Teufelsanbeterin
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Tür für Bouzid ist zu
FUSSBALL: FCK lässt Verteidiger ziehen
AUE (zkk). Reizklima bei den „Roten Teufeln": Für Ismael Bouzid, den bislang so überzeugend und konstant arbeitenden Abwehrspieler, ist die Tür nach den gescheiterten Vertragsverhandlungen beim Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern zu. Endgültig, sagt der Trainer. Wolf grollt.
„Ismael hat unser verbessertes Angebot abgelehnt. Ein neues wird es nicht geben. Das weiß auch sein Berater. Die Tür beim FCK ist zu", ruft FCK-Trainer Wolfgang Wolf das Ende der Zusammenarbeit mit dem 23 Jahre alten Verteidiger aus. Das wäre schade!
Bouzid kam im Sommer vom MC Algier, etablierte sich nach sechs Spieltagen als Stammkraft, absolvierte bis jetzt 20 Einsätze mit einem RHEINPFALZ-Notenschnitt von 2,92. Bis zum Freitag hatte er nur zwei gelbe Karten quittiert. Leidenschaftliche Kämpfer wie er tun dem FCK gut!
Bei der 0:1 (0:1)-Niederlage in Aue hatte Bouzid drei Minuten vor der Pause nach rüder Attacke gegen Klinka Gelb-Rot gesehen. Nach dem Abpfiff war sein Trainer ungewöhnlich hart mit dem algerischen Nationalspieler ins Gericht gegangen. Die gescheiterten Verhandlungen wirkten offenbar nach, als Wolf schimpfte: „Ich habe kein Verständnis für Ismael Bouzid!"
„Das ist eine Sache der Interpretation. Ich hatte Frank Aehlig gesagt, dass wir das Angebot in der Kürze der Zeit weder annehmen noch ablehnen", bezog Bouzid-Berater Michael Serr gestern Stellung. Der FCK-Manager habe dies als Absage gewertet. Serr: „Ismael hat gesagt, dass er am liebsten verlängern und mit dem FCK aufsteigen möchte. Das Angebot entspricht aber in der Tat nicht seinen Erwartungen."
Nächsten Montag (20.15 Uhr) im Verfolger-Duell gegen 1860 München fehlt Bouzid gesperrt. Dafür dürfte Kapitän Mathieu Beda nach ausgestandener Grippe wieder auf der Kommandobrücke stehen. „Wir hatten viel Pech mit Krankheiten und Verletzungen. Uns fehlten einfach die Alternativen", klagt Trainer Wolf. Er hofft diese Woche auf personelle Entspannung durch Beda, Benjamin Auer und eventuell auch Emeka Opara. „Bei ,Basti" Reinert dauert das sicher noch zwei, drei Wochen", rechnet der Coach mit einer Wartefrist. Richtig Sorgen bereitet nach einem weiteren Rückschlag Daniel Halfar. „Er muss zu einem Rückenspezialisten. Ich fürchte, dass ich Daniel für den Rest dieser Saison abschreiben muss", sagt der Trainer.
Reinert fehlt als Schwungrad am rechten Flügel. Ein Ein-Mann-Sturm - wie in Gestalt des armen Marcel Ziemer in Aue - gerät nach einem Rückstand zum taktischen Eigentor, wenn das Flügelspiel nicht stattfindet! Bei Ballbesitz muss aus dem Ein- ein Drei-Mann-Sturm werden. Wurde er aber nicht! Bis zur Pause existierte nur der linke Flügel mit dem starken Axel Bellinghausen. Den Flügel stutzte sich Wolf selbst, weil er seinen besten Mann zurück in die Vierer-Abwehrkette versetzte, und Grégory Vignal, den Bruder Leichtfuß, ausgliederte.
Der Franzose besitzt Potenzial, er versteht klasse Ecken und Freistöße zu schießen. Aber er wird - wie in Aue in halsbrecherischer Manier - vom Übermut getrieben. „Ich erwarte viel mehr von ihm. Vignal war mit dafür verantwortlich, dass wir nicht ins Spiel gekommen sind", schimpfte Wolf. Vignal, noch ist er mehr Fehler-Teufel denn Verstärkung!
