Brdaric denkt an Abschied
"Arminia hat viele interessante Spieler", sagt VfL-Manager Thomas Strunz, angesprochen auf sein kürzliches Treffen mit dem Kollegen Thomas von Heesen mitten in Bielefeld. Konkret ging es um einen Profi, für den Wolfsburg offenbar eine siebenstellige Ablöse zahlen würde: Innenverteidiger Matthias Langkamp (21).
Der U-21-Nationalspieler könnte neben Hofland spielen, Quiroga dafür (gegen seinen Willen) nach rechts rücken. Langkamp ist nicht abgeneigt, von Heesen offiziell schon.
Ein anderer schließt derweil einen Abschied nicht aus: Thomas Brdaric (30), mit neun Treffern Wolfsburgs Top-Torjäger und unter Bundestrainer Klinsmann bislang permanent im Kader der Nationalmannschaft. Mit neuem 4-4-2-System holte Trainer Erik Gerets ein 0:0 in Lautern. Die Konkurrenten Klimowicz und Petrov (wurde gar fitgespritzt) spielten, Brdaric saß als Taktik-Opfer auf der Bank. Sein Kommentar: "Ich habe die Berechtigung zu spielen." Also stellt er sich die Frage nach seinem "Stellenwert als deutscher Nationalspieler". Zu Recht bemerkt er, dass seine Nationalteam-Konkurrenten in ihren Vereinen "gesetzt" sind. Nicht auf die Bank, sondern durch die Bank: Ob Kuranyi, Klose, Asamoah, Podolski oder Neuville. Warum nicht auch Brdaric?
"Selbstverständlich respektiere ich spieltaktische Entscheidungen. Diese sollten jedoch die Ausnahme bleiben, nicht zur Regel werden. Ich bin gekommen, um die Mannschaft zu stärken. Das setzt aber vollstes Vertrauen in meine Person voraus. Nur dann kann ich mich beweisen. Wenn nicht, muss man eben eine Lösung finden." Also einen Wechsel im Sommer, um das Ziel WM 2006 zu sichern? "Wir können über alles sprechen. Wenn ich nicht ins System passe, also für den VfL nicht der Richtige bin, dann möchte ich nicht im Wege stehen. Aber wenn ich nicht spiele, stehe ich ja im Wege." - "100 Prozent taktische Gründe", nennt Gerets für Brdarics jüngste Ausbootung, die in Gladbach ihre Fortsetzung finden könnte. Sein Abrutschen in der Hierarchie der Nationalstürmer erklärt sich Brdaric auch mit dem schlechteren Abschneiden des VfL: "Wer nicht unter den Top Fünf mitmischt, gerät schnell in die Versenkung." Für ihn ein Ansporn: "Ich weiß, ich muss vier, fünf Tore besser sein als die anderen deutschen Stürmer, um Chancengleichheit zu bekommen."
Quelle: www.Kicker.de
"Arminia hat viele interessante Spieler", sagt VfL-Manager Thomas Strunz, angesprochen auf sein kürzliches Treffen mit dem Kollegen Thomas von Heesen mitten in Bielefeld. Konkret ging es um einen Profi, für den Wolfsburg offenbar eine siebenstellige Ablöse zahlen würde: Innenverteidiger Matthias Langkamp (21).
Der U-21-Nationalspieler könnte neben Hofland spielen, Quiroga dafür (gegen seinen Willen) nach rechts rücken. Langkamp ist nicht abgeneigt, von Heesen offiziell schon.
Ein anderer schließt derweil einen Abschied nicht aus: Thomas Brdaric (30), mit neun Treffern Wolfsburgs Top-Torjäger und unter Bundestrainer Klinsmann bislang permanent im Kader der Nationalmannschaft. Mit neuem 4-4-2-System holte Trainer Erik Gerets ein 0:0 in Lautern. Die Konkurrenten Klimowicz und Petrov (wurde gar fitgespritzt) spielten, Brdaric saß als Taktik-Opfer auf der Bank. Sein Kommentar: "Ich habe die Berechtigung zu spielen." Also stellt er sich die Frage nach seinem "Stellenwert als deutscher Nationalspieler". Zu Recht bemerkt er, dass seine Nationalteam-Konkurrenten in ihren Vereinen "gesetzt" sind. Nicht auf die Bank, sondern durch die Bank: Ob Kuranyi, Klose, Asamoah, Podolski oder Neuville. Warum nicht auch Brdaric?
"Selbstverständlich respektiere ich spieltaktische Entscheidungen. Diese sollten jedoch die Ausnahme bleiben, nicht zur Regel werden. Ich bin gekommen, um die Mannschaft zu stärken. Das setzt aber vollstes Vertrauen in meine Person voraus. Nur dann kann ich mich beweisen. Wenn nicht, muss man eben eine Lösung finden." Also einen Wechsel im Sommer, um das Ziel WM 2006 zu sichern? "Wir können über alles sprechen. Wenn ich nicht ins System passe, also für den VfL nicht der Richtige bin, dann möchte ich nicht im Wege stehen. Aber wenn ich nicht spiele, stehe ich ja im Wege." - "100 Prozent taktische Gründe", nennt Gerets für Brdarics jüngste Ausbootung, die in Gladbach ihre Fortsetzung finden könnte. Sein Abrutschen in der Hierarchie der Nationalstürmer erklärt sich Brdaric auch mit dem schlechteren Abschneiden des VfL: "Wer nicht unter den Top Fünf mitmischt, gerät schnell in die Versenkung." Für ihn ein Ansporn: "Ich weiß, ich muss vier, fünf Tore besser sein als die anderen deutschen Stürmer, um Chancengleichheit zu bekommen."
Quelle: www.Kicker.de