schon einige Mal erwähnt... und letztendlich heißt das ja nichts anderes als "Fehse hat Mist gebaut"... nur fällt den Meisten wohl der Namen nicht direkt ein
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Für mich ein guter und wichtiger Schritt in Richtung nachhaltigere sportliche Strukturen (als "Ausbildungsverein").



Wobei es hier wohl gleich mehrere Ebenen zu trennen gilt:

1. externes Scouting (Optimierung der vereinseigenen Datenbank)

2. interne Leistungsanalysen von eigenen Spielern/quantitative (statistik-/zahlenbasierte) Analyse der eigenen Kader

3. Spielvor-/nachbereitung (eigene Fehler/gute Szenen, Stärken/Schwächen Gegner/Gegenspieler)

3. bessere Strukturen zur Ebnung der Wege aus den Jugendteams in die Profimannschaft



Interessant ist der Eingangsposts des Threads zum Sportslab im Köln-Forum auf tm.de:

http://www.transfermarkt.de/boris-notzon-und-das-sportslab/thread/forum/26/thread_id/112289/http://www.transfermarkt.de/boris-notzon-und-das-sportslab/thread/forum/26/thread_id/112289/



Runjaic gilt ja als Freund von derartigen Spielanalysen, sodass seine Arbeit damit hoffentlich weiter verbessert/vereinfacht werden kann.



Die Trennung vom FC geschah wohl vor allem aufgrund von Punkt 1. Zumindest die Fans sind von den Verpflichtungen nicht allzu bekannter Spieler eher wenig zufrieden.

Aber selbst dann, wenn die Ergebnisse von Spielerverpflichtungen zu wünschen übrig lassen, dürften die Punkte 2-4 einen Mehrwert für den Verein schaffen, wenn erst einmal alles aufgebaut und die Mitarbeiter entsprechend befähigt sind. Ist man dann mit dem Output beim Scouting unzufrieden, kann man sich von Notzon immer noch trennen und hat trotzdem die (hoffentlich besseren) übrigen Strukturen im Verein, die weiter funktionieren...
 
Laut PK gerade eben wird man sich personell neu aufstellen und das Scouting-Team verkleinern. Mit Notzon komme ein fachlich wie menschlich passender Charakter ins Team, so Schupp. Schupps Netzwerk und die Tatsache, dass er sich gerade von Köln getrennt hatte, waren entscheidend für die Verpflichtung.

Angesprochen auf Fehse, sagte Schupp, er habe ihn zu allererst über die Verpflichtung von Notzon informiert. Fehse habe noch einen Vertrag bis Ende des Jahres, aber man werde bestimmte Positionen (also auch die von Fehse), so Schupp, definitiv "überdenken".
 
Ums hinzuzufügen: Er sagte, dass Fehse das Team verlassen wird. (Keine Ahnung, ob man eventuell anders noch mit ihm plant.)
 
Finde dies eine sehr gute und wichtige Verpflichtung, jedoch ist es schon erstaunlich das solche Strukturen bei uns bisher nicht existiert haben, das erklärt so einige Transfers in den letzten Jahren.
 
Hier ein Interview mit Notzon aus dem November letzten Jahres, als er noch bei Köln beschäftigt war:





10 Fragen an Boris Notzon von der 1. FC Köln GmbH & Co. KGaA






Stellen Sie sich, Ihren aktuellen Job und Ihr Unternehmen/Ihre Institution vor.

Ich bin derzeit als Leiter des NetCologne SportsLab und als Leiter der Spielanalyse beim 1.FC Köln beschäftigt. Hierbei verantworte und steuere ich die Prozesse und Strukturen der einheitlichen und zweckmäßigen Spielanalyse, der Gegnerbeobachtung und der videogestützten Rekrutierung von neuen Spielern. Ich verantworte zudem den Aufbau des vereinseigenen Datenbank-Management-Systems, was auf Grund der Komplexität den derzeit den größten Teil der Zeit einnimmt. Grundsätzlich ist das Arbeiten im Sport und insbesondere im Fußball eine herausragende Möglichkeit, da dies jede Woche neue Themen und damit viel Abwechslung bietet.



Was sind die Hauptaufgaben in Ihrem aktuellen Job? Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

Den typischen Arbeitsalltag haben wir in einem Fußball-Verein leider nicht. Oft ist hohe Flexibilität und auch Belastbarkeit gefragt. Zudem dreht sich das „Geschäft“ am Wochenende und man ist grundsätzlich sehr viel unterwegs. Viele strukturelle Dinge wie beispielsweise die Grundsätze der Spielphilosophie eines Vereins entwickelt man im Laufe des Jahres. Andere Themen wie die Vorbereitung auf den nächsten Spielgegner oder die eigene Spielanalyse findet wöchentlich statt und nimmt dann Priorität ein. Zudem ist man mit strukturellen Themen (Entwicklung eines Datenbank-Management-Systems) mit den einzelnen Abteilungen täglich im Austausch.



[...]



http://karriere-im-sportmanagement.de/10-fragen-an-boris-notzon-von-1-fc-koeln-gmbh-co-kgaa/http://karriere-im-sportmanagement.de/10-fragen-an-boris-notzon-von-1-fc-koeln-gmbh-co-kgaa/
 
Hier ein Interview mit Notzon aus dem November letzten Jahres, als er noch bei Köln beschäftigt war:


Er scheint jemand zu sein, der seine eigene Karriere genau plant. Hoffentlich kann er die eigenen Ansprüche und auch unsere Hoffnungen erfüllen und ist nicht zu schnell weg, wenn das Ganze funktioniert.
 
Ist schon Wahnsinn was für Daten die Trainer heute geliefert bekommen, ich hoffe das wir das System positiv für uns nutzen können.