KONZOKH
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
FUSSBALL: FCK lässt Verteidiger ziehen
AUE (zkk). Reizklima bei den „Roten Teufeln": Für Ismael Bouzid, den bislang so überzeugend und konstant arbeitenden Abwehrspieler, ist die Tür nach den gescheiterten Vertragsverhandlungen beim Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern zu. Endgültig, sagt der Trainer. Wolf grollt.
„Ismael hat unser verbessertes Angebot abgelehnt. Ein neues wird es nicht geben. Das weiß auch sein Berater. Die Tür beim FCK ist zu", ruft FCK-Trainer Wolfgang Wolf das Ende der Zusammenarbeit mit dem 23 Jahre alten Verteidiger aus. Das wäre schade!
Bouzid kam im Sommer vom MC Algier, etablierte sich nach sechs Spieltagen als Stammkraft, absolvierte bis jetzt 20 Einsätze mit einem RHEINPFALZ-Notenschnitt von 2,92. Bis zum Freitag hatte er nur zwei gelbe Karten quittiert. Leidenschaftliche Kämpfer wie er tun dem FCK gut!
Bei der 0:1 (0:1)-Niederlage in Aue hatte Bouzid drei Minuten vor der Pause nach rüder Attacke gegen Klinka Gelb-Rot gesehen. Nach dem Abpfiff war sein Trainer ungewöhnlich hart mit dem algerischen Nationalspieler ins Gericht gegangen. Die gescheiterten Verhandlungen wirkten offenbar nach, als Wolf schimpfte: „Ich habe kein Verständnis für Ismael Bouzid!"
„Das ist eine Sache der Interpretation. Ich hatte Frank Aehlig gesagt, dass wir das Angebot in der Kürze der Zeit weder annehmen noch ablehnen", bezog Bouzid-Berater Michael Serr gestern Stellung. Der FCK-Manager habe dies als Absage gewertet. Serr: „Ismael hat gesagt, dass er am liebsten verlängern und mit dem FCK aufsteigen möchte. Das Angebot entspricht aber in der Tat nicht seinen Erwartungen."
Nächsten Montag (20.15 Uhr) im Verfolger-Duell gegen 1860 München fehlt Bouzid gesperrt. Dafür dürfte Kapitän Mathieu Beda nach ausgestandener Grippe wieder auf der Kommandobrücke stehen. „Wir hatten viel Pech mit Krankheiten und Verletzungen. Uns fehlten einfach die Alternativen", klagt Trainer Wolf. Er hofft diese Woche auf personelle Entspannung durch Beda, Benjamin Auer und eventuell auch Emeka Opara. „Bei ,Basti" Reinert dauert das sicher noch zwei, drei Wochen", rechnet der Coach mit einer Wartefrist. Richtig Sorgen bereitet nach einem weiteren Rückschlag Daniel Halfar. „Er muss zu einem Rückenspezialisten. Ich fürchte, dass ich Daniel für den Rest dieser Saison abschreiben muss", sagt der Trainer.
Reinert fehlt als Schwungrad am rechten Flügel. Ein Ein-Mann-Sturm - wie in Gestalt des armen Marcel Ziemer in Aue - gerät nach einem Rückstand zum taktischen Eigentor, wenn das Flügelspiel nicht stattfindet! Bei Ballbesitz muss aus dem Ein- ein Drei-Mann-Sturm werden. Wurde er aber nicht! Bis zur Pause existierte nur der linke Flügel mit dem starken Axel Bellinghausen. Den Flügel stutzte sich Wolf selbst, weil er seinen besten Mann zurück in die Vierer-Abwehrkette versetzte, und Grégory Vignal, den Bruder Leichtfuß, ausgliederte.
Der Franzose besitzt Potenzial, er versteht klasse Ecken und Freistöße zu schießen. Aber er wird - wie in Aue in halsbrecherischer Manier - vom Übermut getrieben. „Ich erwarte viel mehr von ihm. Vignal war mit dafür verantwortlich, dass wir nicht ins Spiel gekommen sind", schimpfte Wolf. Vignal, noch ist er mehr Fehler-Teufel denn Verstärkung!
KONZOKH
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