1. Das Scouting

Im SportsLab werden weltweit Fußballspiele aus den wichtigsten Ligen (derzeit aus 15 Ländern) analysiert. Sollte sich ein für den interssanter Spieler herauskristallisieren, wird eine DVD zusammengestellt und den hauptverantwortlichen Personen zur Verfügung gestellt. Diese entscheiden dann, ob dieser Spieler persönlich gescoutet und anschließend ggf auch verpflichtet werden soll.

Man erreicht somit einen extremen zeitlichen Vorsprung vor der Konkurrenz.

Jüngstes Beispiel für das einwadnfreie Funktionieren des somit neustrukturierten Scoutingsystems ist Pedro Geromel. Ein Ausnahmespieler, um den uns mittlerweile die gesamte Liga beneidet.



2. Die Analyse der eigenen Mannschaft(en)

Durch Mitarbeiter des SportsLab werden nicht nur die Spiele der eigenen Profimannschaft analysiert - teilweise werden die Erkenntnisse sogar so schnell aufbereitet, dass sogar schon in der Halbzeit der Mannschaft div. Dinge visualisiert dargestellt werden können - sondern auch einige Teile ausgesuchter Trainingseinheiten.

Darüber hinaus werden auch alle Spiele der U23, der U19 und der U17 aufgezeichnet und ausgewertet.



3. Die Analyse des Gegners

Auch bei der jeweiligen Spielvorbereitung ist das SportLab mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Die gegnerischen Mannschaften werden auf diese Art und Weise "in sämtliche Einzelteile zerlegt", sodass man optimale Erkenntnisse etwa über die taktische Ausrichtung oder den Standarts, bis hin zum jeweiligen Gegenspieler auf diese Art und Weise der eigenen Mannschaft, bzw. den eigenen Spielern zur Verfügung stellen kann.
 
Ich dämpfe ja nur ungern die Erwartungen, aber ich glaube, dass der große Vorteil von SportsLab nicht mehr existiert. Die Konkurrenz hat aufgeholt oder ihn überholt. Es dürfte Gründe geben, warum der Vertrag von Köln nicht verlängert worden ist. Trotzdem hoffe ich, dass er uns einen Schritt nach vorne bringt. Spektakulär war unser Scouting ja in den letzten Jahren nicht.
 
Ich glaube es geht uns eher darum aufzuholen oder wenigstens näher ranzurücken, statt die Konkurrenz zu überholen
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Ich denke auch.

Berühmt kann das in den letzten Jahren nicht gewesen sein, was da bei uns gelaufen ist.

Aber da sieht man schon den Vorteil eines Sportdirektors, der so etwas erkennt und handelt. Im strategischen Bereich hat sich ja jetzt schon einiges geändert, hoffentlich folgen bald auch ein paar sportliche Verstärkunen wie angekündigt.
 
Da frag ich mich was der vorher viel gelobte Fehse so den Tag über gemacht hat? Sein Netzwerk und seine Erfahrung aus Leverkusen (die ja eigtl vom Scouting her megaspitze sind) sollte doch eigtl. zu mehr Nutze sein, als nach dem nach dem es aussieht.
 
Es ist halt ein unterschied ob du Spieler für Millionen verpflichten kannst, oder paar hundert tausend Euro.

Da sieht man das nicht alles Gold ist was glänzt, unterm Strich hat Fehse kein guten Job gemacht.
 
Auf der Arbeit hat einer unserer Praktikanten auch beim FC ein Praktikum absolviert und dabei die Arbeit von Notzon begutachten können.
Geromel wurde z.B. auch von einem Studenten entdeckt und später vom FC verpflichtet. Zudem gebe es sehr viele Daten und Auswertungen, die aber wohl die wenigsten Spieler wirklich interessiert hätten.
Bei uns habe ich jetzt seit seinem Einstieg gar nichts mehr zu dem Thema gehört. Weiß jemand ob wir das System aktiv nutzen?
 
Es gab hier vor kurzem ein kurzes Interview mit Notzon in dem es zum Thema Scouting u.a. heißt
Es gibt das Angebot für die Spieler, selbstständig auf Videomaterial zuzugreifen, sich also beispielsweise Szenen vom nächsten Gegner anzuschauen. Einige Dienstleister haben mittlerweile eigene Smartphone-Apps für Fußballspieler im Angebot. Diese kann sich der Spieler selbst installieren und dann auf Daten, Spielaktionen und viele andere Informationen zugreifen. Grundsätzlich ist das nicht der entscheidende Punkt im Bereich der Spielvorbereitung, aber die Spieler haben die Möglichkeit dazu.
und weiter...
Erst einmal muss der Spieler uns bei der Sichtung überzeugen. Wir müssen ihn mehrfach beobachtet haben. Oft reicht aber auch eine längere Videoanalyse um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen. In Einzelfällen, vor allem wenn der Spieler sich bei uns in der Liga befindet, ziehen wir ab und an auch Daten hinzu und machen einen Positionsvergleich. Aber das Entscheidende ist für uns immer der Live-Eindruck im Stadion. 
 Ob dahingehend jetzt eine Uni oder eine andere Hochschule miteinbezogen oder wer die personenbezogenen Daten letztendlich führt wird geht aus dem Artikel zwar nicht hervor aber ich denke dass diese Aufgabe in allererster Linie freie Mitarbeiter auf Provisionsbasis übernehmen und unsere Scoutingabteilung entscheidet welcher der Kandidaten dann genauer unter die Lupe genommen wird.
 
So nebenbei, Fehse ist wohl der Deutschlandsscout von Southampton. Aber keine Ahnung wie da sein Beschäftigungsverhältnis genau aussieht und was er sonst so macht.
 
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